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Wie das Web 2.0 die Markenführung beeinflusst

Eine Übersicht, über die Entwicklungen des Web 2.0 im Bezug auf das Marketing der Unternehmen

Title: Wie das Web 2.0 die Markenführung beeinflusst

Term Paper , 2008 , 25 Pages , Grade: 8.5

Autor:in: Christian Schiller (Author)

Communications - Public Relations, Advertising, Marketing, Social Media
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Der vorliegende Bericht befasst sich mit der Untersuchung der Leitfrage „Wie beeinflusst das Web 2.0 die Markenführung?“. Diese Frage wird anhand von einem deskriptiven Teil, der die Hintergründe der Thematik erläutern soll und durch einen analytischen teil beantwortet. Das Marketing wurde die letzten Jahrzehnte auf Basis eines einstufigen Kommunikationsmodels betrieben. Das Unternehmen fungierte als Sender, des seine Informationen über die Massenmedien an die potentiellen Konsumenten weiterleitete. Diese Kommunikationskonzepte waren und sind oft nur eingleisig, d.h. der Konsument hatte bis auf die eventuell vom Hersteller bereitgestellte Service-Hotline o.ä. keine Möglichkeit seine Ansichten über Produkte und Unternehmen öffentlich zu äußern. In Zuge der Weiterentwicklung des Internets, finden nun diverse Möglichkeiten Einzug, auch den Konsumenten bzw. den Empfänger der Werbebotschaften eine Plattform zu bieten. Dieser Trend wird allgemein als Web 2.0 bezeichnet, denn die Möglichkeiten der Partizipation jedes einzelnen Konsumenten bringen die Informationsgesellschaft auf eine neue Ebene. Ziel dieser Untersuchung war es, die Veränderungen des Informationsmarktes aufzuzeigen, und die daraus resultierende Notwendigkeit der Anpassung der Markenführungsstrategien darzulegen. Des Weiteren sollen einige Beispiele zeigen, welchen Einfluss dieser Trend auf Unternehmen hat, und wie man diesem begegnet. Die Einführung gibt einen kurzen Überblick über die Definition und die Entstehung des Web 2.0 und vor allem, welcher der vielen Entwicklungen innerhalb dieses Begriffes für das Marketing relevant sind. Anschließend gibt das Kapitel 2 einen kurzen theoretischen Exkurs zur Markenführung und zur generellen Funktion von Marken. Um die Verbindung des Web 2.0 mit der Markenführung zu erläutern, behandelt das darauffolgende Kapitel Erklärungen die die Bedeutung des Web 2.0 für Unternehmen unterstreicht und soll und darüberhinaus auch die Chancen und Risiken der Entwicklung erläutern. In Relation dazu, wird außerdem der Wertewandel beschrieben den dieser Trend mit sich bringt und auch die sich verändernden Kommunikationsmechanismen werden kurz erläutert. Nachdem in Kapitel 4 einige Lösungsvorschläge gegeben werden, wie Unternehmen auf die Entwicklungen reagieren können, und sie sogar zu ihrem Vorteil nutzen können, wird im letzten Kapitel kritisch auf den neuen Trend eingegangen und außerdem ein Ausblick auf die weitere Entwicklung gegeben.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einführung

1.1 Was ist Web 2.0?

1.2 Das Web 2.0 und die Relevanz für das Marketing

2. Theoretische Grundlagen der Markenführung

2.1 Funktion der Marke

2.2 Definition Markenführung

3. Markenführung im Web 2.0

3.1 Bedeutung der Web 2.0 Trends für Unternehmen

3.2 Chancen und Risiken des Web 2.0 für Unternehmen

3.3 Wertewandel – Renaissance wertebasierender Markenführung

3.4 Das alte Kommunikationsmodell hat ausgedient

3.5 Word of Mouth – Mundpropaganda wird sichtbar

4. Ansätze zur Begegnung auf die sich verändernden Bedingungen

4.1 Identifikation durch Partizipation

4.2 Dialog organisieren und teilhaben

4.3 Konsumenten sprechen mit - Marketing als gemeinsamer Prozess

5. Ergebnisse - Schlussfolgerungen und kritische Würdigung

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht, wie das Web 2.0 die moderne Markenführung beeinflusst, und analysiert die daraus resultierende Notwendigkeit für Unternehmen, ihre Marketingstrategien an den durch neue Kommunikationsmechanismen veränderten Informationsmarkt anzupassen.

  • Transformation des klassischen Kommunikationsmodells im Web 2.0.
  • Machtverschiebung vom Unternehmen hin zum vernetzten Konsumenten.
  • Chancen und Risiken partizipativer Ansätze für die Markenführung.
  • Implementierung von Dialog- und Community-Modellen in der Unternehmenspraxis.
  • Bedeutung von Transparenz und wertebasierter Kommunikation im digitalen Zeitalter.

Auszug aus dem Buch

3.1 Bedeutung der Web 2.0 Trends für Unternehmen

Der iPod Nano, eine schmalere und schlankere Version des herkömmlichen iPod, wurde vom Hersteller Apple und von den Fans der Marke als neuen Meilenstein in der Apple Geschichte gefeiert. Apple hatte es geschafft, den sehr beliebten iPod nochmal in Punkto Gewicht und Design zu übertreffen. Ein begeisterter Fan war Matthew Peterson. Enttäuscht allerdings war er, als das kleine Display seines nagelneuen Nano recht schnell kaputt ging. Auf Nachfrage bei Apple wurde ihm erklärt, der Defekt sei nicht von der Garantie gedeckt, man könne ihm nicht helfen. Peterson war einigermaßen verärgert und beschloss, Hilfe im Netz zu suchen.

Auf www.flawedmusicplayer.com ließ er sich über seinen Ärger mit dem Gerät aus. Und staunte schon bald, als sich nach und nach unzählige andere enttäuschte Kunden bei ihm meldeten, die vergleichbare Probleme mit ihren Nanos hatten. Zu Spitzenzeiten erhielt Peterson 30 Beschwerden pro Stunde, aus flawedmusicplayer.com wurde innerhalb kurzer Zeit ein stark frequentiertes Forum für verärgerte Nano-Kunden, das immer mehr Aufmerksamkeit erhielt.

Schließlich sah sich Apple zur Reaktion gezwungen: Phil Schiller, globaler Marketing Manager bei Apple, erklärte, das Problem existiere nur bei einem Bruchteil aller ausgelieferten Nanos, sei auf eine fehlerhafte Komponente eines Zulieferers zurückzuführen, und die entsprechenden Geräte würden nun doch kostenlos ersetzt. Die Börsianer aber wussten und wissen, zu welch hohem Grad der Erfolg von Apple an den kleinen Musik Playern hängt. Und so sackte der Börsenwert des Unternehmens nach der Ankündigung um 2 Milliarden US-$ ab.

Internet-Aktivitäten von Kunden können also nicht nur Kosten verursachen, sie können auch den Firmenwert eines ganzen Unternehmens drücken.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einführung: Dieser Abschnitt definiert das Web 2.0 als Mitmach-Medium und erläutert dessen zunehmende Relevanz für moderne Marketingaktivitäten.

2. Theoretische Grundlagen der Markenführung: Hier werden die Funktionen von Marken aus Unternehmens- und Konsumentensicht dargestellt sowie das grundlegende Ziel der Markenführung definiert.

3. Markenführung im Web 2.0: Dieses Kapitel thematisiert die Herausforderungen durch den digitalen Wertewandel, das veraltete Kommunikationsmodell und die öffentliche Sichtbarkeit von Mundpropaganda.

4. Ansätze zur Begegnung auf die sich verändernden Bedingungen: Der Fokus liegt hier auf Lösungsansätzen wie Partizipation und dem Community-Modell, um den Dialog mit Kunden aktiv zu gestalten.

5. Ergebnisse - Schlussfolgerungen und kritische Würdigung: Der abschließende Teil fasst die Erkenntnisse zusammen, betont den Wandel hin zum "empowered Customer" und gibt einen Ausblick auf die Notwendigkeit einer strategischen Anpassung.

Schlüsselwörter

Web 2.0, Markenführung, Marketing, Partizipation, Konsumentenmacht, Community-Modell, Kommunikation, Word of Mouth, Markenpersönlichkeit, Wertewandel, Dialog, Online-Marketing, Markenloyalität, Informationsmarkt, Nutzerverhalten.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit dem Einfluss des Web 2.0 auf die Markenführung und der Frage, wie Unternehmen auf die veränderte Rolle des Konsumenten reagieren können.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Die Themen umfassen die Definition des Web 2.0, die Verschiebung der Marktmacht, das veränderte Kommunikationsverhalten sowie Strategien zur Integration von Kunden in Marketingprozesse.

Welches ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, die Transformation des Informationsmarktes aufzuzeigen und Strategien zu entwickeln, mit denen Unternehmen ihre Markenführung an die neuen Bedingungen des Mitmach-Internets anpassen können.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Die Untersuchung basiert auf einem deskriptiven Teil, der theoretische Hintergründe erläutert, und einem analytischen Teil, der Schlussfolgerungen aus aktuellen Entwicklungen und Praxisbeispielen ableitet.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil analysiert die theoretischen Grundlagen der Marke, die Risiken und Chancen durch Transparenz im Web 2.0, den Wertewandel sowie konkrete Lösungsansätze wie Community-Building.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit am besten?

Web 2.0, Markenführung, Partizipation, Community-Modell, Kommunikation, Konsumentenmacht und Dialog sind die zentralen Begriffe der Arbeit.

Welche Rolle spielt das Fallbeispiel des iPod Nano für die Argumentation des Autors?

Das Beispiel dient dazu, die massiven wirtschaftlichen Gefahren zu verdeutlichen, die entstehen, wenn Unternehmen die durch das Web 2.0 vernetzte Unzufriedenheit ihrer Kunden ignorieren.

Warum betont der Autor, dass das "alte Kommunikationsmodell" ausgedient hat?

Der Autor argumentiert, dass die einstufige Kommunikation vom Unternehmen zum passiven Konsumenten der heutigen Realität nicht mehr entspricht, da der Konsument mittlerweile selbst zum Sender und Gatekeeper geworden ist.

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Details

Title
Wie das Web 2.0 die Markenführung beeinflusst
Subtitle
Eine Übersicht, über die Entwicklungen des Web 2.0 im Bezug auf das Marketing der Unternehmen
College
Fontys University of Applied Sciences Venlo
Course
International Marketing
Grade
8.5
Author
Christian Schiller (Author)
Publication Year
2008
Pages
25
Catalog Number
V125355
ISBN (eBook)
9783640309023
ISBN (Book)
9783640307111
Language
German
Tags
Markenführung International Marketing Web 2.0 WoM Word of Mouth Neue Medien Mundpropaganda Social Communitys
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Christian Schiller (Author), 2008, Wie das Web 2.0 die Markenführung beeinflusst, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/125355
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