Grin logo
de en es fr
Shop
GRIN Website
Texte veröffentlichen, Rundum-Service genießen
Zur Shop-Startseite › Soziale Arbeit / Sozialarbeit

Onlineberatung in der Sozialen Arbeit. Zusammenhang mit der realen Identitätsbildung

Titel: Onlineberatung in der Sozialen Arbeit. Zusammenhang mit der realen Identitätsbildung

Hausarbeit , 2013 , 11 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Dipl.-Berufspäd. Amelie Morr (Autor:in)

Soziale Arbeit / Sozialarbeit
Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Diese Arbeit behandelt die Onlineberatung in der Sozialen Arbeit. Diese steht durch Identitätsbildungsprozesse in der realen Welt vor gleichen Barrieren wie reale Beratung, obwohl das Netz einen neuen Raum bildet in dem unabhängig agiert werden könnte.
Deswegen wird in Kapitel 1 erläutert, wie Onlineberatung im Netz aussehen kann, am Beispiel „das-beratungsnetz.de“ für die Soziale Arbeit, so wie weiteren Beispielen für andere Arbeitsfelder.

In den Unterkapiteln 1.1 bis 1.3 wird Onlineberatung in der Sozialen Arbeit aus wissenschaftlicher Sicht charakterisiert. Es wird definiert, was Beratung ist, in welchen Formen diese im Netz stattfinden kann und inwieweit sich die Kommunikation über internetbasierte Dienste von der in der realen Welt für Berater*innen unterscheidet. In Kapitel 2 wird darauf eingegangen, wie Onlineberatung angenommen wird. Abschließend erfolgt eine Schlussbetrachtung.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

Einleitung

1. Onlineberatung: Einstiegsbeispiel „das-beratungsnetz.de“

1.1 Beratung im Netz im Bereich der Sozialen Arbeit

1.2 Internetunterstützte Beratungsarten in der Sozialen Arbeit

1.3 Sozialarbeiterische Herausforderung: Kommunikation über das Internet

2. Identitätsbildung des Menschen

2.1 Identität des Menschen im virtuellen Raum

2.2 Projektion der Theorie in Zahlen

3. Schlussbetrachtung

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Potenziale und Herausforderungen der Onlineberatung in der Sozialen Arbeit unter Berücksichtigung von Identitätsbildungsprozessen im virtuellen Raum sowie dem tatsächlichen Nutzungsverhalten Jugendlicher.

  • Charakterisierung der Onlineberatung aus wissenschaftlicher Sicht
  • Analyse internetbasierter Beratungsformen und deren Kommunikation
  • Diskussion der Ich-Identität und Teilidentitäten im digitalen Kontext
  • Evaluation des Nutzungsverhaltens anhand von Fallbeispielen und Statistiken
  • Zukunftsperspektiven der Onlineberatung in der Sozialen Arbeit

Auszug aus dem Buch

2.1 Identität des Menschen im virtuellen Raum

In der virtuellen Welt verlieren Teile der Ich-Identität an Bedeutung, denn eine Abnabelung vom Körper findet statt. So bedeutet virtuelle Identität „anonym aufzutreten und den eigenen Namen unkompliziert ändern zu können […]“(Kühne, Hintenberger, 2009:48) Es entstehen in der virtuellen Welt Teilidentitäten als Folge der Abnabelung vom Körper. In der virtuellen Welt sollte so auch eher von Identitäten als von Personen gesprochen werden (vgl. Kühne, Hintenberger, 2009:48).

So können via Profil Teile von der realen Identität präsentiert werden oder neue Teilidentitäten erfunden werden, um abgenabelt vom Körper präsentieren zu können, was die reale Identität nicht zulässt (vgl. Kühne, Hintenberger, 2009:20).

Dies ist für mich ein wichtiger Aspekt in der Onlineberatung. Ich kann als Ratsuchende*r Teile meiner Identität zeigen, die ich mir sonst nicht zutraue zu zeigen. Dies birgt aber auch die Gefahr in sich, dass der öffentliche Auftritt so anregend für Ratsuchende ist, dass der Berater*in mit Sicht auf die Teilrealität nicht wirklich einschätzen kann „was Sache ist“.

Zusammenfassung der Kapitel

Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die steigende Internetnutzung von Jugendlichen und führt in die Problematik ein, dass Onlineberatung trotz digitaler Fortschritte mit ähnlichen Barrieren wie reale Beratungsangebote konfrontiert ist.

1. Onlineberatung: Einstiegsbeispiel „das-beratungsnetz.de“: Dieses Kapitel stellt ein konkretes Beratungsportal vor und erläutert praxisnah, wie internetbasierte Dienstleistungen im psychosozialen Bereich strukturiert sind.

1.1 Beratung im Netz im Bereich der Sozialen Arbeit: Hier wird der Beratungsbegriff im digitalen Raum definiert und die Notwendigkeit einer interaktiven Verschriftlichung für das Zustandekommen eines echten Beratungsprozesses hervorgehoben.

1.2 Internetunterstützte Beratungsarten in der Sozialen Arbeit: Das Kapitel bietet eine Übersicht zu verschiedenen Beratungsformaten wie E-Mail-Beratung, Chat- und Forenberatung unter Berücksichtigung ihrer spezifischen Vorteile und Nachteile.

1.3 Sozialarbeiterische Herausforderung: Kommunikation über das Internet: Der Fokus liegt auf der Medienkompetenz des Beraters, um die nuancierte Kommunikation im Netz, etwa durch Emoticons oder Schreibstile, richtig interpretieren zu können.

2. Identitätsbildung des Menschen: Es erfolgt eine theoretische Einbettung in die Sozialisationstheorie, um zu verdeutlichen, wie die Ich-Identität in einer pluralisierten Welt unter dem Einfluss neuer Medien gebildet wird.

2.1 Identität des Menschen im virtuellen Raum: Dieses Kapitel diskutiert die Chancen und Risiken von Teilidentitäten, die durch die Abnabelung vom physischen Körper im Netz entstehen können.

2.2 Projektion der Theorie in Zahlen: Anhand statistischer Daten des Beratungsangebots „jugendnotmail.de“ wird das reale Nutzungsverhalten von Jugendlichen analysiert und evaluiert.

3. Schlussbetrachtung: Die Arbeit fasst zusammen, dass Onlineberatung ein zukunftsweisendes Konzept ist, welches jedoch eng mit der Face-to-Face-Beratung verzahnt werden sollte, um Versorgungslücken zu schließen.

Schlüsselwörter

Onlineberatung, Soziale Arbeit, Identitätsbildung, Internet, Teilidentität, Kommunikation, Medienkompetenz, Jugendnotmail, virtuelle Identität, Sozialisation, Beratung, Internetnutzung, Digitale Medien, Interaktionsanalyse, Beratungsangebot

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Wirksamkeit und den methodischen Besonderheiten der Onlineberatung innerhalb der Sozialen Arbeit unter Einbeziehung medienpädagogischer und sozialisationstheoretischer Aspekte.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen umfassen die Definition von Onlineberatungskonzepten, die digitale Kommunikation, Identitätsprozesse in virtuellen Räumen sowie die empirische Analyse des Nutzungsverhaltens Jugendlicher.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie Onlineberatung als ergänzendes Angebot zur realen Beratung fungieren kann und welche Herausforderungen dabei an die Medienkompetenz der Berater sowie die Identitätsfindung der Klienten gestellt werden.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird eine Verknüpfung aus Literaturanalyse bestehender Konzepte (interaktionistische Sozialisationstheorie) und einer explorativen Analyse von Nutzungsstatistiken (Fallbeispiel „jugendnotmail.de“) angewandt.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Fundierung zur Identitätsbildung und eine praxisorientierte Analyse der Strukturen und Herausforderungen der Kommunikation über digitale Kanäle.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Wesentliche Begriffe sind Onlineberatung, digitale Identität, soziale Interaktion, Medienkompetenz und die spezifische Situation der Zielgruppe Jugendlicher im Internet.

Warum spielt das Thema der Identitätsbildung eine so große Rolle für die Onlineberatung?

Da das Internet eine räumliche und körperliche Abnabelung ermöglicht, können Nutzer dort Teilidentitäten ausprobieren, was für Ratsuchende eine Erleichterung darstellt, aber gleichzeitig eine neue Interpretationsleistung vom Berater fordert.

Welches Fazit zieht die Autorin zu Onlineberatungsangeboten für Jugendliche?

Die Autorin kommt zu dem Schluss, dass solche Angebote zwar existieren, aber ihre Potenziale noch nicht voll ausgeschöpft sind und eine Synergie zwischen digitaler und persönlicher Beratung für eine flächendeckende Versorgung essenziell ist.

Welche Herausforderungen bei der Nutzung von „das-beratungsnetz.de“ werden benannt?

Die Arbeit kritisiert unter anderem die teilweise fehlende räumliche Eingrenzbarkeit bei der Suche nach Beratungsstellen sowie die Schwierigkeit, Artikel, Links und Beratungskontakte effizient gleichzeitig zu durchsuchen.

Ende der Leseprobe aus 11 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Onlineberatung in der Sozialen Arbeit. Zusammenhang mit der realen Identitätsbildung
Hochschule
HAWK Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst - Fachhochschule Hildesheim, Holzminden, Göttingen  (Fakultät Soziale Arbeit und Gesundheit)
Veranstaltung
Ngeneration
Note
1,0
Autor
Dipl.-Berufspäd. Amelie Morr (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2013
Seiten
11
Katalognummer
V1254776
ISBN (PDF)
9783346694652
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Ngeneration Beratung Onlineberatung JIM Studie Identität
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Dipl.-Berufspäd. Amelie Morr (Autor:in), 2013, Onlineberatung in der Sozialen Arbeit. Zusammenhang mit der realen Identitätsbildung, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1254776
Blick ins Buch
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
Leseprobe aus  11  Seiten
Grin logo
  • Grin.com
  • Versand
  • Kontakt
  • Datenschutz
  • AGB
  • Impressum