Diese Arbeit befasst sich mit der Analyse der gesundheitlichen Ausgangssituation von Schülerinnen und Schülern in Setting Grundschule und Identifikation von praxistauglichen Handlungsansätzen zur Gesundheitsförderung.
Aus dem Inhalt:
- Analyse der gesundheitlichen Ausgangssituation;
- Gesundheitsbezogene Datenlage;
- Ableitung von Handlungsansätzen;
- Recherche „Modellprojekt“;
- Bewertung Modellprojekt;
- Good-Practice-Kriterien;
- Schlussfolgerung für die Praxis;
- Literaturverzeichnis;
- Abbildungs- und Tabellenverzeichnis;
- Abbildungsverzeichnis;
- Tabellenverzeichnis
Inhaltsverzeichnis
1 ANALYSE DER GESUNDHEITLICHEN AUSGANGSSITUATION
1.1 Gesundheitsbezogene Datenlage
1.2 Ableitung von Handlungsansatzen
2 RECHERCHE „MODELLPROJEKT“
3 BEWERTUNGMODELLPROJEKT
3.1 Good-Practice-Kriterien
3.2 Schlussfolgerung fur die Praxis
4 LITERATURVERZEICHNIS
5 ABBILDUNGS- UND TABELLENVERZEICHNIS
5.1 Abbildungsverzeichnis
5.2 Tabellenverzeichnis
1 Analyse der gesundheitlichen Ausgangssituation
Im Folgenden wird die gesundheitliche Ausgangssituation im Setting Grundschule ana- lysiert.
1.1 Gesundheitsbezogene Datenlage
Zunachst ist ganz besonders die Pravalenz von Ubergewicht und Adipositas bei Kindern im Grundschulalter hervorzuheben.
Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten
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Abbildung 1: Anteil von Kindern und Jugendlichen mit Adipositas, Unter- und Ubergewicht in Deutschland nach Alter im Jahr 2017 (Robert-Koch-Institut, 2018; zitiert nach Statista, 2022)
In Abbildung 1 sieht der Betrachter den Anteil der Kinder und Jugendliche, die an Unter- oder Ubergewicht oder an Adipositas leiden. Einen Teil des Saulendiagramms machen Kinder im Alter von 5 bis 10 Jahren aus, welche genau dem Grundschulalter ent- sprechen. Demnach gab es 2017 0,1% untergewichtige, 24,9% ubergewichtige und 9,4% adipose Kinder in diesem Alter.
Auch in diesem Alter kann Ubergewicht und Adipositas schon negative Folgen mit sich bringen. Kinder konnen somit schon an Bluthochdruck, Fettstoffwechselstorungen und Diabetes erkranken (Robert-Koch-Institut [RKI], 2020).
Zuruckzufuhren sind diese Zahlen auf eine positive Energiebilanz, vereinfacht auf eine Fehlernahrung und Bewegungsmangel. Wie man der Abbildung 2 entnehmen kann, ist Bewegungsmangel und eine vorwiegend sitzende Tatigkeit fur 47% des Ubergewichts verantwortlich. Zudem konnte bei 33% auch eine ungesunde Ernahrung festgestellt wer- den.
Abbildung 2: Falsche Ernahrung und Bewegungsmangel - Hauptursachen fur Ubergewicht bei Kindem und Jugendlichen (fitness MANAGEMENT, 2018)
Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten
Laut der KIGGS Welle 2, die von 2014 bis 2017 durchgefuhrt wurde, erreichen 26% der Heranwachsenden die Empfehlung der Weltgesundheitsorganisation (WHO) zur korper- lichen Aktivitat von min. 60 Minuten pro Tag. Dies wird mit zunehmenden Alter immer weniger. AuBerdem erreichen Madchen im Alter von 3 bisl7 Jahren mit 22,4% seltener die Bewegungsempfehlung der WHO als die Jungen mit 29,4% (RKI, 2018).
Die heutige immer weiter fortschreitende Digitalisierung und damit einhergehende Me- dienkonsum der Kinder und Jugendlichen hat einen groBen Einfluss auf die korperliche Aktivitat. Bewegungsmangel und motorische Defizite sind die Folge.
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Häufig gestellte Fragen
Wie hoch ist die Prävalenz von Übergewicht bei Grundschulkindern laut KIGGS-Studie?
Laut Daten von 2017 waren im Alter von 5 bis 10 Jahren etwa 24,9 % der Kinder übergewichtig und 9,4 % adipös.
Was sind die Hauptursachen für Adipositas im Kindesalter?
Die Hauptursachen sind eine positive Energiebilanz durch Fehlernährung und Bewegungsmangel, oft verstärkt durch vorwiegend sitzende Tätigkeiten.
Welche Bewegungsempfehlung gibt die WHO für Kinder?
Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) empfiehlt für Heranwachsende eine körperliche Aktivität von mindestens 60 Minuten pro Tag.
Welchen Einfluss hat die Digitalisierung auf die Gesundheit von Kindern?
Die fortschreitende Digitalisierung führt zu erhöhtem Medienkonsum, was Bewegungsmangel und motorische Defizite zur Folge haben kann.
Was ist das Ziel der Analyse im Setting Grundschule?
Ziel ist die Identifikation praxistauglicher Handlungsansätze zur Gesundheitsförderung und die Bewertung bestehender Modellprojekte nach Good-Practice-Kriterien.
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- Lena Meyer (Author), 2022, Gesundheitsförderung und Prävention in Lebenswelten, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1253973