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Persönlichkeitsmerkmale und Gesundheit

Welche Persönlichkeitseigenschaften unterstützen uns, gesund zu bleiben?

Titel: Persönlichkeitsmerkmale und Gesundheit

Bachelorarbeit , 2015 , 64 Seiten , Note: 1,9

Autor:in: Christopher Fetzer (Autor:in)

Gesundheit - Fitness and Health Management
Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Im Rahmen meiner Bachelor-Thesis beschäftige ich mich mit den Zusammenhängen und Auswirkungen der menschlichen Persönlichkeitsmerkmale auf die Gesundheit.

Der Anlass für diese Untersuchung ist die Eigenmotivation, etwas analysieren zu wollen, wovon niemand denkt, dass es durch bestimmte Persönlichkeitsmerkmale, Einschränkungen in der Gesundheit geben kann. In der Materie der Gesundheitspsychologie betrifft es jeden Einzelnen von uns, jedoch nehmen es nur wenige aktiv wahr oder beschäftigen sich mit dieser Materie.
Die Bedeutung meines Themas ist es zu überprüfen, welche zusätzlichen Faktoren uns im Alltag, etwas anfälliger für Krankheiten machen - abhängig unserer Persönlichkeit – und ebenso welche Persönlichkeitseigenschaften uns unterstützen, gesund zu bleiben.

Die Zielstellung dieser Arbeit ist es, anhand eines Literaturreviews zu analysieren, welche Persönlichkeitsmerkmale und Konstellationen von Person-Umwelt-Bedingungen ein Individuum trotz widriger Umstände dabei unterstützen, gesund zu bleiben.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 EINLEITUNG UND PROBLEMSTELLUNG

2 ZIELSETZUNG

3 GEGENWÄRTIGER KENNTNISSTAND

3.1 Theoretische Grundlagen

3.1.1 Definition Persönlichkeit

3.1.2 Definition Persönlichkeitsmerkmal

3.2 Persönlichkeitsmerkmal

3.2.1 Einführung - Modellvergleich

3.2.2 Emotionsbezogene und Kontrollorientierte Persönlichkeitsmerkmale

3.2.3 Negative und positive Emotionen

3.2.3.1 Negative Emotionen und Gesundheit

3.2.3.2 Positive Emotionen und Gesundheit

3.2.3.3 Negative Emotionen und Krankheit

3.2.3.4 Emotionsregulationen

3.2.4 Risikowahrnehmung und Risikoeinschätzung

3.2.4.1 Risikowahrnehmung im Gesundheitsverhalten

3.2.4.2 Risikoeinschätzung im Gesundheitsverhalten

3.2.4.3 Optimistischer Fehlschluss

3.2.5 Risikoverhalten

3.2.6 Resilienzforschung

3.2.6.1 Resilienz

3.2.6.2 Merkmale der Resilienz

3.2.6.3 Kohärenzsinn

3.2.6.4 „Kohärenzsinn als Prädikator und Suppressor bei der Untersuchung von Gesundheit und Krankheit“

3.2.6.5 Hardiness (Wiederstandsfähigkeit)

3.2.7 Typenmodelle der Persönlichkeit

3.2.7.1 Typ A-Modell

3.2.7.2 Typ C-Modell

3.3 „Big-Five“-Das Fünf-Faktoren-Modell der Persönlichkeit

3.3.1 Grundlegende Einführung

3.3.2 Die fünf Grunddimensionen des Big-Five-Modells

3.3.3 Maas & Spinath´s Zwillingsstudie

3.3.4 Optimismus

3.4 Gesundheitsrelevante Persönlichkeitseigenschaften

3.4.1 Kognitive und Affektive Merkmale

3.4.2 Erwartungen und Überzeugungen

3.4.2.1 Erwartungen

3.4.2.2 Überzeugungen

3.4.3 Der Zusammenhang zwischen Gesundheit und Persönlichkeit

4 METHODIK

4.1 Die Vorbereitung der Datenerfassung

4.2 Die Vorgehensweise der Literaturauswahl

4.3 Die Ein-/Ausschlusskriterien

4.4 Theoretische Grundlagen eines Literaturreview

5 ERGEBNISSE

5.1 „Welche Persönlichkeitsmerkmale oder Merkmalkonstellationen bedingen eine robuste Gesundheit?“ & „In wieweit wirken sich bestimmte Persönlichkeitsstrukturen des Menschen auf die Erhaltung von Gesundheit und auf die Entstehung von Krankheiten aus?“

5.1.1 Hilary Tindle´s Frauenstudie

5.1.2 Maas & Spinath´s Zwillingsstudie

5.2 Gegenüberstellung von den Studiendurchführungen

5.3 „Welche Persönlichkeitseigenschaften unterstützen Individuen trotz widriger Umstände gesund zu bleiben

5.3.1 Hilary Tindle´s Frauenstudie

5.3.2 Maas & Spinath´s Zwillingsstudie

5.3.3 Kohärenzsinn als Prädikator und Suppressor für die Untersuchung von Gesundheit und Krankheit

6 DISKUSSION

7 ZUSAMMENFASSUNG

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht durch ein Literaturreview, wie menschliche Persönlichkeitsmerkmale und Person-Umwelt-Konstellationen die Gesundheit beeinflussen und welche Eigenschaften Individuen dabei unterstützen, trotz widriger Umstände gesund zu bleiben.

  • Zusammenhang zwischen Persönlichkeitsmerkmalen und Gesundheitszustand
  • Einfluss von Optimismus, Resilienz und Kohärenzsinn
  • Auswirkungen von Emotionsregulation und Risikowahrnehmung
  • Bedeutung der „Big Five“-Persönlichkeitsdimensionen
  • Analyse der Rolle von „Hardiness“ und Typenmodellen (Typ A/C)

Auszug aus dem Buch

3.2.4.1 Risikowahrnehmung im Gesundheitsverhalten

Das Gesundheitsverhalten ist ein elementarwichtiges Konstrukt in der Gesundheitspsychologie (Schwarzer, 1992). Mit dem Wort Gesundheitsverhalten sind bedeutende Handlungsfelder, Verhaltensmuster und Gewohnheiten bezeichnet, die die psychophysische objektiv als auch subjektiv nach der Überzeugung der betroffenen Menschen beeinflussen, indem das Risiko oder der Schweregrad einer Krankheit steigt oder vermindert werden (Sutton, 2001). In diesem Zusammenhang bezieht sich der allgemeingehaltene Begriff Gesundheitsverhalten jedoch nicht nur auf das gesundheitserhaltene oder –fördernde Verhalten, sondern auch auf das gesundheitsschädigende Verhalten, wie beispielsweise das Risikoverhalten. Mit Risikowahrnehmung sind die subjektive Einschätzung des Schweregrads einer Erkrankung und die der eigenen Vulnerabilität gemeint. Hierbei kann es vorkommen, dass die Person sich bedroht fühlt, sie sich dadurch mindern möchte und sich die Frage nach den Konsequenzen aus dem bisherigen Verhalten ergibt (Martin & Kliegel, 2005).

Wie hoch der Schweregrad eines Leidens ist, ist abhängig vom Wissensstand über dessen Eigenschaften (beispielsweise Entstehung oder Verlauf) und von sozialen Vergleichsprozessen (vgl. Suls, 2003). Die wahrgenommene Prävalenz einer Krankheit gilt vor allem dann als ein Indikator für ihren Schweregrad, wenn man sonst nichts über sie weiß (Schwarzer, 2004). Nach (Renneberg & Hammelstein, 2006, S. 62) kann das Wort Risiko allgemein definiert werden als Produkt der Eintrittswahrscheinlichkeit eines Ereignisses X und der Höhe des Schadens von X. Im gesundheitspsychologischen Kontext lässt sich Risiko enger definieren als das Produkt aus der Eintrittswahrscheinlichkeit eines für Gesundheit und Wohlbefinden negativen Ereignisses (Vulnerabilität) und seiner Bedeutsamkeit (Schweregrad). Hammelstein (2006, S.62, S.63) weist jedoch darauf hin, dass empirisch gestützte Risikoangaben sich häufig nur auf die Eintrittswahrscheinlichkeit beziehen: die Schadens-höhe kann nicht immer eindeutig definiert werden und hängt zusätzlich von der jeweiligen Perspektive ab, die zum Beispiel medizinisch, volkswirtschaftlich oder psychologisch geprägt ist. Hierfür ein geeignetes Beispiel; Das Risiko eines männlichen Rauchers mit 75 Jahren an Lungenkrebs zu erkranken würde bei 16% liegen, wenn er bis zu seinem 70 Lebensjahr weitergeraucht hat. Das Risiko würde jedoch nur bei 2% liegen, wenn er mit 30 Jahren aufgehört hat (Peto et al. 2000).

Zusammenfassung der Kapitel

1 EINLEITUNG UND PROBLEMSTELLUNG: Diese Einleitung führt in die Forschungsfrage ein, die den Einfluss von Persönlichkeitsmerkmalen auf Gesundheit und Krankheitsverlauf anhand wissenschaftlicher Literatur behandelt.

2 ZIELSETZUNG: Hier wird das Ziel definiert, mittels eines Literaturreviews zu untersuchen, welche Persönlichkeitseigenschaften eine robuste Gesundheit fördern und wie Persönlichkeitsstrukturen den Gesundheitszustand beeinflussen.

3 GEGENWÄRTIGER KENNTNISSTAND: Dieses zentrale Kapitel behandelt die theoretischen Grundlagen der Persönlichkeitspsychologie, verschiedene Modelle zur Risikowahrnehmung, Resilienzforschung sowie gesundheitsrelevante Persönlichkeitseigenschaften wie Optimismus und die „Big Five“.

4 METHODIK: Das Kapitel beschreibt den Prozess der Literaturrecherche, die Auswahl der Studien sowie die angewendeten Ein- und Ausschlusskriterien für die wissenschaftliche Untersuchung.

5 ERGEBNISSE: Hier werden zentrale Studien, insbesondere die Frauenstudie von Tindle und die Zwillingsstudie von Maas & Spinath, analysiert und ihre quantitativen Ergebnisse in Bezug auf die Forschungsfrage dargestellt.

6 DISKUSSION: Die gewonnenen Erkenntnisse aus den Studien werden kritisch reflektiert, miteinander in Beziehung gesetzt und hinsichtlich ihrer Relevanz für die Gesundheitspsychologie bewertet.

7 ZUSAMMENFASSUNG: Dieses abschließende Kapitel fasst die gesamte Arbeit, die methodische Vorgehensweise sowie die wichtigsten Erkenntnisse über gesundheitsförderliche Persönlichkeitskonstellationen zusammen.

Schlüsselwörter

Gesundheitspsychologie, Persönlichkeitsmerkmale, Gesundheit, Krankheit, Literaturreview, Optimismus, Resilienz, Kohärenzsinn, Risikoverhalten, Big Five, Neurotizismus, Emotionen, Stress, Krankheitsverhalten, Prävention.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht den Zusammenhang zwischen menschlichen Persönlichkeitsmerkmalen und der individuellen Gesundheit anhand von psychologischer Fachliteratur.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Zentrale Themen sind Persönlichkeitstypen, emotionsbezogene vs. kontrollorientierte Merkmale, Resilienz, Risikowahrnehmung sowie der Einfluss von Lebensstilen auf die Gesundheit.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist es, Persönlichkeitskonstellationen zu identifizieren, die ein Individuum trotz widriger Umstände dabei unterstützen, physisch und psychisch gesund zu bleiben.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine systematische Literaturarbeit (Literaturreview), die verschiedene empirische Studien und wissenschaftliche Artikel vergleicht und interpretativ zusammenführt.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil befasst sich detailliert mit dem aktuellen Forschungsstand, der Definition von Persönlichkeit, der „Big-Five“-Theorie sowie der Analyse spezifischer Gesundheitsstudien.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit am besten?

Begriffe wie Gesundheitspsychologie, Resilienz, Optimismus, Persönlichkeitsmerkmale und Krankheitsprävention sind für diese Untersuchung zentral.

Wie unterscheidet sich das Optimismus-Modell vom Pessimismus-Modell laut der Arbeit?

Optimismus ist laut der Arbeit ein Schutzfaktor, der mit gesundem Verhalten und geringeren Krankheitsrisiken korreliert, während Pessimismus und eine zynische Grundhaltung als Risikofaktoren für kardiovaskuläre Krankheiten eingestuft werden.

Welches Fazit ergibt sich aus der Zwillingsstudie von Maas & Spinath (2012)?

Die Studie belegt, dass Personen, die als gewissenhaft, offen und verträglich eingestuft werden, habituell gesünder leben, während Neurotizismus stark mit einer erhöhten Morbidität einhergeht.

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Details

Titel
Persönlichkeitsmerkmale und Gesundheit
Untertitel
Welche Persönlichkeitseigenschaften unterstützen uns, gesund zu bleiben?
Hochschule
Deutsche Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement GmbH
Note
1,9
Autor
Christopher Fetzer (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2015
Seiten
64
Katalognummer
V1262723
ISBN (PDF)
9783346698810
ISBN (Buch)
9783346698827
Sprache
Deutsch
Schlagworte
persönlichkeitsmerkmale gesundheit welche persönlichkeitseigenschaften
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Christopher Fetzer (Autor:in), 2015, Persönlichkeitsmerkmale und Gesundheit, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1262723
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  64  Seiten
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