Nach dem Ende des New-Economy-Hypes und zahlreichen Pleiten auch im Bereich der elektronischen Marktplätze sind diese trotzdem ein wichtiger Bestandteil im B2B-Handel geworden.
Im Vordergrund steht eine automatisierte Unterstützung der Teilnehmer bei der Anbahnung und Abwicklung von Geschäften. Die Hausarbeit befasst sich zunächst mit den Begriffen „E-Commerce“ und „Elektronische Marktplätze“ um dann in Kapitel 3 detailliert auf die Erscheinungsformen und Ausprägungen von elektronischen Märkten einzugehen.
Ein wichtiger Aspekt ist die Sicherheit bei der Anbahnung und Abwicklung von Geschäften über das Internet, da hier oft geschäftskritische Daten über öffentliche Netze übertragen werden. In Kapitel 4 werden verschiedene Sicherheitsanforderungen an einen Marktplatz abgehandelt.
Ein wichtiger Erfolgsfaktor für das Überleben eines Online-Marktplatzes sind sicher die integrierten Zusatzleistungen (eServices), welche am Beispiel der Zahlungsabwicklung in Kapitel 5 erklärt werden.
In Kapitel 6 wird der Marktplatz SupplyOn, der im Jahre 2000 von und für die Automobil- Zuliefererindustrie ins Leben gerufen wurde, genauer betrachtet. Auf die Chancen/ Risiken sowie die strategischen Erfolgsfaktoren elektronischer Marktplätze wird im Rahmen einer weiteren Hausarbeit eingegangen.
Inhaltsverzeichnis
- 1. Einleitung
- 2. Einstieg in die Thematik E-Commerce und elektronische Märkte
- 2.1 Definition des E-Commerce
- 2.2 Elektronische Marktplätze
- 3. Erscheinungsformen und Ausprägungen elektronischer Marktplätze
- 3.1 Klassifizierung anhand der Art der Betreibermodelle
- 3.1.1 „Betreiber = Nachfrager“ - Modell
- 3.1.2 „Betreiber = Anbieter“ - Modell
- 3.1.3 Neutrales Betreiber - Modell
- 3.2 Unterscheidung anhand der gehandelten Produkte und Dienstleistungen
- 3.2.1 Verwendungszweck
- 3.2.2 Beschreibung
- 3.2.3 Beschaffenheit
- 3.3 Differenzierung anhand des Branchenbezuges
- 3.3.1 Horizontale Marktplätze
- 3.3.2 Vertikale Marktplätze
- 3.4 Unterscheidung nach Art des Zugangs
- 3.4.1 Geschlossene Marktplätze
- 3.4.2 Offene Marktplätze
- 3.5 Unterschiedliche Marktmechanismen
- 3.5.1 Schwarze Bretter
- 3.5.2 Auktionen
- 3.5.2.1 Englische Auktionen
- 3.5.2.2 Holländische Auktionen
- 3.5.2.3 Reverse Auctions
- 3.5.2.4 Geheime Höchstpreis-Auktion und Vickrey Auktion
- 3.5.3 Börsen
- 3.5.4 Kataloge
- 3.1 Klassifizierung anhand der Art der Betreibermodelle
- 4. Sicherheit beim elektronischen Handel
- 4.1 Abhörsicherheit
- 4.2 Authentizität und Integrität
- 4.3 Zugangskontrolle
- 4.4 Zeitsignatur
- 4.5 Verfügbarkeit
- 4.6 Auditing
- 5. Business Services - Zahlungsabwicklung
- 6. Vorstellung des Marktplatzes SupplyOn
- 6.1 Unternehmensdaten
- 6.2 Art des Marktplatzes
- 6.3 Funktionalitäten
- 6.3.1 Einkauf
- 6.3.2 Verkauf
- 6.3.3 Logistik
- 6.3.4 Engineering
- 7. Ein Blick in die Zukunft
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Die Seminararbeit befasst sich mit der Funktionsweise und den verschiedenen Erscheinungsformen von elektronischen Marktplätzen im B2B-Handel.
- Definition und Abgrenzung von E-Commerce und elektronischen Marktplätzen
- Klassifizierung und Differenzierung von elektronischen Marktplätzen anhand verschiedener Kriterien
- Sicherheitsaspekte im elektronischen Handel
- Zusätzliche Dienstleistungen (eServices)
- Beispiel eines elektronischen Marktplatzes: SupplyOn
Zusammenfassung der Kapitel
- Kapitel 1: Einleitung
Die Einleitung führt in das Thema elektronischer Marktplätze ein und stellt den Fokus der Seminararbeit auf deren Bedeutung im B2B-Handel dar.
- Kapitel 2: Einstieg in die Thematik E-Commerce und elektronische Märkte
Dieses Kapitel definiert die Begriffe "E-Commerce" und "Elektronische Marktplätze" und beleuchtet deren grundlegende Funktionsweise.
- Kapitel 3: Erscheinungsformen und Ausprägungen elektronischer Marktplätze
Kapitel 3 bietet eine detaillierte Analyse der verschiedenen Arten von elektronischen Marktplätzen, klassifiziert nach Betreibermodell, Art der gehandelten Produkte, Branchenbezug, Zugang und Marktmechanismen.
- Kapitel 4: Sicherheit beim elektronischen Handel
Dieser Abschnitt untersucht die Sicherheitsanforderungen an elektronische Marktplätze, insbesondere im Hinblick auf Datenschutz und Datensicherheit im Internet.
- Kapitel 5: Business Services - Zahlungsabwicklung
Kapitel 5 befasst sich mit wichtigen Zusatzleistungen, die elektronische Marktplätze anbieten, insbesondere im Bereich der Zahlungsabwicklung.
- Kapitel 6: Vorstellung des Marktplatzes SupplyOn
Dieses Kapitel stellt den Marktplatz SupplyOn vor, der speziell für die Automobilzulieferindustrie entwickelt wurde.
Schlüsselwörter
E-Commerce, elektronische Marktplätze, B2B-Handel, Betreibermodell, Produktkategorie, Branchenbezug, Zugangskontrolle, Sicherheitsanforderungen, Zahlungsabwicklung, SupplyOn.
Häufig gestellte Fragen
Was sind elektronische Marktplätze im B2B-Bereich?
Elektronische Marktplätze sind Plattformen im Internet, die Unternehmen (Business-to-Business) dabei unterstützen, Geschäfte automatisiert anzubahnen und abzuwickeln.
Welche Betreibermodelle gibt es?
Man unterscheidet zwischen Modellen, bei denen der Nachfrager der Betreiber ist, Modellen, bei denen der Anbieter der Betreiber ist, und neutralen Modellen durch Drittanbieter.
Was ist der Unterschied zwischen horizontalen und vertikalen Marktplätzen?
Horizontale Marktplätze bieten branchenübergreifende Produkte an (z. B. Bürobedarf), während vertikale Marktplätze auf eine spezifische Branche spezialisiert sind (z. B. Automobilindustrie).
Welche Sicherheitsanforderungen sind beim E-Commerce wichtig?
Wichtige Aspekte sind Abhörsicherheit, Authentizität der Partner, Integrität der Daten, Zugangskontrolle und die Verfügbarkeit der Systeme.
Was ist SupplyOn?
SupplyOn ist ein bekannter elektronischer Marktplatz, der im Jahr 2000 speziell von und für die Automobil-Zuliefererindustrie gegründet wurde, um Logistik, Einkauf und Engineering zu vernetzen.
- Arbeit zitieren
- Dipl.Betriebswirt; MBA Sascha Noack (Autor:in), 2002, Elektronische Marktplätze, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/12614