Marketingkonzept für die Barrierefreiheit von persönlichen Gesundheitsakten am Beispiel der LifeSensor Plattform


Diplomarbeit, 2009

131 Seiten, Note: 1,7


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Inhaltsverzeichnis

Abkürzungsverzeichnis

Abbildungsverzeichnis

Tabellenverzeichnis

Vorwort

1 Einleitung
1.1 Unternehmens- und Produktportfolio
1.2 Problemstellung
1.3 Zielsetzung
1.4 Abgrenzung
1.5 Begriffsklärung
1.5.1 e-Health
1.5.2 Persönliche Gesundheitsakten
1.5.3 Menschen mit Behinderung
1.5.4 Barrierefreiheit
1.5.5 Barrierefreiheit in der IT
1.5.6 Schnittmengen zwischen Barrierefreiheit und Usability

2 Situationsanalyse der Barrierefreiheit bei LifeSensor
2.1 LifeSensor Plattform
2.1.1 Aufbau
2.1.2 Technischer Hintergrund
2.1.3 Ausblick
2.2 Problematische Techniken und Programmiersprachen für die Barrierefreiheit
2.2.1 JavaScript
2.2.2 Portable Document Format (PDF)
2.2.3 Flash Animationen
2.2.4 Kritische Betrachtung der Techniken und Programmiersprachen
2.3 Betrachtung der Barrierefreiheit als Qualitätsmerkmal
2.4 Ergebnisse der Situationsanalyse

3 Stakeholderanalyse (Anspruchsgruppenanalyse)
3.1 Identifikation der Stakeholder
3.2 Rechtliche Stakeholder
3.2.1 Europäische Union
3.2.2 Gesetz zur Gleichstellung behinderter Menschen (BGG)
3.3 Verordnungen und Richtlinien
3.3.1 Barrierefreie Informationstechnik-Verordnung (BITV)
3.3.2 Web Content Accessibility Guidelines (WCAG)
3.4 Prüfverfahren
3.4.1 BITV-Test
3.4.2 DIN CERTCO
3.5 Kunden
3.5.1 Privatkunden
3.5.2 Krankenkassen
3.6 Konkurrenten
3.6.1 careon Gesundheitsakte
3.6.2 Google Health
3.7 Unternehmensinterne Stakeholder
3.7.1 Vertrieb
3.7.2 Marketing
3.8 Organisatorische Anpassungen zur Umsetzung der Barrierefreiheit
3.9 Ergebnisse der Stakeholderanalyse

4 Marketingkonzept für die Barrierefreiheit von LifeSensor
4.1 Marketing als ganzheitlicher Ansatz
4.2 Marketingstrategie für die Barrierefreiheit von LifeSensor
4.2.1 Übergeordnete Marketingstrategie
4.2.2 Marketingziele der Barrierefreiheit
4.2.3 Marketingstrategie der Barrierefreiheit
4.3 Marketingrelevante Inhalte
4.3.1 Speicheradresse und -medium
4.3.2 Externes Marketing
4.3.3 Internes Marketing
4.4 Empfehlung der Marketinginstrumente
4.4.1 Online-Marketing
4.4.2 Klassisches Marketing

5 Diskussion

Quellenverzeichnis
Literatur
Weblinks
Intranet
Sonstige

Glossar

Anhang
1. LifeSensor Funktionalität
2. Accessibility Policy
3. Aufbau von Case Studies und Success Stories
4. Freiwillige Produktauskunft zur Barrierefreiheit

Abstract – deutsch

Die Diplomarbeit befasst sich mit der Marketingkonzeption zur Barrierefreiheit der webbasierten persönlichen Gesundheitsakte LifeSensor. Dieses Konzept stellt dem Vertrieb und dem Marketing Informationen der Entwicklungsabteilung zur Verfügung. Dabei spielt die gesetzliche Situation zur Gleichstellung behinderter Menschen in Deutschland, speziell für die Nutzung von IT, eine zentrale Rolle. Geprüft wurde, welche Anspruchsgruppen (sog. Stakeholder[1]) zur Barrierefreiheit von LifeSensor existieren und welche Inhalte für diese Gruppen relevant sind. Zunächst wurde der aktuelle Stand der Barrierefreiheit der LifeSensor Plattform ermittelt. Dies geschah durch Berücksichtigung und Vergleich diverser Standards und Prüfverfahren zur Barrierefreiheit. Anschließend war es notwendig, interne und externe Stakeholder zu identifizieren und zu analysieren, um auf dieser Grundlage ein Marketingkonzept für die Barrierefreiheit von LifeSensor zu entwickeln. Dabei standen Eigenschaften wie Motive, Nutzen und Informationsbedarf im Vordergrund. Es zeigte sich, dass die Kundengruppe der gesetzlichen Krankenkassen die barrierefreie Informationstechnik-Verordnung (BITV), je nach Umsetzung der einzelnen Bundesländer, erfüllen muss. Die BITV ist auf eine Internetanwendung, wie LifeSensor, nur eingeschränkt anwendbar. Um eine marketingwirksame Zertifizierung zu erreichen, wird die Orientierung an den Web Content Accessibility Guidelines (WCAG 2.0) und der Accessible Rich Internet Applications-Richtlinie (ARIA) empfohlen. Dadurch kann die Konformität zur kommenden Fassung der BITV gewährleistet werden, diese wird auf den aktuellen WCAG basieren. Darüber hinaus wurden organisatorische Anpassungen erarbeitet. Durch die Eigenschaft als Internetanwendung wurden für LifeSensor primär Online-Marketinginstrumente empfohlen. Die Internettechnologien entwickeln sich schneller als die dazugehörigen Richtlinien zur Barrierefreiheit. Diese Tatsache macht die Umsetzung einer komplett barrierefreien Anwendung sehr schwierig. Für das Marketing der Barrierefreiheit bedeutet dies die Notwendigkeit, eine detaillierte Informationsbasis zeitnahe für Kunden zur Verfügung zu stellen.

Abstract - english

The thesis deals with the marketing concept of accessibility of the web-based personal health record LifeSensor. This approach provides sales and marketing departments with information from the development department. In this respect, the legal equality of disabled people in Germany, specifically for the use of IT, plays a significant role. It was tested, which stakeholders on accessibility of LifeSensor existed and what content was relevant for these groups. First step was the determination of the current state of accessibility of the LifeSensor platform considering and comparing different standards and test procedures for Accessibility. Furthermore, it was necessary to identify and analyze internal and external stakeholders. This provided the basis for a marketing concept on accessibility of LifeSensor. The primary focus lay on qualities such as motivation, benefits, and information needs of the stakeholders. It showed that the customer group of the statutory health insurance funds must meet the Accessible Information Technology Regulation (so-called BITV), depending on the implementation of the different German federal states. The possibility of using BITV for an Internet application, such as LifeSensor, is limited. It is recommended to meet the Web Content Accessibility Guidelines (WCAG 2.0) and the Accessible Rich Internet Applications Directive (ARIA) to achieve a marketing effective certification. This enables the conformity to the next version of the BITV, which will be based on the current WCAG. Moreover organizational adjustments have been developed. Due to LifeSensor’s property as an internet application, online marketing tools are primarily recommended. The Internet technologies are evolving faster than the corresponding guidelines for accessibility. This fact makes the implementation of a completely accessible application very difficult. For the marketing of accessibility, this means to provide a detailed information base for customers available as soon as possible.

Abkürzungsverzeichnis

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildungsverzeichnis

Abbildung 1: Telematik-Infrastruktur

Abbildung 2: Organigramm ICW

Abbildung 3: Organigramm LSPH

Abbildung 4: Aufbau der LifeSensor Plattform

Abbildung 5: Unternehmensexterne Stakeholder

Abbildung 6: Unternehmensinterne Stakeholder

Abbildung 7: Übersicht zu den Anforderungen für die drei Sterne-Niveaus

Abbildung 8: Idealzustand im Kommunikationsdreieck

Abbildung 9: LifeSensor mit AOK-Branding

Abbildung 10: Elemente im Kommunikationsprozess

Abbildung 11: Google Insights for Search

Abbildung 12: LifeSensor - Screenshot der Willkommensseite

Abbildung 13: LifeSensor - Screenshot der Hauptansicht

Tabellenverzeichnis

Tabelle 1: Arten der Behinderung im Jahr 2005

Tabelle 2: Einordnung von LifeSensor als E-Service

Tabelle 3: Bewertung der Punkte durch den BITV-Test

Tabelle 4: Traditioneller Markt vs. High-Tech-Markt

Vorwort

Das Ziel dieser Arbeit ist es Mitarbeitern der Entwicklung, des Marketings und des Vertriebs ein Konzept dafür zu liefern, die Barrierefreiheit intern und extern zu kommunizieren. Zu Beginn soll das Verständnis für das Thema Barrierefreiheit geschaffen bzw. geschärft werden. Der Begriff persönliche Gesundheitsakte wird definiert, abgegrenzt und diskutiert. Im Hauptteil wird der Informationsbedarf der Kunden analysiert und für das Marketing und den Vertrieb verständlich aufbereitet. Eine Stakeholder analyse bietet einen Überblick über die komplexe rechtliche Lage zur Barrierefreiheit. Diese ermöglicht eine Betrachtung von marketingrelevanten Standards und Prüfverfahren für Internetseiten/-applikationen. Darüber hinaus werden verschiedene organisatorische Anpassungen erläutert, welche für die Umsetzung einer barrierefreien webbasierte Gesundheitsakte hilfreich sind. Als Ergebnis der Arbeit wird eine Marketingstrategie entwickelt und geeignete Marketinginstrumente empfohlen. Für die Zukunft ist zu wünschen, dass sich private Unternehmen zunehmend mit der Thematik Barrierefreiheit befassen.

Danksagung

Für die fachliche Unterstützung und sehr gute Zusammenarbeit möchte ich mich bei Prof. Dr. Michael Müßig, Dr. Oliver Emmler und Dr. Gunter Dubrau bedanken. Ein weiteres großes Dankeschön geht an alle Kollegen und Interviewpartner bei der InterComponentWare AG.

1 Einleitung

In Deutschland leben ca. 8 Millionen Menschen mit Behinderung[2]. Die Zahl der über 65-Jährigen Menschen stieg ab dem Jahr 2003 mit ca. 14.000.000 auf ca. 16.000.000 im Jahr 2005 an[3]. Ebenso erhöhte sich von 2003[4] bis 2005[5] die Anzahl Blinder bzw. von Menschen mit Sehbehinderung um 2.859 Personen. Damit diese Menschen am gesellschaftlichen Leben teilnehmen können ist „Barrierefreiheit“ in verschiedenen Lebensbereichen notwendig.

Mittlerweile ist das Thema „Barrierefreiheit“ sowohl Bauingenieuren als auch Softwareentwicklern bekannt. Trotz des steigenden Bekanntheitsgrades der Thematik und einigen neu entstandenen Fachausdrücken, wie „Universelle Benutzbarkeit“ oder „Universal Design“[6], wird Barrierefreiheit nur selten aus betriebswirtschaftlicher Sicht berücksichtigt. Im Juli 2002 trat die Verordnung zur Schaffung barrierefreier Informationstechnik (im Folgenden BITV genannt) durch das Behindertengleichstellungsgesetz in Kraft[7]. Spätestens im Jahr 2009 sollte die Barrierefreiheit eine Qualitätseigenschaft von Software- bzw. Internetapplikationen für Unternehmen darstellen. Gerade im e-Health -Sektor, von dem alle Menschen profitieren sollen, ist diese Eigenschaft von besonderer Bedeutung.

Im Marketingbereich elektronischer Gesundheitsakten besteht ein starker Handlungsbedarf[8]. Diese Diplomarbeit bezieht sich speziell auf Marketinginstrumente für Software.

1.1 Unternehmens- und Produktportfolio

Die InterComponentWare AG (im folgenden ICW genannt) ist ein e-Health -Unternehmen mit Hauptsitz in Walldorf (Baden) und wurde 1998 von Peter Reuschel, Dr. Ralph Münch und Jon Friedländer gegründet. Aktuell besteht der Vorstand aus Peter Reuschel (Vorsitzender) und Norbert Olsacher. Das Unternehmen beschäftigt zurzeit ca. 700 Mitarbeiter in verschiedenen Landesgesellschaften in Deutschland, Österreich, den USA, der Schweiz und Bulgarien. Für weitere Informationen steht die Internetseite der ICW unter http://www.icw.com zur Verfügung.[9]

Das Kernprodukt der ICW ist die webbasierte elektronische Gesundheitsakte LifeSensor[10]. Sie ermöglicht es dem Bürger seine Gesundheitsdaten eigenverantwortlich zu verwalten. Auf die Daten kann nur zugegriffen werden, wenn der Bürger der jeweiligen Person oder Einrichtung eine Berechtigung erteilt. Der modulare Aufbau der LifeSensor Plattform ermöglicht es dem Benutzer, bestimmte Erweiterungen einzubinden, so zum Beispiel die LifeSensor Fitnessakte der ICW.

Die ICW entwickelt und vertreibt IT-Lösungen für den Gesundheitsbereich zur Vernetzung aller Akteure[11]. Hierzu bietet die ICW eine komplette Infrastruktur (Telematik-Infrastruktur) zur Umsetzung der elektronischen Gesundheitskarte (eGK) an. Die folgende Abbildung zeigt das Zusammenwirken der einzelnen Komponenten:

Abbildung 1: Telematik-Infrastruktur

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Quelle: ICW Intranet, „Kurzvorstellung-Telematik“, http://wiki.de.icw.int/confluence/download/attachments/37863/Kurzvorstellung-Telematik.ppt?version=1

Im weiteren Verlauf der Diplomarbeit wird ausschließlich das Produkt LifeSensor betrachtet.

Organisatorische Einordnung der Abteilung User Interface Design innerhalb des LifeSensor Product House

Die Bearbeitung des Diplomarbeitsthemas findet in der Abteilung User Interface Design (UID) des LifeSensor Product House (LSPH) der ICW statt. Die Einordnung dieser Abteilung innerhalb des Unternehmens zeigen die zwei folgenden Organigramme:

Abbildung 2: Organigramm ICW

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Quelle: ICW Intranet, „Organization Chart“, Lotus Notes, Employee Guide DB

Abbildung 3: Organigramm LSPH

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Quelle: ICW Intranet, „Organization Chart“

1.2 Problemstellung

Die Problematik entstand als die Vertriebsabteilung der ICW bei der Abteilung User Interface Design (UID) Unterstützung zu Kundenanfragen zum Thema Barrierefreiheit anforderte[12]. Deshalb hat die Abteilung UID im Mai 2008 das Projekt „Accessibility“ ins Leben gerufen mit dem Ziel, das Produkt LifeSensor barrierefrei zu gestalten[13]. Bereits vor der Anfrage des Vertriebs wurde das Thema Barrierefreiheit als Qualitätseigenschaft angesehen[14]. Verschiedene technische Probleme (vgl. Kapitel 2.1) und eine schwache Prioritätensetzung verhinderten damals die konsequente Umsetzung der Barrierefreiheit von LifeSensor.

Problemfelder

Für die Barrierefreiheit der Software LifeSensor existiert bei der ICW noch keine Marketingstrategie. Die internen Schnittstellen und Abstimmungsprozesse zwischen Entwicklung, Marketing und Vertrieb sind nicht eindeutig festgelegt. Die Stakeholder der Barrierefreiheit, sowie die Schnittstellen zu diesen Stakeholdern sind somit nicht definiert. Dem Marketing und dem Vertrieb stehen noch keine Inhalte zur Verfügung um die Barrierefreiheit der Software LifeSensor an die Kunden zu kommunizieren. Somit werden Möglichkeiten, das Thema Barrierefreiheit zu Marketingzwecken zu nutzen, nicht identifiziert und umgesetzt. Des Weiteren gibt es Kunden, welche die Barrierefreiheit als ein entscheidendes Kriterium für den Kauf ansehen. Ob es sich aus Kundensicht um eine Vorsorge für zukünftige gesetzliche Anforderungen oder eine hohe Qualitätsanforderung, handelt wird in Kapitel 3 kritisch beleuchtet. Die Umgebungsvariablen der Barrierefreiheit setzen sich aus komplexen gesetzlichen Regelungen und verschiedenen IT-Standards zusammen. Problematisch ist hierbei, das teils hohe Alter dieser Umgebungsvariablen im schnelllebigen IT-Umfeld.

1.3 Zielsetzung

Die Diplomarbeit wird in der Abteilung UID des LifeSensor Product House (LSPH) der Firma ICW erstellt. Somit entsteht die Diplomarbeit in einer Entwicklungsabteilung und nicht im Marketing bzw. Vertrieb. Dies begründet sich durch die Entstehung der Problematik bei ICW, wie in Kapitel 1.2 beschrieben. Während der Diplomarbeit ist eine enge Zusammenarbeit mit den Abteilungen Marketing und Vertrieb ein wichtiges Erfolgskriterium.

Ziel dieser Diplomarbeit ist es ein Marketingkonzept zur Barrierefreiheit der LifeSensor Plattform zu entwickeln. Dieses Konzept stellt den Abteilungen Vertrieb und Marketing Inhalte der Entwicklungsabteilung zur Verfügung. Die Inhalte ergeben sich unter anderem durch potentielle Fragen der Kunden zur Barrierefreiheit. Sie werden zielgruppenspezifisch aufbereitet. Anschließend kann das Marketing die Inhalte über geeignete Kanäle an den Kunden kommunizieren. Eine Empfehlung für geeignete Kanäle, wie beispielsweise die Internetseite von LifeSensor, wird erstellt. Ebenso wird dem Vertrieb eine Informationsgrundlage für Kunden bereitgestellt, um Kundenanfragen zur Barrierefreiheit von LifeSensor einheitlich zu beantworten. Speziell der Vertrieb benötigt technische Details zur Barrierefreiheit, welche nur die Entwicklungsabteilung beantworten kann.

Zunächst wird der aktuelle Stand der Barrierefreiheit der LifeSensor Plattform betrachtet. Zur Erstellung dieses Marketingkonzepts ist es notwendig, interne und externe Stakeholder der Barrierefreiheit zu identifizieren und zu analysieren. Dabei stehen Eigenschaften wie Motive, Nutzen und Informationsbedarf im Vordergrund. Außerdem spielt die gesetzliche Situation zur Gleichstellung behinderter Menschen in Deutschland eine wichtige Rolle, speziell bei der Nutzung von IT. Des Weiteren werden Qualitäts- und IT-Standards der Barrierefreiheit diskutiert. Wichtig sind hierbei Kriterien, welche von Kunden als unabdingbar angesehen werden. Ebenso müssen interne Prozesse und Schnittstellen zwischen Entwicklung, Marketing und Vertrieb analysiert werden.

1.4 Abgrenzung

Die Diplomarbeit soll eine kurze Betrachtung der kritischen Techniken und Programmiersprachen zur Barrierefreiheit liefern. Die gesetzlichen Regelungen und IT-Standards werden im Überblick dargestellt. Eine genauere Ausführung dieser Punkte würde auf Grund der Komplexität den Rahmen der Arbeit überschreiten. In dieser Arbeit werden ausschließlich webbasierte persönliche Gesundheitsakten wie LifeSensor berücksichtigt. Der Fokus dieser Arbeit liegt auf der Betrachtung der Barrierefreiheit aus Sicht des Marketings und des Vertriebs. Die Interessen der Entwicklungsabteilungen bezüglich der Barrierefreiheit stehen nicht im Vordergrund. Die Softwareentwicklung bzw. -anpassung an die Barrierefreiheit werden nur übersichtlich thematisiert. Identifikation und Ausarbeitung des Marketingkonzeptes und der Marketingmaßnahmen zum Thema Barrierefreiheit bei persönlichen Gesundheitsakten sind die Kernaufgaben dieser Diplomarbeit. Eine Marktanalyse für persönliche Gesundheitsakten wird nicht durchgeführt, da diese Daten von der Marketing-Abteilung bereitgestellt werden. Zielgruppen des Marketingkonzeptes sind ausschließlich Privatkunden und Krankenkassen, dies hat zweierlei Gründe. Zum Einen stellen diese die umsatzstärkste Zielgruppe von LifeSensor dar[15], zum Andern muss der Rahmen der Arbeit eingehalten werden.

1.5 Begriffsklärung

In diesem Kapitel werden Begrifflichkeiten definiert, die zum Verständnis der Diplomarbeit benötigt werden. Durch eine stetig wachsende Anzahl von Quellen, besonders durch das Internet, ist die Begriffsklärung und -abgrenzung wichtig.

1.5.1 e-Health

Jähn und Nagel definieren in ihrem Buch „e-Health“ den Titelbegriff folgendermaßen: „e-Health als Beschreibung für alle Leistungen, Qualitätsverbesserungen und Rationalisierungseffekte, die durch eine Digitalisierung von Datenerfassungs- und Kommunikationsprozessen im Gesundheitswesen erreichbar sind. ... “[16] Um die in der Definition genannten Verbesserungseffekte zu erreichen, ist eine Telematik-Infrastruktur unabdingbar, die möglichst alle Akteure anbinden kann.

1.5.2 Persönliche Gesundheitsakten

Es gibt unterschiedliche Modelle der elektronischen Gesundheitsakte. Sie unterscheiden sich hinsichtlich des Eigentums- und Besitzrechts der Gesundheitsdaten. Auch die Benennung der „elektronischen Gesundheitsakte“ in der Literatur ist nicht einheitlich. Jähn und Nagel verwenden den Begriff e-Patientenakte, und betonen, dass die Selbstbestimmung des Patienten in Zukunft an Bedeutung gewinnen wird[17]. Peter Haas definiert die elektronische Gesundheitsakte (EGA) wie folgt:

„Eine elektronische Gesundheitsakte, abgekürzt EGA, soll verteilt bei Leistungserbringern und Patienten anfallende klinische und gesundheitsbezogene Daten eines Menschen zusammenfassen und diese omnipräsent, lebenslang, unabhängig von Ort und Zeit allen am Behandlungsprozess Beteiligten (inkl. Der Patienten) bedarfsgerecht präsentieren.“[18]

Eine genauere Abgrenzung von persönlichen Gesundheitsakten zu Patientenakten liefert Frank Warda. Bei einer persönlichen Gesundheitsakte (Synonym im Englischen: personal health record, abgekürzt PHR) liegt die alleinige Verfügungsgewalt über die Akte beim Patienten. Bei elektronischen Patientenakten hingegen liegen die administrativen Rechte bei der Klinik / dem Arzt. Der Patient hat hier nur einen Auskunftsanspruch.[19]

1.5.2.1 Kritische Betrachtung von persönlichen Gesundheitsakten

Einige Akteure sehen die Entwicklung in Richtung persönliche Gesundheitsakte kritisch. Gründe hierfür sind Angst vor Mehraufwand durch Datenverarbeitung oder Transparenz gegenüber dem Patienten[20]. Der Patient könnte den Fehler eines Arztes entdecken, z.B. eine Wechselwirkung von Medikamenten. Ebenso gilt als Kritikpunkt, dass nicht alle Patienten in der körperlichen oder geistigen Verfassung sind, die persönliche Gesundheitsakte selbst zu verwalten[21]. Die Vorteile einer webbasierten persönlichen Gesundheitsakte überwiegen für Patienten[22]. Der Patient kann via Internet auf seine Daten zugreifen und ist somit örtlich ungebunden. Darüber hinaus entscheidet der Patient, welche Ärzte, welche Daten einsehen dürfen. Bei einigen Anbietern von persönlichen Patientenakten können Eltern die Akten ihrer Kinder/Familie mitverwalten. Bei einem Arztwechsel oder Umzug des Patienten entsteht kein Aufwand durch Anfertigen von Befundkopien für den neuen Arzt. Die hier dargestellten Nachteile und Vorteile geben einen Überblick und erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Weiterführende Informationen hierzu bietet exemplarisch die Bücher „Elektronische Gesundheitsakten“ von Frank Warda[23] oder „e-Health“ von Karl Jähn und Eckhard Nagel[24].

1.5.3 Menschen mit Behinderung

Die Definition des Begriffs „Behinderung“ durch den Gesetzgeber lautet:

„Menschen sind behindert, wenn ihre körperliche Funktion, geistige Fähigkeit oder seelische Gesundheit mit hoher Wahrscheinlichkeit länger als sechs Monate von dem für das Lebensalter typischen Zustand abweichen und daher ihre Teilhabe am Leben in der Gesellschaft beeinträchtigt ist. Sie sind von Behinderung bedroht, wenn die Beeinträchtigung zu erwarten ist.“[25]

Die Zahlen des Statistischen Bundesamtes belegen, dass ca. 10 % der Bevölkerung Deutschlands eine Behinderung haben. Ca. 8 Millionen Menschen sind von den unterschiedlichsten Behinderungen betroffen. Diese Gruppe teilt sich folgendermaßen auf[26]:

Tabelle 1: Arten der Behinderung im Jahr 2005

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Quelle: Statistisches Bundesamt Deutschland, „Schwerbehinderte Menschen 2005“, http://www.destatis.de/jetspeed/portal/cms/Sites/destatis/Internet/DE/Content/Publikationen/Querschnittsveroeffentlichungen/WirtschaftStatistik/Sozialleistungen/SchwerbehinderteMenschen2005,property=file.pdf, Seite 5

Während Personen in der Altersgruppe der 25 bis 34-Jährigen zu 90% an keiner Beeinträchtigung leiden, gibt es in der Altersgruppe der über 75-Jährigen Menschen nur 36% ohne Beeinträchtigung[27]. Somit steigt mit fortschreitendem Alter die Wahrscheinlichkeit, von einer Behinderung betroffen zu sein.

Der Ansatz des „Empowerments“ geht davon aus, dass das Ausmaß in dem sich ein Mensch mit Behinderung beeinträchtigt fühlt, davon abhängig ist, welche Hilfs- und Unterstützungsmöglichkeiten er im Alltag bekommt. Hilfsmittel wie ein Screenreader ermöglichen Selbständigkeit, vorausgesetzt die Informationsangebote sind barrierefrei.[28]

1.5.4 Barrierefreiheit

Im Verlauf dieser Diplomarbeit wird ausschließlich der Begriff „Barrierefreiheit“ und nicht das englische Synonym „Accessibility“ verwendet. Laut §4, des Gesetzes zur Gleichstellung behinderter Menschen, definiert sich Barrierefreiheit wie folgt:

Barrierefrei sind bauliche und sonstige Anlagen, Verkehrsmittel, technische Gebrauchsgegenstände, Systeme der Informationsverarbeitung, akustische und visuelle Informationsquellen und Kommunikationseinrichtungen sowie andere gestaltete Lebensbereiche, wenn sie für behinderte Menschen in der allgemein üblichen Weise, ohne besondere Erschwernis und grundsätzlich ohne fremde Hilfe zugänglich und nutzbar sind.[29]

1.5.5 Barrierefreiheit in der IT

Nicht nur Menschen mit Behinderung profitieren von den Vorteilen barrierefreier Software oder barrierefreier Internetapplikationen. Die Verwendung von Schriftgrößen ab 12PT beispielsweise, macht es nicht nur Menschen mit Behinderungen, sondern auch älteren Menschen leichter Texte zu lesen.[30] Für William McMillan ist Behinderung eine Frage der Perspektive:

From the point of view of a computer all human users are handicapped.[31]

Mangelnde Fähigkeiten im Umgang mit Computern können für Menschen mit und ohne Behinderung zu Barrieren werden. Je nach Art der Behinderung ist eine differenzierte Betrachtung der Barrieren nötig. Bei sehbehinderten und blinden Menschen liegen die Barrieren hauptsächlich in Grafiken, Videos und dem Überblick eines visuell strukturierten Inhalts. Abhilfe leisten hier Screenreader oder eine Braillezeile. Problematisch können in diesem Fall Skriptsprachen werden, die den Code einer Internetseite dynamisch erstellen (vgl. Kapitel 2). Sehbehinderte und blinde Menschen sind am stärksten von Barrieren in der IT beeinträchtigt, somit besteht hier der größte Handlungsbedarf für die Umsetzung der Barrierefreiheit. Ein Teil der Menschen mit körperlichen Behinderungen haben Probleme bei der Bedienung von Maus und Tastatur und benötigen passende Eingabegeräte. Hörbehinderte Menschen benötigen Alternativen zu vertonten Medien. Die Gruppe der Menschen mit geistiger Behinderung benötigt leicht verständliche Formulierungen, hierbei spielt hier der Grad der Behinderung, sowie die Komplexität des Themas eine zentrale Rolle.[32]

Quellen wie Hoffmann und Seibert[33] betrachten barrierefreie Software anhand von zwei Kriterien. Persönliche Barrieren am Beispiel Sehschwäche und zu kleine Schriftart einer Software, da die Schriftart nicht bei allen Anwendungen skalierbar ist. Technische Barrieren am Beispiel Verwendung von Flash bei Internetseiten, zum Betrachten ist ein Plugin für den Browser nötig. Der Verzicht auf technische Barrieren hat jedoch Folgen für die moderne Umsetzung von Inhalten, Erscheinungsbild und Funktionalität. Weshalb die Verzahnung von technischer Weiterentwicklung und Barrierefreiheit problematisch sein kann wird in Kapitel 2.2 erläutert.

1.5.6 Schnittmengen zwischen Barrierefreiheit und Usability

Die Analyse der Begriffe „Barrierefreiheit“ und „Usability“ zeigt, dass nicht nur Menschen mit Behinderung sondern meist alle Nutzer von Barrierefreiheit profitieren[34]. Die ISO Norm TS 16071 definiert Barrierefreiheit unter der Verwendung des Begriffes „Usability“:

„The usability of a product, service, environment or facility by people with the widest range of capabilities.“[35]

Usability wird mit Gebrauchstauglichkeit oder Benutzungsfreundlichkeit vom Englischen ins Deutsche übersetzt. In dieser Diplomarbeit wird der Begriff „Usability“ verwendet, da diese Bezeichnung auch im deutschsprachigen Raum etabliert ist. Die DIN-ISO-Norm 9241-11 Definition von Usability lautet:

„Die Usability eines Produktes ist das Ausmaß, in dem es von einem bestimmten Benutzer verwendet werden kann, um bestimmt Ziele in einem bestimmten Kontext effektiv, effizient und zufrieden stellend zu erreichen.“[36]

Durch Barrieren können nicht alle Menschen Applikationen effektiv, effizient und zufrieden stellend nutzen.

Die Definition der Human Factors and Ergonomics Society von „Usability“ stellt den Bezug zur Barrierefreiheit her:

„Accessibility means maximizing the number of people who can use computer systems by taking into account that varying physical and sensory capabilities of users. By this definition, accessibility is simply a category of usability.“[37]

Somit stellt Barrierefreiheit eine Unterkategorie von Usability dar[38]. Eine weiterführende Betrachtung zeigt neben Effizienz, Effektivität und Zufriedenheit auch Lernbarkeit und Einprägsamkeit als wichtige Synergien zwischen Usability und Barrierefreiheit[39].

2 Situationsanalyse der Barrierefreiheit bei LifeSensor

Unter dem Begriff Situationsanalyse versteht man „die systematische Untersuchung der Verhältnisse, der Umstände usw. in denen sich die Informationsinfrastruktur zu einem bestimmten Zeitpunkt befindet“[40]. Zu Beginn der Situationsanalyse wird die LifeSensor Plattform vorgestellt, und es werden wichtige Eigenschaften zur Barrierefreiheit behandelt. Nach der Identifikation der kritischen Techniken und Programmiersprachen wird die Barrierefreiheit als Qualitätskriterium bei der persönlichen Gesundheitsakte LifeSensor betrachtet. Wichtige Ansatzpunkte für die Situationsanalyse liefern die Software LifeSensor, Qualitätssicherungs- und Entwicklungsmethoden und die Abteilungen Marketing und Vertrieb. Zur Erstellung der Situationsanalyse werden Interviews mit den Entwicklern und der Qualitätssicherung durchgeführt.

2.1 LifeSensor Plattform

LifeSensor ist eine webbasierte persönliche Gesundheitsakte, in der ein Bürger bzw. der behandelnde Arzt alle medizinischen Informationen ablegen, verwalten und einsehen kann (vgl. Kapitel 1.1). Zu den medizinischen Informationen zählen beispielsweise Daten zu Impfungen, Medikamenten oder Arztterminen. Der Bürger entscheidet selbst wem er eine Zugangsberechtigung erteilt. Der Bürger kann somit entscheiden, ob z.B. ein Arzt Zugriff auf seine Daten erhält. LifeSensor liefert einem behandelnden Arzt Informationen über frühere Behandlungen, Erkrankungen, Allergien oder Ähnliches. Diese Informationen helfen dem Arzt eine geeignete Behandlung durchzuführen, ohne den Patienten über Jahre hinweg kennen zu müssen. Der Arzt hat die Möglichkeit dem Patienten Dokumente, wie Befunde, über einen kostenfreien Expertenzugang online an LifeSensor zu übermitteln. Mit einem Expertenzugang kann der Arzt mehrere Patienten verwalten, soweit die Berechtigungen der Bürger für den Arzt gesetzt sind. Um den Expertenzugang zu verifizieren muss der Arzt seine Approbation an ICW senden. Eine Übermittlung von Dokumenten per E-Mail oder Fax eines Patienten an einen Arzt ohne LifeSensor-Zugang ist nicht möglich. Falls der behandelnde Arzt LifeSensor nicht benutzt, besteht die Möglichkeit die Dokumente per Fax an die LifeSensor-Akte des Bürgers zu übermitteln. Jeder Nutzer von LifeSensor erhält neben einer E-Mail-Adresse eine Faxnummer, die eingehende Faxnachrichten automatisiert als PDF-Datei in LifeSensor empfangen kann.[41]

Bruhn und Meffert[42] bieten eine Möglichkeit die elektronische Dienstleistung (E-Service) die LifeSensor zur Verfügung stellt einzuordnen:

Tabelle 2: Einordnung von LifeSensor als E-Service

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Quelle: Bruhn, Stauss (2002), Seite 26

Die Autoren Bruhn und Meffert weisen darauf hin, dass im medizinischen Bereich eine Serviceunterstützung vorliegt, da hier auch weiterhin die Erstellung einer Dienstleistung vor Ort (Behandlung durch den Arzt) notwendig sein wird. Durch neue Entwicklungen im mobilen Bereich, z.B. LifeSensor für das iPhone, werden auch Servicesubstitutionen für LifeSensor bereits entwickelt (vgl. Kapitel 2.1.3). Die LifeSensor Plattform positioniert sich somit als E-Service zwischen Serviceunterstützung und Servicesubstitution.[43]

Das Kapitel 2.1 soll im Weiteren den Aufbau, die Funktionalität, den technische Hintergrund und ein Ausblick für die weitere Entwicklung von LifeSensor erläutern.

2.1.1 Aufbau

Die Bezeichnung als Plattform ist bei LifeSensor durch den modularen und somit erweiterbaren Aufbau bedingt. Es besteht die Möglichkeit über ein Software Developer Kit (SDK) eine Anbindung von LifeSensor an fremde Softwaresysteme zu realisieren. Durch die LifeSensor Professional Suite wird Akteuren eine Telematik-Infrastruktur zur Verfügung gestellt, um eine Vernetzung aller relevanten Akteure zu ermöglichen. Die folgende Abbildung zeigt aktuelle Module von LifeSensor:[44]

Abbildung 4: Aufbau der LifeSensor Plattform

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Quelle: Produktschulung LifeSensor, „Einführung in LifeSensor C8.7“

[...]


[1] Kursiv formatierte Begriffe werden im Glossar erläutert.

[2] Vgl. Statistisches Bundesamt Deutschland, „Mehr als 8 Millionen behinderte Menschen“, http://www.destatis.de/jetspeed/portal/cms/Sites/destatis/Internet/DE/Presse/pm/2006/12/PD06__502__227.psml

[3] Vgl. Statistisches Bundesamt Deutschland, „Bevölkerung 2005“, http://www.destatis.de/jetspeed/portal/cms/Sites/destatis/SharedContent/Oeffentlich/AI/IC/Publikationen/Jahrbuch/Bevoelkerung,property=file.pdf, S. 42

[4] Vgl. Statistisches Bundesamt Deutschland, „Schwerbehinderte Menschen 2003“, http://www.destatis.de/jetspeed/portal/cms/Sites/destatis/Internet/DE/Content/Publikationen/Fachveroeffentlichungen/Sozialleistungen/SozialSchwerbehinderte2003pdf,property=file.pdf, S. 10

[5] Vgl. Statistisches Bundesamt Deutschland, „Schwerbehinderte Menschen 2005“, http://www.destatis.de/jetspeed/portal/cms/Sites/destatis/Internet/DE/Content/Publikationen/Querschnittsveroeffentlichungen/WirtschaftStatistik/Sozialleistungen/SchwerbehinderteMenschen2005,property=file.pdf, S. 5

[6] Vgl. Weist (2004), Seite 22

[7] Vgl. ebd., Seite 39

[8] Vgl. Chilmark Research, „iPHR Market Report 2008”, http://chilmarkresearch.com/research/, Seite 1 f.

[9] Vgl. InterComponentWare AG, „ICW im Überblick“,

http://www.icw-global.com/de/de/unternehmen/icw.html

[10] Vgl. Warda (2005), Seite 15

[11] Beispielsweise der Datenaustausch zwischen Ärzten, Patienten und medizinischen Einrichtungen.

[12] Vgl. Dubrau (2008), Interview

[13] Vgl. ICW Intranet, „Project – Accessibility (Barrierefreiheit)“

[14] Vgl. Dubrau (2008), Interview

[15] Vgl. Petersen (2008), Interview

[16] Jähn, Nagel (2004), Seite 3

[17] Vgl. ebd., Seite 5

[18] Haas, Peter (2004): Medizinische Informationssysteme und elektronische Krankenakten. Berlin: Springer Verlag. ISBN 3540204253. S. 191. Zitiert nach: Warda (2005), Seite 15

[19] Vgl. Warda (2005), Seite 16

[20] Vgl. ebd., Seite 28

[21] Vgl. Jähn, Nagel (2004), Seite 21

[22] Vgl. Warda (2005), S. 27 ff.

[23] Vgl. vertiefend Warda (2005)

[24] Vgl. vertiefend Jähn, Nagel (2004)

[25] Sozialgesetzbuch, „Neuntes Buch (IX) - Rehabilitation und Teilhabe behinderter Menschen - §2“, http://db03.bmgs.de/Gesetze/gesetze.htm

[26] Die folgende Tabelle stammt vom Jahr 2005, deshalb weicht die Summe vom aktuellen Wert ab.

[27] Vgl. Trace Center – University of Wisonsin-Madison, „Disability as a Function of Age”, http://trace.wisc.edu/docs/function-aging/index.htm

[28] Vgl. Borgetto, Kälble (2007), Seite 112

[29] Gesetz zur Gleichstellung behinderter Menschen, „§ 4 Barrierefreiheit“,

http://www.gesetze-im-internet.de/bgg/__4.html

[30] Vgl. Tressel (2002), Seite 8

[31] McMillan, William W. (1992): Chi '92 Conference Proceedings: Acm Conference on Human Factors in Computing Systems : Striking a Balance. New York: Assn for Computing Machinery. ISBN 0897915135. Seite 144. Zitiert nach: Weist (2004), Seite 9

[32] Vgl. Weist (2004), Seite 30 ff.

[33] Vgl. Hoffmann, Seibert (2008), Seite 181

[34] Vgl. Weist (2004), Seite 22

[35] ISO TS 16071. Zitiert nach: Weist (2004), Seite 19

[36] DIN-ISO 9241-11

[37] Human Factors and Ergonomics Society, „HFES Digital Library“, http://www.hfes.org/Publications/ProductDetail.aspx?ProductId=82. Zitiert nach: Weist (2004), Seite 21

[38] Vgl. Weist (2004), Seite 21

[39] Vgl. Tressel (2002), Seite 16

[40] Lehner (2005), Seite 75

[41] Vgl. LifeSensor, „LifeSensor Gesundheitsakte – Guided Tour“, https://www.lifesensor.com/de/de/de-hn/gesundheitsbewusste/lifesensor-gesundheitsakte/lifesensor/guided-tour.html

[42] Vgl. Bruhn, Stauss (2002), Seite 26

[43] Vgl. Bruhn, Meffert (2006), Seite 462

[44] Vgl. Produktschulung LifeSensor, „Einführung in LifeSensor C8.7“

131 von 131 Seiten

Details

Titel
Marketingkonzept für die Barrierefreiheit von persönlichen Gesundheitsakten am Beispiel der LifeSensor Plattform
Hochschule
Hochschule für angewandte Wissenschaften Würzburg-Schweinfurt
Note
1,7
Autor
Jahr
2009
Seiten
131
Katalognummer
V125819
ISBN (Buch)
9783640317264
Dateigröße
1679 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Barrierefreiheit, Accessibility, BITV, WCAG 1.0, WCAG 2.0, Marketing, LifeSensor
Arbeit zitieren
Matthias Utz (Autor), 2009, Marketingkonzept für die Barrierefreiheit von persönlichen Gesundheitsakten am Beispiel der LifeSensor Plattform, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/125819

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