Die Zielstellung des wissenschaftlichen Projekts ist es, anhand eines systematischen Literaturreviews, zu analysieren, ob die Mannschaften der englischen Premier League mehr Geld in Transferinvestitionen tätigen als andere Mannschaften der europäischen Top-Ligen. Zudem werden die sportlichen internationalen Erfolge der letzten Jahre im internationalen Wettbewerb der englischen Fußballmannschaften untersucht.
Gegebenenfalls existiert hierbei sogar ein bestimmter Zusammenhang von Transferinvestitionen in Relation zum sportlichen Miss/Erfolg? Um dies prüfen zu können, habe ich die Kernaussage in mehrere unterkategorisierte Fragen, die die Hauptaussage umschließen, gespaltet. Als Analysewerkzeuge nutze ich hierbei ausgewählte Studien, wissenschaftliche Artikel, bestätigte Statistiken und ausgesuchte Literaturbeiträge. Daraufhin werden Ergebnisse vorgestellt, die dazu beitragen, die Kernaussage zu bestätigen.
Inhaltsverzeichnis
1 EINLEITUNG UND FRAGESTELLUNG
2 ZIELSETZUNG
3 GEGENWÄRTIGER FORSCHUNGSSTAND
3.1 Theoretische Grundlagen
3.1.1 Definition Spielertransfer/Investition
3.1.2 Definition Sportlicher Erfolg
3.1.3 Definition Europäische Top-Ligen
3.2 Quantitativer Vergleich der Transferausgaben
3.2.1 Verhältnis der Transferausgaben Englands zu weiteren Ländern (2017)
3.2.2 Transferausgaben der englischen Premier League (2017/2018)
3.2.3 Gegenüberstellung an Erfolgen der europäischen Mannschaften
3.3 Gegenüberstellung der empirischen Studien von Erik Lehmann & Jürgen Weigand (1997) und Bernd Frick (2004)
3.3.1 Lehmann & Weigand (1997) Fußball als ökonomisches Phänomen: „Money Makes the Ball Go Round“
3.3.2 Frick (2004) Die Voraussetzungen sportlichen und wirtschaftlichen Erfolgs in der Fußball-Bundesliga
4 METHODIK
4.1 Die Vorbereitung der Datenerfassung
4.2 Die Vorgehensweise der Literaturauswahl
4.3 Die Ein-/Ausschlusskriterien
4.4 Theoretische Grundlagen eines Literaturreview
5 ERGEBNISSE
6 DISKUSSION
7 ZUSAMMENFASSUNG
Zielsetzung & Themen
Die Arbeit analysiert im Rahmen eines systematischen Literaturreviews den Zusammenhang zwischen den Transferinvestitionen englischer Premier-League-Mannschaften und deren sportlichem Erfolg. Ziel ist es zu untersuchen, ob die hohen finanziellen Aufwendungen für Spielertransfers in England tatsächlich mit einem überproportionalen sportlichen Erfolg in internationalen Wettbewerben korrelieren oder ob andere Faktoren eine maßgebliche Rolle spielen.
- Analyse der Transferausgaben im internationalen Vergleich
- Definition zentraler Begriffe wie "Spielertransfer" und "sportlicher Erfolg"
- Gegenüberstellung empirischer Studien zur Finanzkraft und Performance
- Untersuchung der langfristigen Auswirkungen von Transferinvestitionen auf den Erfolg
Auszug aus dem Buch
3.3.1 Lehmann & Weigand (1997) - Fußball als ökonomisches Phänomen: „Money Makes the Ball Go Round“
Lehmann & Weigand (1997, S.5) erfassten 15 Spielzeiten von 1981/82 bis 1995/96, die insgesamt 23 Mannschaften beinhalten. Zehn der Vereine waren in allen 15 Spielzeiten in der höchsten deutschen Spielklasse vertreten und werden im Weiteren als Top 10-Gruppe bezeichnet. Die restlichen 13 Vereine, wiesen eine mittlere Verweildauer in der 1. Bundesliga von sieben Jahren auf und sind im Untersuchungszeitraum Im Durchschnitt zweimal auf- und wieder abgestiegen. Die Vereine der Top 10-Gruppe erreichten im Untersuchungszeitraum in der Mehrzahl der Jahre einen einstelligen Tabellenrang am Saisonende, während die restlichen Vereine die Plätze von Rang 10 abwärts ergatterten. Anschließend ermittelten Lehmann & Weigand (1997, S.7) über einen Gruppenzugehörigkeitstest abhängig ihrer Rahmenbedingungen die „erfolgreichen“ und „weniger erfolgreichen“ Vereine in Abhängigkeit verschiedenartiger Faktoren.
Ihre Ergebnisse bestätigten die a priori aufgrund der Kenntnis der Dauer der Ligazugehörigkeit getroffene Gruppenbildung. Grob 75% der 245 Fälle wurden korrekt den beiden Gruppen zugeordnet. Ebenfalls unterstrich die Differenz der Gruppenmittelwerte die Gruppenbildung für RANG. Der RANG-Median betrug hierbei 6 für die Top 10 Gruppe und 13 für die Rest Gruppe (vgl. Lehmann & Weigand, 1997, S.7). Nachdem die Auswertung des „Erfolgs“ der Mannschaften ermittelt wurde wandten sich Lehmann & Weigand (1997, S.10) den Variablen der Spielerzugänge/Investitionen in Form der Finanzkraft zu.
Zusammenfassung der Kapitel
1 EINLEITUNG UND FRAGESTELLUNG: Einführung in die Problematik der hohen Transferausgaben bei vergleichsweise geringerem sportlichem Erfolg englischer Mannschaften sowie Formulierung der Forschungsfragen.
2 ZIELSETZUNG: Definition des Studienziels, anhand eines Literaturreviews den Zusammenhang zwischen Transferinvestitionen und sportlichem Erfolg wissenschaftlich zu untersuchen.
3 GEGENWÄRTIGER FORSCHUNGSSTAND: Theoretische Herleitung der Begriffe und quantitative Analyse der Transfermarktdaten, ergänzt durch eine kritische Auseinandersetzung mit wegweisenden empirischen Studien.
4 METHODIK: Dokumentation des Vorgehens zur Datenerfassung, der Literaturauswahl sowie der angewandten Ein- und Ausschlusskriterien für die betrachteten Quellen.
5 ERGEBNISSE: Darstellung der Erkenntnisse aus den untersuchten Studien, die den signifikanten Einfluss monetärer Faktoren auf die Team-Performance bestätigen.
6 DISKUSSION: Kritische Reflexion der Untersuchungsergebnisse hinsichtlich ihrer Übertragbarkeit und Validität in Bezug auf die Ausgangsfragestellung.
7 ZUSAMMENFASSUNG: Zusammenfassende Bewertung der Ergebnisse, welche den Zusammenhang zwischen finanzieller Leistungsfähigkeit und sportlichem Erfolg unterstreichen.
Schlüsselwörter
Transferinvestitionen, sportlicher Erfolg, Premier League, Fußballmanagement, Finanzkraft, Spielerakquise, Performance, Literaturreview, Transfermarkt, wettbewerbliche Strategie, sportökonomische Analyse, Investitionsobjekt, Team-Performance, Fußballbundesliga, Transferausgaben.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in diesem wissenschaftlichen Projekt grundlegend?
Die Arbeit untersucht die Korrelation zwischen den hohen finanziellen Transferausgaben von Mannschaften der englischen Premier League und deren tatsächlichem sportlichem Erfolg im internationalen Wettbewerb.
Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?
Die zentralen Themen umfassen die Definition von ökonomischem und sportlichem Erfolg, den quantitativen Vergleich internationaler Transferausgaben sowie die Einordnung durch klassische sportökonomische Studien.
Welches primäre Ziel verfolgt der Autor mit dieser Untersuchung?
Das Ziel ist es, auf Basis eines systematischen Literaturreviews zu prüfen, ob die hohen Investitionen der englischen Premier-League-Clubs eine aussagekräftige Mitkomponente für sportlichen Erfolg darstellen.
Welche wissenschaftliche Methode wird zur Erkenntnisgewinnung angewandt?
Der Autor führt ein systematisches Literaturreview durch, bei dem er bestehende Studien, Statistiken und wissenschaftliche Artikel auswählt, sortiert und kritisch bewertet.
Was wird im Hauptteil des Projekts detailliert behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen, eine quantitative Betrachtung der Transferausgaben und eine detaillierte Gegenüberstellung empirischer Studien von Lehmann & Weigand sowie Bernd Frick.
Welche Schlagworte charakterisieren diese Arbeit am besten?
Kernbegriffe sind Transferinvestitionen, sportlicher Erfolg, Premier League, Finanzkraft und die ökonomische Analyse des Profifußballs.
Wie bewertet der Autor die Aussagekraft der Studie von Frick (2004)?
Der Autor stuft die Studie als sehr glaubwürdig ein, da sie tabellarische Kennzahlen präzise wiedergibt und sich auf solide theoretische Grundlagen sowie Synergien zu anderen Forschern stützt.
Auf welche Weise beeinflussen Trainergehälter laut der zitierten Forschung den sportlichen Erfolg?
Die Untersuchung von Frick (2004) zeigt einen signifikanten positiven Zusammenhang zwischen Investitionen in das Trainerpersonal und dem sportlichen Erfolg der Mannschaften in der Bundesliga auf.
- Arbeit zitieren
- Christopher Fetzer (Autor:in), 2017, Transferinvestitionen und sportlicher Erfolg der Fußballmannschaften der englischen Premier League, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1262744