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Projektunterricht nach John Dewey. Beispiel „Schulzirkus“

Titel: Projektunterricht nach John Dewey. Beispiel „Schulzirkus“

Hausarbeit , 2021 , 15 Seiten , Note: 2,3

Autor:in: Anonym (Autor:in)

Didaktik - Sport, Sportpädagogik
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Zusammenfassung Leseprobe Details

In dieser Arbeit werden die theoretischen Grundlagen des Projektunterrichts beschrieben und auf ein ausgewähltes Beispiel eingegangen. Das Ziel ist es, den Lesern den Projektunterricht näher zu bringen und zu vermitteln, dass er mit seiner Vielfalt eine sehr gute Ergänzung zum normalen Unterricht bietet, wie bereits Dewey und Hänsel erkannt haben. Der Gedanke zum Projektunterricht in Bezug zur Einbindung in der Schule existiert schon seit dem 20ten Jahrhundert als erstmals der Werkunterricht als selbsttätig ausgeführte Arbeit bezeichnet wurde.

Als theoretischer Begründer der Idee des Projektunterrichts wird John Dewey angesehen, der ein umfassendes Konzept zur Projektarbeit und die zu berücksichtigenden lernpsychologischen und pädagogischen Aspekte schrieb. Nach Dewey ist das Lernen nach Plan: der Lehrinhalt wird vom Lehrplan vorgeschrieben, kaum möglich da den Lehrpersonen es nicht gelingt anhand vom abstrakten Lernstoff das Interesse der SuS auf hohem Niveau zu fördern.

Vielmehr soll der Projektunterricht den Schülern und Schülerinnen zur Möglichkeit des selbstständigen Handelns und im Prozess der Selbstständigkeit anregen. In Anknüpfung an Deweys Ansatz definiert Dagmar Hänsel (1995) den Projektunterricht mit zwei wesentlichen Merkmalen: der Projektunterricht ist ein Unterricht in besonderer Form (inhaltlich) und ein pädagogisches Experiment (methodisch).

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. EINLEITUNG

2. THEORETISCHE GRUNDLAGEN

2.1 GRUNDIDEE UND KRITIK

2.2 LEHREROLLE

2.3 SCHÜLERROLLE

2.4 PROJEKTVERLAUF

2.5 METHODEN

3. UMSETZUNG IM UNTERRICHT – PROJEKTBEISPIEL „SCHULZIRKUS“

3.1 FÄCHERVERBINDENDENS MODEL

3.2 PROJEKTBEISPIEL „SCHULZIRKUS“

3.3 PROJEKTPLANUNG UND VERLAUF

4. PROJEKTUNTERRICHT IN HETEROGENEN LERNGRUPPEN

4.1 SCHÜLER UND SCHÜLERINNEN MIT FÖRDERBEDARF

4.2 PROJEKTUNTERRICHT UND INTERKULTURELLES LERNEN

5. FAZIT

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht den Projektunterricht als sinnvolle Ergänzung zur traditionellen Unterrichtspraxis, mit dem Ziel, die Potenziale handlungsorientierter Lernformen für die Förderung von Selbstständigkeit, Motivation und sozialen Kompetenzen darzulegen.

  • Theoretische Fundierung des Projektunterrichts nach Vertretern wie John Dewey.
  • Analyse der Rollen von Lehrkräften und Lernenden im Projektgeschehen.
  • Praktische Implementierung am Beispiel eines "Schulzirkus"-Projekts.
  • Bedeutung der Inklusion und interkulturellen Bildung im Projektunterricht.
  • Reflexion über die Anforderungen an Lehrkräfte und die Schulentwicklung.

Auszug aus dem Buch

2.2 Lehrerolle

Die Lehrerrolle im Projektunterricht wird mit anderen Ansprüchen als die im alltäglichen Unterricht definiert. Zum einen sind die Lehrkräfte in erster Linie diejenigen die den Projektunterricht geplant haben, zum anderen ist es den SuS überlassen wie sie mit der Aufgabe umgehen und sie realisieren wollen (Chott 1990, S. 21). Die Lehrkraft hat die Aufgabe den Prozess zu begleiten und keine weiteren Eingriffe vorzunehmen, wobei jedoch kritische Grenzen entstehen, wenn die SuS einen komplett falschen Weg eingehen, der z.B. wichtige Lernprozesse oder Planungsprozesse nicht reibungslos ablaufen lässt (Frey 2007, S. 164). Die konkreten Aufgaben der Lehrkraft während des Projektunterrichts ist also den Lernenden ihren Freiraum für die Ideenfindung und Lösungsfindung zu überlassen und vor allem den Raum zum Fehlermachen, der die SuS auf ihren richtigen Weg lenkt (Nohl 2006, S. 7). Vor der Ausführung des Projekts muss bei der Planung darauf geachtet werden, dass es während der Durchführung zu keiner Unter- oder Überforderung kommt um Frustrationen oder ein Scheitern der Projektarbeit zu vermeiden (Nohl 2006, S. 7). Die Ziele, welche eine Lehrkraft stets verfolgen sollte, sind neben der Motivation zur Durchführung einer weiteren Projektarbeit durch flexible Gestaltung und Unterstützung in Gruppen- und Einzelarbeit, auch der Erwerb neuer Fertigkeiten und Erkenntnisse (Warwitz/Rudolf 1977, S. 24).

Zusammenfassung der Kapitel

1. EINLEITUNG: Die Einleitung beleuchtet die historische Entwicklung des Projektunterrichts und führt in dessen theoretische Begründung durch John Dewey ein.

2. THEORETISCHE GRUNDLAGEN: Dieses Kapitel ergründet die wesentlichen Merkmale des Projektunterrichts, inklusive der veränderten Rollenbilder von Lehrern und Schülern sowie methodischer Aspekte.

3. UMSETZUNG IM UNTERRICHT – PROJEKTBEISPIEL „SCHULZIRKUS“: Hier wird der theoretische Rahmen anhand eines konkreten Praxisbeispiels illustriert und die notwendige Projektplanung detailliert aufgezeigt.

4. PROJEKTUNTERRICHT IN HETEROGENEN LERNGRUPPEN: Dieses Kapitel analysiert, wie Projektarbeit die Integration von Schülern mit Förderbedarf sowie interkulturelles Lernen fördern kann.

5. FAZIT: Das Fazit fasst die Relevanz des Projektunterrichts als notwendige Ergänzung zum Schulalltag zusammen und betont dessen demokratischen und sozialen Mehrwert.

Schlüsselwörter

Projektunterricht, Handlungsorientierung, Projektwoche, Lehrkraft, Schülerrolle, Schulzirkus, Lernprozess, Heterogenität, Integration, Interkulturelles Lernen, Selbstständigkeit, Methoden, Schulentwicklung, Förderbedarf, Kooperation

Häufig gestellte Fragen

Was ist das zentrale Anliegen dieser Hausarbeit?

Die Arbeit beleuchtet den Projektunterricht als didaktische Alternative zum traditionellen Unterricht und untersucht, wie dieser die Lernmotivation und die Kompetenzentwicklung der Schüler fördert.

Welche Akteure stehen im Zentrum der Projektarbeit?

Im Fokus stehen die veränderten Rollen der Lehrkraft als Lernbegleiter und der Schüler als aktive, selbstgestaltende Akteure des eigenen Lernprozesses.

Was ist das primäre Ziel des beschriebenen Projektunterrichts?

Das Hauptziel ist die Förderung selbstständigen Handelns, sozialer Zusammenarbeit und die Anwendung theoretischer Inhalte in einem lebensnahen Praxisbezug.

Welche methodischen Ansätze prägen den Unterricht?

Es wird primär handlungsorientiert und fächerübergreifend gearbeitet, wobei das "Learning by doing"-Prinzip sowie das entdeckende und forschende Lernen im Vordergrund stehen.

Welche Aspekte werden im Hauptteil speziell behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen, die praktische Umsetzung am Beispiel eines Zirkusprojekts sowie die Durchführung in heterogenen Lerngruppen.

Welche Begriffe beschreiben die Arbeit am besten?

Zentrale Begriffe sind: Projektunterricht, Handlungsorientierung, Selbstständigkeit, Inklusion, interkulturelles Lernen und Projektplanung.

Warum wird das beispielhafte Zirkusprojekt in der Arbeit gewählt?

Es dient als praxisnahes Modell, um aufzuzeigen, wie komplexe, fächerübergreifende Projekte in der Schule geplant, durchgeführt und präsentiert werden können.

Welche Rolle spielen Fehler im Projektunterricht?

Der Autor betont, dass ein Raum zum Fehlermachen essenziell ist, da Lernende durch eigenständige Fehlerkorrektur ihre Problemlösungsstrategien weiterentwickeln und ihre Selbstwirksamkeit stärken.

Inwieweit unterstützt Projektunterricht heterogene Lerngruppen?

Projektunterricht ermöglicht eine starke Individualisierung und fördert durch gemeinsame Aufgaben, dass Schüler mit unterschiedlichen Bedürfnissen und Hintergründen kooperativ zusammenarbeiten.

Ende der Leseprobe aus 15 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Projektunterricht nach John Dewey. Beispiel „Schulzirkus“
Hochschule
Universität Leipzig
Note
2,3
Autor
Anonym (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2021
Seiten
15
Katalognummer
V1257736
ISBN (PDF)
9783346698582
ISBN (Buch)
9783346698599
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Fächerverbindender Unterricht
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Anonym (Autor:in), 2021, Projektunterricht nach John Dewey. Beispiel „Schulzirkus“, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1257736
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  15  Seiten
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