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Gaben des Geistes. Die Gabe der Glossolalie für den Gemeindebau

Titel: Gaben des Geistes. Die Gabe der Glossolalie für den Gemeindebau

Hausarbeit , 2016 , 15 Seiten , Note: gut +

Autor:in: Carsten Buck (Autor:in)

Theologie - Praktische Theologie
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Die Gabe der Glossolalie gehört zu den Gaben, die der Heilige Geist den Gläubigen schenkt. In dieser Kursabschlussarbeit werde ich die Aussagen des Neuen Testamentes untersuchen und der Frage nachgehen, welche Rolle diese Gabe für die Entwicklung einer Gemeinde spielt.
Nach einer Übersicht der Bibelstellen werde ich untersuchen, wie der Begriff „Auferbauung“ konkret zu füllen ist. Im Weiteren geht es um zwei Aussagen des Apostels Paulus, die einen Widerspruch darstellen, zumindest auf den ersten Blick.
Im abschließenden Fazit und Ausblick lege ich einige Anschlussgleise, die zur weiteren Reflexion für den Gemeindebau dienen können.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

Einführung

1 Die Gabe der Glossolalie im Neuen Testament

1.1 γλωσσα im NT

1.2 Synonyme Ausdrücke

2 Was bewirkt die Gabe der Glossolalie?

3 Widerspricht Paulus sich?

3.1 Die widersprüchlichen Aussagen

3.2 Ein Lösungsweg

4 Die Gabe der Glossolalie in der privaten Anwendung

5 Die Gabe der Glossolalie in der öffentlichen Anwendung

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht die biblischen Grundlagen der Glossolalie, um ihre Bedeutung für die Entwicklung und geistliche Stärkung innerhalb christlicher Gemeinden zu analysieren und Wege für einen gesunden sowie geordneten Umgang mit dieser Gabe aufzuzeigen.

  • Theologische Einordnung der biblischen Begriffe „Zungenrede“ und „Glossolalie“.
  • Analyse der Wirkungsweise der Glossolalie (Selbstauferbauung vs. Gemeindeerbauung).
  • Auflösung exegetischer Spannungsfelder in den paulinischen Schriften.
  • Unterscheidung zwischen privater Praxis und öffentlicher Anwendung im Gottesdienst.
  • Bedeutung der Gabe der Auslegung für einen geordneten Gemeindebau.

Auszug aus dem Buch

Die Gabe der Glossolalie im Neuen Testament

Der Begriff Glossolalie leitet sich von den beiden Worten „γλωσσα“ und „λαλειν“ ab. Ersteres kann sowohl „Zunge“ als auch „Sprache“ bedeuten. Letzteres heißt „reden“ oder „sprechen“. Aufgrund der Doppelbegrifflichkeit wird diese Gabe sowohl als Zungenrede oder Zungengebet, als auch mit Sprachenrede oder Sprachengebet übersetzt. Eine klare und deutliche Aussage zur Verwendung des Begriffes "Zungenrede" ist bei Reinhold Ulonska zu finden. „Es fällt bestimmt auf, dass ich ... immer noch die Übersetzung „Zungenrede“ statt „Sprachenrede“ gebrauche. Das geschieht nicht nur aus Pietät gegen unsere pfingstliche Tradition. Paulus selber macht ... einen Unterschied ...“ Ulonska begründet es u.a. damit, dass auf diese Weise deutlich zu erkennen ist, dass es sich um eine nicht erlernbare Sprache handelt. Jack Hayford hingegen benutzt bewusst einen anderen Begriff. Er nennt sie „geistliche Sprache“ und begründet dies damit, dass „es der leichtere Weg ist, das Zungenreden zu beschreiben. Obwohl „in Zungen reden“ ein biblischer Ausdruck ist, werden damit oft seltsame Bilder und Gedanken bei den Menschen ausgelöst.“

Zusammenfassung der Kapitel

Einführung: Die Einleitung skizziert die Relevanz der Glossolalie für den Gemeindebau und führt in die methodische Vorgehensweise der Untersuchung neuer testamentlicher Texte ein.

1 Die Gabe der Glossolalie im Neuen Testament: Dieses Kapitel erläutert die etymologischen Wurzeln der Glossolalie und gibt einen Überblick über deren Vorkommen sowie synonyme Bezeichnungen im Neuen Testament.

2 Was bewirkt die Gabe der Glossolalie?: Der Fokus liegt hier auf der spirituellen Wirkung, insbesondere der Selbstauferbauung des Betenden und der Stärkung des Glaubens sowie des inneren Menschen.

3 Widerspricht Paulus sich?: Es wird die exegetische Herausforderung zwischen den Äußerungen des Apostels Paulus im 12. und 14. Kapitel des ersten Korintherbriefes analysiert, um eine „biblische Balance“ zu finden.

4 Die Gabe der Glossolalie in der privaten Anwendung: Hier wird die Bedeutung des Gebets im Geist für den Einzelnen als Quelle der Kraft, Erfrischung und persönlichen Anbetung hervorgehoben.

5 Die Gabe der Glossolalie in der öffentlichen Anwendung: Dieses Kapitel behandelt die Notwendigkeit von Ordnung, Liebe und der Gabe der Auslegung, damit die Glossolalie zur Erbauung der ganzen Gemeinde im Gottesdienst beitragen kann.

Schlüsselwörter

Glossolalie, Zungenrede, Sprachenrede, Gemeindebau, Heiliger Geist, Paulus, Korintherbrief, Erbauung, Selbstauferbauung, Gabe der Auslegung, Pneumatologie, charismatische Gaben, geistliches Leben, Gebet im Geist, Neue Testament.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die biblische Gabe der Glossolalie und deren konkrete Rolle und praktische Anwendung im Aufbau und Leben einer christlichen Gemeinde.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind die biblische Herleitung des Begriffs, die Unterscheidung zwischen privater und öffentlicher Anwendung sowie die Korrektur von Fehlhaltungen innerhalb von Gottesdiensten.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, ein Verständnis für einen gesunden und geordneten Umgang mit der Gabe der Glossolalie zu schaffen, der zur Stärkung der Gemeinde und ihrer Mitglieder führt.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer exegetisch-theologischen Untersuchung des Neuen Testaments, ergänzt durch die Analyse zeitgenössischer theologischer Fachliteratur zum Thema Pneumatologie.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil befasst sich mit der Wirkung der Gabe, der exegetischen Auflösung scheinbarer Widersprüche bei Paulus und den spezifischen Anforderungen an die Glossolalie im privaten sowie öffentlichen Gebrauch.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Glossolalie, Gemeindeerbauung, Neues Testament, Geistestaufe und geistliche Gaben charakterisiert.

Wie unterscheidet der Autor zwischen der privaten und der öffentlichen Praxis?

Der Autor zeigt auf, dass die private Praxis der unmittelbaren persönlichen Erbauung dient, während die öffentliche Anwendung im Gottesdienst zwingend die Gabe der Auslegung benötigt, um für alle verständlich und nachvollziehbar zu sein.

Welche Rolle spielt die „Liebe“ in der Argumentation des Autors?

Die Liebe ist für den Autor das entscheidende Korrektiv gegen Überheblichkeit, Unordnung und Missverständnisse, die laut Paulus in der Gemeinde zu Korinth auftraten, wenn die Gabe unkontrolliert oder selbstbezogen geübt wurde.

Ende der Leseprobe aus 15 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Gaben des Geistes. Die Gabe der Glossolalie für den Gemeindebau
Note
gut +
Autor
Carsten Buck (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2016
Seiten
15
Katalognummer
V1262697
ISBN (PDF)
9783346687463
ISBN (Buch)
9783346687470
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Gaben des Geistes Heiliger Geist Glossolalie Sprachengebet Zungengebet Gemeindebau Missional Paulus
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Carsten Buck (Autor:in), 2016, Gaben des Geistes. Die Gabe der Glossolalie für den Gemeindebau, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1262697
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Leseprobe aus  15  Seiten
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