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Der 20. Juli 1944 in Paris. War die Konspiration im Westen zum Scheitern verurteilt?

Title: Der 20. Juli 1944 in Paris. War die Konspiration im Westen zum Scheitern verurteilt?

Term Paper , 2018 , 17 Pages , Grade: 1,7

Autor:in: Anonym (Author)

History of Europe - Ages of World Wars
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Summary Excerpt Details

In der vorliegenden Arbeit wird der 20. Juli 1944 im Kontext der Geschehnisse in Paris dargestellt werden. Der militärische Widerstand im Westen war in jeglicher Hinsicht ein besonderer, was in dieser Arbeit aufgezeigt werden soll. Es soll eine Antwort auf die Frage, ob die Konspiration im Westen zum Scheitern verurteilt war, gegeben werden.

Das wohl bekannteste Ereignis des Widerstandes gegen den Nationalsozialismus ist zweifelsfrei das Attentat vom 20. Juli 1944. Das Thema scheint mittlerweile ausgelaugt. Neben unzähligen Büchern, die sich über das Stauffenberg Attentat finden lassen, hat es mittlerweile auch den Weg nach Hollywood gefunden. Dass „Operation Walküre“ scheiterte und die Bombe beim Attentat auf Hitler ihr Ziel verfehlte, ist unlängst bekannt. Der Staatsstreich sollte zeitgleich zu Berlin auch in Prag, Wien und Paris vollzogen werden. Paris war hierbei der einzige Ort, an dem die anfänglichen Durchführungen der Konspirateure nachweislich Erfolg verzeichneten. Jedoch machte nicht nur dieser Umstand Paris zu einem außerordentlichen Ort, darauf wird in der vorliegenden Arbeit vertiefend eingegangen.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Die Entwicklungen in Paris bis zum 20. Juli 1944

2.1 Die Anfänge der Verschwörung

2.2 Der Generalstab um Carl Heinrich von Stülpnagel

2.3 Die Gewinnung von Rommel – Das Konzept der „Westlösung“

2.4 Zwei entscheidende Ereignisse – die Vorentscheidung für das Scheitern?

3. Der Tag des Attentats

3.1 „Übung abgelaufen“ – Der Stein kommt ins Rollen

3.2 Generalfeldmarschall Günther v. Kluge – Ambivalenz führt zum Scheitern

4. Das Schicksal der Verschwörer

5. Gründe und Umstände für das Scheitern – ein Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Geschehnisse des 20. Juli 1944 in Paris, um zu ermitteln, warum der dortige Umsturzversuch scheiterte und ob die Konspiration im Westen grundsätzlich zum Scheitern verurteilt war.

  • Analyse der militärischen Opposition in Paris unter Carl Heinrich von Stülpnagel.
  • Untersuchung des „Westlösung“-Konzepts und der Rolle von Erwin Rommel.
  • Bewertung der entscheidenden Rolle von Generalfeldmarschall Günther von Kluge.
  • Kontrastierung der Pariser Ereignisse mit dem Umsturzversuch in Berlin.
  • Aufarbeitung des Schicksals der beteiligten Verschwörer nach dem 20. Juli 1944.

Auszug aus dem Buch

Die Anfänge der Verschwörung

Die Anfänger der Verschwörung im Westen gingen auf das Jahr 1943 zurück. Durch die große Niederlage der deutschen Wehrmacht in Stalingrad und der Kapitulation der "Panzerarmee" in Nordafrika, nahmen die Rückschläge des Heeres immer weiter zu. Hitler aber hielt unbeirrt aller Rückschläge an seiner Vision fest, weswegen die Personen, die über die Gesamtsituation Deutschlands informiert waren, festlegten, dass etwas getan werden musste. Die Verschwörer waren sich schnell einig, dass nach dem Stand der Dinge, nur ein gewaltsamer Umsturz des Regimes die mögliche und auch nötige Option war.

Die bereits vorhandene militärische Opposition in Berlin um Oberst Henning von Treskow und Friedrich Olbricht, sowie den Widerstandskreisen um Carl Friedrich Goerdeler und Ludwig Beck, begannen im Jahr 1943 mit den direkten Vorbereitungen für einen Umsturz. Hierfür sollten die Notfallpläne "Walküre", die 1943 zu einem allgemeinen Alarmbefehl umgeschrieben wurden, mit einer Reihe Geheimbefehlen versehen werden. Der Alarmbefehl beinhaltete in der Grundfunktion die Befehle, bei Ausnahmezuständen und Aufständen durch Fremdarbeiter, das Ersatzheer als vollziehende Gewalt einzusetzen. Die Befehle für „Operation Walküre", worunter das Vorhaben nun lief, ermöglichten es, alle wichtigen Regierungsgebäude, Rundfunkeinrichtungen, Telegrafenämter und die Kasernen und Dienststellen der SS zu besetzen, sowie deren Führungsriege zu verhaften. Für das Vorhaben konnte Ende 1943 Claus Schenk Graf von Stauffenberg gewonnen werden. Das grundlegende Motiv des 20. Juli 1944 sollte die „Wiederherstellung der vollkommenden Majestät des Rechts" sein.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Stellt die Relevanz des 20. Juli 1944 dar und formuliert die Forschungsfrage, ob der Widerstand in Paris zum Scheitern verurteilt war.

2. Die Entwicklungen in Paris bis zum 20. Juli 1944: Beschreibt die Entstehung der militärischen Opposition im Westen, die Rolle von Stülpnagel und das Konzept der „Westlösung“ mit Rommel.

2.1 Die Anfänge der Verschwörung: Erläutert die Hintergründe des militärischen Widerstands ab 1943 und die Planung rund um „Operation Walküre“.

2.2 Der Generalstab um Carl Heinrich von Stülpnagel: Analysiert das Netzwerk der Verschwörer im Pariser Militärstab und die Gewinnung von Mitstreitern.

2.3 Die Gewinnung von Rommel – Das Konzept der „Westlösung“: Erörtert den Versuch, Erwin Rommel für einen organisierten Umsturz in Westeuropa zu gewinnen.

2.4 Zwei entscheidende Ereignisse – die Vorentscheidung für das Scheitern?: Analysiert die Ernennung von Kluge zum Oberbefehlshaber West und den Luftangriff auf Rommel als Wendepunkte.

3. Der Tag des Attentats: Detaillierte Schilderung der Abläufe am 20. Juli 1944 in Paris.

3.1 „Übung abgelaufen“ – Der Stein kommt ins Rollen: Beschreibt die konkreten Schritte der Konspirateure nach Erhalt der Startsignale aus Berlin.

3.2 Generalfeldmarschall Günther v. Kluge – Ambivalenz führt zum Scheitern: Untersucht die entscheidende Unentschlossenheit Kluges, die das Scheitern in Paris besiegelte.

4. Das Schicksal der Verschwörer: Dokumentiert die Verfolgung, Verurteilung und Hinrichtung der Hauptakteure.

5. Gründe und Umstände für das Scheitern – ein Fazit: Fasst die Faktoren zusammen, die das Scheitern verursachten, und bewertet das historische Erbe des Umsturzversuchs.

Schlüsselwörter

20. Juli 1944, Paris, militärischer Widerstand, Nationalsozialismus, Carl Heinrich von Stülpnagel, Erwin Rommel, Günther von Kluge, Operation Walküre, Umsturzversuch, Westlösung, Caesar von Hofacker, Wehrmacht, Attentat, Zweiter Weltkrieg, Konspiration

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit befasst sich mit den Ereignissen des 20. Juli 1944 im besetzten Paris und untersucht, wie der militärische Widerstand gegen das NS-Regime dort agierte.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Zentrale Themen sind die Bildung einer militärischen Opposition in Paris, die diplomatischen und strategischen Konzepte der Verschwörer wie die „Westlösung“ sowie die Auswirkungen individueller Entscheidungen von Militärführern.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Ziel ist es zu beurteilen, ob der Umsturzversuch im Westen aufgrund der spezifischen Umstände tatsächlich zum Scheitern verurteilt war oder ob eine realistische Erfolgschance bestand.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine historische Analyse, die auf einer fundierten Auswertung von Fachliteratur, Quellen und historischen Dokumenten basiert.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Vorgeschichte, die Akteure im Pariser Stab, die Planung und schließlich den dramatischen Ablauf des 20. Juli 1944, inklusive der entscheidenden Rolle Günther von Kluges.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Begriffe wie „Widerstand im Westen“, „Aufstand der Generale“, „Ambivalenz von Kluge“ und „Stülpnagel“ sind maßgeblich für die inhaltliche Ausrichtung.

Warum spielte Generalfeldmarschall Günther von Kluge eine so zentrale Rolle?

Kluge war als Oberbefehlshaber West die Schlüsselperson, deren unentschlossene Haltung und Weigerung, sich dem Umsturz anzuschließen, trotz der erfolgreichen Vorbereitung der Pariser Verschwörer zu deren Scheitern führte.

Inwiefern beeinflusste das Schicksal Erwin Rommels den geplanten Staatsstreich?

Rommel galt als die größte Hoffnung für einen erfolgreichen Putsch in Paris; seine durch einen Luftangriff verursachte Verletzung wenige Tage vor dem Attentat beraubte die Verschwörer eines zentralen und populären Anführers.

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Details

Title
Der 20. Juli 1944 in Paris. War die Konspiration im Westen zum Scheitern verurteilt?
College
University of Mannheim  (Historisches Institut)
Course
Widerstand im Nationalsozialismus
Grade
1,7
Author
Anonym (Author)
Publication Year
2018
Pages
17
Catalog Number
V1254740
ISBN (PDF)
9783346691552
ISBN (Book)
9783346691569
Language
German
Tags
Nationalsozialismus Stauffenberg-Attentat
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Anonym (Author), 2018, Der 20. Juli 1944 in Paris. War die Konspiration im Westen zum Scheitern verurteilt?, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1254740
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