Mit was für Folgen muss ein Mensch rechnen, wenn sein Herz die Barmherzigkeit Allahs begriffen und ergriffen hat?
Der Mensch, der von Natur aus von seinem Schöpfer und seine Führung nichts wissen will, der sogar feindlich gegen ihn eingestellt ist, kann und will sich ein Leben unter der Führung und Hilfe Allahs bzw. Gottes nicht vorstellen. Die Folgen dieser Allah feindlichen Einstellung betrübt unseren alleinigen und einzigen Allah, weil er zu uns Menschen seine Barmherzigkeit bereits offenbart hat, aber immer wieder eine Ablehnung erfährt.
Diese für uns zur Verfügung stehende Barmherzigkeit Allahs ist nicht nur im Koran – der Heiligen Schrift der Muslime – sondern auch in der Bibel der Christen das Hauptthema der Offenbarung unseres gemeinsamen Gottes. Aber dies ist für Muslimgläubige schwer zu glauben, denn sie wissen, dass der barmherzige Allah bei den Christen im Laufe der Jahre aus ihrer Sicht - zum Beispiel durch die Trinitätslehre eine Veränderung erfahren hat. Wenn aber das Wort Allahs ohne diese absondernde trinitarische Sicht gelesen wird, wie z.B. der hier wiedergegebenen aus monotheistischen Sicht des Römerbriefes vom Apostel Paulus, so haben auch wir Christen nur den einen und alleinigen barmherzigen Allah. Und diese Barmherzigkeit Allahs hier im Römerbrief ist ein wahrer Schatz zum Verstehen und Annehmen der freudigsten Botschaft – nämlich „die Versöhnung Allahs mit uns Menschen“.
Inhaltsverzeichnis
Einführung
Der Brief des Apostel Paulus an die Muslime
Paulus der Apostel der Nichtjuden
Das Evangelium als Kraft Allahs
Die Schuld aller vor Allah
Die Rechtfertigung allein durch Glauben
Abraham der Vater des Glaubens
Frieden mit Allah
Adam und Christus
Israel hat keine Entschuldigung
Nicht ganz Israel ist verstockt
Die Berufung der Heiden als Hoffnung für Israel
Lobpreis der Wunderwege Allahs
Die Liebe als Erfüllung des Wortes Gottes
Empfehlung der Phöbe. Grüße
Warnung vor Irrlehrern
Grüße der Mitarbeiter
Lobpreis Allahs
Die Liebe und Barmherzigkeit Allahs ist ein Gnadengeschenk
Zielsetzung & Themen
Das Hauptziel dieses Buches ist es, den Römerbrief des Apostels Paulus aus einer monotheistischen Perspektive zu betrachten und dabei die Trinitätslehre kritisch zu hinterfragen, um die Botschaft von der Versöhnung Allahs mit den Menschen auch für Muslime und theologisch nicht Vorgebildete zugänglich und verständlich zu machen.
- Neuinterpretation des Römerbriefs durch eine monotheistische Auslegung
- Infragestellung der traditionellen Trinitätslehre im Kontext paulinischer Texte
- Gegenüberstellung von Gesetzesfrömmigkeit und Glaubensgerechtigkeit
- Betonung der Barmherzigkeit und Liebe Allahs als zentrales Gnadengeschenk
- Förderung eines friedlichen Miteinanders zwischen Christen, Juden und Muslimen
Auszug aus dem Buch
Lobpreis der Wunderwege Allahs
Röm 11,33 Wie groß ist doch Allah! Wie unendlich sein Reichtum, seine Weisheit, wie tief seine Gedanken! Wie unbegreiflich für uns seine Entscheidungen und seine Pläne!
Röm 11,34 Denn „wer könnte jemals Allahs Absichten erkennen? Wer könnte ihn beraten?“
Röm 11,35 „Wer hätte Allah jemals etwas gegeben, das er nun von ihm zurückfordern könnte?“
Röm 11,36 Denn alles kommt von ihm, alles lebt durch ihn, alles vollendet sich in ihm. Ihm sei Lob und Ehre für immer und ewig! Amen.
Zusammenfassung der Kapitel
Einführung: Der Autor erläutert seine Motivation, den Römerbrief monotheistisch zu lesen und die Trinitätslehre zugunsten eines einen Gottes zu hinterfragen.
Der Brief des Apostel Paulus an die Muslime: Paulus wird als Apostel für Nichtjuden eingeführt, der ein Evangelium ohne trinitarische Zusätze verkündet.
Paulus der Apostel der Nichtjuden: Untersuchung von Röm 1,1-1,7 hinsichtlich der paulinischen Sicht auf Jesus als geistlichen Sohn Allahs und das Fehlen der Trinitätslehre.
Das Evangelium als Kraft Allahs: Analyse der rettenden Botschaft als Kraft Gottes, die allen Menschen unabhängig vom Gesetz zugänglich ist.
Die Schuld aller vor Allah: Erklärung der Sündhaftigkeit aller Menschen, die eine Rechtfertigung durch Werke unmöglich macht.
Die Rechtfertigung allein durch Glauben: Darstellung, wie der Mensch allein durch Glauben an das Gnadengeschenk der Sühne Christi vor Allah gerechtfertigt wird.
Abraham der Vater des Glaubens: Abraham dient als Vorbild dafür, dass Anerkennung vor Allah nicht durch Werke, sondern durch Glauben und Vertrauen erlangt wird.
Frieden mit Allah: Erörterung des durch Christus erwirkten Friedens und der Gnade, die allen durch den Glauben offensteht.
Adam und Christus: Vergleich von Adam als Ursprung der Sünde und Christus als dem zweiten Adam, der durch Gehorsam Erlösung bringt.
Israel hat keine Entschuldigung: Thematisierung der Verantwortung Israels im Lichte der Offenbarung Gottes.
Nicht ganz Israel ist verstockt: Nachweis über den verbliebenen gläubigen „Rest“ in Israel, der an der Gnadenauswahl Allahs teilhat.
Die Berufung der Heiden als Hoffnung für Israel: Diskussion darüber, wie die Einbindung der Heiden Israel zur Umkehr bewegen soll.
Lobpreis der Wunderwege Allahs: Ein Hymnus auf die unergründliche Weisheit Allahs, der allen Völkern Barmherzigkeit anbietet.
Die Liebe als Erfüllung des Wortes Gottes: Beschreibung der Liebe als Kern des geisterfüllten Lebens, welches das Gesetz erfüllt.
Empfehlung der Phöbe. Grüße: Praktische Anweisungen und persönliche Empfehlungen aus dem Römerbrief.
Warnung vor Irrlehrern: Mahnung zur Wachsamkeit gegenüber spaltenden Lehren und zur Bewahrung der Einheit.
Grüße der Mitarbeiter: Aufzählung der Mitarbeiter, die Paulus in seinem Dienst unterstützten.
Lobpreis Allahs: Abschließender Lobgesang, der die Einzigartigkeit Gottes betont.
Die Liebe und Barmherzigkeit Allahs ist ein Gnadengeschenk: Reflexion über die zentrale Bedeutung der Liebe Gottes für das Leben der Gläubigen.
Schlüsselwörter
Römerbrief, Paulus, Allah, Trinitätslehre, Monotheismus, Versöhnung, Gnade, Jesus Christus, Glaube, Erlösung, Gerechtigkeit, Islam, Christentum, Barmherzigkeit, Bibelübersetzung
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?
Es geht um eine Neulektüre des paulinischen Römerbriefs unter der Prämisse eines strikten Monotheismus, wobei die Trinitätslehre als spätere theologische Entwicklung hinterfragt wird.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Zentral sind die Rechtfertigung durch Glauben, das Konzept eines einen Gottes (Allah), die Rolle von Jesus als gesalbter Messias und die Liebe als Erfüllung des Gesetzes.
Was ist das primäre Ziel der Arbeit?
Ziel ist es, Muslimen und Christen ein gemeinsames Verständnis auf Basis des einen Gottes zu ermöglichen und eine Barriere im interreligiösen Dialog abzubauen.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Der Autor nutzt die exegetische Analyse ausgewählter Bibelstellen und vergleicht diese kritisch mit verschiedenen Bibelübersetzungen, um eine monotheistische Sichtweise herauszuarbeiten.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in eine versweise Betrachtung des Römerbriefs, beginnend bei den Grundlagen der paulinischen Botschaft bis hin zur praktischen Umsetzung des Glaubens im Alltag.
Welche Schlagworte charakterisieren die Arbeit?
Die Arbeit wird durch Begriffe wie „alleiniger Gott“, „Glaubensgerechtigkeit“, „Monotheismus“ und „Versöhnung durch Christus“ charakterisiert.
Warum wird der Begriff „Allah“ für den Gott der Christen verwendet?
Der Autor verwendet „Allah“ als den einen Gott, weil es für ihn der gleiche Gott ist, an den Juden, Christen und Muslime glauben, und um die Einheit des Schöpfers zu unterstreichen.
Wie steht der Autor zur christlichen Trinitätslehre?
Der Autor betrachtet die Trinitätslehre als eine nachbiblische Konstruktion, die den strikten Monotheismus des Apostels Paulus und die Einzigartigkeit Gottes verdeckt.
Sieht der Autor Jesus als Gott?
Nein, der Autor sieht Jesus Christus explizit als einen treuen, von Allah gesalbten Menschen und Propheten, jedoch nicht als eine göttliche Person im trinitarischen Sinn.
- Arbeit zitieren
- Andreas Schittspan (Autor:in), Der Brief des Apostel Paulus an Muslime. Die Liebe und Barmherzigkeit Allahs ist ein Gnadengeschenk, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1259353