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Covid-19, Globale Gesundheit und Homeschooling. Die pandemische Krise als Anstoß für ein neues politisches Handeln?

Titel: Covid-19, Globale Gesundheit und Homeschooling. Die pandemische Krise als Anstoß für ein neues politisches Handeln?

Hausarbeit , 2022 , 16 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Anton Severin (Autor:in)

Politik - Grundlagen und Allgemeines
Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Seit zwei Jahren beschäftigt die COVID-19 Pandemie nun Zivilbevölkerung und Politik. Dabei zutage getreten sind eine Vielzahl gesellschaftlicher Probleme, die schon vor der Pandemie bestanden, aber in der Krisenbekämpfung sichtbar wurden wie nie zuvor. In dem Zuge vielfach diskutiert wird die Resilienz der Bundesrepublik Deutschland: Wie schnell und nachhaltig kann die deutsche Demokratie auf Krisen reagieren? Mit Hinblick auf die Klimakrise stellt sich ebenfalls die Frage, ob sich politische Handlungen in Krisenzeiten auf Reaktivität beschränken, oder ob sie auch proaktiv werden können.

In der folgenden Arbeit soll untersucht werden, ob die Pandemie Probleme in Gesundheitswesen und Bildung langfristig verstärkt hat, oder ob die Lehren aus der Krisenbewältigung Anstoß für eine nachhaltige Politik und damit auch für ein global gerechteres Zusammenleben sein können. Exemplarisch werden hierfür zwei Bereiche betrachtet, die besonders von politischen Entscheidungen in der Pandemie betroffen waren: Global Health und damit die internationalen Beziehungsgeflechte der Gesundheitspolitik, sowie die Schulpolitik. Zunächst wird jeweils der Zustand vor der Pandemie umrissen, dann werden Einflüsse der Pandemie und die politischen Reaktionen beleuchtet, um dann darüber zu einem Schluss zu kommen, wie handlungsfähig sich die Politik gezeigt hat. Hierfür wird analysiert, welche grundsätzlichen Missstände von politischen Entscheidungen in Angriff genommen wurden und abgeglichen, welche Probleme weiterhin bestehen. Letztlich soll anhand dessen beurteilt werden, ob die Pandemie negative Prozesse nur verstärkt hat, oder ob und inwiefern sie auch als Chance für eine nachhaltige Entwicklung begriffen werden kann.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Covid-19, Globale Gesundheit und Homeschooling

2.1. Global Health

2.1.1. Definition und Etymologie

2.1.2. Globale Gesundheit und deutsche Politik: Ziele und Herausforderungen aus prä-pandemischer Perspektive

2.1.3. Global Health oder „Western Health”? Gesundheitspolitik im Zwiespalt zwischen nationalen Interessen und nachhaltiger Entwicklung

2.1.4. Perspektive der Global Health Politik und Diskussion

2.2. Schule und soziale Ungleichheit

2.2.1. Baustellen des deutschen Bildungssystems

2.2.2. Homeschooling als Brandbeschleuniger in einer schlechten digitalen Infrastruktur

2.2.3. Perspektive und Diskussion

3. Fazit - Die pandemische Krise als Anstoß für ein neues politisches Handeln?

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht, ob die COVID-19-Pandemie bestehende strukturelle Probleme im Gesundheitswesen und im Bildungssystem langfristig verstärkt hat und ob die krisenbedingten politischen Maßnahmen als Grundlage für eine nachhaltigere und gerechtere Politik dienen können.

  • Resilienz und Handlungsfähigkeit der deutschen Politik in Krisenzeiten
  • Globale Gesundheitspolitik und internationale Gerechtigkeit
  • Soziale Ungleichheit im deutschen Bildungssystem
  • Auswirkungen der Digitalisierung und digitale Infrastruktur
  • Die Rolle von Zivilgesellschaft und politischer Steuerung

Auszug aus dem Buch

2.1.1. Definition und Etymologie

Vogelgrippe, Schweinegrippe, Ebola, SARS, Corona; Die Liste pandemischer und endemischer Ausbrüche im 21. Jahrhundert ist ebenso vielfältig wie ihre Namensgebungen. Damit zeigt sich, dass die Gesundheit der Menschen in einer globalisierten Welt internationale Zusammenarbeit notwendig macht, wie nie zuvor. So ist die globale Gesundheit „zu einem der wichtigsten Bereiche der Außen-, Entwicklungs- und Sicherheitspolitik geworden“ (Holst 2019, S. 8). Gesundheitswissenschaftler Holst schreibt zu dem Begriff Global Health:

„Das mit dem deutschen Begriff „globale Gesundheit“ nur unzureichend wiedergegebene Konzept schließt neben politischen Ansätzen auch Forschung, Lehre sowie klinische Praxis ein und zielt darauf ab, nicht nur die Krankenversorgung und den erforderlichen Zugang, sondern auch die Gesundheit der Menschen weltweit zu verbessern“ (vgl. ebd., S. 8).

Somit bezieht sich Global Health nicht nur auf die unmittelbarer Behandlung kranker Menschen, sondern gleichfalls auf Prävention und Prophylaxe (vgl. ebd., S. 8). Eine weitere Definition sei dem gegenübergestellt: Robert Beaglehole und Ruth Bonita definieren Global Health als „collaborative trans-national research and action for promoting health for all” (Beaglehole & Bonita 2010). Auch diese Definition schließt also die Gesundheitsvorsorge mit ein. Der Neologismus Global Health markiert damit gleichzeitig eine Verlagerung vom Verständnis des Gesundheitswesen als Krankenversorgung hin zu einem präventiven System, das eine Vielzahl von Determinanten auf die Gesundheit, von urbanem Feinstaub bis zur Ernährungsweise, thematisch inkludiert.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung umreißt die pandemiebedingte Sichtbarkeit gesellschaftlicher Probleme und stellt die Forschungsfrage nach der langfristigen politischen Resilienz und der Chance auf nachhaltige Reformen.

2. Covid-19, Globale Gesundheit und Homeschooling: Dieser Hauptteil analysiert kritisch die Bereiche Global Health (Internationale Gesundheit) und das deutsche Schulsystem hinsichtlich ihrer Anfälligkeiten und politischen Reaktionsmuster.

3. Fazit - Die pandemische Krise als Anstoß für ein neues politisches Handeln?: Das Fazit resümiert, dass die Pandemie zwar als Akzelerator für bereits bestehende Disparitäten wirkte, eine nachhaltige Veränderung jedoch einen proaktiven zivilgesellschaftlichen Reformwillen erfordert.

Schlüsselwörter

COVID-19, Global Health, soziale Ungleichheit, Bildungssystem, Digitalisierung, Homeschooling, Nachhaltigkeit, Gesundheitspolitik, Pandemie-Resilienz, politische Reform, Krisenmanagement, zivilgesellschaftliches Handeln, digitale Infrastruktur, soziale Disparitäten, internationale Gerechtigkeit.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die Auswirkungen der COVID-19-Pandemie auf das deutsche Gesundheitswesen und Bildungssystem sowie die politischen Reaktionen darauf.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die zentralen Felder sind die "Global Health"-Politik mit ihren internationalen Verflechtungen und die Herausforderungen der sozialen Ungleichheit im deutschen Schulwesen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Es soll beurteilt werden, ob die Pandemie negative Prozesse nur verstärkt hat oder ob sie als Chance für eine langfristige, nachhaltige politische Entwicklung begriffen werden kann.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Autorin nutzt eine Literaturanalyse, indem sie aktuelle Studien und Berichte (z.B. von Stiftungen, Regierungsorganen und wissenschaftlichen Instituten) zusammenträgt und kritisch interpretiert.

Was wird im Hauptteil analysiert?

Im Hauptteil werden der Zustand der Systeme vor der Pandemie, die spezifischen Auswirkungen und politischen Reaktionen während der Pandemie sowie die daraus resultierenden Diskurse beleuchtet.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Global Health, soziale Ungleichheit, Digitalisierung, Krisenmanagement und gesellschaftliche Resilienz.

Welche Rolle spielt die Digitalisierung im Bildungsteil?

Die Digitalisierung wird als eine der größten Baustellen identifiziert, wobei das Homeschooling die mangelhafte technische Infrastruktur und die soziale Benachteiligung von Schülerinnen und Schülern verschärft hat.

Welche kritische Haltung nimmt die Arbeit zur deutschen Gesundheitspolitik ein?

Obwohl das deutsche Gesundheitssystem teilweise als robust gilt, kritisiert die Arbeit die nationalen Interessen-Tendenzen und die ökonomisch getriebene Verteilung von Impfstoffen im internationalen Vergleich.

Was wird im Fazit zur politischen Handlungskultur gesagt?

Die Arbeit kommt zu dem Schluss, dass politische Agenden oft reaktiv unter hohem Handlungsdruck entstehen und echte Reformen einen dauerhaften zivilgesellschaftlichen Druck benötigen, um nicht zugunsten anderer Krisenthemen in den Hintergrund zu rücken.

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Details

Titel
Covid-19, Globale Gesundheit und Homeschooling. Die pandemische Krise als Anstoß für ein neues politisches Handeln?
Hochschule
Universität Kassel
Veranstaltung
Globale Gesundheit und COVID-19
Note
1,3
Autor
Anton Severin (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2022
Seiten
16
Katalognummer
V1259019
ISBN (PDF)
9783346700315
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Pandemie Corona Covid Homeschooling Global Health Globale Gesundheit
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Anton Severin (Autor:in), 2022, Covid-19, Globale Gesundheit und Homeschooling. Die pandemische Krise als Anstoß für ein neues politisches Handeln?, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1259019
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Leseprobe aus  16  Seiten
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