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Argumentative Strukturen in populärwissenschaftlichen Texten der französischen Zeitschrift Science & Vie

Título: Argumentative Strukturen in populärwissenschaftlichen Texten der französischen Zeitschrift Science & Vie

Trabajo , 2006 , 60 Páginas , Calificación: 1,3

Autor:in: Magister Artium Andreas Reimann (Autor)

Estudios franceses - Lingüística
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Die vorliegende Arbeit befasst sich mit den argumentativen Strukturen populärwissenschaftlicher Texte. Der Gegenstand dieser Arbeit ist im Kern die sprachliche Argumentation, die sich an solchen Textbeispielen verifizieren und linguistisch analysieren lässt. Mit dem Gegenstand der Argumentation befassen sich viele Wissenschaften wie z.B. Philosophie, Psychologie und Soziologie, aber auch verwandte Disziplinen wie die Rhetorik und außerwissenschaftliche Bereiche wie die Politik. Argumente sind jedoch auch in ganz alltäglichen Situationen Gegenstand der Kommunikation, denn schließlich möchte jeder der Kommunikationspartner seine Meinungen und Ideen vertreten und durchsetzen. Dies gelingt ihnen mit Hilfe von Argumentationen: Am Beginn jeder Argumentation steht ein Konflikt, ob ein innerer oder ein dialogischer, bei dem etwas Strittiges zur Disposition steht. Jeder der beiden Interaktanten versucht, seine Meinungen und Ideen verbunden mit einem bestimmten Interesse argumentativ durchzusetzen, um durch einen Kompromiss bzw. Konsens zu einer
Lösung zu gelangen. Autoren populärwissenschaftlicher Texte verfolgen mit ihrer Argumentation ganz spezifische Interessen. Selbst diese sprachwissenschaftliche Seminararbeit ist ein argumentativer Text und verfolgt ein bestimmtes Interesse und Ziel. Ziel dieser Hausarbeit ist es in erster Linie, in der Beantwortung der Fragestellung zu überzeugen. Im ersten Teil wird die Argumentation allgemein betrachtet und in einem zweiten Teil sind anhand französischer Zeitschriftenartikel die sprachlichen argumentativen Strukturen und ihre Markierungen bzw. Kennzeichnungen konkret am Text zu analysieren. Der allgemeine Teil der Hausarbeit beschränkt sich dabei auf die Darstellung der relevanten Argumentationstheorien in der modernen Linguistik und
versucht, außerlinguistischen Disziplinen zwar keinen breiten Raum zu geben, sie aber dort zu berücksichtigen, wo sie die linguistische Forschung einen weitergebracht haben. Denn es
besteht immer die Gefahr, dass eine Seminararbeit über ein Thema, mit dem sich viele Wissenschaften beschäftigen – hier die Argumentation und ihre Formen – ihr eigenes Ziel verfehlt, sprachwissenschaftliche Erkenntnisse zu gewinnen und darzustellen. [...] Zuerst ist die Frage zu stellen, inwiefern die in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts neu einsetzende Beschäftigung mit dem Bereich der Argumentation dieses Gegenstandes – die anfangs durchaus nicht durch Linguisten betrieben wurde – die linguistische [...]

Extracto


Inhaltsverzeichnis

I. Die Argumentation als Gegenstand der Linguistik

1.1 Argumentative Strukturen in populärwissenschaftlichen Texten

1.2 Der Korpus

II. Die Theorie der Argumentation im 20. Jahrhundert

III. Analyse mikro-argumentativer Strukturen in Science et Vie

3.1 Die Form und die Analyse einer Argumentation

3.1.1 Definitionen

3.1.1 Aristotelischer Syllogismus und das Argumentationsmodell Toulmins

3.1.2 Argumentationsarten, Schlussverfahren und Schlussregeln

3.1.4 Die Sprache der Argumentation: Argumentative Konnektoren

3.2 Die Analyse der Korpusbeispiele

IV. Die Argumentation unter textlinguistischer Betrachtung

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die sprachlichen und argumentativen Strukturen innerhalb populärwissenschaftlicher Texte. Das primäre Ziel ist es, auf Basis einer Auswahl von Artikeln aus der französischen Zeitschrift Science et Vie zu analysieren, wie journalistische Autoren argumentative Verfahren nutzen, um komplexe wissenschaftliche Inhalte einem breiten Publikum zugänglich zu machen und dabei gleichzeitig zu überzeugen.

  • Analyse der theoretischen Grundlagen der Argumentationstheorie des 20. Jahrhunderts.
  • Untersuchung von linguistischen Mikrostrukturen wie Syllogismen und dem Toulmin-Modell.
  • Evaluierung der funktionalen Rolle von argumentativen Konnektoren.
  • Praktische Korpusanalyse von zehn ausgewählten Beispielen aus der Wissenschaftsberichterstattung.
  • Herausarbeitung der Besonderheiten populärwissenschaftlicher Rhetorik gegenüber akademischen Texten.

Auszug aus dem Buch

Die Theorie der Argumentation im 20. Jahrhundert

Die Argumentation als Forschungsbereich hat in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts eine Wiederbelebung erfahren. Einerseits vermehrten sich die Studien über die natürlichen Sprachen (Linguistische Arbeiten) und über die natürliche Logik, die in Disziplinen wie der der Pragmatik und der Redetheorie einmünden. Andererseits haben die Universitäten Unterrichtseinheiten eingerichtet, die sich speziell mit der Rhetorik und Persuasion beschäftigten. Die Rhetorik in seinem antiken Verständnis als der Diskurstheorie, die mit der Überzeugung eines Publikums, der Manipulation und der Propaganda verbunden war, hat aufgrund des in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts schon historisch geschaffenen Nährbodens einen deutlichen Aufwind erfahren.

Besonders deutlich wird das daran, dass mit dem Aufkommen der Massenmedien und der Kommerzialisierung des Alltags, aber auch der zunehmenden Demokratisierung eine Entwicklung einherging, die die Argumentation in alle Lebensbereiche eintreten ließ (vgl. TUTESCU 2003¹). Aber nicht nur öffentliche Reden sind Austragungsorte argumentativen Handelns, sondern auch die ganz alltäglichen Gespräche sind Beispiele dafür, in welch breiten Kontext der Begriff der Argumentation zu fassen ist. Hier setzten aber die ersten Theoretiker jener neuen Rhetorik an, indem sie auf die antiken griechischen Autoren zurückgriffen und eine vierte Funktion der Kommunikation postulierten: „Elle opère une restructuration de trois fonctions primaires repérées par Bühler dans le procès général de communication: exprimer le soi, faire impression sur l’autre, décrire le monde. Elle leur donne sens en les soumettant aux exigences d’une situation problématique, d’une rencontre polémique où des positions et des intérêts se conjuguent ou se heurtent.“ (PLANTIN 1990: 9)

Zusammenfassung der Kapitel

I. Die Argumentation als Gegenstand der Linguistik: Dieses Kapitel führt in das Thema ein und definiert den Gegenstand der Untersuchung, wobei insbesondere die Rolle von Argumentationen in alltäglichen und journalistischen Kontexten beleuchtet wird.

II. Die Theorie der Argumentation im 20. Jahrhundert: Hier werden die wesentlichen theoretischen Strömungen und Begründer moderner Argumentationstheorien, wie Perelman, Toulmin, Austin und Habermas, detailliert dargestellt.

III. Analyse mikro-argumentativer Strukturen in Science et Vie: Das Hauptkapitel bietet eine terminologische Einführung in die Argumentationsanalyse und leitet zur praktischen Untersuchung von Korpusbeispielen aus der Zeitschrift Science et Vie über.

IV. Die Argumentation unter textlinguistischer Betrachtung: Dieses abschließende Kapitel fasst die Ergebnisse der Korpusanalyse zusammen und reflektiert über die Besonderheiten populärwissenschaftlicher Vertextungsmuster.

Schlüsselwörter

Argumentation, Linguistik, populärwissenschaftliche Texte, Toulmin-Modell, Syllogismus, Rhetorik, argumentative Konnektoren, Textlinguistik, Wissenschaftsjournalismus, Diskursanalyse, Schlussverfahren, Sprechakttheorie, Perelman, Science et Vie, Argumentationsstrukturen.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der linguistischen Analyse argumentativer Strukturen in populärwissenschaftlichen Artikeln der französischen Zeitschrift Science et Vie.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Zentrale Themen sind die theoretische Entwicklung der Argumentation im 20. Jahrhundert, die Anwendung klassischer und moderner Modelle auf Journalismus sowie die Funktion argumentativer Konnektoren.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es zu zeigen, wie Wissenschaftsjournalisten sprachliche Mittel einsetzen, um komplexe Sachverhalte in eine überzeugende argumentative Struktur zu bringen, ohne dabei den populärwissenschaftlichen Charakter des Textes zu verlieren.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden verwendet?

Die Arbeit nutzt die textlinguistische Analyse, wobei sie insbesondere auf das Toulmin-Modell, die Rhetorik von Aristoteles sowie moderne Ansätze der Argumentationstheorie (z. B. Ducrot/Anscombre) zurückgreift.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil umfasst eine theoretische Fundierung der Analysebegriffe sowie eine detaillierte Korpusanalyse von 15 Beispielen, an denen deduktive und induktive Schlussverfahren aufgezeigt werden.

Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind unter anderem argumentative Konnektoren, Schlussregeln, Topoi, induktive Verfahren, Illustration und der persuasive Charakter journalistischer Texte.

Wie unterscheidet sich die Argumentation in Science et Vie von wissenschaftlichen Aufsätzen?

Im Gegensatz zu akademischen Texten steht in Science et Vie die unterhaltsame Wissensvermittlung für ein breites Publikum im Vordergrund, weshalb oft auf journalistische Stilmittel und Alltagsbeispiele statt auf strikt formale Beweisführungen zurückgegriffen wird.

Welche Rolle spielen Konnektoren in diesem Kontext?

Argumentative Konnektoren wie car, donc oder mais dienen dazu, den Leser durch die argumentativen Schritte zu führen und die jeweilige argumentative Stoßrichtung eines Textes festzulegen.

Final del extracto de 60 páginas  - subir

Detalles

Título
Argumentative Strukturen in populärwissenschaftlichen Texten der französischen Zeitschrift Science & Vie
Universidad
University of Bonn  (Institut für Klassische und Romanische Philologien/Romanisches Seminar)
Curso
Semantik der gegenwärtigen französischen Centres d’Intérêt
Calificación
1,3
Autor
Magister Artium Andreas Reimann (Autor)
Año de publicación
2006
Páginas
60
No. de catálogo
V125965
ISBN (Ebook)
9783640314218
ISBN (Libro)
9783656210986
Idioma
Alemán
Etiqueta
Argumentation Rhetorik Argumentative Textstrukturen Argumentationsmodell Linguistische Konnektoren Modifikatoren Argumentationsanalyse Französische Sprache
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Magister Artium Andreas Reimann (Autor), 2006, Argumentative Strukturen in populärwissenschaftlichen Texten der französischen Zeitschrift Science & Vie, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/125965
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Extracto de  60  Páginas
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