Unternehmensgründung einer unabhängigen Vermögensverwaltung


Diplomarbeit, 2009

90 Seiten, Note: 1,3


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Abbildungsverzeichnis

Abkürzungsverzeichnis

Anlagenverzeichnis

1 Problemstellung

2 Dienstleistung Vermögensverwaltung
2.1 Abgrenzung Vermögensverwaltung / Anlageberatung
2.2 Standardisierte und individuelle Vermögensverwaltung
2.3 Kundenerwartungen
2.4 Ethische Grundsätze
2.5 Vermögensstrukturanalyse

3 Businessplan
3.1 Geschäftsidee
3.2 Zweck des Businessplans
3.3 Wesentliche Inhalte des Businessplans

4 Unternehmensgründung der Kapitalia GmbH
4.1 Rechtsform und Aufgabenstellung der Vermögensverwaltung
4.2 Erlaubnis und Voraussetzungen für die Erlaubniserteilung
4.3 Anzeigepflichten
4.4 Organisationspflichten
4.5 Verhaltensregeln

5 Finanzierungsplanung
5.1 Eigenkapital
5.2 Fremdkapital
5.3 Liquidität

6 Unternehmensstrategien
6.1 Kundenorientierte Unternehmensführung
6.2 Wettbewerbsfaktoren
6.2.1 Kundenorientierung als Wettbewerbsfaktor
6.2.2 Strukturen des Wettbewerbs
6.2.3 Zusammenhang zwischen Produktqualität, Kundenzufriedenheit und Unternehmenserfolg
6.3 Marketing und Vertrieb
6.3.1 Distributions- und Kommunikationspolitik
6.3.2 Preis- und Konditionspolitik
6.3.3 Kundenakquisition und Kundenbindung

7 Portfoliomanagement
7.1 Investmentprozess
7.1.1 Investmentphilosophie und Investmentstile
7.1.2 Assetklassen-Allokation
7.1.3 Selektion
7.2 Controlling und Risikomanagement
7.3 Reporting

8 Ausblick
8.1 Marktpotenzial - Chancen des Unternehmenskonzeptes
8.2 Risiken des Unternehmenskonzeptes
8.3 Umsatz- und Gewinnerwartung

9 Zusammenfassung

Quellenverzeichnis

Anlagen

Abbildungsverzeichnis

Abb. 1: Berater-Anforderungen

Abb. 2: Magisches Dreieck der Wertpapieranlage

Abb. 3: Kapitalbedarf

Abb. 4: Umfrageergebnisse der Marktstudie

Abb. 5: Risiko zahlt sich unterschiedlich aus

Abb. 6: Anzahl der Finanzportfolioverwalter

Abb. 7: Geldvermögen in Deutschland

Abb. 8: Honorarentwicklung

Abb. 9: Personalkosten

Abkürzungsverzeichnis

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Anlagenverzeichnis

Anlage 1 Wesentliche Vertragsinhalte

Anlage 2 Vermögensstrukturanalyse

Anlage 3 Gliederung Businessplan

Anlage 4 Organigramm

Anlage 5 Investitionsplanung

Anlage 6 Betriebsmittelplanung

Anlage 7 Fragebogen Marktstudie

Anlage 8 Aktien-Allokation

Anlage 9 Rentabilitätsbetrachtung

1 Problemstellung

Mit Anlagekapital dauerhaft sichere Erträge zu erzielen ist schwerer, als es im ersten Augenblick den Anschein hat. Das anhaltend steigende Angebot an Anlageinstrumenten, die zunehmende Globalisierung der Finanzmärkte sowie politische Veränderungen haben in den letzten Jahren dazu geführt, dass sowohl die Chancen als auch die Risiken der Geldanlage erheblich gestiegen sind. Die jüngsten Einbrüche an den internationalen Aktienbörsen zeigen deutlich, dass die Kapitalmärkte aufgrund der globalen Vernetzung sehr sensibel, schnell und vor allem auch mit hohen Kursausschlägen auf Veränderungen von wirtschaftlichen, politischen oder strukturellen Rahmenbedingungen reagieren. Starke Marktschwankungen sollten jedoch nicht dazu führen, vor Investitionen am Kapitalmarkt zurückzuschrecken. Vielmehr sollte man solche Phasen und die sich bietenden Chancen durch entsprechende Anlagestrategien nutzen (vgl. DOBLER 1999, 187).

Durch die ständig steigenden Anforderungen an ein professionelles Vermögensmanagement sind viele Anleger nicht in der Lage, die vielfältigen Einflüsse auf die Kapitalanlage zu beurteilen. Daher wird meist die professionelle Entwicklung und Umsetzung von Anlagestrategien an darauf spezialisierte Anbieter entsprechender Leistungen delegiert. Dies kann durch Inanspruchnahme von Beratungsleistungen oder durch Übertragung der Anlageentscheidungsbefugnis auf Vermögensverwalter erfolgen. In Fragen der Geldanlage wenden sich die Anleger häufig an ihre Hausbank. Jedoch sind die Unzufriedenheit hinsichtlich der kundenorientierten Beratung und die Enttäuschung über die Verwaltungs-leistung oft sehr groß. Aufgrund der erhöhten Ansprüche der Kunden haben sich auch deren Anforderungen an die Berater erheblich erhöht. Das gestiegene Servicebewusstsein stellt für Banken mit ihren starren Strukturen eine Herausforderung dar, was kundenorientierten unab-hängigen Vermögensverwaltern große Chancen eröffnet. Um den etablierten Banken Paroli zu bieten, müssen unabhängige Vermögens-verwalter die anspruchsvolle Finanzdienstleistung auf verschiedenen Ebenen bewerkstelligen. Neben der individuellen Beratung sind die Beachtung komplexer Theorien, der Einsatz modernster Technologien und die Nutzung verschiedenster Medien zur Umsetzung der Anlage-strategien unabdingbar.

Ziel dieser Arbeit ist die Darstellung von Einflussfaktoren auf die Unternehmensgründung einer unabhängigen Vermögensverwaltungs-gesellschaft. Als Fallbeispiel dient die Gründung der Kapitalia GmbH, die sich durch eine betont kundenorientierte Beratung sowie individuelle Erarbeitung und Umsetzung von Anlagestrategien von den meisten Wettbewerbern auf dem Vermögensverwaltungsmarkt abgrenzen möchte. Die Gründung erfolgt durch Klaus Hoffmann und Barbara Mühlenbeck. Beide sind seit über zehn Jahren bei bedeutenden Geschäftsbanken als Vermögensverwalter mit großem Erfolg tätig. Aufgrund der starken Kundenbindung gehen sie davon aus, den Großteil ihrer bestehenden Kunden bei der Kapitalia GmbH weiter zu betreuen. Zudem haben sie zwei qualifizierte Kollegen, die ebenfalls über intensive Kunden-verbindungen verfügen, von ihrer Geschäftsidee überzeugt und als künftige Mitarbeiter gewonnen. Drei weitere Mitarbeiter konnten bereits über den Personalmarkt akquiriert werden.

In dieser Arbeit werden die kundenspezifischen Faktoren und konkurrenzbedingten Einflüsse herausgestellt, die für eine erfolgreiche Unternehmensgründung zu berücksichtigen sind. Da das Vermögens-verwaltungsgeschäft vor allem von Vertrauen geprägt ist und daher spezielle rechtliche Voraussetzungen für den Betrieb dieses Geschäftes zu beachten sind, werden diese im Wesentlichen erläutert. Insgesamt soll die vorliegende Arbeit Antwort auf die Frage finden: Welche Faktoren muss ein Gründer einer unabhängigen Vermögensverwaltungs-gesellschaft beachten, um in diesem umkämpften Markt erfolgreich zu sein?

2 Dienstleistung Vermögensverwaltung

Der Begriff der Vermögensverwaltung hat sich in der Praxis entwickelt. Er wird von der Realisierung verschiedener Anbietergruppen geprägt, so dass kein einheitliches Begriffsverständnis herrscht. Im weiteren Sinn wird die Vermögensverwaltung als Sammelbegriff für alle Aktivitäten verstanden, die mit der Kapitalanlage für private oder institutionelle Anleger verbunden sind. Aber auch Finanzdienstleistungsunternehmen, die Investmentfondsanteile vertreiben oder Dienstleistungen auf Beratungsbasis anbieten, bezeichnen sich manchmal als Vermögens-verwalter. Häufig wird unter Vermögensverwaltung die alleinige Tätigkeit im Bereich des Wertpapiermanagements für den Kunden verstanden. Es herrscht aber auch ein Begriffsverständnis vor, welches diese Finanz-dienstleistung als ganzheitliche Betreuung des Kunden in allen vermögensrelevanten Fragen versteht (vgl. BALZER 1999, 11 f.). In dieser Arbeit wird die Dienstleistung der Vermögensverwaltung als professionelle Verwaltung von Anlegerkapital in Form von Wertpapieren, dem Portfoliomanagement, verstanden. Dabei überträgt der Kunde dem Vermögensverwalter auf vertraglicher Basis das Mandat, nach eigenem Ermessen und ohne vorherige Rücksprache, Anlageentscheidungen im Kundeninteresse zu treffen. Die Kundeninteressen spiegeln sich in den Anlagerichtlinien wider, die im Rahmen einer ausführlichen Beratung vorab vereinbart werden und Bestandteil des Vertrages sind.

2.1 Abgrenzung Vermögensverwaltung / Anlageberatung

Da es zwischen Vermögensverwaltungstätigkeiten und anderen Finanz-dienstleistungen Zusammenhänge und Überschneidungen gibt, ist eine Abgrenzung erforderlich, welche die Unterschiede zwischen den verschiedenen Tätigkeitsbereichen aufzeigt. Die größte Abgrenzungs-notwendigkeit besteht in Bezug auf die Anlageberatung. Sie zielt wie die Vermögensverwaltung darauf ab, den Anleger beim Management seines Vermögens zu unterstützen, wenn er selbst keine ausreichenden finanz-wirtschaftlichen Kenntnisse und keinen genügenden Überblick über die in Frage kommenden Anlagemöglichkeiten hat. Anlageberatung und Vermögensverwaltung dienen zwar demselben Anlegerbedürfnis, jedoch bestehen zwischen beiden Dienstleistungen gravierende Unterschiede, die zunächst von rechtlicher Natur sind. Während der Vermögensverwalter aufgrund des Kundenmandates ermächtigt ist, ohne vorherige Rück-sprache mit dem Kunden über dessen Vermögen zu disponieren, ist der Anlageberater ohne entsprechende Kundenweisung nicht dazu berechtigt. Der Anlageberater unterbreitet lediglich Anlagevorschläge, wobei der Vermögensinhaber letztlich die konkrete Anlageentscheidung trifft. Unterschiede zwischen Vermögensverwaltung und Anlageberatung bestehen aber nicht nur hinsichtlich der Dispositionsbefugnis. Die Pflichten des Anlageberaters nach der Anlageentscheidung des Kunden sind weniger weitreichend als die des Vermögensverwalters. Der Vermögens-verwalter ist verpflichtet, das verwaltete Vermögen hinsichtlich seiner Zusammensetzung zu überwachen und muss tätig werden, wenn die Vermögensstruktur nicht mehr zur Erreichung der Kundenziele geeignet ist. Wenn beispielsweise unerwartete Ereignisse an den Finanzmärkten auftreten, die einer schnellen Anpassung der ursprünglichen Anlage-strategie bedürfen, steht der Anlageberater vor einem Problem. Im Gegensatz zum Vermögensverwalter muss er vor der Durchführung entsprechender Strategieveränderungen mit dem Vermögensinhaber Rücksprache nehmen. Aufgrund der bedeutenden Unterschiede zu den Pflichten und Aufgaben des Vermögensverwalters sehen die Richtlinien von seriösen Anbietern grundsätzlich vor, dass selbständige Dispositionen nur bei einem vorliegenden schriftlichen Vermögensverwaltungsvertrag vorgenommen werden dürfen (vgl. BALZER 1999, 14 f.). Wesentliche Inhalte eines Vermögensverwaltungsvertrages sind in der Anlage 1 aufgeführt.

2.2 Standardisierte und individuelle Vermögensverwaltung

Bei der standardisierten Vermögensverwaltung werden alle Kundengelder innerhalb einer Risikoklasse gleichgerichtet verwaltet. Dabei orientieren sich die Portfoliomanager beim Management an geeigneten Benchmarks. Diese aus Marktindizes gebildeten Referenzgrößen dienen zum einen als Maßstab für den Vergleich von erwarteter und erzielter Portfoliorendite und zum anderen als Anker für die Anlagestrategie (vgl. HOCKMANN 1998, 130). Einfluss auf die Zusammensetzung des Depots haben die Kunden bei standardisierten Angeboten nicht. Die persönlichen Umstände des Anlegers werden bei den Anlageentscheidungen nicht berücksichtigt. So werden beispielsweise Aktien oder Aktienfondsanteile während eines Aufwärtstrends gehalten, auch wenn es für bestimmte Kunden sinnvoll wäre, die Investments zu reduzieren. Dies ist zum Beispiel der Fall, wenn die Zielrendite vorzeitig erreicht wurde und gesichert werden könnte. Solche differenzierten Vorgehensweisen sind bei einer standardisierten Vermögensverwaltung nicht möglich. Es wird dem Anleger nur so viel Flexibilität gewährt, dass er sich für ein bestimmtes Risikoprofil entscheiden und es gegebenenfalls später ändern kann (vgl. FINANZ-TEST 2004, 46). Meist erfolgt die Umsetzung durch ein fondsgebundenes Konzept. Wie bei der Aktienauswahl wird versucht, die aussichtsreichsten Wertpapiere aus dem Anlageuniversum für das Portfolio auszuwählen. Da Anleger aber unterschiedliche Risikoneigungen besitzen, werden meist drei bis fünf Depottypen angeboten, die sich hauptsächlich in ihrer Rendite-Risiko-Struktur unterscheiden. Konservativ ausgerichtete Depots enthalten in der Regel ausschließlich Anteile an Renten-, Geldmarkt- und Immobilienfonds, wobei der maximal zulässige Fremdwährungsanteil meist stark begrenzt ist. Diese Depotstrukturen beinhalten ein geringes Risikopotenzial bei gleichzeitig begrenzten Renditeerwartungen. Chancenorientiert strukturierte Depots enthalten dagegen schwer-punktmäßig in- und ausländische Aktienfonds. Dieser Depottyp ist durch eine wesentlich höhere Schwankungsbreite gekennzeichnet, jedoch ist die Wahrscheinlichkeit höherer Wertsteigerungen bei dieser Variante größer. Zwischen diesen beiden Depottypen werden meist gemischte Varianten, bei denen die Renten- und Aktienfondsanteile unterschiedlich stark gewichtet werden, angeboten. Von diesem Konzept abgeleitet ist das Prinzip der Dachfonds. Dabei handelt es sich um Investmentfonds, welche das Vermögen größtenteils in Anteilen anderer Investmentfonds anlegen (vgl. SCHAPERJAHN/ WEBER 1995, 736 f.).

Die individuelle Vermögensverwaltung wird auf Basis individuell vereinbarter Anlagerichtlinien umgesetzt. Die darauf aufbauende Anlagestrategie berücksichtigt die persönlichen Umstände des Anlegers und kann jederzeit flexibel an seine Bedürfnisse angepasst werden. Die Umsetzung in dem Portfolio erfolgt kundenspezifisch durch den Einsatz von einzelnen Direktanlagen wie Anleihen und Aktien, während Investmentfonds und Anlagezertifikate zur Depotbeimischung ergänzt werden. Damit kann grundsätzlich auf ein breites Anlageuniversum zurückgegriffen werden. Der Anleger kann jedoch den Umfang der Anlagemöglichkeiten beschränken. So können beispielsweise bestimmte Anlageregionen und Anlageinstrumente ausgeschlossen oder Restrik-tionen bezüglich der Beachtung steuerlicher Gesichtspunkte erteilt werden. Insgesamt hat der Kunde eine größere Einflussmöglichkeit auf die Zusammensetzung des Portfolios, so dass die Rendite-Risiko-Struktur den individuellen Kundenvorstellungen angepasst werden kann. Neben dem individuellen Management des Vermögens hat der Kunde den zusätzlichen Vorteil, dass das Berichtswesen auf seine persönlichen Bedürfnisse zugeschnitten ist.

Wie wichtig die Flexibilität einer individuellen Vermögensverwaltung ist, zeigen die Auswirkungen der aktuellen Finanzkrise. Aufgrund der Inaktivität bei standardisierten Vermögensverwaltungen werden sich vor allem Fondsgesellschaften und die Vermögensverwaltungen der Banken mit Klagen von Privatanlegern befassen müssen. Die Frage wird lauten, warum die Kundenvermögen nicht besser gegen die dramatischen Kursstürze geschützt wurden (vgl. BRAUNBERGER 2008, 11). Auch professionelle Anleger hadern mit ihren Vermögensverwaltern. Neben dem starren Festhalten an falschen Strategien wird die mangelhafte Kommunikationspolitik der Vermögensverwalter kritisiert, weshalb aktuell ca. 70% der Mandate auf dem Prüfstand stehen (vgl. ATZLER 2008, 23).

2.3 Kundenerwartungen

Kunden stellen besondere Anforderungen an die Fähigkeiten der beratenden Person und an die Eigenschaften, welche die Kapitalanlagen besitzen müssen.

Anforderungen an den Berater

Kunden sind bezüglich ihres Anlageverhaltens und ihrer Anforderungen an den Berater sehr unterschiedlich. Grundsätzlich ist der Anspruch, bedarfsorientiert und umfassend beraten zu werden, seit den 1980er Jahren deutlich gestiegen. Unterstrichen wird dies durch die verstärkte Thematisierung von Kapitalmarktfragen in den Medien (vgl. BOEHM-BEZING 1995, 46 f.). Welche Eigenschaften des Finanzberaters dem Kunden dabei besonders wichtig sind und wie stark diese Anforderungen ausgeprägt sind, hat die Gesellschaft J.P. Morgan Asset Management zuletzt im Jahr 2008 in einer Studie untersucht. Dazu wurden 176 freie Finanzberater und Vermögensverwalter in Deutschland interviewt (vgl. J.P. MORGAN 2008, 8). Das Ergebnis ist in der folgenden Grafik dargestellt:

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abb. 1: Berater-Anforderungen

Quelle: J.P. Morgan Asset Management-Studie, Perspektiven-Update 2008

Anforderungen an die Anlage

Die zusammenfassende Betrachtung verschiedener Studien zur Analyse der wichtigsten Ziele von privaten Kapitalanlegern kommt zu einem eindeutigen Ergebnis. Trotz unterschiedlicher Analysezeiträume, hetero-gener Anlegergruppen und vielfältiger Begriffsverwendungen sind sämtliche Analyseergebnisse zu drei Oberzielen zu verdichten. Die wichtigsten Anlegerziele stellen die Rentabilität, die Sicherheit und die Liquidierbarkeit dar (vgl. RUDA 1988, 20 f.). Aufgrund der vorhandenen Konflikte zwischen den einzelnen Zielen spricht man vom magischen Dreieck der Wertpapieranlage (Abb.1). Beispielsweise steigt die Rendite einer Vermögensanlage tendenziell mit abnehmender Sicherheit und je liquider die Anlage ist, desto geringer ist die Rendite. In Zeiten unsicherer Börsen wird das Sicherheitsbedürfnis bezüglich einer Anlage wichtiger. Anlagen, die als Rücklagen für unvorhersehbare Ausgaben dienen, sollen schnell und möglichst ohne Verlust liquidierbar sein (vgl. Kramer 2008).

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

- Rendite

Ziel eines jeden Anlegers ist es, einen stetigen und angemessenen Ertrag zu erwirtschaften. Die Definition von „angemessen“ hängt dabei von der anlegerspezifischen Renditeerwartung und Risikoneigung ab. Die Ambitionen privater Anleger sind im Gegensatz zu denen institutioneller Investoren weniger definiert. Eine Wertentwicklung des Vermögens, die ständig deutlich hinter der Markttendenz zurückbleibt, akzeptiert aber auch der Privatanleger nicht (vgl. CRAMER 1995, 5 f.).

In den letzten Monaten war die Entwicklung an den Wertpapiermärkten von den Ereignissen der Finanzkrise geprägt. Wie bedeutend die Wahl des „richtigen“ Vermögensverwalters sein kann, belegen verschiedene Studien. Beispielsweise untersucht die WSH Deutsche Vermögenstreu-hand Gesellschaft für Vermögensstrukturberatung und Family Office mbH für das Wirtschaftsmagazin Capital die Performance von in- und ausländischen Vermögensverwaltern, die ihre Dienstleistung in Deutschland anbieten. Die jüngste Analyse der Performance-Leistungen von 80 Anbietern für die Zeit vom 01.07.2007 bis 30.06.2008 kam zu folgenden Ergebnissen:

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Bei der Interpretation der Ergebnisse ist zwar zu berücksichtigen, dass sich einige Vermögensverwalter in Spezialbereichen engagieren, jedoch ändert das nichts an der Aussage, dass ein erhebliches Gefälle bei den Leistungen besteht. Diese Tendenz wurde auch in früheren Unter-suchungen festgestellt. Bei der Frage, wie sich die freien Vermögens-verwalter geschlagen haben, ist die Antwort eindeutig, insbesondere wenn man sich die Top 5 in der Rangfolge der jeweiligen Kategorie ansieht: Im Segment Aktien Deutschland belegten freie Vermögensverwalter Rang 1 und 4, im Bereich Aktien International die Plätze 1, 2 und 4 und in der Disziplin Renten International wurden die Positionen 1 und 3 besetzt. Die guten Ergebnisse der unabhängigen Vermögensverwalter bestätigen die Resultate früherer Studien, in denen das überdurchschnittlich gute Abschneiden dieser Anbieter festgestellt wurde (vgl. AIGNER u.a. 2008, 20 f.). Eine weitere Auffälligkeit der Ergebnisse ist, dass die Medianwerte der Vermögensverwalter nur geringfügig von den Entwicklungen der Vergleichsindizes differieren. Dies ist zu einem großen Teil der Orientierung an den jeweiligen Vergleichsmaßstäben geschuldet. Das bedeutet, dass die Kundendepots ähnlich der Zusammensetzung des Vergleichsindexes strukturiert werden, was hingegen die Frage aufwirft, ob dies das Engagement eines Vermögensverwalters und die entsprechenden Kosten rechtfertigt. Eine Nachbildung von Marktindizes ist nämlich auch für den Laien durch den Kauf entsprechender Indexzertifikate sehr leicht und kostengünstig möglich.

- Sicherheit

Kapitalanlagen beinhalten grundsätzlich Verlustrisiken. Im Fall der Insolvenz eines Wertpapieremittenten sind auch Totalverluste möglich. Ausgenommen von diesem Ausfallrisiko sind lediglich Einlagen bei Banken, die einer Sicherungseinrichtung angehören. Bis zu einer bestimmten Höchstgrenze sind Sicht,- Spar- und Termineinlagen sowie Namenssparbriefe geschützt (vgl. BdB 2008). Aufgrund der niedrigen Verzinsung dieser Anlagen sind für renditeorientierte Anleger unter anderem auch Investments in Anleihen und vor allem in Aktien interessant. Anhand historischer Entwicklungen lässt sich leicht nachweisen, dass die Rendite eines gut diversifizierten Aktienportfolios über eine längere Anlageperiode betrachtet deutlich über der eines Rentenportfolios oder der Einlagenverzinsung liegt. Dafür muss der Anleger eine deutlich höhere Schwankungsintensität in Kauf nehmen, die allerdings umso weniger ins Gewicht fällt, je länger der Anlagehorizont definiert ist. Die Toleranz bezüglich der Schwankungsintensität ist bei privaten Anlegern zwar tendenziell höher als bei institutionellen Anlegern, aber das grundsätzliche Anlageverhalten der meisten Privaten ist auch von Vorsicht geprägt (vgl. CRAMER 1995, 6 f.). Speziell in Deutschland hat der gesellschaftliche Wandel seit Ende der 1980er Jahre, der Ungewissheit über zukünftige Sozialversicherungen laut werden ließ, das Sicherheitsdenken verstärkt. Häufig ist das Vermögensverwaltungsmotiv auf Altersvorsorge ausgerichtet, so dass Anleger oft sichere Anlagen bevorzugen (vgl. KASPER 2001, 81 f.). Nach einer aktuellen Umfrage des Deutschen Sparkassen- und Giroverbandes ist Sicherheit der wichtigste Faktor bei der Vermögensanlage, 91% der Anleger halten sie für wichtig bis sehr wichtig (vgl. STOLTENBERG 2008, 8). Auch die aktuelle Finanzkrise belegt die Bedeutung des Sicherheitsaspektes bei der Geldanlage. Aufgrund der bestehenden Anlegersorgen hinsichtlich der künftigen Finanzmarktentwicklungen ist beispielsweise die sichere Tagesgeldanlage des Bundes besonders gefragt. Während vor dem 15. September 2008, täglich 6-10 Mio. Euro in diese Anlage investiert wurden, waren es Anfang Oktober rund 100 Mio. pro Tag. Auslöser dieser verstärkten Nachfrage war die durch die Insolvenz der bedeutenden US-Investmentbank Lehman Brothers verschärfte Finanzkrise (vgl. o.V. FAZ 2008, 22).

- Liquidität

Die Liquidität einer Kapitalanlage sagt aus, in welcher Frist bzw. zu welchen Bedingungen die Investition zu angemessenen Kursen voraus-sichtlich wieder zu Bargeld zurückverwandelt (liquidiert) werden kann. Liquidität hat einen besonderen Wert für den Anleger, da die Verfügungsmöglichkeit über liquide Mittel Sicherheit und Freiheit schafft. Sicherheit insofern, als damit eine Absicherung gegen unerwartete Verpflichtungen erreicht wird und Freiheit deswegen, da sich Möglich-keiten eröffnen, sich bietende Chancen für Alternativanlagen zu nutzen (vgl. CRAMER 1995, 8).

2.4 Ethische Grundsätze

Ethisches Verhalten

Der Begriff Ethik hat seinen Ursprung in dem griechischen Wort „ethos“ und bedeutet Gewohnheit bzw. Sitte. Bei Ethik handelt es sich also um die Lehre von den guten Gewohnheiten oder Sitten. Hinter Ethik oder Moral steht die Überlegung und Erwartung, dass Handlungen oder Verhaltens-weisen nur eine befriedigende und verlässliche zwischenmenschliche Beziehung schaffen, die von allen akzeptiert werden. Viele Menschen verstehen unter Ethik nur die Bereitschaft, Gesetze zu erfüllen und nicht zu übertreten. Sie handeln nach dem Motto: Was nicht verboten ist, ist erlaubt. Bei dieser Einstellung kann aber nicht von Ethik gesprochen werden. Hierbei handelt es sich lediglich um die Bereitschaft, sich innerhalb der Legalität zu bewegen. Entsprechende Verhaltensweisen zwingen aber den Gesetzgeber zu immer neuen einengenden Gesetzen und Vorschriften, da im Prozess der ökonomischen und gesellschaftlichen Entwicklung immer neue konfliktträchtige Sachverhalte auftreten und diese als juristische Tatbestände formuliert und festgeschrieben werden müssen. Die Folge davon ist, dass die Freiheit schöpferischen Handelns durch die zunehmenden einschränkenden Normen beeinträchtigt wird (vgl. HAMM, 235 f.).

Ethische Gebote werden häufig als Berufsgrundsätze von Fachverbänden formuliert. Der Financial Planning Standards Board Deutschland e.V. (FPSB) hat Berufsgrundsätze festgehalten, die auch als Richtlinien für die Kapitalia GmbH gelten werden. Danach hat der Berater seine Aufgaben mit Offenheit und Ehrlichkeit durchzuführen und die Kundeninformationen sind absolut vertraulich zu behandeln. Es wird strenge Sachlichkeit und Unvoreingenommenheit vom Berater erwartet. Der Vermögensverwalter verpflichtet sich, das notwendige Kompetenzniveau zu bewahren und auszubauen (vgl. SPREMANN 1999, 406 f.).

Im Sinne des Ehrenkodex des Verbandes der unabhängigen Vermögens-verwalter (VuV) lassen sich wichtige ergänzende Grundsätze ableiten, welche ebenfalls für die Kapitalia GmbH von Bedeutung sind. So übt der Vermögensverwalter seine Tätigkeit mit besonderem Verantwortungs-bewusstsein aus, da sein Handeln für die wirtschaftliche Existenz seiner Kunden von entscheidender Bedeutung sein kann. Dabei hat er ausschließlich die Interessen seiner Klienten zu wahren und handelt nur im Rahmen gesetzlicher und vertraglicher Vorgaben. Neben der Pflicht zur absoluten Verschwiegenheit über erlangte Kundeninformationen gibt der Vermögensverwalter nur mit Zustimmung der Klienten Kundennamen als Referenz an. Auf erhaltene Bestandsprovisionen oder andere geldwerte Zuwendungen von Produktanbietern wird der Kunde ausdrücklich hingewiesen. Außerdem enthält die Werbung des Unternehmens keine inhaltlich irreführenden sowie unwahren Angaben (vgl. VuV I 2008). Ein wesentliches Gebot, das aus dem Verhaltenskodex abgeleitet werden kann, ist die Diskretion. Sie beinhaltet sowohl die Verschwiegenheit gegenüber Außenstehenden (Ämter, Medien usw.) als auch gegenüber anderen Kunden. Der Vermögensverwalter darf keine Einzelheiten aus seiner Kundschaft mitteilen, jedoch können und sollen Informationen aus den Erfahrungen des Beraters in zusammengefasster Form anderen Mandanten mitgeteilt werden. Wenn sich beispielsweise ein Kunde als extrem risikoavers gibt, darf darauf hingewiesen werden, wie viele Kunden diese Neigung besitzen. Auch wenn Kunden sehr risikofreudig sind und den Einsatz von Aktien, Finanzderivaten sowie Kreditmitteln wünschen, darf und soll der Berater Auskunft über die Risikoeinstellung der Gesamtheit der Kunden geben. Einem Kunden zu signalisieren, dass er mit seiner Einstellung eine Ausnahme in der Kundschaft darstellt, liegt im Interesse des betreffenden Mandanten (vgl. SPREMANN 1999, 408 f.).

Ethische Investments

Hierunter versteht man Investments, die den ethischen Wertvorstellungen des Anlegers entsprechen und bestimmte Anlagekriterien erfüllen. Diese Vorstellungen beruhen auf sozialen, politischen, ökologischen oder religiösen Überzeugungen, die zu einer Beschränkung des Anlage-universums führen. Klassische Ausschlusskriterien haben Wertpapiere von Unternehmen, deren Geschäftstätigkeiten beispielsweise in den Bereichen Rüstung, Atomkraft, Alkohol, Glücksspiel oder Gentechnologie liegen (vgl. TAPPEN 2005, 159 f.). Aufgrund des zunehmenden Interesses an ethischen Kapitalanlagen bietet die Kapitalia GmbH neben traditionelle auch ethisch orientierte Vermögensverwaltungen an.

2.5 Vermögensstrukturanalyse

Bevor die Portfoliomanager aktiv werden, erfolgt eine Bestandsaufnahme und Gliederung des Vermögens nach den vorhandenen Anlagegattungen (Aktien, Renten, Derivate, Festgelder, Immobilien, Edelmetalle, Rohstoffe, Versicherungen, Beteiligungen, Kunst, Antiquitäten usw.). Jede einzelne Gattung wird sorgfältig nach den Kriterien Sicherheit, laufende Rendite, Liquidität, Wertzuwachspotenzial und Steueroptimierung analysiert. Des Weiteren ist das Gesamtvermögen auf den Diversifikationsgrad zu analysieren (vgl. RUPF 1995, 293 f.).

Die Zusammensetzung vieler Anlagevermögen berücksichtigt häufig nicht die persönliche Situation des Vermögensinhabers. Dies hängt meist mit der Entstehung des Vermögens zusammen. In der Phase des Vermögensaufbaus wird der Portfoliostruktur meist keine größere Beachtung geschenkt. Dies ist die Folge isolierter Investitions-entscheidungen, welche aufgrund günstiger Bedingungen der Einzel-produkte getroffen wurden. In der Regel konzentriert sich der Vermögens-inhaber zunächst auf die berufliche Tätigkeit, die den Lebensunterhalt sichern soll. Erst wenn die Einkünfte den Liquiditätsbedarf übersteigen, bildet sich durch sukzessives Sparen oder Investieren Vermögen. Die Zusammensetzung eines so entstandenen Vermögens gewinnt erst in späteren Jahren an Bedeutung. Viele Vermögen sind auch deshalb nicht optimal strukturiert, weil sie durch Übertragung im Rahmen einer Erbschaft entstanden sind. Häufig führen Erbfälle zur Aufteilung des Nachlasses mit der Folge, dass die Erben über Vermögensteile mit unausgeglichener Zusammensetzung verfügen. Auch kann die spezifische Lebens- und Berufssituation des Vermögensinhabers dazu führen, dass Vermögen eher einseitig aufgebaut wird, beispielsweise aus Immobilien oder Unternehmensbeteiligungen. Zur differenzierten Betrachtung der kunden-individuellen Situation wird das Instrument der Vermögensstrukturanalyse eingesetzt (vgl. TWICKEL 1995, 298 f.). Wie diese bei der Kapitalia GmbH aufgebaut wird, zeigt die Anlage 2.

3 Businessplan

Der Businessplan ist ein Unternehmenskonzept, in dem die Ergebnisse der Aktivitäten zur Gründungsplanung ausführlich dargestellt werden. Basierend auf einer Geschäftsidee werden alle wichtigen Aspekte einer Unternehmensgründung berücksichtigt und zu einem zusammen-hängenden Gesamtkonzept ausgearbeitet. Dabei wird die wirtschaftliche Durchführbarkeit und der Geschäftsausblick durch konservative Finanz-planungen und realistische Schätzungen von Umsatz und Gewinn-entwicklung dargestellt (vgl. o.V. MY OWN BUSINESS INC. 2008).

3.1 Geschäftsidee

Unternehmensgründungen gehen häufig aus einer Geschäftsidee hervor, welche die Markteinführung eines neuen bzw. verbesserten Produktes zum Gegenstand hat. Nicht jede Geschäftsidee ist erfolgreich zu verwirklichen. Es sollte bereits bei der Ideenfindung und -prüfung sorgfältig recherchiert und analysiert werden, um die Erfolgswahr-scheinlichkeit der Umsetzung besser einschätzen zu können. Geschäfts-ideen sind insbesondere dann vielversprechend, wenn sie dazu geeignet sind, bestehende oder zukünftige Probleme von Kunden besser zu lösen und dem Kunden Nutzen zu bringen, den er bisher nicht in dem gewünschten Ausmaß hatte. Dieser Nutzen kann zum Beispiel eine höhere Anlagerendite, eine Statusverbesserung aufgrund der Betreuung durch einen renommierten Vermögensverwalter oder ein besserer Kundenservice sein. Bei der Ideenentwicklung sollten zwei Grundsätze befolgt werden. Zum einen müssen Kenntnisse über die Angebots- und Nachfragesituation im Markt und die Mitbewerber vorhanden sein. Zum anderen muss ein Betrieb, der auf Dauer existieren möchte, kontinuierlich an der Verbesserung des Leistungsangebotes arbeiten. Um die Geschäftsidee auf betriebswirtschaftliche Eignung zu überprüfen, können Ergebnisse von Marktforschungen herangezogen, Kunden der Branche angesprochen oder Vorgespräche mit potenziellen Kapitalgebern geführt werden. Außerdem muss geklärt werden, welche Voraussetzungen zur Aufnahme des Geschäftsbetriebes erfüllt werden müssen. Zudem muss man einschätzen, ob das Timing des Markteintritts optimal ist bzw. ob man erfolgreicher als die Konkurrenz sein kann. Auch die detaillierte Kalkulation der Kosten und Erlöse muss vorher durchgeführt werden (vgl. HOFMEISTER 2003, 15 f.). Die Geschäftsidee ist der Auslöser für die weitergehenden Überlegungen, die in dem Businessplan münden.

Die Geschäftsidee für die Kapitalia GmbH beinhaltet das Angebot der Vermögensverwaltung für Dritte auf Honorarbasis. Die Übernahme der Vermögensverwaltung erfolgt nach ausführlicher Beratung des Kunden und Abschluss des Vermögensverwaltungsvertrages. Bestandteil des Vertrages sind auch die vereinbarten Anlagerichtlinien, welche die Grundlage für die anzuwendenden Anlagestrategien darstellen. Die Anlagestrategien werden individuell, entsprechend der kundenspezi-fischen Ziele, entwickelt und umgesetzt. Die Mindestanlagesumme für die Übernahme der individuellen Vermögensverwaltung beträgt 500.000 EUR. Die Kapitalia GmbH betreibt , aktives’ Management. Danach werden vom jeweiligen Vergleichsindex abweichende Investments vorgenommen, um Möglichkeiten zur Erzielung von Renditen oberhalb dieser Benchmarks zu nutzen. Die Dokumentation der Vermögensverwaltungstätigkeit erfolgt durch ein exklusives Reporting im monatlichen oder vierteljährlichen Turnus. Die Konditionsgestaltung ist einfach und transparent. Das Verwaltungshonorar beträgt je nach Ausgestaltung der Vermögensstruktur 0,5 - 1,0% p.a. zzgl. MwSt. vom durchschnittlich verwalteten Kapital. Auf erfolgsabhängige Komponenten wird verzichtet und von der Kapitalia GmbH ausgehandelte Konditionsvorteile werden vollständig an die Kunden weitergegeben. Als Depotbanken können die bisherigen Hausbanken der Mandanten fungieren. Angestrebt wird jedoch die Konzentration auf fünf Bankverbindungen, um Synergieeffekte im Kunden- und Eigeninteresse zu generieren (z.B. höhere Verhandlungsmacht bei Konditionen, Abwicklungsvereinfachungen und kostenfreier Zugang zu externen Researchquellen). Die im Vorfeld einer Mandatserteilung durch-geführte Vermögensstrukturanalyse ist bei dem Zustandekommen eines Vermögensverwaltungsvertrages kostenfrei. Kommt es nicht zu einer Geschäftsverbindung wird ein Beratungshonorar in Höhe von 500 Euro in Rechnung gestellt. Zunächst soll eine funktionsfähige Unternehmens-struktur am Standort Berlin aufgebaut werden. Nach Etablierung eines tragfähigen Fundaments ist die geschäftliche Ausweitung auf den lukrativen Großraum Hamburg vorgesehen. Laut der Arbeitnehmer-kammer Bremen hat Hamburg einer Untersuchung zu Folge die höchste Dichte an Einkommens-Millionären in Deutschland. Mit 9,2 „Super-Reichen“ je 10.000 Einwohner liegt die Hansestadt vor Bayern (5,9) und Baden-Württemberg (5,8) (vgl. o.V. WELT 2008).

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Details

Titel
Unternehmensgründung einer unabhängigen Vermögensverwaltung
Hochschule
Hamburger Fern-Hochschule
Note
1,3
Autor
Jahr
2009
Seiten
90
Katalognummer
V125527
ISBN (eBook)
9783640309252
ISBN (Buch)
9783640310241
Dateigröße
2648 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Unternehmensgründung, Vermögensverwaltung
Arbeit zitieren
Harry Heinemann (Autor), 2009, Unternehmensgründung einer unabhängigen Vermögensverwaltung, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/125527

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