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Die Spieltheorie. Erläuterung und Praxisbeispiele

Title: Die Spieltheorie. Erläuterung und Praxisbeispiele

Term Paper , 2020 , 16 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Julian Winter (Author)

Philosophy - Practical (Ethics, Aesthetics, Culture, Nature, Right, ...)
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Dieses Assignment beschäftigt sich im ersten Schritt mit einer ausführlichen Beschreibung der Entwicklung der Spieltheorie. Hierzu wird anfangs eine Kurzdefinition der Spieltheorie und Erläuterung der Anwendung im Alltag gegeben. Anschließend werden prägnante Meilensteine und Phasen aus der Historie spieltheoretischer Ansätze beschrieben.

Abgeschlossen wird das Kapitel mit einem kurzen Ausblick, in welchem Stadium sich die Spieltheorie heute befindet. Im Hauptteil des Assignments werden insgesamt fünf Praxisbeispiele formuliert, analysiert und bewertet. Zum besseren Verständnis werden die Spielsituationen in tabellarischen Abbildungen veranschaulicht. Im letzten Kapitel wird das zuvor dargestellte zusammengefasst und mit einem kurzen Ausblick wird das Assignment abgeschlossen.

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Inhaltsverzeichnis

Einleitung

1 Entwicklung der Spieltheorie

1.1 Einführung in die Spieltheorie und Anwendung in der Praxis

1.2 Historische Entwicklung der Spieltheorie

2 Spieltheoretische Praxisbeispiele

2.1 Gefangenendilemma

2.2 Kampf der Geschlechter

2.3 Schere, Stein, Papier

2.4 Schere, Stein, Papier, Brunnen

2.5 Situation bei „Wer wird Millionär?“

3 Zusammenfassung und Resümee

Ziel der Arbeit

Das Ziel dieses Assignments ist es, die Grundlagen und die historische Entwicklung der Spieltheorie zu erläutern sowie die praktische Anwendung spieltheoretischer Konzepte anhand verschiedener Szenarien zu analysieren, um ein tieferes Verständnis für strategische Entscheidungsprozesse zu entwickeln.

  • Grundlagen und Kurzdefinition der Spieltheorie
  • Historische Meilensteine der spieltheoretischen Forschung
  • Analyse spieltheoretischer Praxisbeispiele (Gefangenendilemma, Kampf der Geschlechter)
  • Untersuchung von Risikobereitschaft und Nutzenfunktionen bei Entscheidungen

Auszug aus dem Buch

1.2 Historische Entwicklung der Spieltheorie

Als die Geburtsstunde der modernen Spieltheorie kann eine Vorstellung von John von Neumann in einem Seminar bei dem bedeutenden Mathematiker David Hilbert im Jahr 1926 gesehen werden. Von Neumann, damals 22 Jahre alt präsentierte seine Überlegungen zur Theorie der Gesellschaftsspiele. Im Jahr 1928 wurden die Inhalte seines Vortrags in den Mathematischen Annalen abgedruckt, dies wird als erster publizierter Beitrag einer modernen Spieltheorie angenommen. Sowohl die Sprache, als auch der konzeptionelle Rahmen können als bestimmend für die heutige Spieltheorie gesehen werden. Im o. g. Beitrag von von Neumann wurden abstrakte Ausführungen zur Definition eines Spiels, bezogen auf Gesellschaftsspiele ausgearbeitet. In diesem Zuge wurde die „Spielmethode“ als Definition der Strategie eines Verhaltensplans ausgeführt und auch die Wahl an Zufallszügen berücksichtigt. Von Neumann konzentrierte sich bei seinen Ausführungen auf das sogenannte Nullsummenspiel. Als Beispiele für Nullsummenspiele werden im Verlauf dieses Assignments das Spiel Schere, Stein, Papier, sowie der Erweiterung um den Brunnen und die Situation beim Kampf der Geschlechter dargestellt.

Als weiterer Meilenstein auf dem Gebiet der Spieltheorie kann das Werk „Theory of Games and Economic Behavior“ aus dem Jahr 1944 von John von Neumann und Oskar Morgenstern angegeben werden. Es sorgte in der wissenschaftlichen Welt für große Aufmerksamkeit und führte dazu, dass sich ein breiter Strom von Forschungen auf dem Gebiet der Spieltheorie in Gang setzte. Das Werk griff die früheren Überlegungen von von Neumann auf und bot große Anknüpfungspunkte für mathematische Forschungen und vor allem für die offenen Fragestellungen im Bereich der kooperativen, spieltheoretischen Lösungen. Weiterhin werden die dargestellten Modellierungsmöglichkeiten zur Beschreibung von Spielsituationen auch in der heutigen Zeit breit genutzt. Zu nennen sind hier die extensive Form, die Normalform und die charakteristische Funktion. In den Praxisbeispielen dieser Arbeit wird die Normalform zur Darstellung der Spielsituation genutzt.

Zusammenfassung der Kapitel

Einleitung: Dieses Kapitel führt in das Thema ein, definiert kurz die Spieltheorie und gibt einen Überblick über den strukturellen Aufbau der Arbeit sowie die untersuchten Praxisbeispiele.

1 Entwicklung der Spieltheorie: Hier werden die theoretischen Grundlagen, Anwendungsbereiche und der historische Werdegang der Spieltheorie durch prägende Forscher und Werke beschrieben.

2 Spieltheoretische Praxisbeispiele: Anhand verschiedener Szenarien, wie dem Gefangenendilemma oder Entscheidungssituationen bei „Wer wird Millionär?“, werden spieltheoretische Modelle angewandt und analysiert.

3 Zusammenfassung und Resümee: Dieses abschließende Kapitel fasst die wesentlichen Aspekte der Arbeit zusammen und bewertet den Nutzen der Spieltheorie für die Analyse von Entscheidungssituationen.

Schlüsselwörter

Spieltheorie, Kybernetik, Nullsummenspiel, Gefangenendilemma, Nash-Gleichgewicht, Strategische Entscheidung, Erwartungswert, Nutzenfunktion, Risiko, Rationalität, Spielmodelle, Mathematische Modellierung, Entscheidungstheorie, Kooperative Spiele, Modellierung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit den Grundlagen der Spieltheorie und deren Anwendung auf verschiedene strategische Entscheidungssituationen aus dem Alltag sowie aus wirtschaftlichen Kontexten.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind die historische Entwicklung der Spieltheorie, die Analyse von Nicht-Nullsummenspielen und die Modellierung von individuellen Entscheidungsprozessen unter Berücksichtigung von Risikobereitschaft.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Ziel ist es, spieltheoretische Konzepte verständlich darzulegen und anhand konkreter Beispiele aufzuzeigen, wie unterschiedliche Interessen und Entscheidungssituationen mathematisch und analytisch abgebildet werden können.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt Literaturanalysen und die Normalform-Modellierung, um komplexe Interaktionssituationen zwischen Entscheidungsträgern spieltheoretisch zu bewerten.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden fünf spezifische Praxisbeispiele analysiert: das Gefangenendilemma, der Kampf der Geschlechter, das Spiel Schere-Stein-Papier, dessen Erweiterung um den Brunnen sowie eine Entscheidungssituation in einer Quizshow.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind insbesondere das Nash-Gleichgewicht, Nullsummenspiele, Nutzenfunktionen und die strategische Interdependenz handelnder Akteure.

Wie unterscheidet sich das klassische Schere-Stein-Papier von der erweiterten Variante?

Die erweiterte Variante führt den „Brunnen“ als zusätzliche Entscheidungsmöglichkeit ein, was die strategische Dynamik verändert und mathematisch gesehen zur Eliminierung dominierter Strategien wie des „Steins“ führen kann.

Warum spielt die Risikofreude bei der „Wer wird Millionär?“-Analyse eine Rolle?

Die Risikofreude beeinflusst die individuelle Nutzenfunktion der Spieler; während risikoaffine Akteure eher zum Weiterspielen tendieren, führt eine risikoaverse Einstellung eher zur Sicherung eines bereits erreichten Gewinns.

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Details

Title
Die Spieltheorie. Erläuterung und Praxisbeispiele
College
AKAD University of Applied Sciences Stuttgart
Grade
1,0
Author
Julian Winter (Author)
Publication Year
2020
Pages
16
Catalog Number
V1262691
ISBN (PDF)
9783346705532
ISBN (Book)
9783346705549
Language
German
Tags
Spieltheorie Gefangenendilemma
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Julian Winter (Author), 2020, Die Spieltheorie. Erläuterung und Praxisbeispiele, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1262691
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