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Der Umgang Roms mit fremden Völkern. Sprachsensibler Arbeitsblattentwurf unter Berücksichtigung von Lesestrategien (5./6. Klasse Geschichte)

Title: Der Umgang Roms mit fremden Völkern. Sprachsensibler Arbeitsblattentwurf unter Berücksichtigung von Lesestrategien (5./6. Klasse Geschichte)

Term Paper , 2021 , 24 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Anonym (Author)

Didactics - History
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Im Rahmen dieser Ausarbeitung soll ein Arbeitsblatt mit einem Autorentext zu der Begegnung Roms mit fremden Kulturen für die fünfte und sechste Jahrgangsstufe präsentiert und erklärt werden. Dies wird im klassischen geschichtsdidaktischen Dreischritt der Theorie, Empirie und Pragmatik abgehandelt. Für die Theorie wird neben dem historischen Kontext besonders eingegangen auf das Konzept des sprachsensiblen Geschichtsunterrichts und die Förderung des historischen Textverstehens, welche relevant sind für eine erfolgreiche Erschließung des Textes auf Seiten der Schüler*innen.

Im zweiten Schritt wird die Bedeutung des sprachsensiblen Geschichtsunterrichts und der Förderung des Textverstehens anhand ausgewählter empirischer Studien dargelegt. Schließlich soll das Arbeitsblatt, welches einen Autorentext und dazugehörige Aufgabenstellungen beinhaltet, präsentiert und diskutiert werden. Besonders stehen hier verwendete Lesestrategien im Fokus, welche eingesetzt werden um die Schüler*innen sowohl bei der Texterschließung, als auch bei der Verwendung von Lesestrategien für zukünftige Texte zu unterstützen.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

Einleitung

1. Theorie

1.1 Historischer Kontext

1.2 Sprachsensibler Geschichtsunterricht

1.3 Förderung des Historischen Textverstehens

2. Empirie

3. Pragmatik

3.1 Arbeitsblatt zum Umgang Roms mit fremden Kulturen

3.2 Darlegung des Arbeitsblattes

Fazit

Zielsetzung & Themen

Ziel dieser Arbeit ist die Erstellung und didaktische Erläuterung eines sprachsensiblen Arbeitsblattes für die 5. und 6. Jahrgangsstufe zum Thema der römischen Begegnung mit fremden Kulturen, wobei der Fokus auf der Förderung historischen Textverstehens durch gezielte Lesestrategien liegt.

  • Integration von Sprachbildung in den Geschichtsunterricht
  • Anwendung des geschichtsdidaktischen Dreischritts: Theorie, Empirie und Pragmatik
  • Entwicklung und Reflexion fachspezifischer Lesestrategien für Autorentexte
  • Förderung der historischen Basiskategorie "Kausalität"
  • Auseinandersetzung mit dem Phänomen der Romanisierung

Auszug aus dem Buch

1.1 Historischer Kontext

Die rasche Expansion zur Zeit der römischen Republik bedingte zwangsläufig das Suchen nach einer geeigneten Konsolidierungsstrategie. „Sed difficilius est provincias obtinere quam facere; viribus parantur, iure retinentur.“ Florus, ein römischer Geschichtsschreiber, der im ersten und zweiten Jhd. n. Chr. lebte, weist auf die größere Schwierigkeit hin, eine Provinz zu halten, als diese zu erobern. Und anders als Florus es beschreibt, gehören neben dem Recht auch noch andere Aspekte zu einer erfolgreichen Konsolidierung eines schnell wachsenden, kulturell heterogenen Imperiums.

Das erste Mal griff Rom zu der Provinzialisierung als Mittel direkter Herrschaft nach dem Sieg über Karthago im 1. Punischen Krieg 264-241. Die eroberten Gebiete wurden nicht als römisches Territorium annektiert, sondern einem regulären Statthalter unterstellt und hatten kein römisches Bürgerrecht, sondern bildeten eine Klasse der peregrini, der Fremden. Zu dieser Zeit bedeutete Provinz allerdings noch „Aufgabe“ oder „Pflicht“ – erst im letzten Jahrhundert vor Christus änderte sich die Bedeutung durch das inzwischen riesige, eroberte Gebiet, was neue Organisationsformen mit sich brachte. Nun trug das Wort Provinz die Bedeutung einer räumlich und politisch festgelegten Region unter direkter römischer Herrschaft. Initial stießen die imperialen Expansionsbestrebungen meist auf Widerstand - sowohl während der republikanischen Zeit, als auch während der Kaiserzeit. Allerdings konnte, vor allem während der Kaiserzeit seit Augustus, durch die Konsolidierung weitgehend Ruhe hergestellt werden. Zwar lag dies auch daran, dass die Bevölkerung in den Provinzen keine Erfahrung mehr mit der einstigen Freiheit hatte. Dennoch trug die römische Konsolidierungspolitik und der tolerante Umgang mit der Kultur und der politischen und rechtlichen Struktur der Provinzen einen bedeutenden Teil zu der Ruhe bei.

Zusammenfassung der Kapitel

Einleitung: Dieses Kapitel erläutert das didaktische Potenzial des Themas „Umgang Roms mit fremden Kulturen“ und stellt das methodische Vorgehen in Theorie, Empirie und Pragmatik vor.

1. Theorie: Hier werden der historische Kontext, das Konzept des sprachsensiblen Geschichtsunterrichts und die theoretischen Grundlagen der Förderung des historischen Textverstehens dargelegt.

2. Empirie: Dieses Kapitel behandelt Forschungsbefunde zum Schulbuchverständnis und begründet die Notwendigkeit strategiebasierter Leseförderung im Geschichtsunterricht.

3. Pragmatik: Hier erfolgt die schulpraktische Umsetzung durch die Präsentation eines Arbeitsblattes zum Umgang Roms mit fremden Kulturen sowie dessen fachdidaktische Legitimierung.

Fazit: Das Fazit bekräftigt die Sinnhaftigkeit, Lesestrategien geschichtsdidaktisch anhand von Basiskategorien zu profilieren, um sowohl fachliche als auch lesespezifische Potenziale optimal zu nutzen.

Schlüsselwörter

Geschichtsunterricht, Romanisierung, Sprachsensibilität, Lesestrategien, Textverstehen, Imperium Romanum, Kausalität, Autorentexte, Schulbuchverständnis, ProLeGu, historische Kompetenzen, Sprachbildung, Provinzialisierung, Lernpotenziale, Didaktik.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Verknüpfung von historischem Fachlernen und sprachlicher Förderung bei Schülern der Sekundarstufe I anhand des Beispiels der römischen Herrschaftspraxis.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Die zentralen Themen sind Sprachsensibilität im Geschichtsunterricht, der historische Prozess der Romanisierung, Lesekompetenz bei Autorentexten und die gezielte Aufgabenentwicklung.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Hauptziel ist die Erarbeitung eines Arbeitsblattentwurfs, der sprachschwache Lernende bei der Erschließung komplexer historischer Texte durch methodisch fundierte Lesestrategien unterstützt.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit folgt dem geschichtsdidaktischen Dreischritt aus theoretischer Herleitung, empirischer Begründung und pragmatischer Umsetzung.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Aspekte zum Textverstehen, einen Überblick über den Forschungsstand und die konkrete Ausarbeitung sowie Reflexion eines Unterrichtsmediums.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind insbesondere sprachsensibler Geschichtsunterricht, Romanisierung als komplexer Prozess, Kausalität als Basiskategorie und die Förderung des historischen Textverstehens durch Strategien wie Vorwissensaktivierung.

Inwiefern spielt der Begriff der "Romanisierung" eine Rolle für die Lernziele?

Der Text betont, dass die Romanisierung kein einseitiger Prozess war, was ein zentrales Lernziel im Unterricht darstellt, um ein differenziertes Bild der römischen Interaktion mit fremden Kulturen zu vermitteln.

Warum wird im Praxisteil besonderer Wert auf das Markieren von historischen Ursachen gelegt?

Das Markieren dient der sprachlichen Sensibilisierung für die Basiskategorie der Kausalität und hilft Lernenden dabei, Texte strukturiert zu erschließen und kausale Zusammenhänge zwischen Ereignissen und deren Begründungen im Text zu identifizieren.

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Details

Title
Der Umgang Roms mit fremden Völkern. Sprachsensibler Arbeitsblattentwurf unter Berücksichtigung von Lesestrategien (5./6. Klasse Geschichte)
College
University of Münster
Grade
1,3
Author
Anonym (Author)
Publication Year
2021
Pages
24
Catalog Number
V1254831
ISBN (PDF)
9783346691361
ISBN (Book)
9783346691378
Language
German
Tags
umgang roms völkern sprachsensibler arbeitsblattentwurf berücksichtigung lesestrategien klasse geschichte
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Anonym (Author), 2021, Der Umgang Roms mit fremden Völkern. Sprachsensibler Arbeitsblattentwurf unter Berücksichtigung von Lesestrategien (5./6. Klasse Geschichte), Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1254831
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