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Cash-Flow-Prognose in der Bilanzanalyse. Darstellung und Probleme

Titel: Cash-Flow-Prognose in der Bilanzanalyse. Darstellung und Probleme

Hausarbeit , 2014 , 21 Seiten , Note: 2,0

Autor:in: Zülfi Yildiz (Autor:in)

BWL - Rechnungswesen, Bilanzierung, Steuern
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Die Frage, wie bzw. ob mit Hilfe von Cash-Flow Prognose über die Ein- und Auszahlungen, Liquidation sowie der Ertragskraft des Unternehmens getroffen werden können, soll in dieser Arbeit erklärt werden. Dabei soll auch auf die typischen Probleme, die bei der Prognose des Cash-Flows auftauchen können, eingegangen werden.

Im zweiten Kapitel dieser Arbeit soll eine kurze Erklärung über den Begriff und Bedeutung des Cash-Flows gegeben werden. Anschließend sollen Informationen über die verschiedensten Verfahren der Ermittlung des Cash-Flows geliefert werden. Im vierten Kapitel werden zwei mögliche Berechnungsmethoden des Cash-Flows erläutert. Im fünften Kapitel soll die Prognose und der Cash-Flow geschildert werden. Im sechsten Kapitel soll auf die Probleme, die bei der Cash-Flow-Prognose auftauchen, eingegangen werden. Schließlich sollen die Ergebnisse dieser Arbeit im siebten Kapitel resümiert werden.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Begriff und Bedeutung des Cash Flows

3. Verfahren der Ermittlung des Cash Flows

3.1 Ermittlung des Cash Flows aus der operativen Tätigkeit

3.2 Ermittlung des Cash Flows aus der Investitionstätigkeit

3.3 Ermittlung des Cash Flows aus der Finanzierungstätigkeit

4. Berechnung des Cash-Flows

4.1 Direkte Berechnungsmethode

4.2 Indirekte Berechnungsmethode

5. Die Cash-Flow-Prognose

5.1 Die Prognose des zukünftigen Erfolges

5.2 Probleme bei der Ermittlung der Cash-Flow-Prognose

6. Fazit

Zielsetzung und Themen der Arbeit

Die vorliegende Arbeit befasst sich mit der zentralen Rolle der Cash-Flow-Prognose im Rahmen der Bilanzanalyse. Ziel ist es, die methodischen Ansätze zur Ermittlung des Cash-Flows zu erläutern und die wesentlichen Herausforderungen bei der Prognose zukünftiger finanzieller Überschüsse zu identifizieren, um eine fundierte Basis für unternehmerische Entscheidungsfindungen und Unternehmensbewertungen zu schaffen.

  • Grundlagen und Definition des Cash-Flow-Begriffs
  • Verfahren zur Ermittlung des Cash-Flows aus den drei Tätigkeitsbereichen (operativ, Investition, Finanzierung)
  • Vergleich der direkten und indirekten Berechnungsmethoden im Rahmen der Bilanzanalyse
  • Methodische Ansätze für die Prognose des Free-Cashflows
  • Analyse der Prognoseunsicherheiten und der Problematik der Diskontierung

Auszug aus dem Buch

5.2. Probleme bei der Ermittlung der Cash-Flow-Prognose

Eine Forschung bzw. Analyse, die auf der Basis von vergangenen Daten und Informationen durchgeführt wird, um finanzielle und strategische Unternehmens Entscheidungen zu treffen, ist gewissermaßen mit Unsicherheiten verbunden. Die Cash-Flow-Prognose wird und kann nur auf der Basis der vergangenen Ein- und Auszahlungen vorgenommen werden. Aus diesem Grund ist es sehr wichtig das Risiko der Ungenauigkeit der Prognose zu minimieren.

Im Allgemeinen können folgende Probleme bei einer Cash-Flow-Prognose auftauchen: Wie genau können die zukünftigen Rückflüsse geschätzt werden?

x Welche Rückflüsse sollen verwendet werden (z. B. der Cashflow vor oder nach Steuer, das EBIT [= Earning before Interest and Taxes], der Jahresüberschuss)?

x Wie soll die steuerliche Situation berücksichtigt werden (z. B. bei Kapitalgesellschaften nur die Körperschaftsteuer oder auch die Kapitalertragsteuer auf die Ausschüttungen). Wie berücksichtigt man bevorstehende Steueränderungen?

x Wie kann man bei Personengesellschaften die oft sehr unterschiedliche steuerliche Situation der Gesellschafter berücksichtigen?

x Für wie viele Jahre sollen die prognostizierten Erfolge diskontiert werden?

x Wie soll man zukünftige wirtschaftliche Entwicklungen (Wachstum, Erhöhung der Konkurrenz etc.) berücksichtigen bzw. sind die zukünftigen wirtschaftlichen Zuwächse nicht eher vom neuen Management abhängig als vom Potenzial des gekauften Unternehmens.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die Bedeutung des Cash-Flows als Instrument zur Prognose der Ertragskraft ein und umreißt den Aufbau der Arbeit.

2. Begriff und Bedeutung des Cash Flows: Dieses Kapitel definiert den Cash-Flow als Kennzahl zur Darstellung der Innenfinanzierungskraft und erläutert seine Funktion in Rechnungslegungs-Standards.

3. Verfahren der Ermittlung des Cash Flows: Hier werden die Geldflüsse aus operativer Tätigkeit, Investitionstätigkeit und Finanzierungstätigkeit analysiert und tabellarisch aufbereitet.

4. Berechnung des Cash-Flows: Dieses Kapitel stellt die direkte und die indirekte Berechnungsmethode gegenüber und diskutiert deren Anwendung in der Praxis.

5. Die Cash-Flow-Prognose: Der Abschnitt widmet sich der Schätzung zukünftiger finanzieller Überschüsse, methodischen Herausforderungen bei der Diskontierung und der Prognose des Free-Cashflows.

6. Fazit: Das Fazit fasst die Bedeutung der Cash-Flow-Prognose für die Unternehmensbewertung zusammen und betont die Notwendigkeit, trotz bestehender Prognoseunsicherheiten auf fundierte Verfahren zurückzugreifen.

Schlüsselwörter

Cash-Flow, Bilanzanalyse, Erfolgsrechnung, Finanzierungstätigkeit, Investitionstätigkeit, Free-Cashflow, Prognoseverfahren, Diskontierung, Unternehmensbewertung, Kapitalflussrechnung, Innenfinanzierung, Investitionsplanung, Liquidität, Jahresabschluss, Prognoseunsicherheit

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die Konzepte und Probleme rund um die Cash-Flow-Prognose im Kontext der betriebswirtschaftlichen Bilanzanalyse.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind die Ermittlung des Cash-Flows aus verschiedenen Tätigkeitsbereichen, die Berechnungsmethoden sowie die methodische Umsetzung der Cash-Flow-Prognose.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist aufzuzeigen, wie Cash-Flow-Prognosen erstellt werden und welchen Risiken und Unsicherheiten diese bei der Ermittlung unterliegen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt eine literaturbasierte Analyse sowie die Darstellung mathematischer Modelle zur Cash-Flow-Berechnung und Diskontierung.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil behandelt die operative, investitions- und finanzierungsbezogene Cash-Flow-Ermittlung, die Unterscheidung zwischen direkter und indirekter Methode sowie Ansätze zur Prognose künftiger Zahlungsströme.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Cash-Flow, Bilanzanalyse, Unternehmensbewertung, Free-Cashflow und Prognoseverfahren charakterisiert.

Warum ist die Unterscheidung zwischen operativer, Investitions- und Finanzierungstätigkeit wichtig?

Diese Aufspaltung ist laut Rechnungslegungs-Standards essenziell, um eine transparente Sicht auf die Herkunft und Verwendung der liquiden Mittel eines Unternehmens zu ermöglichen.

Welche Rolle spielt die Zeit bei der Cash-Flow-Prognose?

Die Zeit ist ein kritischer Faktor, da Prognosen naturgemäß mit Unsicherheiten behaftet sind; je weiter der Prognosezeitraum in der Zukunft liegt, desto ungenauer können die Ergebnisse werden.

Warum wird die indirekte Methode in der Praxis bevorzugt?

Die indirekte Methode wird öfter gewählt, da externe Analytiker hierbei auf die verfügbaren Zahlen der Gewinn- und Verlustrechnung zurückgreifen können, während die direkte Methode oft detaillierte, interne Buchhaltungsdaten erfordert.

Ende der Leseprobe aus 21 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Cash-Flow-Prognose in der Bilanzanalyse. Darstellung und Probleme
Hochschule
Universität Kassel  (Wirtschaftswissenschaften)
Veranstaltung
Bilanzanalyse
Note
2,0
Autor
Zülfi Yildiz (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2014
Seiten
21
Katalognummer
V1254117
ISBN (PDF)
9783346689849
ISBN (Buch)
9783346689856
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Bilanzanalyse Cash Flow Prognose
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Zülfi Yildiz (Autor:in), 2014, Cash-Flow-Prognose in der Bilanzanalyse. Darstellung und Probleme, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1254117
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Leseprobe aus  21  Seiten
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