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Das Spanische in den USA

Title: Das Spanische in den USA

Term Paper , 2006 , 13 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Katrin Appenzeller (Author)

Romance Studies - Spanish Studies
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Einen sehr großen Bevölkerungsanteil in den USA stellen die Hispanos. Unter dem Begriff Hispano oder Latino versteht man Menschen mit spanischer Abstammung. Die Hispanos sind die größte Minderheitengruppe auf nordamerikanischem Boden. Außerdem zählen sie zu der am schnellsten wachsenden Bevölkerungsgruppe. Man geht davon aus, daß sich ihre heutige Bevölkerungszahl bis zum Jahr 2050 verzehnfachen wird, was diese Thematik sehr aktuell erscheinen läßt. Die spanische Sprache besitzt, neben Englisch, eine sehr lange Tradition in den USA, was ihr einen besonderen Stellenwert gibt. Durch den immensen Bevölkerungswachstum der Hispanos wird das Spanische auf dem Gebiet der USA immer präsenter. Folglich ist es interessant und auch wichtig sich näher mit der spanischen Sprache in den USA zu beschäftigen.

Zielsetzung dieser Hausarbeit ist es dem Leser einen Überblick zu geben und ihn mit der Sprachsituation der Hispanos in den USA vertraut zu machen.

Zunächst einmal werden grundlegende Informationen zum besseren Verständnis angeführt. Dementsprechend wird die Entstehung des Spanischen in den Vereinigten Staaten näher betrachtet. Darauf folgen aktuelle Fakten zur hispanophonen Bevölkerung und deren Verbreitung in den USA. Als nächstes werden typische Charakteristika des amerikanischen Spanisch und dessen verschiedenen Varietäten aufgeführt. Anschließend wird auf die Sprachsituation der Hispanos eingegangen, indem man den Sprachkontakt und den Sprachkonflikt zum Englischen näher beleuchtet. Zuletzt folgt eine Zusammenfassung der erarbeiteten Ergebnisse und ein Ausblick.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einführung

2. Grundlegende Informationen

2.1. Historischer Hintergrund

2.2. Überblick und aktuelle Fakten

2.3. Geographische Ansiedlung der Hispanos in den USA

3. Die verschiedenen spanischen Varietäten

4. Sprachkontakt und Sprachkonflikt

4.1. Sprachkontakt

4.2. Sprachkonflikt

5. Zusammenfassung und Ausblick

Zielsetzung und Themen der Arbeit

Diese Hausarbeit analysiert die historische Entwicklung, die heutige Verbreitung und die komplexe Sprachsituation des Spanischen in den Vereinigten Staaten, um die soziolinguistischen Dynamiken und Herausforderungen für die hispanophone Bevölkerung aufzuzeigen.

  • Historische Verwurzelung und koloniale Präsenz des Spanischen in Nordamerika
  • Demografische Fakten und regionale Verteilung der hispanophonen Bevölkerung
  • Klassifizierung und linguistische Merkmale der vier Hauptvarietäten des amerikanischen Spanisch
  • Phänomene des Sprachkontakts, wie Diglossie und Bilingualismus
  • Der soziopolitische Sprachkonflikt und die Diskriminierung durch den Status als Minderheitensprache

Auszug aus dem Buch

2.1. Historischer Hintergrund

Der hispanische Einfluß in den Vereinigten Staaten von Amerika reicht sehr lange Zeit zurück, sozusagen „[weist] [d]ie Präsenz des Spanischen auf dem Gebiet der USA [...] eine Kontinuität auf, die sich punktuell bis ins 16. Jh. zurückverfolgen läßt“ (Noll, 2001: 99). Lange bevor die Briten Nordamerika kolonisierten, gab es bereits spanische Siedlungen. Demzufolge waren, neben den Engländern, vor allem auch Spanier die Grundväter vieler, noch bis heute existierenden Städte und Siedlungen.

Nachdem Christopher Kolumbus 1492 in Amerika landete, entdeckte er zunächst die Karibischen Inseln, Guanahani, Kuba und Haiti. Für die spanische Krone entdeckte und besiedelte er nach und nach immer größere Teile Mittel- und Südamerikas. Trotz der vielen kolonisierten Gebiete im Süden, wollten die Hispanos ihr Herrschaftsgebiet in Richtung Norden ausstrecken. Anfang des 16. Jh. betrat Juan Ponce de León als erster Spanier nordamerikanischen Boden und entdeckte Florida im Jahre 1513. (vgl. Noll, 2001: 99) 1540 drang Francisco Vázquez de Coronado von Mexiko aus bis zum Grand Canyon vor und erkundete Teile der heutigen Staaten Arizona, Texas, Colorado und New Mexiko. (vgl. Noll, 2001: 99) Von der Ostküste aus erschloß Hernando de Soto viele Gebiete bis hin zum Mississippi. (vgl. Noll, 2001: 99) Einige Jahre lang versuchten Franziskanermönche Gebiete in Nordamerika zu kolonisieren und gründeten 1565 schließlich die erste spanische Kolonie in San Augustía an der Ostküste.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einführung: Diese Einleitung erläutert die Relevanz des Themas angesichts der wachsenden hispanischen Bevölkerung und definiert die Zielsetzung, einen Überblick über die Sprachsituation in den USA zu geben.

2. Grundlegende Informationen: Dieses Kapitel behandelt die historischen Ursprünge spanischer Präsenz, aktuelle demografische Statistiken und die regionale Ansiedlung der hispanischen Bevölkerung.

3. Die verschiedenen spanischen Varietäten: Hier werden die vier Hauptvarietäten (mejicano, puertorriqueño, cubano, peninsular) analysiert und hinsichtlich phonologischer, syntaktischer und lexikalischer Eigenheiten differenziert.

4. Sprachkontakt und Sprachkonflikt: Dieses Kapitel untersucht die linguistischen Folgen des Zusammentreffens von Spanisch und Englisch, insbesondere unter Aspekten von Diglossie, Bilingualismus und sozio-kulturellem Diskriminierungspotenzial.

5. Zusammenfassung und Ausblick: Diese Sektion fasst die Ergebnisse der Untersuchung zusammen und verweist auf den Bedarf an weiterführender Forschung in einem multikulturellen Umfeld.

Schlüsselwörter

Spanisch in den USA, Hispanos, Sprachkontakt, Sprachkonflikt, Varietäten, Diglossie, Bilingualismus, Minderheitensprache, Soziolinguistik, Migration, Spanglish, Identität, phonologische Merkmale.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der Rolle der spanischen Sprache in den USA, von ihrer historischen Etablierung bis hin zur aktuellen soziolinguistischen Situation.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Im Fokus stehen die historische Entwicklung, demografische Daten der Hispanos, die Differenzierung verschiedener Sprachvarietäten sowie die Interaktion mit der englischen Sprache.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, dem Leser einen fundierten Überblick über die Sprachsituation der Hispanos in den USA zu verschaffen und die Einflüsse von Sprachkontakt und Sprachkonflikt darzulegen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse, die historische und soziolinguistische Fachquellen heranzieht, um die Entwicklung und aktuelle Sprachverwendung systematisch zu beschreiben.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert die historischen Grundlagen, die regionale Verteilung der Bevölkerung, die linguistischen Besonderheiten der vier Hauptvarietäten sowie die soziopolitische Spannung zwischen Spanisch und Englisch.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zentrale Begriffe sind u.a. Hispanos, Sprachkontakt, Diglossie, Bilingualismus, Varietäten sowie der soziopolitische Sprachkonflikt in den USA.

Warum wird das Spanische in den USA als "low variety" eingestuft?

Da das Englische als einzige offizielle Sprache fungiert und in formellen Domänen dominiert, nimmt das Spanische den informellen Bereich ein, was gesellschaftlich oft zu einem geringeren Ansehen führt.

Was versteht man unter dem in der Arbeit erwähnten "code-switching"?

Es bezeichnet das Phänomen, dass bilinguale Sprecher innerhalb einer Konversation zwischen beiden Sprachen wechseln, was häufig bei Personen auftritt, die beide Sprachen beherrschen.

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Details

Title
Das Spanische in den USA
College
University of Duisburg-Essen
Course
Spanische Soziolinguistik
Grade
1,3
Author
Katrin Appenzeller (Author)
Publication Year
2006
Pages
13
Catalog Number
V125652
ISBN (eBook)
9783640311583
Language
German
Tags
Spanisch in Amerika Spanisch in USA Spanisch USA Soziolinguistik Sprachkontakt Sprachkonflikt Hispanos spanische Varietäten Mejicano Puertoriqueno Cubano Isleno
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Katrin Appenzeller (Author), 2006, Das Spanische in den USA, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/125652
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