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Interkulturelle Pädagogik im Diskurs deutscher Schulsprache

Titel: Interkulturelle Pädagogik im Diskurs deutscher Schulsprache

Hausarbeit , 2021 , 17 Seiten , Note: 2,3

Autor:in: Anonym (Autor:in)

Pädagogik - Interkulturelle Pädagogik
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Zusammenfassung Leseprobe Details

In der Arbeit gebe ich einen Einblick in die kulturelle Pädagogik, die eine Möglichkeit darstellt, wie ein respektvolles Miteinander in Bildungseinrichtungen mit heterogener Schülerschaft möglich sein kann. Ich bette das Konzept ein in die Richtlinien der Kultusministerkonferenz sowie der UN-Kinderrechtskonvention. Ich betrachte die Grundannahmen, Ziele und Adressat*innen interkultureller Pädagogik und stelle dar, was zu interkultureller Kompetenz gehört. Anschließend befasse ich mich mit einer Herausforderung aus der Praxis: den vielfältigen Herkunftssprachen. Ich stelle zwei Möglichkeiten vor, wie damit umgegangen wird. Zum einen das Konzept von Deutsch als Schulsprache, zum anderen die Integration und Förderung von Herkunftssprachen. Anschließend wird der sprachsensible Unterricht herangezogen, um eine Möglichkeit aufzuzeigen, wie mit unterschiedlichen sprachlichen Herausforderungen im Unterricht umgegangen werden kann. Danach werfe ich in der Diskussion die Frage auf, inwieweit der sprachsensible Unterricht dem integrativen, respektvollen Ansatz der interkulturellen Pädagogik gerecht wird, und stelle den Herkunftssprachen Unterricht vor. Abschließend ziehe ich ein Fazit und gebe einen Ausblick.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Interkulturelle Pädagogik

2.1. Grundannahmen, Ziele, Adressat*innen

2.2. Interkulturelle Kompetenzen

3. Vielfältige Herkunftssprachen

3.1. Deutsch als Schulsprache

3.2. Inklusiver Ansatz

3.3. Sprachsensibler Fachunterricht

4. Diskussion

5. Fazit

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die vorliegende Arbeit untersucht das Konzept der interkulturellen Pädagogik im Hinblick auf seine praktische Umsetzung in einer von Heterogenität geprägten deutschen Schullandschaft, insbesondere unter dem Aspekt des Umgangs mit vielfältigen Herkunftssprachen.

  • Historische und theoretische Grundlagen der interkulturellen Pädagogik
  • Bedeutung interkultureller Kompetenz für pädagogische Akteure
  • Kontroversen um die Einführung von Deutsch als verpflichtende Schulsprache
  • Ansätze zur Integration und Förderung von Herkunftssprachen
  • Potenziale des sprachsensiblen Fachunterrichts in inklusiven Lernsettings

Auszug aus dem Buch

3.1. Deutsch als Schulsprache

In den letzten Jahren entschieden sich einige Schulen dafür, Deutsch als Schulsprache einzuführen. In dem Zuge ist der Ort Blumberg im Jahr 2020 in den Fokus der Medien gerückt. Eine Schülerin sprach auf dem Schulhof eine andere Sprache als Deutsch und wurde mit einer Strafarbeit gemaßregelt, da die Grundschule sich gemeinsam mit Eltern- und Schülerschaft auf Deutsch als Schulsprache geeinigt hat. Das Stuttgarter Kultusministerium begrüßt Schulen, die sich im Kollektiv beschlossene, Selbstverpflichtungen auferlegen. Eine politische Anordnung von Deutsch als Schulsprache soll es nicht geben, da es ein Eingriff in die Grundrechte sei, heißt es von politischer Seite. Aus diesem Grund sind Schulen mit Deutsch als verpflichtende Schulsprache in Deutschland eher Ausnahme als die Regel (vgl. Müller-Neuhof, Der Tagesspiegel 2020, o.S.).

Eine weitere Schule, die schon Jahre vorher für großen mediale Aufmerksamkeit sorgte, ist die Herbert-Hoover-Schule in Berlin. Alle Schüler*innen verpflichten sich bei der Anmeldung seit einer Schulkonferenz im Jahr 2006, nur Deutsch im Schulkontext zu sprechen. Die Argumente für den Beschluss sind vielfältig, im Kern geht es um Gemeinsamkeit und Sprache als verbindendes Element (vgl. o.A., Herbert-Hoover-Schule 2016, o.S.). Begründet wird Deutsch als Schulsprache wie folgt: „Wir sprechen an der Schule Deutsch. Wir wollen jederzeit offen miteinander umgehen, Missverständnisse vermeiden und einander helfen. Durch gute Sprachkenntnisse haben wir beste Berufschancen“ (vgl. Mönch, FAZ 2016, o.S.).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung führt in das Thema Heterogenität in Schulen ein und stellt die Relevanz interkultureller Pädagogik sowie die Forschungsfrage der Arbeit dar.

2. Interkulturelle Pädagogik: Dieses Kapitel erläutert die theoretischen Fundamente, die historische Entwicklung von der Ausländerpädagogik hin zu einem inklusiven Ansatz sowie die Bedeutung kultureller Vielfalt.

2.1. Grundannahmen, Ziele, Adressat*innen: Hier werden die Kernprinzipien der interkulturellen Pädagogik, insbesondere die Anerkennung von Differenzen als Ressource, detailliert beschrieben.

2.2. Interkulturelle Kompetenzen: Das Kapitel definiert den Kulturbegriff und analysiert die Teilkompetenzen, die für ein respektvolles Miteinander in einer heterogenen Gesellschaft notwendig sind.

3. Vielfältige Herkunftssprachen: Dieser Teil befasst sich mit der praktischen Herausforderung unterschiedlicher Muttersprachen im Kontext des Bildungsauftrags und einschlägiger Kinderrechtskonventionen.

3.1. Deutsch als Schulsprache: Eine Analyse von Schulkonzepten, die gezielt Deutsch als Schulsprache festlegen, und die damit verbundenen Debatten um Stigmatisierung und Integration.

3.2. Inklusiver Ansatz: Dieses Kapitel gibt Raum für die Kritik an Sprachverboten und diskutiert das Recht von Kindern auf die eigene Sprache und Privatsphäre.

3.3. Sprachsensibler Fachunterricht: Vorstellung methodischer Ansätze, wie Bildungssprache in allen Fächern gefördert werden kann, ohne die kulturelle Identität zu unterdrücken.

4. Diskussion: Eine kritische Auseinandersetzung mit der Frage, wie Sprachförderung und Wertschätzung von Mehrsprachigkeit in der Praxis erfolgreich vereint werden können.

5. Fazit: Die abschließende Reflexion fasst die wesentlichen Erkenntnisse zusammen und plädiert für ein wertschätzendes, integratives Schulumfeld.

Schlüsselwörter

Interkulturelle Pädagogik, Heterogenität, Deutsch als Schulsprache, Herkunftssprachen, Sprachsensibler Fachunterricht, Inklusion, Bildungssprache, Mehrsprachigkeit, Interkulturelle Kompetenz, Integration, Schulkultur, Bildungsungerechtigkeit, Vielfalt, Empowerment, Identität.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit beschäftigt sich mit dem Umgang mit kultureller und sprachlicher Heterogenität an Grundschulen durch das Konzept der interkulturellen Pädagogik.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Im Zentrum stehen der Einsatz von herkunftssprachlichem Unterricht, das Konzept von Deutsch als Schulsprache sowie Methoden des sprachsensiblen Fachunterrichts.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es zu überprüfen, wie interkulturelle Pädagogik in der Praxis umgesetzt wird und inwieweit verschiedene Ansätze der Sprachförderung einem respektvollen Miteinander gerecht werden.

Welche wissenschaftliche Methodik liegt der Arbeit zugrunde?

Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Literaturanalyse und einer kritischen Auseinandersetzung mit aktuellen Praxisbeispielen aus dem deutschen Schulwesen.

Was wird schwerpunktmäßig im Hauptteil analysiert?

Der Hauptteil analysiert die Definition interkultureller Kompetenz sowie die politische und pädagogische Kontroverse um Deutsch-Pflichten an Schulen gegenüber der Förderung von Mehrsprachigkeit.

Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit am besten?

Die Arbeit ist durch Begriffe wie interkulturelle Pädagogik, Sprachsensibilität, Diversität und Inklusion geprägt.

Welche Rolle spielt die „doppelte Halbsprachigkeit“ in der Argumentation?

Die Autorin hebt hervor, dass Kinder, die weder ihre Muttersprache noch Deutsch sicher beherrschen, besonders gefährdet sind, weshalb eine gezielte Förderung beider Sprachen essenziell ist.

Warum wird das schwedische Schulmodell erwähnt?

Es dient als positives Fallbeispiel für eine wertschätzende Integration von Muttersprachen durch zusätzlichen Unterricht, der über das Standard-Curriculum hinausgeht.

Ende der Leseprobe aus 17 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Interkulturelle Pädagogik im Diskurs deutscher Schulsprache
Hochschule
Universität Münster
Note
2,3
Autor
Anonym (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2021
Seiten
17
Katalognummer
V1254928
ISBN (PDF)
9783346693181
ISBN (Buch)
9783346693198
Sprache
Deutsch
Schlagworte
interkulturelle pädagogik diskurs schulsprache
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Anonym (Autor:in), 2021, Interkulturelle Pädagogik im Diskurs deutscher Schulsprache, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1254928
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Leseprobe aus  17  Seiten
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