Die Macht der geschlechtergerechten Sprache bei der Herstellung von Geschlechtergerechtigkeit in Kultur und Gesellschaft


Diplomarbeit, 2008

71 Seiten, Note: 1,5


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung
1.1 Motivation und Überblick
1.2 Begriffsverständnis

2 Entwicklung und Inhalte der Feministischen Sprachwissenschaft
2.1 Die Neue Frauenbewegung
2.2 Feministische Wissenschaft
2.3 Feministische Sprachwissenschaft
2.3.1 Defizitkonzeption
2.3.2 Differenzkonzeption
2.3.3 Konstruktivistische Konzepte
2.4 Das Sprachsystem
2.4.1 Genus und Sexus
2.4.2 Personenbezeichnungen
2.4.3 Generisches Maskulinum
2.4.4 Richtlinien für eine geschlechtergerechte Sprache
2.4.5 Sprichwörter und Redensarten

3 Entstehung der Sprache
3.1 Evolution der Sprache
3.2 Spracherwerb
3.2.1 Nativismus
3.2.2 Kognitivismus
3.2.3 Behaviorismus
3.2.4 Interaktionismus
3.3 Geschlechtsspezifische Unterschiede

4 Zusammenhänge zwischen Sprache und Denken
4.1 Denken ohne Sprache
4.2 Wirkung der Sprache auf das Denken
4.3 Studien über die Wirkung verschiedener Sprachformen

5 Zusammenhänge zwischen Sprache und Handeln

6 Kultur und Gesellschaft

7 Macht der Sprache

8 Sprachwandel

9 Fazit

Literaturverzeichnis

Persönliches Schlusswort

1 Einleitung

1.1 Motivation und Überblick

Lästig, sprachzerstörerisch, lächerlich, ermüdend, verärgernd und banal. Das alles ist die Anwendung einer geschlechtergerechten Sprache für einen Teil der Menschen. Egal und unerheblich ist sie für einen weiteren Teil der Bevölkerung. Und wieder anderen ist die Anwendung einer geschlechtergerechten Sprache wichtig; sie ist unumgänglich, wenn eine Gesellschaft geschaffen werden soll, in der Frauen und Männer gleichermaßen wahrgenommen werden, ihnen gleiche Chancen zuteil werden und sie sich gemeinsam von konstruierten Klischees und Rollenbildern emanzipieren können. Zu diesem letztgenannten Teil der Gesellschaft zähle ich mich. Ich zähle mich dazu, weil ich meine Umwelt mit dem Bewusstsein wahrnehme, dass Frauen eben nicht immer mitgemeint sind. Ich bin Studentin, Arbeitnehmerin, Kundin, Antragstellerin, Fahrzeughalterin und vieles mehr. Was ich sicher nicht bin ist ein Student, ein Kunde und so weiter. Fast täglich muss ich aber genau das sein; männlich oder dem Mann zugeordnet, vielleicht auch untergeordnet, aber im seltensten Fall ihm gleichgestellt. Der Mann ist die Norm, die männliche Bezeichnung der Normalfall, ich bin eine Frau, meine Benennung ist ein Sonderfall. Zumindest während ich mich in dem gesellschaftlichen Bereich von Wissenschaft, Marktwirtschaft, Konsum und Karriere bewege. Nähere ich mich privateren Bereichen wie Hauswirtschaft, Erziehung und Emotionalität, so suche ich meist vergeblich nach der Benennung des männlichen Teils der Gesellschaft.

Auf diesen Missstand aufmerksam zu machen, löst die unterschiedlichsten Reaktionen aus. Viele tun den Umstand lapidar ab, oft werde ich belächelt und häufig mit den vielen anderen Problemen konfrontiert, die unsere Gesellschaft doch hat; da die Frauen doch gleichberechtigt und auf jeden Fall mitgemeint sind, auch wenn sie mal nicht explizit angesprochen werden; das ist ja alles selbstverständlich und nicht weiter der Rede wert.

Es ist aber doch der Rede wert. Sprache ist das wichtigste menschliche Ausdrucksmittel. Durch sie werden Werte und Normen vermittelt und die soziale Realität spiegelt sich in ihr. Mehr noch, die Realität, die Werte und Normen werden auch durch sie geformt. Ludwig Wittgenstein sagte „Die Grenzen meiner Sprache bedeuten die Grenzen meiner Welt.“[1]. Findet schon in der Sprache keine Gleichberechtigung zwischen Frau und Mann statt, so wird es sie auch nicht in der Praxis des Handelns geben. Vermag ich es jedoch die Grenzen meiner Sprache etwas weiter zu fassen und gebe der Geschlechtergerechtigkeit einen Platz in ihr, so findet diese Gerechtigkeit auch einen Platz in meiner Welt.

Die vorliegende Arbeit soll darlegen, dass die Sprache Veränderungen und Verbesserungen schaffen kann. Sie soll zeigen, dass die Anwendung einer geschlechtergerechten Sprache keine Banalität ist, sondern dass sie zur Emanzipation von Frauen und Männern beiträgt. Zum Ende der Arbeit soll die Frage beantwortet sein, ob geschlechtergerechte Sprache die Macht besitzt Geschlechtergerechtigkeit in Gesellschaft und Kultur herzustellen oder voranzutreiben. Dabei wird sich an der These „Geschlechtergerechte Sprache führt zu geschlechtergerechtem Denken und geschlechtergerechtem Handeln“ orientiert. Im Folgenden wird überprüft, ob und wie sich der geschlechtsspezifische Sprachgebrauch auf Denken und Handeln auswirkt. Es soll gezeigt werden, dass ein bewusst geschlechtergerechter Sprachgebrauch einen Beitrag zu mehr Gleichberechtigung der Geschlechter leistet.

Zu Beginn der Arbeit wird eine zeitgeschichtlicher Rückblick auf die Anfänge der Frauenbewegung und der, aus ihr resultierenden, feministischen Wissenschaft gegeben. Der anschließende Blick auf die feministische Sprachwissenschaft führt zu einer differenzierten Betrachtung des Sprachsystems. Dabei werden die Hauptkritikpunkte der feministischen Sprachforschung beleuchtet und Richtlinien für eine geschlechtergerechte Sprache vorgestellt.

Im Anschluss folgt eine kurze Übersicht über den Spracherwerb und eine Beleuchtung möglicher geschlechtsspezifischer Unterschiede.

Den Fragen, in welchen Zusammenhängen Sprache und Denken miteinander stehen und ob Sprache und Denken Einfluss aufeinander üben, wird im nächsten Schritt nachgegangen. Dieser wird durch die Betrachtung einiger Studien über die Wirkung verschiedener Sprachformen abgeschlossen. Daran schließt sich der Blick auf die Zusammenhänge und gegenseitige Einflussnahme von Sprache und Handeln an. Im weiteren Verlauf wird erörtert, welche Wirkung Sprache auf Kultur und Gesellschaft haben kann und worin die Macht der Sprache liegt. Bevor ein Fazit gezogen wird, folgt eine kurze Darstellung des bisher stattgefundenen Sprachwandels unter dem Einfluss der feministischen Sprachwissenschaft.

Da bei der Erforschung und Beschreibung des Themas „Sprache“ verschiedene Disziplinen beteiligt sind, wird die vorliegende Arbeit viele Forschungsbereiche streifen. Dazu gehören unter anderemLinguistik,Psychologie, Philosophie,Anthropologie, Soziologie,Erziehungs-, Kommunikations- undKulturwissenschaftsowieGender Studies. Eine klare Trennung der Disziplinen ist bei der Bearbeitung des Themas nicht möglich, daher werden einzelne Fachrichtungen im weiteren Verlauf nicht kenntlich gemacht.

1.2 Begriffsverständnis

Um ein einheitliches Begriffsverständnis gewährleisten zu können möchte ich kurz skizzieren, warum ich den Begriff der geschlechtergerechten Sprache verwende und ihn den in der Literatur ebenfalls und teilweise synonym gebräuchlichen Begriffen wie „geschlechtsneutrale“ und „frauengerechte“ Sprache vorziehe.

Geschlechtergerecht ist Sprache, wenn sie Frauen und Männer gleichermaßen sichtbar macht und Symmetrie in der Benennung der Geschlechter schafft. Sollen Frauen angesprochen werden, so verschwinden sie bei Verwendung einer geschlechtergerechten Sprache nicht hinter einer männlichen Bezeichnung, sondern werden explizit genannt. Geschlechtergerechte Sprache erweitert den Status Quo; Frauen werden auch in Männerdomänen sichtbar und Männer erhalten Zugang zu Frauenbereichen. Zum Beispiel im Bereich der Stellenanzeigen, die Frauen durch Nicht-Nennung häufig ausklammern oder im Bereich der Kindererziehung und Haushaltstätigkeiten; wird dieser Aufgabenbereich angesprochen spielen Männer nur selten eine Rolle. Durch geschlechtergerechte Sprache wird kein Geschlecht nur mitgemeint, sondern beide Geschlechter werden explizit angesprochen. Da beide Geschlechter von Ungerechtigkeit betroffen sind und gemeinsam für mehr Gerechtigkeit handeln müssen empfinde ich den Begriff der geschlechtergerechten Sprache als ehesten zutreffend.

In der geschlechtsneutralen Sprache werden weder Frauen noch Männer benannt und sichtbar gemacht. Das Geschlecht verschwindet aus der Sprache, diese wird somit geschlechtsneutral. Zum Beispiel werden aus Studentin und Student die Studierenden, Leiterin und Leiter werden zur Leitung und die Mitarbeiterinnen und die Mitarbeiter werden das Team oder Kollegium. Neutralisierung ist zwar ein Aspekt der geschlechtergerechten Sprache und kann zu mehr Gerechtigkeit führen, ist aber für sich alleine stehend kein ausreichendes Mittel um die Sprache treffend und gerecht nutzen zu können, da ein Unsichtbarmachen der Geschlechter zumindest in der Zeit, in der die Sprache männlich dominiert ist, vor allem zu einem Unsichtbarmachen der Frauen führen würde.

Frauengerechte Sprache vermittelt ein zu einseitiges Bild. Die Forderung nach frauengerechter Sprache suggeriert, dass die Sprache bisher immer männergerecht war und nun frauengerecht werden muss. Aber auch Männer werden durch die herrschende Sprache ungerecht behandelt, da sie sich ebenfalls immer in vorgeschriebenen Rollen bewegen müssen. Kurzes Beispiel?

Die Auseinandersetzung mit geschlechtergerechter Sprache und deren Anwendung vermag noch ein Weiteres. Sie schafft nicht nur Symmetrie und einen neuen Ist-Stand, der die Diskriminierung der Geschlechter zu vermeiden sucht, sie deckt die bestehenden Verhältnisse erst auf und macht sie sichtbar und zugänglich. Geschlechtergerechte Sprache hat also einen doppelten Nutzen: aufdecken und ausgleichen von Geschlechterdiskriminierung.

2 Entwicklung und Inhalte der Feministischen Sprachwissenschaft

Schon 1793 machte Olympe de Gouges auf die Unterdrückung der Frauen durch die Männer aufmerksam und stellte die Gerechtigkeit der bestehenden Verteilung der Macht in Frage. Sie entwarf die „Erklärung der Rechte der Frau und Bürgerin“[2]. Ihre Forderungen wurden nicht erfüllt. Statt dessen wurde sie noch im gleichen Jahr für ihr Eintreten für die Rechte der Frauen zum Tode verurteilt.[3] 1902 berichtete Hedwig Dohm in ihrem Buch „Die Antifeministen“ über „die tödliche Ungerechtigkeit der bisherigen Weltordnung“.[4] Jahrzehnte später wurde der Sprache eine Mitverantwortung an dieser Weltordnung gegeben. Der Ursprung der feministischen Sprachwissenschaft findet sich maßgeblich in der neuen, zweiten Frauenbewegung. Mit dieser begann in Deutschland die Reflektion der Sprache aus feministischer Sicht.

2.1 Die Neue Frauenbewegung

DieN neue Frauenbewegung entstand aus der Studentenbewegung der späten sechziger Jahre, in der nicht nur das aktuelle politische Geschehen diskutiert, sondern schon bald auch das Verhältnis der Geschlechter zum Thema wurde. Aus dem Sozialistischen Deutschen Studentenbund (SDS) traten sieben Frauen aus, die es nicht länger hinnehmen wollten ihre männlichen Mitstreiter bei ihren politischen Forderungen nach antiautoritären Verhaltensweisen zu unterstützen, welche selbst in der Organisation des SDS und im privaten Bereich nicht umgesetzt wurden. Sie gründeten den „Aktionsrat zur Befreiung der Frau“ und griffen die Männer des SDS wegen ihres repressiven Verhaltens an, welches sie trotz ihrer politischen Forderungen nach Antiautorität, den Frauen gegenüber zeigten. So entstand innerhalbeines desKlimas des Umbruchs und Wertewandels die Neue Frauenbewegung.[5] Weitere Initiationsaktionen folgten Anfang der siebziger Jahre, wie zum Beispiel die Proteste gegen den §218, welche die Selbstbestimmung der Frauen vorantreiben und für Straffreiheit bei einem Schwangerschaftsabbruch sorgen wsollten. Nach und nach formierten sich Frauen in autarken Vereinen, Frauenselbsterfahrungsgruppen, gründeten politische Frauenarbeitsgruppen, Frauenzentren und organisierten Demonstrationen.[6] Die Frauen der Neuen Frauenbewegung erkannten durch ihren Zusammenschluss und ihren Austausch untereinander gesellschaftliche Strukturen, durch die sie benachteiligt wurden, die sie jedoch bis dahin als selbstverständlich hingenommen hatten und hinterfragten diese. Sie stellten fest, dass sie aus der Mitbestimmung in den Bereichen Berufswelt, Kultur, Politik und sogar Familie und Erziehung systematisch ausgeschlossen wurden. Eine allgemeine Erkenntnis der Neuen Frauenbewegung war, dass die Gesellschaft durch Männer geprägt und bestimmt ist. Die weibliche Identität wurde „enttarnt“ als ein Produkt der männlichen Zuschreibungen und Definition. Die Neue Frauenbewegung begann sich theoretisch mit dem weiblichen Körper, der weiblichen Emotionalität, dem Denken und Sprechen sowie der weiblichen Berufs- und Politiksituation auseinander zu setzen und suchte das spezifisch Weibliche in diesen Bereichen. Die Bildung von Theorien stellte einen Schwerpunkt der Neuen Frauenbewegung dar. Dem Begriff „Feminismus“ wird nicht nur die Neue Frauenbewegung selbst zugeordnet; er umfasst auch diese in der Neuen Frauenbewegung aufgestellten Theorien, die gesellschaftliche Strukturen, in denen der Mann eine Vormachtsstellung der Frau gegenüber einnimmt, analysieren, hinterfragen und auch Kritik an ihnen üben.[7]

In Anlehnung an den „Rassismus“-Begriff, der in den USA geläufig wurde, nachdem die Lebensbedingungen der Schwarzen und anderer ethnischer Minderheiten und deren Unterdrückung zu einem öffentlichen Interesse wurden, entstand der Begriff „Sexismus“. Dieser bezeichnet die Diskriminierung und daraus folgende Unterdrückung von Menschen aufgrund ihres Geschlechts.[8] Der „Sexismus“-Begriff wurde in Deutschland übernommen und von Marielouise Janssen-Jurreit, auf die Situation der Frau blickend, definiert als

„immer mehr als das, was in der nichtssagenden Geschmeidigkeit politischer Rhetorik ‚die Benachteiligung der Frau’ heißt oder was Soziologen verharmlosend mit ‚traditioneller Rollenverteilung’ bezeichnen. Sexismus war immer Ausbeutung, Verstümmelung, Vernichtung, Beherrschung, Verfolgung von Frauen. Sexismus ist gleichzeitig subtil und tödlich und bedeutet die Verneinung des weiblichen Körpers, die Gewalt gegenüber dem Ich der Frau, die Achtlosigkeit gegenüber ihrer Existenz, die Enteignung ihrer Gedanken, die Kolonialisierung und Nutznießung ihres Körpers, den Entzug der eigenen Sprache bis zur Kontrolle ihres Gewissens, die Einschränkung ihrer Bewegungsfreiheit, die Unterschlagung ihres Beitrags zur Geschichte der menschlichen Gattung.“[9]

Die Feministinnen der Neuen Frauenbewegung versuchten in ihren Arbeitsgruppen, zu denen Männer keinen Zugang hatten, herauszufinden, was ihre weibliche Identität eigentlich ausmacht, losgelöst von der von Männern hergestellten Definition dieser. Das Thema Sprache erhielt eine zentrale Stellung, nachdem erkannt wurde, dass die zur Verfügung stehenden sprachlichen Mittel von männlichem Denken und Empfinden geprägt sind. Die Sprache erwies sich als ungenügend und beengend beim Blick auf die weiblichen Lebenszusammenhänge. Die oben genannte Definition von Janssen-Jurreit zeigt unter anderem, dass die Sprache nicht nur unzulänglich ist, sondern auch als Machtmittel zur männlichen Herrschaftssicherung gesehen wird, da durch sie Frauen unterdrückt und ausgeschlossen werden. Die Zusammenhänge von Sprache und Geschlecht wurden sowohl in den USA, als auch in Deutschland zum Thema und es entstand eine Kritik an der frauendiskriminierenden Sprache. Die Feministinnen beschäftigten sich mit geschlechtsspezifischem und sexistischem Sprachgebrauch und kämpften für die Aufhebung der Frauendiskriminierung durch Sprache, da diskriminierende Handlungen häufig sprachliche Handlungen sind. Mit Aufhebung der sprachlichen Diskriminierung der Frauen sollte der Weg zu mehr Gleichberechtigung der Geschlechter erleichtert und die Lebenszusammenhänge der Frauen verbessert werden. Auch sollte die „Frauensprache“ nicht weiter als defizitär zur herrschenden Männersprache gesehen werden. Sich von diesem inferioren Status zu befreien bedeutete für die Aktivistinnen der Neuen Frauenbewegung auch sich von der Definition durch Männer zu befreien und diese nicht weiter zu akzeptieren.

Mit dieser fundamentalen Gesellschafts- und Sprachkritik und ihrer Suche nach neuen Ausdrucksmöglichkeiten bildete die Neue Frauenbewegung die Basis für eine feministische Wissenschaft und Forschung. Vor allem trugen diese Interessenschwerpunkte dazu bei, dass Frauen wie Senta Trömel-Plötz und Luise F. Pusch innerhalb der Sprachwissenschaften das Gebiet der feministischen Sprachwissenschaft eröffnen konnten.[10]

2.2 Feministische Wissenschaft

„Ziel der feministischen Forschung und Lehre ist noch immer die Aufhebung von Frauenunterdrückung, von Ausbeutung und Gewalt – und nicht das bloße Studium dieser Phänomene“ , erklärte eine Feministin im Herbst 1989 auf dem Frauenforschungskongress in Frankfurt .[11],erklärte eine Feministin im Herbst 1989 auf dem Frauenforschungskongress in Frankfurt.

Die feministische Wissenschaft oder Frauenforschung hebt sich besonders durch zwei Aspekte von der herkömmlichen, als männlich dominiert angesehenen Wissenschaft ab. Zum einen stellt das feministische Wissenschaftsverständnis die Objektivität, Neutralität und „Ungeschlechtlichkeit“ der Forschenden grundlegend in Frage. Die wissenschaftlichen Erkenntnisse wurden bisher aus androzentrischer Perspektive erhoben und eine weibliche Sichtweise blieb weitgehend unberücksichtigt. Die Interpretation der Ergebnisse und die Durchsetzung oder Verwerfung einzelner Theorien wurde von den bestehenden geschlechtsspezifischen Machtverhältnissen bestimmt und entbehrte damit einer Objektivität.[12] Die feministische Wissenschaft forderte eine Bewusstmachung und ein Eingestehen der indirekten Parteilichkeit bei Forschung und Theoriebildung, da nur so eine Objektivität erreicht werden kann.[13] Zum anderen beschränkt sich die feministische Wissenschaft nicht auf die bloße Erforschung ihrer Themen, sondern übt Kritik und strebt Veränderungen an; wie auch der obige Ausspruch auf dem Frauenforschungskongress zeigt. Erklärtes Ziel der feministischen Forschung ist, das wissenschaftliche Erkenntnisinteresse mit einer praktischen Politik zu verbinden. Auf der Erforschung des Geschlechterverhältnisses begründet sie eine Kritik an den Formen der Macht, durch die Frauen diskriminiert und benachteiligt werden. Die feministische Wissenschaft erforscht also nicht nur, sie bewertet auch ihre Ergebnisse und liefert Vorschläge zum Abbau der Diskriminierung.[14]

2.3 Feministische Sprachwissenschaft

Anfang und Mitte der 1970er Jahre stellten die amerikanischen Forscherinnen Mary Ritchie Key und Robin Lakoff ihre ersten Thesen im Bereich der feministischen Sprachforschung auf. Sie waren Mitbegründerinnen dieses neuen Wissenschaftsbereichs. In den deutschsprachigen Raum wurden diese ersten Gedanken durch Senta Trömel-Plötz gebracht, die dann in ihrer weiteren Forschung auch eigene Ansätze herausarbeitete.[15]

Key unterschied schon in ihren ersten Arbeiten zwischen der Diskriminierung der Frauen durch das Sprachsystem einerseits sowie dem Sprachgebrauch und der weiblichen Kommunikation andererseits. Diese beiden Hauptforschungsrichtungen, deren Trennung bis heute Bestand hat aber unscharf bleibt, sollten zum wissenschaftlichen Gegenstand gemacht werden, forderte Key. In ihren weiteren Arbeiten widmete sie sich den Asymmetrien innerhalb der Personenbezeichnungen und Anredeformen sowie bei den Berufsbezeichnungen von Frauen und Männern. Key trug maßgeblich dazu bei, dass der Forschungsgegenstand „Sprache und Geschlecht“ sprachwissenschaftlich Beachtung fand und konnte so selbst dafür Sorge tragen, dass ihre Forderung erfüllt wurde.[16]

2.3.1 Defizitkonzeption

Lakoff stellte die These auf, dass Frauen durch ihre Sprachverwendung Machtlosigkeit signalisieren. Frauen werden die sprachlichen Mittel verwehrt sich adäquat auszudrücken und eine eigene Identität herauszubilden.

Key und Lakoff stellten folgende Charakteristika von „Frauensprache“ auf, die von Trömel-Plötz vorerst übernommen wurde.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

(In Anlehnung an: Klann-Delius, G., 2005, S.10 und Samel, I., 1995, S.31f.)

„Frauensprache“ wird hier vor allem gemessen an der Männersprache, welche die Norm darstellt. Die Sprache, die Frauen nutzen, stellt sich somit als defizitär gegenüber der Männersprache dar. Trömel-Plötz übernahm diese Merkmalliste, schwächte sie aber zunächst dadurch ab, dass sie den Begriff des „weiblichen Registers“ anstelle von „Frauensprache“ einführte, da auch Männer eine Sprache verwenden können, die dieser Charakteristik entspricht. Der defizitäre und Machtlosigkeit signalisierende Charakter bleibt jedoch erhalten.[17] Gemeinsam ist allen drei Forscherinnen, dass sie die defizitäre Sprachverwendung der „Frauensprache“ oder des „weiblichen Registers“ nicht in der „Natur der Frau“ sehen, sondern dass sie die Notwendigkeit der Verwendung dieser aus den gesellschaftlichen Verhältnissen, nämlich der untergeordneten Stellung der Frauen, ableiten. Um diese Verhältnisse zu überwinden raten die Forscherinnen sich der Männersprache bzw. einem „männlichen Register“ zu bedienen. Unweigerlich geraten Frauen damit aber in eine Double-Bind-Situation. Um Gehör zu bekommen sollen sie sprechen wie ein Mann, tun sie dies aber wird ihnen ihre Weiblichkeit abgesprochen und sie werden in ihrem Frau-sein entwertet, was wiederum dazu führt, dass sie kein Gehör finden.[18]

Diese Defizitkonzeption zu Beginn der feministischen Sprachforschung wurde aus mehreren Gründen abgelöst. Das Herausarbeiten einer weiblichen Sprechweise wurde unter diesem Blickwinkel unmöglich, da die Sprache der Frauen als defizitär und minderwertig galt. Die herrschenden Thesen vermochten es nicht, die sprachliche Unterdrückung der Frauen zu verändern, sie beschrieben lediglich den Status-Quo und perpetuierten ihn letztlich durch ihre Zuschreibungen einer „Frauensprache“. Ein weiterer Grund diese Konzeption zu verwerfen war die Erkenntnis, dass die feministische Wissenschaft den Mann und seine Sprache zur Norm erhoben hatte und jede Abweichung als Defizit erklärt wurde. Diese Negativbewertung von weiblicher Sprache wurde wiederum als Ausdruck von Machtausübung interpretiert. Die feministische Sprachwissenschaft orientierte sich im Bereich der Sprachgebrauchsanalyse daraufhin neu.

Das Sprachsystem, dem sich die vorliegende Arbeit schwerpunktmäßig widmen wird, galt und gilt weiterhin als defizitär. Die Analyse des Sprachsystems zeigte, dass Frauen in der Sprache nicht gleichberechtigt vertreten sind. Im Gegensatz zu der Sprachgebrauchsanalyse, die das Defizit im Sprachgebrauch der Frauen verortete, sah die Sprachsystemanalyse in der Sprache selbst ein Defizit. Lexikalische Asymmetrien und Lücken, androzentrische Ableitungsmuster und männliche Personen- und Berufsbezeichnungen überwiegen. Die Sprache selbst und nicht allein deren Verwendung, wurde als Behinderung und Einschränkung der Frauen gesehen. Die feministische Sprachsystemanalyse forderte eine Veränderung des Sprachsystems und machte sprachreformerische Vorschläge, welche zur teilweisen Umgestaltung der herrschenden Sprachstrukturen führen sollten und auch führten.[19] Obwohl Sprachkritik auf eine lange Tradition blickt und nicht erst durch die feministische Linguistik etabliert wurde, löste diese Kritik am männlich dominierten Sprachsystem erhebliche Kontroversen aus. Die Thesen der Sprachsystemanalyse wurden in der feministischen Sprachwissenschaft weiterverfolgt und ausdifferenziert[20]

2.3.2 Differenzkonzeption

Die nächste Sichtweise, der sich die feministische Sprachwissenschaft zuwandte war die Differenzkonzeption. Im deutschen Sprachraum wurde sie vor allem durch die Arbeiten von Senta Trömel-Plötz und Deborah Tannen bekannt.[21]

Die Differenzkonzeption hebt die Andersartigkeit der weiblichen Sprechweise hervor ohne sie zu entwerten beziehungsweise negativ zu bewerten. Frauen sollen sich ihrer sprachlichen Fähigkeiten bewusst werden, statt sich dem Sprachverhalten der Männer anzupassen und unterzuordnen.[22],[23]

Eine im Anschluss an die Differenzkonzeption entwickelte Annahme ging davon aus, dass, ähnlich wie Trömel-Plötz schon mit ihren Begriffen des „weiblichen und männlichen Registers“ andeutete, das Sprachverhalten von Frauen an die Situation und die sozialen Erwartungen angepasst wird. Diese Code-switching-Hypothese bezeichnete die Sprechweise von Frauen nicht als defizitär. Erst die Verwendung des falschen Codes, also das Anwenden eines der Situation unangemessenen „Registers“ führt zu einer negativen Bewertung der Sprechweise.[24]

Gemeinsam ist den bisher genannten Konzeptionen, dass das Geschlecht der Sprechenden ein maßgeblicher Faktor ist, der sich auf das Sprachverhalten auswirkt. Das Geschlecht und der damit verbundene Sprachgebrauch stellen sowohl in der Defizit- als auch in der Differenzkonzeption Kategorien dar, die nicht durch Sozialisation erworben, sondern als unveränderbar gegeben angenommen werden. Damit tradieren beide Konzeptionen die Zuschreibungen, die durch ihre wissenschaftliche Erforschung eigentlich aufgehoben werden sollten.[25]

2.3.3 Konstruktivistische Konzepte

Die konstruktivistischen Konzepte stellen dem biologischen Begriff Geschlecht einen sozialen Geschlechtsbegriff gegenüber. Das soziale Geschlecht, Gender, wird in der sozialen Handlung und Interaktion konstruiert.[26] Die geschlechtsspezifischen Verhaltensweisen sind erlernt und durch soziale Regeln, Normen und Tabus geprägt. Je früher das Individuum mit ihnen konfrontiert wird, desto unbewusster beeinflussen sie sein Verhalten.[27] Das geschlechtsspezifische Gesprächsverhalten ist demnach nicht schon im Vorfeld biologisch begründet, sondern wird in jeder Gesprächssituation den Regeln entsprechend immer wieder hergestellt.[28]

Diese theoretischen, konstruktivistischen Konzepte entziehen den Diskussionen über geschlechtsspezifische Sprachverwendung die naturalisierte Basis und eröffnen neue Möglichkeiten der Veränderung auch im Bereich des Sprachsystems, da die Geschlechtsunterschiede hergestellt, konstruiert und daher auch veränderbar sind.

Nach diesem kurzenÜberblick über die Entwicklungen der feministischen Sprachwissenschaften im Themenbereich Sprache, Geschlecht und Sprachgebrauch wird nun wiederdas Sprachsystemnäherbetrachtet und im Hinblick auf seine Asymmetrien zwischen den Geschlechtern näherbeleuchtet.

2.4 Das Sprachsystem

Die feministische Sprachwissenschaft, die sich dem Themenkomplex des Sprachsystems widmet, nennt sich feministische Systemlinguistik. Ihr Ziel ist die Veränderung der herrschenden Sprache hin zu einer Sprache, in der Frauen und Männer die gleichen Chancen des Gemeintseins haben. Dieses Ziel „entspringt dem Gedanken, daß die gesellschaftlichen Zustände über ein verändertes Sprechen und über eine veränderte Sprache geändert werden können“.[29] Als Sparte der feministischen Wissenschaft beschränkt sich auch die feministische Systemlinguistik nicht auf das Beschreiben ihrer Erkenntnisse, sondern deckt diskriminierende sprachliche Gesetzmäßigkeiten auf, bringt sie ins Bewusstsein und fordert ihre Abschaffung.[30]

2.4.1 Genus und Sexus

Das Genus bezeichnet das grammatische Geschlecht, die Art oder Gattung eines Substantivs und stellt eine formalgrammatische Kategorie dar, wie auch Kasus und Numerus. Im Deutschen gibt es drei Genera, Maskulinum (männlich), Femininum (weiblich) und Neutrum (sächlich). Die Bestimmung des Genus eines Substantivs folgt zwar keinem konkreten Regelsystem, es bestehen jedoch einige Regelmäßigkeiten bei Substantiven mit bestimmten Endungen und bei Substantiven bestimmter Sachgruppen. Darüber hinaus gab und gibt es immer wieder Untersuchungen die eine semantische Beziehung zwischen Genus und Sexus, also dem biologischen Geschlecht des Substantivs, unterstellen oder ermitteln. Hier wird die sprachliche Form der Wörter in eine direkte Beziehung zu ihrem Sinn und ihrer Bedeutung gestellt, woraus sich eine Entsprechung von Genus und Sexus ergeben soll. Zu Vertretern dieser Annahmen gehören unter anderem Wilhelm von Humboldt und Jakob Grimm.[31] Prinzipiell gelten die Genuszuweisungen in der modernen Sprachwissenschaft aber als arbiträr, Substantive erhalten ihr Genus willkürlich.[32] Daher befasst sich die feministische Systemlinguistik vor allem mit der Sachgruppe der Personenbezeichnungen, denn hier besteht ein deutlicher Zusammenhang zwischen Genus und Sexus. Personenbezeichnungen bilden, ähnlich wie Tierbezeichnungen, eine Ausnahmegruppe von der Willkür der Genuszuweisungen.

2.4.2 Personenbezeichnungen

Bei Personenbezeichnungen ist das Genus vom Sexus motiviert, das grammatische Geschlecht stimmt im Allgemeinen mit dem biologischen Geschlecht überein. Dies gilt sowohl für das Substantiv, als auch für seine Artikel und Pronomen.

Zu den Personenbezeichnungen gehören die Untergruppen der Verwandtschaftsbezeichnungen, Anredeformen und Berufsbezeichnungen.

Verwandtschaftsbezeichnungen

Bei Verwandtschaftsbezeichnungen, wie Mutter – Vater, Schwester – Bruder, Tochter – Sohn usw. bestimmt das biologische Geschlecht die Genuszuweisung. Dies gilt ebenfalls für die biologischen Geschlechterrollen Frau und Mann.

Die Geschlechterrollen und Verwandtschaftsbezeichnungen werden mit unterschiedlichen Lexemen bezeichnet; das heißt, jede Bezeichnung besteht aus einem eigenen Wortstamm, dessen Genus immer das biologische Geschlecht widerspiegelt.[33] Die Möglichkeit auf Frauen und Männer zu referieren ist in der Sachgruppe der Verwandtschaftsbezeichnungen symmetrisch. Frauen und Männer werden als solche sichtbar.

Anredeformen

Stärkere Asymmetrien zeigen sich bei den Formen der Anrede. Die höfliche Anrede „meine Damen und Herren“ lässt sich in der individuellen Anrede nur auf Männer übertragen, jedoch nicht auf Frauen. Die Anrede „Herr Müller“ ist im Gegensatz zu „Dame Müller“ gebräuchlich. Die weibliche Form lässt nur die Anrede „Frau Müller“ zu. Die Bewertung, zu wessen Ungunsten hier die Asymmetrie ausfällt kann unterschiedlich sein. Die feministische Linguistik vertritt die Auffassung, dass das Fehlen der höflichen individuellen Anredeform für Frauen zeigt, dass Höflichkeit und Respekt nur den Männern entgegengebracht wird.[34] Die Möglichkeit, dass die Sprache hier den Mann ungerecht behandelt, indem ihm in jeder Situation nur die höfliche Anrede „Herr Müller“ statt „Mann Müller“ zur Verfügung steht und sein „Mannsein“ im Alltag unerwünscht scheint, wird kaum bedacht.

Die Anredeform „Fräulein“ erfährt ebenfalls unterschiedliche Bewertungen. Zum einen kann sie als Ausdruck von Respekt und Anerkennung betrachtet werden. Zum anderen impliziert diese Anrede die Statusbindung der Frau an den Mann, da sie nur den unverheirateten Frauen zusteht.[35]

Unabhängig von der Bewertung der Anredeformen zeigt sich ein Ungleichgewicht bei der Möglichkeit der Benennung und Anrede der Geschlechter.

Berufsbezeichnungen

Berufsbezeichnungen spiegeln eine größere Asymmetrie in der Sichtbarmachung von Frauen wider. Der Wortstamm der meisten Berufsbezeichnungen ist männlich, beispielsweise der Ingenieur, der Mechaniker, der Bäcker, der Arzt. Die weibliche Form wird erst seit einigen Jahrzehnten durch die Movierung, also Wortbildung durch Ableitung, mit dem Suffix -in gebildet. Aus dem Ingenieur wird die Ingenieurin usw. Der Wortstamm bleibt männlich, die Movierung ermöglicht es jedoch Frauen sichtbar zu machen.

Ähnlich verhält es sich bei Berufsbezeichnungen, die durch Komposita gebildet werden, wie Kaufmann oder Feuerwehrmann. Hier wird das Substantiv Mann durch die feminine Form Frau ersetzt. Aus Kaufmann wird die Kauffrau. Die Movierung des Substantivs Mann zu Männin, wie vor einigen Jahrzehnten noch in Amtmännin zu finden, wird von der Sprachgemeinschaft kaum noch akzeptiert.[36] Die Sichtbarmachung der Frauen kann also auch bei Komposita gelingen.

Bei Berufsbezeichnungen der typischen „Frauenberufe“ gestaltet sich die Sichtbarmachung der Männer komplexer.

[...]


[1] Beats Biblionetz, 1998

[2] vgl. Schröder, H. 2000, 101ff.

[3] vgl. Bebel, A. 1879

[4] Dohm, H. 1902

[5] vgl.Samel, I. 1995 Ingrid Samel, 1995, S.13ff.

[6] vgl. Schwarzer, A. 2007, S.372ff.

[7] vgl.Samel, I. 1995 Ingrid Samel, 1995, S.15ff.

[8] vgl.Samel, I. 1995 Ingrid Samel, 1995, S.14f.

[9] Janssen Jurreit, M. 1978, Janssen Jurreit, Marielouise. Sexismus. Über die Abtreibung der Frauenfrage. 1978, Carl Hanser Verlag , München und WienS.702

[10] vgl.Samel, I. 1995 Ingrid Samel, 1995, S.18ff.

[11] Schwarzer, A. 2007, S.74

[12] vgl.Klann-Delius, G. 2005 Gisela Klann-Delius, Sprache und Geschlecht. 2005, Verlag J.B. Metzler, Stuttgart, Weimar, S.6ff.

[13] vgl.Brunner, M.; Frank-Cyrus, K. M. 1998, Margot Brunner, Karin M. Frank-Cyrus (Hrsg.), Die Frau in der Sprache. Gespräche zum geschlechtergerechten Sprachgebrauch, 1998,Wiesbaden, Gesellschaft für deutsche Sprache e.V.S. ,34f.

[14] vgl.Klann-Delius, G. 2005 Klann-Delius, S.7

[15] vgl.Samel, I. 1995 Ingrid Samel, S. 29

[16] vgl.Samel, I. 1995 Ingrid Samel, S. 29f.

[17] vgl.Samel, I. 1995 Ingrid Samel, S. 30ff.

[18] vgl.Samel, I. 1995 Ingrid Samel, S. 33f.

[19] vgl.Mondorf, B. 2005 Britta Mondorf, Paderborner Universitätsreden, Gender Forschung in der Linguistik: Unerträgliches und Ertragreiches, S.5

[20] vgl.Klann-Delius, G. 2005 Klann-Delius, S. 10ff.

[21] vgl.Klann-Delius, G. 2005 Klann-Delius, S. 13

[22] vgl.Klann-Delius, G. 2005 Klann-Delius, S.13

[23] vgl.Samel, I. 1995 Ingrid Samel, S. 35

[24] vgl.Samel, I. 1995 Ingrid Samel, S. 35f.

[25] vgl.Klann-Delius, G. 2005 Klann-Delius, S. 14

[26] vgl.Samel, I. 1995 Ingrid Samel, S. 36ff.

[27] vgl.Mühlen Achs, G. 1997 Cicero, Horn, Klima, Kuderna, S.140

[28] vgl.Klann-Delius, G. 2005 Klann-Delius, S.15

[29] Samel, I. 1995 Samel, Ingrid. Einführung in die feministische Sprachwissenschaft, S.131

[30] vgl.Pusch, L. F. 1990 Pusch, Alle Menschen werden Schwestern, S.12f.

[31] vgl.Klann-Delius, G. 2005 Klann-Delius; S.20ff.

[32] vgl.Samel, I. 1995 Ingrid Samel;,S.58

[33] vgl.Samel, I. 1995, Ingrid Samel;S.59

[34] vgl.Klann-Delius, G. 2005 Klann-Delius, S.25f.

[35] vgl.Klann-Delius, G. 2005 Klann-Delius, S.25f.

[36] vgl.Samel, I. 1995 Samel, S. 103ff.

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Details

Titel
Die Macht der geschlechtergerechten Sprache bei der Herstellung von Geschlechtergerechtigkeit in Kultur und Gesellschaft
Hochschule
Hochschule Koblenz (ehem. FH Koblenz)
Note
1,5
Autor
Jahr
2008
Seiten
71
Katalognummer
V126238
ISBN (eBook)
9783640322787
ISBN (Buch)
9783640320875
Dateigröße
630 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Macht, Sprache, Herstellung, Geschlechtergerechtigkeit, Kultur, Gesellschaft
Arbeit zitieren
Sarah Vazquez (Autor), 2008, Die Macht der geschlechtergerechten Sprache bei der Herstellung von Geschlechtergerechtigkeit in Kultur und Gesellschaft, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/126238

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