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Rechnungslegung nach IFRS und HGB

Title: Rechnungslegung nach IFRS und HGB

Term Paper , 2020 , 20 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Mareike Köhler (Author)

Business economics - Accounting and Taxes
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Die Arbeit thematisiert die Rechnungslegung nach IFRS und HGB. Um im weiteren Verlauf der Arbeit auf die gegebenen Fragestellungen mit dem Schwerpunkt der Rechnungslegung einzugehen, soll ein kurzer Überblick über Gegenstand des Begriffs geschaffen werden. In diesem Kontext wird die externe Rechnungslegung herangezogen. So umfasst die Rechnungslegung im weitesten Sinne die geordnete Zusammenstellung der Einnahmen und Ausgaben unter Beifügung der Belege. Präziser gesagt umfasst die Rechnungslegung die Erstellung und Bekanntmachung eines Abschlusses, welcher das Verhältnis des Vermögens und der Schulden zu Beginn des Handelsgewerbes und am Schluss jeden Geschäftsjahres darstellt, um herauszustellen, wie das Unternehmen im Geschäftsjahr gewirtschaftet hat. Der Jahresabschluss ist demnach als die situative monetäre Darstellung eines Unternehmens zu verstehen.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Allgemeine Rechnungslegungsgrundsätze

1.1 Der Begriff der Rechnungslegung

1.2 Der Jahresabschluss - Standards nach dem HGB

1.2.1 Rechtlicher Rahmen

1.2.2 Inhalt

1.2.3 Funktionen des Jahresabschlusses nach HGB

1.2.4 Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung

1.3 Standards nach den IFRS

1.3.1 Rechtlicher Rahmen

1.3.2 Inhalte und Funktion nach IFRS

1.3.3 Prinzipien der IFRS

1.3.4 Conceptual Framework - das Rahmenkonzept

1.4. Gemeinsamkeiten und Unterschiede

2. Folgebewertung von Vermögenswerten nach HGB und IFRS

2.1 Tabellarische Übersicht der Folgebewertung

2.2 Textliche Annäherung mit Beispielen

3. Befreiender Einzelabschlusses nach IFRS für Kapitalgesellschaften

3.1 Vor- und Nachteile

3.2 Empfehlung

Zielsetzung & Themen der Arbeit

Die Arbeit analysiert die Unterschiede zwischen deutschen handelsrechtlichen (HGB) und internationalen (IFRS) Rechnungslegungsvorschriften mit Fokus auf die Folgebewertung von Vermögenswerten und die Relevanz eines befreienden Einzelabschlusses für Kapitalgesellschaften.

  • Grundlagen der Rechnungslegung nach HGB und IFRS
  • Vergleichende Analyse der Folgebewertungsprinzipien
  • Praktische Anwendungsbeispiele der Bewertungsunterschiede
  • Evaluation des befreienden Einzelabschlusses nach IFRS
  • Abwägung von Vor- und Nachteilen für Unternehmen

Auszug aus dem Buch

2.2 Textliche Annäherung mit Beispielen

Grundsätzlich lassen sich bei der Erst- und Folgebewertung nach HGB und IFRS einige Ähnlichkeiten, auffinden. So ist sowohl nach HGB als auch nach den IFRS bei dem Erstansatz von Vermögensgegenständen auf der Aktivseite stets mit der Wertobergrenze der Anschaffungs- und/oder Herstellungskosten zu bewerten. Jedoch können bereit vereinzelte Wahlrechtsunterschiede beim Ansatz zwischen HGB und IFRS verschiedene Ergebnisse in der Bilanz nach sich ziehen. So gibt das HGB einem Unternehmen beispielsweise das Wahlrecht, ob dieses die Entwicklungskosten (Herstellungskosten) eines selbst geschaffenen immateriellen Vermögensgegenstands aktiviert. Nach IFRS ist die Aktivierung nach IAS 38.21 verpflichtend. Wenn demnach ein Unternehmen U 300.000 EUR in der Herstellung einer Software zur Eigennutzung im Unternehmen aufgewendet hat, auf das Wahlrecht verzichtet und die Aktivierung in der Handelsbilanz somit nicht erfolgt, jedoch mit den IFRS die Aktivierung vorgeschrieben ist, entsteht damit eine Differenz in Höhe von 300.000 EUR bereits beim Erstansatz zwischen handelsrechtlicher Bilanz und der Bilanz nach IFRS.

Hinsichtlich der Folgebewertung des Anlagevermögens nach HGB ist festzuhalten, dass grundsätzlich zwischen abnutzbaren und nicht abnutzbaren Vermögensgegenständen unterschieden wird. Vorgesehen im Handelsrecht ist nach §253 Abs. 3 S. 1 und 2 die planmäßige Abschreibung von abnutzbaren Vermögensgegenständen des Anlagevermögens über die voraussichtliche Nutzungsdauer innerhalb des Unternehmens. Selbst erstellte Vermögensgegenstände, die zur Veräußerung dienen, sind als Umlaufvermögen zu behandeln, da sie dem Unternehmen nur kurzfristig dienen. Nicht abnutzbare Vermögensgegenstände werden keiner planmäßigen Abschreibung unterzogen, es sei denn, es liegt ein Grund für die außerplanmäßige Abschreibung mit voraussichtlich dauernder Wertminderung vor (vgl. Coenenberg et al., 2016: 156). Außerplanmäßige Abschreibungen werden somit grundsätzlich vorgenommen, wenn mit einer dauernden Wertminderung gerechnet werden kann.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Allgemeine Rechnungslegungsgrundsätze: Einführung in die Begrifflichkeiten und regulatorischen Rahmenbedingungen von HGB und IFRS sowie deren spezifische Funktionen.

2. Folgebewertung von Vermögenswerten nach HGB und IFRS: Detaillierte Gegenüberstellung der Bewertungsmaßstäbe für Anlage- und Umlaufvermögen unter Berücksichtigung methodischer Unterschiede.

3. Befreiender Einzelabschlusses nach IFRS für Kapitalgesellschaften: Diskussion über die Vor- und Nachteile der Wahlfreiheit bei der Erstellung von IFRS-Abschlüssen und eine abschließende Empfehlung.

Schlüsselwörter

Handelsgesetzbuch, HGB, IFRS, Rechnungslegung, Jahresabschluss, Folgebewertung, Anlagevermögen, Umlaufvermögen, Steuerbilanz, Bewertungsunterschiede, Kapitalgesellschaft, Einzelabschluss, Gläubigerschutz, Informationsfunktion, latente Steuern

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit?

Die Arbeit untersucht die Unterschiede zwischen der deutschen Rechnungslegung nach HGB und den internationalen Standards nach IFRS mit einem Schwerpunkt auf der Folgebewertung und der strategischen Entscheidung für einen befreienden Einzelabschluss.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Zentral sind die rechtlichen Rahmenbedingungen, die GoB, das Conceptual Framework der IFRS sowie die konkrete Bilanzierung und Bewertung von Vermögensgegenständen.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, die Auswirkungen unterschiedlicher Rechnungslegungsvorschriften auf die Bilanz zu verdeutlichen und die Eignung eines nach IFRS erstellten befreienden Einzelabschlusses kritisch zu hinterfragen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird eine deskriptive und vergleichende Analyse auf Basis aktueller Fachliteratur und gesetzlicher Vorschriften durchgeführt, ergänzt durch Rechenbeispiele.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretischen Grundlagen, eine detaillierte tabellarische und inhaltliche Gegenüberstellung der Folgebewertung und die Analyse der Optionen für den befreienden Einzelabschluss.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit lässt sich primär über Begriffe wie HGB, IFRS, Folgebewertung, Steuerbilanz und Kapitalgesellschaft definieren.

Wie wirkt sich der Komponentenansatz bei Gebäuden aus?

Nach IFRS ermöglicht der Komponentenansatz eine getrennte Abschreibung von Gebäudebestandteilen mit unterschiedlicher Nutzungsdauer, was zu anderen Restbuchwerten als bei der Einheitsbewertung nach HGB führt.

Warum ist das Vorsichtsprinzip bei HGB und IFRS unterschiedlich gewichtet?

Während nach HGB der Gläubigerschutz und die vorsichtige Ermittlung ausschüttbarer Gewinne dominieren, zielen IFRS primär auf die Bereitstellung entscheidungsrelevanter Informationen für Investoren ab.

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Details

Title
Rechnungslegung nach IFRS und HGB
College
University of Applied Sciences - Beuth
Grade
1,3
Author
Mareike Köhler (Author)
Publication Year
2020
Pages
20
Catalog Number
V1254114
ISBN (PDF)
9783346690050
ISBN (Book)
9783346690067
Language
German
Tags
rechnungslegung ifrs
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Mareike Köhler (Author), 2020, Rechnungslegung nach IFRS und HGB, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1254114
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