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Bedeutung immaterieller Vermögensgegenstände und deren Bilanzierung nach handelsrechtlichen Vorschriften sowie den IAS und US-GAAP

Title: Bedeutung immaterieller Vermögensgegenstände und deren Bilanzierung nach handelsrechtlichen Vorschriften sowie den IAS und US-GAAP

Diploma Thesis , 2003 , 72 Pages , Grade: 1,7

Autor:in: Tasja Dönselmann (Author)

Business economics - Accounting and Taxes
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Summary Excerpt Details

Schon 1979 hat Moxter die immateriellen Vermögensgegenstände als die ewigen Sorgenkinder des Bilanzrechts bezeichnet. Sie werfen Objektivierungsprobleme auf, wie sie bei den materiellen Vermögensgegenständen weitgehend unbekannt sind. Daran hat sich bis heute nicht viel geändert. Die Bilanzierung der immateriellen Vermögensgegenstände steht immer wieder im Mittelpunkt der Diskussion zur internationalen Harmonisierung der Rechnungslegung. Die immateriellen Vermögensgegenstände gewinnen in der heutigen Zeit zunehmend an Bedeutung. Die Industriegesellschaft wandelt sich immer mehr zu einer Dienstleistungs- und Hochtechnologiegesellschaft und die immateriellen Vermögensgegenstände zählen insbesondere bei neuen Unternehmen oft zu den zentralen unternehmenswertbestimmenden Faktoren. Gleichzeitig steigt die Bedeutung internationaler Rechnungslegungsvorschriften für die deutschen Unternehmen. Der deutsche Gesetzgeber hat mit Einführung des § 292 a HGB ermöglicht, anstelle des Konzernabschlusses nach den handelsrechtlichen Vorschriften, einen befreienden Konzernabschluß nach IAS oder US-GAAP zu erstellen. Immer mehr Unternehmen nutzen diese Möglichkeit, um ausländische Investoren zu gewinnen und Zugang zu den internationalen Kapitalmärkten zu erhalten. Des weiteren müssen alle börsennotierten EU-Unternehmen ab 2007 einen Konzernabschluß nach IAS erstellen. Ursprünglich sollten schon ab 2005 Konzernabschlüsse nach IAS verpflichtend eingeführt werden, aber auf Wunsch von Deutschland wurde diese Frist bis 2007 verlängert. Die Mitgliedstaaten haben darüber hinaus die Möglichkeit, den Anwendungsbereich dieser Vorschrift auch auf nicht börsennotierte Unternehmen und Einzelabschlüsse auszudehnen. Die Bedeutung internationaler Rechnungslegungsvorschriften wird also in Zukunft noch größer. Die Bilanzierung immaterieller Vermögensgegenstände nach HGB, IAS und US-GAAP unterscheidet sich aber z.T. erheblich.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

1.1 Relevanz des Themas

1.2 Gang der Untersuchung

2 Wesensbestimmung und Bedeutung immaterieller Vermögensgegenstände

2.1 Begriffliche Abgrenzung immaterieller Vermögensgegenstände

2.2 Bedeutung immaterieller Vermögensgegenstände

2.3 Arten immaterieller Vermögensgegenstände

3 Bilanzierung immaterieller Vermögensgegenstände nach HGB, IAS und US-GAAP

3.1 HGB

3.1.1 Grundlagen und Ziele der Rechnungslegung nach HGB

3.1.2 Ansatzvorschriften

3.1.2.1 Differenzierung zwischen abstrakter und konkreter Aktivierungsfähigkeit

3.1.2.2 Abstrakte Aktivierungsfähigkeit

3.1.2.3 Konkrete Aktivierungsfähigkeit

3.1.3 Bewertungsvorschriften

3.1.3.1 Bewertung beim Zugang

3.1.3.2 Folgebewertung

3.1.4 Ausweisvorschriften

3.1.5 Bilanzierung ausgewählter immaterieller Vermögensgegenstände

3.1.5.1 Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte, Lizenzen und ähnliche Rechte und Werte

3.1.5.2 Geschäfts- oder Firmenwert

3.1.5.3 Rein wirtschaftliche Vorteile

3.2 IAS

3.2.1 Grundlagen und Ziele der Rechnungslegung nach IAS

3.2.2 Ansatzvorschriften

3.2.2.1 Definition immaterieller Vermögensgegenstände nach IAS 38

3.2.2.2 Allgemeine Ansatzkriterien für immaterielle Vermögensgegenstände

3.2.2.3 Selbsterstellte immaterielle Vermögensgegenstände

3.2.3 Bewertungsvorschriften

3.2.3.1 Bewertung beim Zugang

3.2.3.2 Folgebewertung

3.2.4 Ausweisvorschriften

3.2.5 Bilanzierung ausgewählter immaterieller Vermögensgegenstände

3.2.5.1 Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und Lizenzen

3.2.5.2 Geschäfts- oder Firmenwert

3.2.5.3 Rein wirtschaftliche Vorteile

3.3 US-GAAP

3.3.1 Grundlagen und Ziele der Rechnungslegung nach US-GAAP

3.3.2 Ansatzvorschriften

3.3.2.1 Ansatzvorschriften für Vermögensgegenstände nach dem Conceptual Framework

3.3.2.2 Ansatzvorschriften für immaterielle Vermögensgegenstände

3.3.3 Bewertungsvorschriften

3.3.3.1 Bewertung beim Zugang

3.3.3.2 Folgebewertung

3.3.3.2.1 Begrenzte Nutzungsdauer

3.3.3.2.2 Unbestimmbare Nutzungsdauer

3.3.4 Ausweisvorschriften

3.3.5 Bilanzierung ausgewählter immaterieller Vermögensgegenstände

3.3.5.1 Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und Lizenzen

3.3.5.2 Geschäfts- oder Firmenwert

3.3.5.3 Rein wirtschaftliche Vorteile

3.4 Synoptische Darstellung

4 Schlußbetrachtung

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht die Bedeutung immaterieller Vermögensgegenstände für Unternehmen und analysiert vergleichend die Bilanzierungsvorschriften nach HGB, IAS und US-GAAP, um Unterschiede und Gemeinsamkeiten aufzuzeigen.

  • Bedeutung immaterieller Vermögensgegenstände für DAX-Unternehmen und Unternehmen des Neuen Marktes
  • Ansatz- und Bewertungsvorschriften nach HGB, IAS und US-GAAP
  • Bilanzierung spezieller immaterieller Werte wie Geschäfts- oder Firmenwert
  • Synoptischer Vergleich der Rechnungslegungssysteme

Auszug aus dem Buch

2.1 Begriffliche Abgrenzung immaterieller Vermögensgegenstände

Um in Kapitel 3 auf die Bilanzierung von immateriellen Vermögensgegenständen eingehen zu können, ist es nötig, eine klare begriffliche Abgrenzung der immateriellen Vermögensgegenstände von anderen Vermögensgegenständen vorzunehmen. Es stellt sich die Frage, wann ein Vermögensgegenstand als immateriell einzuordnen ist. Nach dem Bilanzgliederungsschema des § 266 Abs. 2 HGB läßt sich zwischen materiellen, finanziellen und immateriellen Vermögensgegenständen unterscheiden. Die Abgrenzung zwischen finanziellen und immateriellen Vermögensgegenstände verursacht keine wesentlichen Probleme. Immaterielle Vermögensgegenstände unterscheiden sich von finanziellen Vermögensgegenständen durch das Merkmal der Monetarität. Vermögensgegenstände sind monetär, wenn sie dem Unternehmen nicht im operativen, sondern im finanziellen Bereich dienen.

Die Abgrenzung zwischen materiellen und immateriellen Vermögensgegenständen gestaltet sich dagegen schwieriger. Immaterielle Vermögensgegenstände unterscheiden sich von materiellen Vermögensgegenständen hauptsächlich durch ihre fehlende körperliche Substanz. Eine genaue Abgrenzung anhand des Kriteriums der Körperlichkeit ist jedoch nicht möglich, da die meisten Vermögensgegenstände sowohl aus körperlicher, als auch aus unkörperlicher Substanz bestehen. Fast jeder materielle Vermögensgegenstand ist auf eine geistige Leistung zurückzuführen und umgekehrt muß jeder immaterielle Vermögensgegenstand auch in irgendeiner Form dokumentiert werden. In der Literatur werden verschiedene Kriterien zur Abgrenzung zwischen materiellen und immateriellen Vermögensgegenständen herangezogen. Ein wichtiges Kriterium ist dabei die Funktion der körperlichen Komponente. Wenn der körperliche Bestandteil nur als Träger zum Festhalten des geistigen Inhalts dient, dann gilt der Vermögensgegenstand als immateriell.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Beschreibt die Relevanz immaterieller Vermögensgegenstände im Zuge der wirtschaftlichen Transformation zur Dienstleistungsgesellschaft und die Notwendigkeit internationaler Harmonisierung.

2 Wesensbestimmung und Bedeutung immaterieller Vermögensgegenstände: Definiert die Abgrenzung zu anderen Vermögenswerten und analysiert deren quantitative Bedeutung bei verschiedenen Unternehmenstypen.

3 Bilanzierung immaterieller Vermögensgegenstände nach HGB, IAS und US-GAAP: Detaillierte Untersuchung der Ansatz-, Bewertungs- und Ausweisvorschriften in den drei Rechnungslegungssystemen.

4 Schlußbetrachtung: Fasst die Bilanzierungsunterschiede zusammen und gibt einen Ausblick auf die Harmonisierungstendenzen.

Schlüsselwörter

Immaterielle Vermögensgegenstände, HGB, IAS, US-GAAP, Bilanzierung, Geschäfts- oder Firmenwert, Ansatzvorschriften, Bewertung, Nutzungsdauer, Impairment Test, Konzessionen, Schutzrechte, Konzernabschluss, Harmonisierung, Anlagevermögen

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die bilanzielle Behandlung von immateriellen Vermögensgegenständen in drei verschiedenen Rechnungslegungssystemen: HGB, IAS und US-GAAP.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Im Fokus stehen die Abgrenzung immaterieller Werte, ihre Bedeutung in der modernen Industriegesellschaft sowie die Unterschiede in der Bilanzierung zwischen den genannten Standards.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, die Unterschiede und Gemeinsamkeiten der Bilanzierungsvorschriften für immaterielle Vermögensgegenstände bei deutschen und internationalen Standards sowie bei den US-GAAP vergleichend gegenüberzustellen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine analytische Untersuchung, die auf der Auswertung von Konzernabschlüssen ausgewählter Unternehmen (DAX und Neuer Markt) sowie auf einer vergleichenden Literatur- und Normenanalyse basiert.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Darstellung der HGB-, IAS- und US-GAAP-Vorschriften, wobei jeweils Ansatz-, Bewertungs- und Ausweisregeln sowie spezifische Kategorien (z. B. Geschäfts- oder Firmenwert) erläutert werden.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Schlüsselwörter sind unter anderem immaterielle Vermögensgegenstände, Bilanzierung, Konzernabschluss, Geschäfts- oder Firmenwert und internationale Rechnungslegung.

Warum gibt es Unterschiede zwischen HGB und IAS/US-GAAP bei der Bilanzierung immaterieller Werte?

Die Unterschiede resultieren vor allem aus den verschiedenen Zielsetzungen der Rechnungslegung: Während im HGB der Gläubigerschutz und das Vorsichtsprinzip (Aktivierungsverbote) dominieren, stehen bei IAS und US-GAAP die Entscheidungsrelevanz für Investoren und eine faire Darstellung der wirtschaftlichen Lage im Vordergrund.

Welche Rolle spielt der "Geschäfts- oder Firmenwert" in der Arbeit?

Er nimmt eine zentrale Rolle ein, da er bei Unternehmenszusammenschlüssen oft den dominierenden Teil des immateriellen Vermögens darstellt und bei seiner Bewertung (planmäßige Abschreibung vs. Impairment Test) signifikante Unterschiede zwischen den Systemen bestehen.

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Details

Title
Bedeutung immaterieller Vermögensgegenstände und deren Bilanzierung nach handelsrechtlichen Vorschriften sowie den IAS und US-GAAP
College
Carl von Ossietzky University of Oldenburg  (Institut für Betriebswirtschaftslehre II)
Grade
1,7
Author
Tasja Dönselmann (Author)
Publication Year
2003
Pages
72
Catalog Number
V12570
ISBN (eBook)
9783638184243
Language
German
Tags
Immaterielle Vermögensgegenstände Intangible Assets Internationale Rechnungslegung HGB IAS US-GAAP Bedeutung
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Tasja Dönselmann (Author), 2003, Bedeutung immaterieller Vermögensgegenstände und deren Bilanzierung nach handelsrechtlichen Vorschriften sowie den IAS und US-GAAP, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/12570
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