Dieses Essay handelt von der Bedeutung der defixiones agonisticae und der Circusparteien für den Kaiser in Rom. Zuerst werden die Fluchtafeln näher beleuchtet, dann die Circusparteien definiert und zum Schluss die politische Bedeutung dieser Parteien für den Kaiser näher beschrieben.
Inhaltsverzeichnis
- Die Spiele und der Sport im kaiserzeitlichen Rom
- Die defixiones agonisticae
- Der politische Zweck der Circusparteien
- Der Aufbau der Parteien
- Die Circusparteien in den defixiones agonisticae
- Die Kontrolle der Parteien durch den Kaiser
- Die Rolle der Circusparteien
- Die Parteien als Claques
- Die politische Wirkung des Beifalls
- Fazit
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Dieser Essay befasst sich mit der Bedeutung der Circusparteien im Spiel und Sport des kaiserzeitlichen Roms. Er untersucht den Aufbau und die Rolle der Parteien, insbesondere im Kontext der defixiones agonisticae, und beleuchtet, wie der Kaiser die Spiele und die Parteien für politische Zwecke nutzte.
- Die defixiones agonisticae als Quelle für die Alltagsgeschichte der Spiele und des Sports
- Die Organisation und Funktion der Circusparteien im römischen Reich
- Der politische Einfluss des Kaisers auf die Spiele und die Parteien
- Die Manipulation der Spiele durch Fluchtafeln und die Rolle der Parteien dabei
- Die Bedeutung des Beifalls und der Fankultur für die politische Einflussnahme des Kaisers
Zusammenfassung der Kapitel
Der Essay beginnt mit einer Einführung in die Spiele und den Sport im kaiserzeitlichen Rom und erläutert die Bedeutung der defixiones agonisticae als Quelle für die Alltagsgeschichte. Im zweiten Teil wird der Aufbau der Circusparteien und ihre Rolle in den Fluchtafeln näher beleuchtet. Anschließend wird der politische Einfluss des Kaisers auf die Parteien und die Spiele anhand von verschiedenen Aspekten wie der Finanzierung und der Kontrolle der Parteien untersucht. Der letzte Abschnitt beleuchtet die politische Wirkung des Beifalls und die Rolle der Parteien als Claques.
Schlüsselwörter
Circusparteien, defixiones agonisticae, kaiserzeitliches Rom, Spiele, Sport, Politik, Manipulation, Fluchtafeln, Claques, Beifall, Fankultur, Kaiser, Kontrolle, Einfluss.
Häufig gestellte Fragen
Was sind „defixiones agonisticae“?
Dabei handelt es sich um antike Fluchtafeln, die speziell im Kontext von Wagenrennen und sportlichen Wettkämpfen genutzt wurden, um Gegner zu verhexen oder zu schwächen.
Welche Bedeutung hatten die Circusparteien im kaiserzeitlichen Rom?
Die Parteien (wie die Blauen oder Grünen) waren nicht nur Sportvereine, sondern mächtige Organisationen mit großem politischen Einfluss und einer leidenschaftlichen Fankultur.
Wie nutzte der Kaiser die Spiele für politische Zwecke?
Der Kaiser finanzierte die Spiele („Brot und Spiele“), um die Gunst des Volkes zu gewinnen, und nutzte die Circusparteien als kontrollierte Claqueure für öffentlichen Beifall.
Warum wurden Fluchtafeln bei Wagenrennen eingesetzt?
Fans und Beteiligte versuchten durch magische Rituale, den Ausgang der Rennen zu beeinflussen, indem sie Pferde oder Wagenlenker der gegnerischen Partei verwünschten.
Was verraten Fluchtafeln über die Alltagsgeschichte Roms?
Sie geben Einblick in den Aberglauben, die intensive Rivalität zwischen den Stadtvierteln und die enorme emotionale Bedeutung des Sports für die römische Bevölkerung.
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- Lena Morgenstern (Author), 2022, Defixiones agonisticae. Fluchtafeln und Spiel und Sport im kaiserzeitlichen Rom, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1255477