Gegenstand dieser Arbeit ist die Analyse der Inklusion in Bezug auf Beeinträchtigung. Im Fokus steht hierbei die Inklusion in der Frühpädagogik. Hierbei kann die Frage aufgeworfen werden, welche Ansätze es in der inklusiven Frühpädagogik schon gibt und wie man als Erzieher*in Inklusion bei Kindern mit Beeinträchtigungen in der Frühpädagogik ermöglichen kann. Um den Leser in das Thema einzuführen, werden im ersten Teil der Arbeit die Rechte der inklusiven Pädagogik aufgelistet und analysiert, folgend werden die vier Konzepte der inklusiven Frühpädagogik erklärt. Anschließend wird auf die Grundhaltungen und Prinzipien der Fachkräfte eingegangen sowie die Methoden, die eine inklusive Frühpädagogik garantieren. Schlussendlich folgt die Diskussion, bei denen die genannten Aspekte kritisch reflektiert werden.
Ziel dieser Arbeit ist es, den Inklusionsansatz und die Rechte bei Kindern mit Behinderungen zu analysieren und deren Methoden dementsprechend auf die Praxis zu beziehen. Zudem basiert die Arbeit auf den Konzepten und der Literatur aus Deutschland.
Inhaltsverzeichnis
1. EINLEITUNG
2. BEDEUTSAME GELTENDE RECHTE UND NORMEN
2.1 BEHINDERTENRECHT
2.2 KINDER UND JUGENDHILFERECHT
2.3 SCHULGESETZ
3. KONZEPTE DER INKLUSIVEN FRÜHPÄDAGOGIK
3.1 INSTITUTIONELLE EBENE
3.2 BEZIEHUNGEBENE
3.3. DIDAKTISCHE EBENE
3.4 PROFESSIONELLE EBENE
4. UMGANG ALS ERZIEHER*IN
4.1 DIE ZUSAMMENARBEIT IM TEAM VORURTEILSBEWUSST GESTALTEN
4.2 PRINZIPIEN FÜR EINE INKLUSIVE FRÜHPÄDAGOGIK
4.3 METHODEN FÜR INKLUSIVE BILDUNGSANGEBOTE
5. DISKUSSION UND AUSBLICK
Zielsetzung & Themen
Die vorliegende Arbeit analysiert den Inklusionsansatz in der Frühpädagogik mit dem Ziel, die rechtlichen Grundlagen und pädagogischen Rahmenbedingungen zu untersuchen, um Möglichkeiten aufzuzeigen, wie die Teilhabe von Kindern mit Beeinträchtigungen professionell gestaltet werden kann.
- Rechtliche Grundlagen der Inklusion (UN-Behindertenrechtskonvention)
- Konzeptionelle Ebenen der inklusiven Frühpädagogik
- Vorurteilsbewusste Teamarbeit und professionelles pädagogisches Handeln
- Methoden zur Gestaltung inklusiver Bildungsangebote
- Kritische Diskussion der Umsetzungschancen in der Praxis
Auszug aus dem Buch
3. Konzepte der inklusiven Frühpädagogik
Erwähnenswert sind hierbei die vier Ebenen der Konzepte der inklusiven Frühpädagogik. Durch diese Ebenen kann inklusive Pädagogik bei Kindern mit Beeinträchtigungen gewährleistet werden. Zudem kann man sich als Erzieher*in darauf basieren, um dies anschließend in der Praxis anzuwenden.
3.1 Institutionelle Ebene: Laut Eberl u.a. sei die Aufnahme beeinträchtigter Kinder in Kindergärten, die nicht weit weg von zu Hause sind, die notwendigste Voraussetzung, damit inklusive Prozesse gelingen können. (vgl. ebd.: 188) Leider kann man feststellen, dass es nicht genug Angebote der Frühpädagogik gibt, was oft eine weite Distanz zum Kindergarten zur Folge hat. Auch hierbei stellen sich viele Fragen, beispielsweise, ob der Kindergarten gut genug ausgestattet ist, um Kinder mit Behinderungen aufzunehmen oder ob die Einrichtung sich „offensiv nach außen auch als Einrichtung für behinderte Kinder“ (ebd.) präsentiert.
3.2 Beziehungsebene: Ein Kind kann in einer Institution gut integriert sein, kann aber trotzdem regelmäßig Ausgrenzung und Distanz erfahren. „Häufig wird hier auf die Offenheit, Neugierde, Vorurteilsfreiheit der Kinder gesetzt und ein scheinbar positives Kinderbild propagiert.“ (ebd.) Jedoch ist dies nicht immer der Fall, denn auch Kinder können andere Kinder wie beispielsweise Kinder mit Behinderungen ausschließen. Hierbei spielt das Verhalten der Frühpädagog*innen eine große Rolle. Man soll auf die eigene Haltung Acht geben und ggf. eine Vorbildsfunktion für die andere Kinder darstellen, dies anhand von Sympathie, Nähe und aktiver Teilhabe.
Zusammenfassung der Kapitel
1. EINLEITUNG: Einführung in die Relevanz der Inklusion und Darstellung der Forschungsfrage sowie der Struktur der wissenschaftlichen Arbeit.
2. BEDEUTSAME GELTENDE RECHTE UND NORMEN: Analyse der rechtlichen Rahmenbedingungen wie das Behindertenrecht und die UN-Behindertenrechtskonvention im Kontext der Frühpädagogik.
3. KONZEPTE DER INKLUSIVEN FRÜHPÄDAGOGIK: Darstellung der vier zentralen Dimensionen von Inklusion, von der institutionellen bis zur professionellen Ebene.
4. UMGANG ALS ERZIEHER*IN: Erörterung der praktischen Umsetzung durch vorurteilsbewusste Zusammenarbeit und spezifische pädagogische Methoden.
5. DISKUSSION UND AUSBLICK: Kritische Reflexion der Ergebnisse und Zusammenfassung der Notwendigkeit einer reflexiven pädagogischen Haltung.
Schlüsselwörter
Inklusion, Frühpädagogik, Kinder mit Beeinträchtigungen, Behindertenrecht, UN-Behindertenrechtskonvention, Institutionelle Inklusion, Beziehungsebene, Didaktik, Vorurteilsbewusste Erziehung, Bildungsangebote, Teilhabe, Professionelles Handeln, Vielfalt, Pädagogische Methoden, Chancengleichheit
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit befasst sich mit der theoretischen und praktischen Umsetzung von Inklusion in frühpädagogischen Einrichtungen für Kinder mit Beeinträchtigungen.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Die zentralen Themen umfassen rechtliche Grundlagen, institutionelle sowie beziehungsorientierte Aspekte der Inklusion und die methodische Gestaltung des pädagogischen Alltags.
Was ist das primäre Ziel der Arbeit?
Ziel ist die Analyse, wie die Inklusion von Kindern mit Behinderungen in Kindergärten trotz bestehender Barrieren durch professionelles Handeln gelingen kann.
Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?
Die Arbeit stützt sich auf eine fundierte Literaturanalyse und die Auswertung aktueller pädagogischer Konzepte und Rechtsnormen.
Was ist der Schwerpunkt des Hauptteils?
Der Hauptteil gliedert sich in die Darstellung rechtlicher Rahmenbedingungen, die vier Ebenen der Inklusion sowie die konkrete Praxis der Teamarbeit und methodischen Gestaltung.
Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?
Wichtige Begriffe sind Inklusion, Teilhabe, Behindertenrecht, Frühpädagogik, Vielfalt und vorurteilsbewusste Haltung.
Warum ist die Institutionelle Ebene laut der Arbeit so bedeutend?
Sie stellt die grundlegende Basis dar; ist eine Einrichtung räumlich oder konzeptionell nicht inklusiv aufgestellt, scheitert der Inklusionsprozess bereits an den Rahmenbedingungen.
Welche Rolle spielt der Erzieher/die Erzieherin nach der Argumentation der Autorin?
Der pädagogischen Fachkraft kommt eine zentrale Vorbildfunktion zu, indem sie durch ihre Haltung, Nähe und aktive Teilhabe Ausgrenzung widersteht und Vielfalt respektiert.
- Arbeit zitieren
- Yanila Back (Autor:in), 2021, Inklusion in der Frühpädagogik, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1254112