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Unzuverlässiges Erzählen in Zack Snyders "Sucker Punch". Untersuchung der Erzählstruktur unter Berücksichtigung der Medienreflexion

Titel: Unzuverlässiges Erzählen in Zack Snyders "Sucker Punch". Untersuchung der Erzählstruktur unter Berücksichtigung der Medienreflexion

Hausarbeit (Hauptseminar) , 2016 , 34 Seiten , Note: 2,0

Autor:in: Juliane Baier (Autor:in)

Germanistik - Sonstiges
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Zusammenfassung Leseprobe Details

In dieser Arbeit wird die folgende These untersucht: In Zack Snyders "Sucker Punch" liegt ein unzuverlässiger Erzähler vor, der nicht ausreichend markiert wird, sodass der Rezipient in einer gewaltigen Bilderflut verwirrt zurückgelassen wird. Eine Bestätigung dieser These wäre eine Erklärung für die schlechten Kritiken. Um dieser These nachgehen zu können, wird zunächst die Handlung erläutert. Anschließend wird eine Annäherung an den Begriff des unzuverlässigen Erzählens erarbeitet, indem einige Forschungspositionen dargelegt werden. Danach wird das Erzählen auf drei Ebenen dargestellt. Im Anschluss erfolgt eine Medienreflexion. Abschließend werden die Ergebnisse zusammengefasst.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Grundlagen

2.1 Inhaltsangabe der Filmhandlung

2.2 Unzuverlässiges Erzählen im Film

3. Erzählen auf drei Ebenen – Verwicklungen und Verbindungen

3.1 Ebene 1

3.2 Ebene 2

3.3 Ebene 3

3.4 Scharnierstellen

4. Medienreflexion und ihre Auswirkung auf die Struktur

4.1 Theater

4.2 Computerspiel

4.3 Manga

5. Zusammenführung der Ergebnisse

5.1 Fazit der Untersuchung der Kapitel 3 und 4

5.2 Diskussion der Ausgangsthese

6. Ausblick

Zielsetzung & Themen der Arbeit

Die vorliegende Arbeit untersucht die Erzählstruktur des Films Sucker Punch von Zack Snyder unter besonderer Berücksichtigung der Medienreflexion. Dabei wird der Frage nachgegangen, inwiefern unzuverlässiges Erzählen und die Einbindung medialer Formen wie Theater, Computerspiel und Manga die Struktur und Interpretation des Films beeinflussen, um aufzuzeigen, wie diese Elemente zur Konstruktion einer komplexen, mehrschichtigen Realität beitragen.

  • Analyse der narrativen Schichtung auf drei verschiedenen Ebenen.
  • Untersuchung der filmischen Strategien des unzuverlässigen Erzählens.
  • Interpretation der medialen Selbstreflexion und ihrer Auswirkung auf die Handlungslogik.
  • Deutung der Scharnierstellen zwischen den Erzählebenen.
  • Untersuchung des Verhältnisses zwischen Realität ('actual world') und Fantasiewelten.

Auszug aus dem Buch

1. Einleitung

Zack Snyders Sucker Punch erzählt die Geschichte einer jungen Frau, die aufgrund einer Intrige in eine psychiatrische Anstalt eingeliefert wird, um dort lobotomiert zu werden. Um diesem Schicksal zu entgehen, versucht sie einen Weg zu finden, um ihre Freiheit wieder zu erlangen. Die Handlung wird auf drei verschiedenen Ebenen erzählt, die das Geschehen jeweils in ein anderes Setting transferieren. So reflektiert der Film seine eigene Handlung und 'Gemachtheit'. In diese Selbstreflexion wird auch die Reflexion anderer Medien eingebunden. Darunter Manga, die japanische Version des Comics, das Theater und das Computerspiel. Inwiefern diese Reflexionen des Eigenen und des Fremden sich auf die Struktur des Filmes auswirken und welchen Zweck sie erfüllen, soll in dieser Arbeit untersucht werden. Die Analyse ist in zwei Gebiete unterteilt. Zunächst soll untersucht werden, wie die Ebenen zusammenhängen, um die Wechsel zwischen den Ebenen verstehen und interpretieren zu können.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Dieses Kapitel führt in die Thematik des Films ein, erläutert die Zielsetzung der Arbeit und stellt wichtige theoretische Ansätze des unzuverlässigen Erzählens vor.

2. Grundlagen: Hier wird der Inhalt der Filmhandlung zusammengefasst und der literaturwissenschaftliche Begriff des unzuverlässigen Erzählens für den filmischen Kontext adaptiert.

3. Erzählen auf drei Ebenen – Verwicklungen und Verbindungen: Dieses Kapitel analysiert die drei verschiedenen Ebenen der Filmhandlung und untersucht die Übergänge, die sogenannten Scharnierstellen, zwischen diesen Welten.

4. Medienreflexion und ihre Auswirkung auf die Struktur: Hier wird detailliert untersucht, wie die verschiedenen medialen Formen Theater, Computerspiel und Manga in den Film integriert sind und die erzählerische Struktur beeinflussen.

5. Zusammenführung der Ergebnisse: Dieses Kapitel fasst die gewonnenen Erkenntnisse zusammen und diskutiert die ursprüngliche Ausgangsthese im Lichte der filmischen Analyse.

6. Ausblick: Hier werden weiterführende Fragestellungen und mögliche Forschungsansätze aufgezeigt, die sich an die vorliegende Untersuchung anschließen könnten.

Schlüsselwörter

Sucker Punch, unzuverlässiges Erzählen, Medienreflexion, Erzählstruktur, Mindscreen, Filmtheorie, intermediale Bezüge, Narratologie, psychologische Fiktion, Ebenenwechsel, Filmästhetik, Inszenierung, Subjektivität, Filmhandlung, Erzählebenen.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht, wie der Film Sucker Punch durch eine mehrschichtige Erzählstruktur und die Reflexion verschiedener Medien (wie Theater und Computerspiele) eine komplexe und potenziell unzuverlässige Geschichte konstruiert.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Im Zentrum stehen die narrativen Strukturen des Films, das Phänomen des unzuverlässigen Erzählens, medien reflexive Elemente sowie die Darstellung von Realität und Fantasie.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, die spezifische Erzählweise des Films zu entschlüsseln, insbesondere die Funktion der drei Ebenen und die Art und Weise, wie die Handlung durch diese Ebenen markiert und gleichzeitig verunsichert wird.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden angewendet?

Es werden methodische Ansätze der Literaturwissenschaft und der Filmwissenschaft genutzt, insbesondere Theorien zum unzuverlässigen Erzählen sowie Konzepte wie der Mindscreen und die Analyse intermedialer Bezüge.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die detaillierte Analyse der drei Erzählebenen, deren Verbindungen sowie eine Untersuchung der medienreflexiven Motive, die durch Theater, Computerspiel und Manga im Film präsent sind.

Durch welche Schlüsselwörter lässt sich die Arbeit am besten beschreiben?

Wichtige Begriffe sind Sucker Punch, unzuverlässiges Erzählen, Medienreflexion, Ebenenwechsel, Mindscreen und die Analyse der Erzählstruktur.

Wie spielt das Medium Theater innerhalb der Erzählung eine Rolle?

Das Theater fungiert sowohl als ästhetisches Gestaltungsmittel, das die Künstlichkeit des Geschehens betont, als auch als metaphorischer Ort, an dem sich die Unterdrückungsstrukturen der ersten beiden Ebenen zeigen.

Welche Bedeutung kommt der dritten Ebene zu?

Die dritte Ebene wird als Mindscreen interpretiert, in der sich die Fantasiewelt oder die inneren Prozesse der Protagonistin widerspiegeln, wobei sie gleichzeitig als Ort für die dramaturgisch actionreichen Sequenzen dient, die an Computerspiele erinnern.

Ende der Leseprobe aus 34 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Unzuverlässiges Erzählen in Zack Snyders "Sucker Punch". Untersuchung der Erzählstruktur unter Berücksichtigung der Medienreflexion
Hochschule
Karlsruher Institut für Technologie (KIT)  (Institut für Germanisitik: Literatur, Sprache, Medien)
Veranstaltung
Medienreflexion im Film
Note
2,0
Autor
Juliane Baier (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2016
Seiten
34
Katalognummer
V1262843
ISBN (PDF)
9783346704757
ISBN (Buch)
9783346704764
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Unzuverlässiges Erzählen Medienreflexion Film Zack Snyder Sucker Punch Theater Computerspiel Manga Filmanalyse Filmwissenschaft Germanistik Filmnarratologie
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Juliane Baier (Autor:in), 2016, Unzuverlässiges Erzählen in Zack Snyders "Sucker Punch". Untersuchung der Erzählstruktur unter Berücksichtigung der Medienreflexion, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1262843
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Leseprobe aus  34  Seiten
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