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Einfluss von Instagram auf die Identitätsbildung. Jugendliche der frühen und der späten Adoleszenz

Titel: Einfluss von Instagram auf die Identitätsbildung. Jugendliche der frühen und der späten Adoleszenz

Hausarbeit , 2021 , 22 Seiten , Note: 2,3

Autor:in: Sophia Wings (Autor:in)

Psychologie - Entwicklungspsychologie
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Diese Hausarbeit beschäftigt sich mit dem Einfluss von Instagram auf die Identitätsbildung bei Jugendlichen der frühen und Jugendlichen der späten Adoleszenz.

Die sozialen Medien haben innerhalb der letzten Jahre unter anderem in Deutschland immer mehr an Beliebtheit gewonnen. Studien zeigen, dass die sozialen Medien Instagram und Facebook einen erheblichen Einfluss auf die Identitätsbildung von Jugendlichen haben. Durch das Teilen von Fotos und Videos auf diesen Portalen erhalten Adoleszenten ein direktes Feedback, welches entweder zu einer Validierung oder zu einer Abwertung ihres Selbst führt. Es entstehen unzählige neue Kontexte, welche nicht nur Bereiche der Identitätsentwicklung fördern, sondern gleichzeitig auch neue Gefahren mit sich bringen können. Festzustellen ist, dass diese Gefahren vor allem Jugendliche der frühen Adoleszenz betreffen, da sie sich aufgrund ihres verändernden Körpers in der Pubertät vielen neuen Herausforderungen stellen müssen und so besonders vulnerabel sind. Die Relevanz von Fremdeinschätzungen und Äußerlichkeiten sowie die Gruppenzugehörigkeit erreichen in der frühen Adoleszenz ihren Höhepunkt. Zudem kommt den Bezugspersonen eine immer wichtigere Rolle zuteil, nämlich die Adoleszenten in ihrer Identitätsbildung zu unterstützen und über die Schattenseiten der sozialen Medien aufzuklären.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Theoretischer Hintergrund

2.1 Soziale Netzwerke

2.1.1 Instagram

2.1.2 Facebook

2.2 Identitätsentwicklung

2.2.1 Identitätsentwicklung nach Erikson

2.2.2 Identitätsentwicklung nach Marcia

2.3 Jugendalter

2.3.1 Entwicklungsaufgaben nach Hurrelmann

2.3.2 Kennzeichen von Jugendlichen der frühen Adoleszenz

2.3.3 Kennzeichen von Jugendlichen der späten Adoleszenz

3. Vorstellung der Studien und Implikationen

3.1 Studie 1

3.2 Studie 2

3.3 Implikationen für die Fragestellung

4. Resumee

4.1 Limitationen

4.2 Ausblick

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht den Einfluss der sozialen Netzwerke Instagram und Facebook auf die Identitätsbildung in der frühen und späten Adoleszenz. Dabei wird analysiert, wie digitale Plattformen als Erfahrungsräume für die Rollenfindung dienen, welche Risiken durch den digitalen sozialen Vergleich entstehen und welche Rolle die Unterstützung durch Bezugspersonen spielt.

  • Psychologische Theorien zur Identitätsentwicklung (Erikson, Marcia)
  • Entwicklungsaufgaben des Jugendalters nach Hurrelmann
  • Empirische Analyse des Nutzungsverhaltens und dessen psychischer Folgen
  • Vergleich von Risikofaktoren zwischen früher und später Adoleszenz
  • Rolle von Feedback, sozialem Vergleich und Selbstpräsentation

Auszug aus dem Buch

2.3.2 Kennzeichen von Jugendlichen der frühen Adoleszenz

Die Phase der frühen Adoleszenz ist eingegrenzt vom 11. bis zum 14. Lebensjahr (Steinberg, 2008). Die frühe Adoleszenz startet mit dem Einsetzen der Pubertät und gilt als eine von Konflikten geprägte Phase (Lohaus und Vierhaus, 2013). Der Körper der Jugendlichen durchläuft eine physische und hormonelle Veränderung und konfrontiert die Jugendlichen mit neuen Herausforderungen. Die Jugendlichen verzeichnen darüber hinauswachsende metakognitive Fähigkeiten. Die selektive Aufmerksamkeit nimmt zu und die Verarbeitungsgeschwindigkeit steigt an (Steinberg, 2008).

Das Selbstwertgefühl der Jugendlichen erreicht im Alter zwischen 12 und 13 Jahren einen Tiefpunkt (Thornburg, 1983). Der Selbstwert der Jugendlichen wird maßgeblich durch Bewertungen von außen, hauptsächlich von ihren Peers, geprägt. Zeitgleich steht die Loslösung der Eltern im Fokus der Jugendlichen. Die Anerkennung ihrer Peers ist somit die wichtigste Determinante für ein gutes Selbstwertgefühl, welches die Jugendlichen anstreben und nach welchem sich ihr gesamtes Handeln ausrichtet (Sherlock und Wagstaff, 2018; Pharo, Gross, Richardson und Hayne, 2011). Dies kann zum einen positiv sein und die Ausbildung sozialer Kompetenzen fördern. Gleichzeitig kann es allerdings auch delinquentes Verhalten begünstigen und zu einem missbräuchlichen Drogen- und Alkoholkonsum führen (Loughlin, Wellman, Sylvestre, Dugas, Chagnon, Dutczak, Lague und McGrath, 2017). Die Freundschaften sind meist in Gruppen, in sogenannten „Cliquen“, organisiert und oberflächlich gehalten.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einführung erläutert die Relevanz sozialer Medien für die Identitätsbildung und definiert die Forschungsfrage sowie den methodischen Rahmen der Arbeit.

2. Theoretischer Hintergrund: Dieses Kapitel stellt die grundlegenden Theorien zu sozialen Netzwerken, Identitätsentwicklung nach Erikson und Marcia sowie die spezifischen Entwicklungsaufgaben nach Hurrelmann vor.

3. Vorstellung der Studien und Implikationen: Hier werden zwei empirische Studien analysiert, um die Auswirkungen digitaler Mediennutzung auf die Identitätsbildung von Jugendlichen zu untersuchen und daraus Implikationen abzuleiten.

4. Resumee: Das abschließende Kapitel fasst die wesentlichen Erkenntnisse über die positiven und negativen Einflüsse sozialer Medien zusammen und diskutiert Limitationen sowie zukünftige Forschungsbedarfe.

Schlüsselwörter

Soziale Medien, Identitätsbildung, Adoleszenz, Instagram, Facebook, Psychologie, Entwicklungsaufgaben, Peergroup, Selbstkonzept, Digitale Kommunikation, Identitätsdiffusion, Moratorium, Rollenfindung, Jugendliche, Medienpsychologie

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit analysiert, wie soziale Medien wie Instagram und Facebook die Identitätsbildung bei Jugendlichen in der frühen (11–14 Jahre) sowie späten Adoleszenz beeinflussen.

Welche zentralen Themenfelder stehen im Mittelpunkt?

Zentrale Themen sind die psychologische Identitätsentwicklung, das Erleben von sozialem Druck durch digitale Plattformen, die Rolle von Peergroups und die Bedeutung der Selbstpräsentation im Internet.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das primäre Ziel ist es, auf Basis existierender Studien zu klären, inwieweit die Nutzung digitaler Netzwerke die Identitätsfindung fördert oder durch Prozesse wie den sozialen Vergleich behindert.

Welche wissenschaftliche Methode wird in dieser Arbeit verwendet?

Die Autorin nutzt eine Literatur- und Studienanalyse, bei der zwei empirische Hauptstudien (Davis, 2013; Jordán-Conde et al., 2013) detailliert vorgestellt und kritisch diskutiert werden.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in einen theoretischen Begriffsteil und eine anschließende Vorstellungs- sowie Implikationsphase von Studien, die den Einfluss von sozialen Medien auf das Selbstbild beleuchten.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die vorliegende Arbeit?

Zu den wichtigsten Begriffen gehören Identitätsbildung, Adoleszenz, soziale Medien, digitales Selbstbild, Entwicklungsstufen nach Erikson und Marcia sowie das Entwicklungsmodell von Hurrelmann.

Welche Rolle spielt die „frühe Adoleszenz“ in dieser Untersuchung?

Die Arbeit identifiziert die frühe Adoleszenz als eine besonders vulnerable Lebensphase, in der Jugendliche aufgrund pubertärer Veränderungen und hoher Bedürftigkeit nach Peer-Anerkennung besonders anfällig für unreflektierte Identitätsübernahmen durch soziale Medien sind.

Was unterscheidet das „Online-Ich“ vom „Offline-Ich“ nach Ansicht der Autorin?

Die Autorin hebt hervor, dass Jugendliche dazu neigen, auf Plattformen ein idealisiertes Selbstbild darzustellen; eine zu große Diskrepanz zwischen diesem Online-Modus und dem realen Leben kann zu psychischen Belastungen führen.

Ende der Leseprobe aus 22 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Einfluss von Instagram auf die Identitätsbildung. Jugendliche der frühen und der späten Adoleszenz
Hochschule
Universität zu Köln  (Entwicklungspsychologie)
Note
2,3
Autor
Sophia Wings (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2021
Seiten
22
Katalognummer
V1253750
ISBN (PDF)
9783346693280
ISBN (Buch)
9783346693297
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Instagram Jugendliche der späten Adoleszenz Hurrelmann Erikson Soziale Medien Identitätsbildung Jugendliche der frühen Adoleszenz
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Sophia Wings (Autor:in), 2021, Einfluss von Instagram auf die Identitätsbildung. Jugendliche der frühen und der späten Adoleszenz, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1253750
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Leseprobe aus  22  Seiten
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