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Strukturgleichungsmodell für Dateninterpretationen börsennotierter Private Equity-Gesellschaften

Title: Strukturgleichungsmodell für Dateninterpretationen börsennotierter Private Equity-Gesellschaften

Master's Thesis , 2022 , 84 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Marco Huber (Author)

Business economics - Investment and Finance
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Summary Excerpt Details

Diese Masterarbeit beschäftigt sich mit der Konstruktion eines Strukturgleichungsmodells für faktoranalytische Verfahren der Dateninterpretation von Erfolgsfaktoren deutscher börsennotierter Private Equity-Gesellschaften.

Private Equity (PE) ist ein wichtiger Faktor in Bezug auf die Unternehmensfinanzierung, um die risikoreiche Anfangsphase von Start-ups zu überstehen und auch in späteren Entwicklungsstufen genügend finanzielle Mittel zur Verfügung zu haben. Grundsätzlich zählen dazu Unternehmen, welche noch keinen Börsengang vollzogen haben und typischerweise von institutionellen Investoren wie Regierungen, Banken, Versicherungsgesellschaften, Pensions- und Staatsfonds, private Großinvestoren etc. eingezahlte Investmentfonds verwalten.

Weltweit investieren mehr als 8.400 Institutionen und wohlhabende Privatleute in PE. Bei Fonds größerer PEGs kann es sich um Kredit-, Hedge, Immobilienfonds, Leveraged Buyout Fonds und Fonds für Alternativanlagen wie ökologische Energien handeln. Sie konzentrieren sich auf rentable Investitionen durch Börsengänge, Handelsverkäufe oder sekundäre Übernahmen. Die Definitionen gehen dabei auseinander, sodass Unternehmen als PEGs betitelt werden, welche selbst an der Börse notiert sind und somit öffentliche Finanzmittel erhalten.

Es werden Geschäftszahlen aus Bilanzen und Gewinn und Verlustrechnungen (GuVs) von Portfoliounternehmen von PEGs zur Konstruktion des Strukturgleichungsmodells erhoben. Damit in späteren Forschungsarbeiten analysieren zu können, welche PEGs mit ihrem Portfolio am erfolgreichsten sind, soll eine Basis geschaffen werden, um Erfolgsfaktoren identifizieren und auswerten zu können.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

1.1 Einführung in die Thematik

1.2 Relevanz des Themas und Motivation

2 Problemstellung

2.1 Komplexität der Datenbeschaffung und -aufbereitung

2.2 Zielsetzung der Arbeit

2.3 Aufbau der Arbeit

3 Theoretische Grundlagen von Private Equity-Investments

3.1 Venture Capital

3.2 Leveraged Buyouts

3.3 Angel Investment

4 Forschungsdesign

4.1 Research Onion als methodisches Tool

4.2 Forschungsmethodik

5 Aktueller Forschungsstand der Erfolgsfaktoren

5.1 Keine Erkenntnisse anhand Portfoliounternehmen

5.2 Erfolgsfaktoren der Zielunternehmen

5.2.1 Finanzprofil

5.2.2 Management

5.3 Erfolgsfaktoren der Private Equity-Gesellschaften

5.3.1 Gängige Finanzkennzahlen

5.3.2 Fondsgröße

5.3.3 Erfahrung der General Partner

5.3.4 Unternehmensspezialisierung

5.3.5 Timing

6 Konstruktion eines Strukturgleichungsmodells zur Datenauswertung von Erfolgsfaktoren deutscher börsennotierter Private Equity-Gesellschaften

6.1 Erhebung der Geschäftsdaten aus Bilanzen und Gewinn- und Verlustrechnungen

6.2 Datenaufbereitung

6.2.1 Einführung von Standardpositionen und Reste-Standardpositionen

6.2.2 Clustering der Bilanz- und Gewinn- und Verlustrechnungspositionen

6.2.3 Einführung von Parent-Child-Hierarchien mit Account Keys

6.3 Erstellung eines Strukturgleichungsmodells

6.3.1 Erstellung des Metamodells für Bilanzen

6.3.2 Erstellung des Metamodells für Gewinn- und Verlustrechnungen

6.3.3 Durchführung des Strukturgleichungsmodells

7 Fazit und Ausblick

Zielsetzung & Forschungsschwerpunkte

Ziel der Masterarbeit ist die Konstruktion eines Metamodells für die Strukturierung der Geschäftsdaten von Portfoliounternehmen deutscher börsennotierter Private Equity-Gesellschaften, um durch die Homogenisierung heterogener Daten eine Grundlage für die Analyse von Erfolgsfaktoren zu schaffen.

  • Konstruktion eines Metamodells zur Datenaufbereitung
  • Methoden der Datenerhebung aus Bilanz- und GuV-Daten
  • Entwicklung von Clustering-Verfahren für heterogene Geschäftsberichte
  • Einsatz von Strukturgleichungsmodellen in der Finanzanalyse
  • Analyse des aktuellen Forschungsstands zu Erfolgsfaktoren im Private Equity-Sektor

Auszug aus dem Buch

2.1 Komplexität der Datenbeschaffung und -aufbereitung

Wie im vorherigen Kapitel 1.2 thematisiert, ist PE ein immer wichtiger werdendes Segment der Finanzwelt. Um den geschilderten Umständen entgegenzuwirken, ist ein Strukturgleichungsmodell mit Geschäftsdaten der Portfoliounternehmen eine mögliche Lösung. Bei dessen Erstellung können mehrere Probleme entstehen, welche in dieser Masterarbeit behoben werden sollen:

Das Hauptproblem liegt in der Unvergleichbarkeit der Geschäftsdaten der einzelnen Portfoliounternehmen. Die Heterogenität der Daten, macht eine Analyse der Erfolgsfaktoren nicht möglich. Die Daten müssen bereinigt und homogenisiert werden, sodass eine Gegenüberstellung der Daten gewährleistet werden kann.

Aufgrund Firmen- und Sitzänderungen etc. können Daten der untersuchten Unternehmen verloren gehen oder Geschäftsberichte mit relevanten Kennzahlen nicht gefunden werden. Geschäftsberichte vieler Portfoliounternehmen sind unvollständig oder nicht bzw. für nur wenige Jahre vorhanden. Zudem sind die Daten in den Geschäftsberichten oft intransparent. Die fehlenden Daten können die Erstellung des Strukturgleichungsmodells negativ beeinträchtigen. Zusätzlich sind Positionsbezeichnungen in Bilanzen, GuVs etc. von den Unternehmen verschieden betitelt und einzelne Positionen sind innerhalb der üblichen Bilanz- und GuV-Struktur schwer vergleichbar.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Dieses Kapitel führt in die Thematik der Private Equity-Gesellschaften ein, erläutert die Relevanz des Themas und begründet die Motivation für die wissenschaftliche Auseinandersetzung.

2 Problemstellung: Hier wird die Komplexität der Datenbeschaffung bei Portfoliounternehmen analysiert, die Zielsetzung der Arbeit definiert und der methodische Aufbau der Studie vorgestellt.

3 Theoretische Grundlagen von Private Equity-Investments: Das Kapitel liefert die theoretische Basis durch die Erläuterung der Konzepte von Venture Capital, Leveraged Buyouts und Angel Investment.

4 Forschungsdesign: Es wird das methodische Vorgehen unter Anwendung der „Research Onion“ erläutert, das als Grundlagenstruktur für die empirische Untersuchung dient.

5 Aktueller Forschungsstand der Erfolgsfaktoren: Dieser Abschnitt fasst den wissenschaftlichen Kenntnisstand zu Erfolgsfaktoren zusammen, unterteilt in die Perspektiven der Zielunternehmen und der PE-Gesellschaften.

6 Konstruktion eines Strukturgleichungsmodells zur Datenauswertung von Erfolgsfaktoren deutscher börsennotierter Private Equity-Gesellschaften: Der praktische Kern der Arbeit, in dem die Datenerhebung, die Aufbereitung mittels Clustering und die Entwicklung des Strukturgleichungsmodells beschrieben werden.

7 Fazit und Ausblick: Das Kapitel resümiert die Ergebnisse der Arbeit und gibt einen Ausblick auf künftigen Forschungsbedarf bei der Identifikation von Erfolgsfaktoren.

Schlüsselwörter

Private Equity, Strukturgleichungsmodell, Portfoliounternehmen, Datenaufbereitung, Clustering, Finanzkennzahlen, Metamodell, Venture Capital, Leveraged Buyout, Datenhomogenisierung, Forschungsdesign, Erfolgsfaktoren, Geschäftsberichte, Business Management, Unternehmensführung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Masterarbeit grundlegend?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der Konstruktion eines Strukturgleichungsmodells, um Erfolgsfaktoren von Portfoliounternehmen deutscher börsennotierter Private Equity-Gesellschaften auf Basis ihrer Geschäftsdaten messbar und vergleichbar zu machen.

Welche zentralen Themenfelder werden abgedeckt?

Die zentralen Felder umfassen die theoretischen Private Equity-Grundlagen, das Forschungsdesign, den aktuellen wissenschaftlichen Forschungsstand zu Erfolgsfaktoren und die technologische Umsetzung der Datenmodellierung.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das primäre Ziel ist die Entwicklung eines Metamodells, das es ermöglicht, heterogene Geschäftsdaten aus verschiedenen Quellen zu homogenisieren, um darauf aufbauend eine fundierte Analyse von Erfolgsfaktoren durchzuführen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird ein gemischter Methodenansatz verfolgt, der sowohl qualitative theoretische Grundlagenforschung als auch quantitative empirische Analysen und die Entwicklung technischer Lösungsmodelle kombiniert.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil konzentriert sich auf die detaillierte Erhebung, Aufbereitung und Strukturierung der Bilanz- und GuV-Daten von 621 Portfoliounternehmen über einen Zeitraum von 16 Jahren.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren das Werk?

Zu den Schlüsselwörtern zählen Private Equity, Strukturgleichungsmodell, Datenhomogenisierung, Clustering, Finanzkennzahlen sowie Performance-Analyse.

Wie gehen Sie mit unterschiedlich benannten Positionen in Bilanzen um?

Die Arbeit führt Standardpositionen und sogenannte "Reste-Standardpositionen" ein, um unterschiedliche Bezeichnungen in den Berichten zu vereinheitlichen und eine Vergleichbarkeit sicherzustellen.

Welche Rolle spielen Technologien wie PowerQuery und PowerPivot?

Diese Werkzeuge dienen als technologische Hilfsmittel, um die enorme Datenmenge der Geschäftsberichte automatisiert zu extrahieren, in Excel aufzubereiten und modellierbar zu machen.

Was ist der Zweck der "Parent-Child-Hierarchien"?

Sie ermöglichen eine flexible Einordnung der Granularitätstiefe von Daten und verknüpfen einzelne Positionsebenen mit den jeweils übergeordneten Kategorien, was eine präzisere Analyse erlaubt.

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Details

Title
Strukturgleichungsmodell für Dateninterpretationen börsennotierter Private Equity-Gesellschaften
College
Heilbronn University of Applied Sciences
Grade
1,3
Author
Marco Huber (Author)
Publication Year
2022
Pages
84
Catalog Number
V1262535
ISBN (PDF)
9783346699862
Language
German
Tags
Finanzen Finanzierung Investment Private Equity Geschäftsdaten Geschäftszahlen Geschäftsberiche Venture Capital Leveraged Buyout Leveraged Buyouts Investition
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Marco Huber (Author), 2022, Strukturgleichungsmodell für Dateninterpretationen börsennotierter Private Equity-Gesellschaften, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1262535
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