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Jugendschutzgesetz und Jugendmedienschutz-Staatsvertrag

Title: Jugendschutzgesetz und Jugendmedienschutz-Staatsvertrag

Term Paper , 2008 , 14 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Isabella Surel (Author)

Communications - Media and Politics, Politic Communications
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Inhalt dieser Hausarbeit
1. Einleitung
2. Die Entwicklung des Jugendschutzes
3. Das Jugendschutzgesetz
3.1 Kernpunkte des Jugendschutzes in der Öffentlichkeit und im Bereich der Medien
3.2 Anwendung des Jugendschutzgesetzes
3.3 Die Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien (BPjM)
3.4 Erstes Gesetz zur Änderung des Jugendschutzgesetzes
4. Der Jugendmedienschutz-Staatsvertrag
4.1 Unzulässige Angebote
4.2 Schwer jugendgefährdende Angebote
4.3 Entwicklungsbeeinträchtigende Medien
4.4 Bestellung eines Jugendschutzbeauftragten
4.5 Jugendschutzprogramme
4.6 Kommission für Jugendmedienschutz
4.7 Einrichtungen freiwilliger Selbstkontrolle
4.8 Verfahren der KJM1
5. Fazit
6. Literaturverzeichnis

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Inhaltsverzeichnis

Einleitung

Die Entwicklung des Jugendschutzes

Das Jugendschutzgesetz

Kernpunkte des Jugendschutzes in der Öffentlichkeit und im Bereich der Medien

Anwendung des Jugendschutzgesetzes

Die Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien (BPjM)

Erstes Gesetz zur Änderung des Jugendschutzgesetzes

Der Jugendmedienschutz-Staatsvertrag

Unzulässige Angebote

Schwer jugendgefährdende Angebote

Entwicklungsbeeinträchtigende Medien

Bestellung eines Jugendschutzbeauftragten

Jugendschutzprogramme

Kommission für Jugendmedienschutz

Einrichtungen freiwilliger Selbstkontrolle

Verfahren der KJM

Fazit

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit befasst sich mit den rechtlichen Grundlagen des Jugendschutzes in Deutschland, insbesondere dem Zusammenspiel von Jugendschutzgesetz und Jugendmedienschutz-Staatsvertrag, um Kinder und Jugendliche vor schädlichen Medieneinflüssen zu bewahren.

  • Rechtliche Grundlagen und Entwicklung des Jugendschutzes
  • Struktur und Anwendung des Jugendschutzgesetzes
  • Regelungen des Jugendmedienschutz-Staatsvertrags
  • Rolle der Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien (BPjM)
  • Aufgaben und Verfahrensweisen der Kommission für Jugendmedienschutz (KJM)

Auszug aus dem Buch

Verfahren der KJM

In der Sitzung am 19. Februar 2008 hat die KJM unter dem Vorsitz von Professor Wolf-Dieter Ring das TV-Format „Deutschland sucht den Superstar“ auf Verstöße gegen den Jugendschutz geprüft. In den Sendungen vom 26. Januar, 27. Januar, 2. Februar und 3. Februar 2008 stellte die KJM eine Entwicklungsbeeinträchtigung von Kindern unter 12 Jahren fest. Die KJM kritisierte das herabwertende Verhalten der Jury, sowie die Präsentation der Castingauftritte durch RTL, die die Kandidaten durch Animationen oder Untertitel lächerlich machte.

Professor Ring äußerte sich zu dem Verfahren folgendermaßen: „Beleidigende Äußerungen und antisoziales Verhalten werden genau wie in der letzten Staffel als Normalität dargestellt. So werden Verhaltensmodelle vorgeführt, die den Erziehungszielen wie Toleranz und Respekt entgegenwirken und eine desorientierende Wirkung auf Kinder ausüben“ (http://www.kjm-online.de/public/kjm/index.php?show_1=59,53 &action=show_datails&z=8&records=1, Stand 12.08.2008). Da RTL mit dem Format „Deutschland sucht den Superstar“ wiederholt gegen den Jugendschutz verstoßen hat, wird von der KJM ein Ordnungswidrigkeiten-Verfahren eingeleitet und ein Bußgeld in Höhe von 100.000 Euro festgesetzt. RTL soll sich zudem dafür einsetzen, dass Videoclips der Auftritte von Castingkandidaten aus den Internetplattformen entfernt werden. (http://www.kjm-online.de/public /kjm/index .php?show_1=59,53&action=show_datails&z=8&records=1, Stand 12.08.2008).

Zusammenfassung der Kapitel

Einleitung: Darstellung der verfassungsrechtlichen Verankerung des Jugendschutzes im Grundgesetz sowie strafrechtlicher Bestimmungen.

Die Entwicklung des Jugendschutzes: Erläuterung der Zusammenführung des JÖSchG und des GjSM zum modernen Jugendschutzgesetz infolge gesellschaftlicher Debatten.

Das Jugendschutzgesetz: Einführung in die Rechtskompetenz und den Anwendungsbereich des Gesetzes auf alle Trägermedien.

Kernpunkte des Jugendschutzes in der Öffentlichkeit und im Bereich der Medien: Überblick über die wesentlichen Regelungen, wie Altersfreigaben und Verbote für Tabakwaren und Medieninhalte.

Anwendung des Jugendschutzgesetzes: Beschreibung des Indizierungsverfahrens durch die BPjM und die Kriterien für den Jugendschutz.

Die Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien (BPjM): Erläuterung der Organisation, Zuständigkeiten und der Zusammenarbeit mit den Einrichtungen der freiwilligen Selbstkontrolle.

Erstes Gesetz zur Änderung des Jugendschutzgesetzes: Zusammenfassung der Verschärfungen bei der Indizierung medialer Gewaltdarstellungen.

Der Jugendmedienschutz-Staatsvertrag: Darlegung der regulatorischen Rahmenbedingungen für Rundfunk und Telemedien.

Unzulässige Angebote: Abgrenzung und Verbot von Angeboten, die gegen grundlegende Menschenrechte oder gesetzliche Schutzvorschriften verstoßen.

Schwer jugendgefährdende Angebote: Definition und Handhabung von Inhalten, die eine erhebliche Gefährdung für die Entwicklung von Minderjährigen darstellen.

Entwicklungsbeeinträchtigende Medien: Erläuterung der Sendezeitbeschränkungen für Medien, die für Kinder und Jugendliche ungeeignet sein können.

Bestellung eines Jugendschutzbeauftragten: Anforderungen an Anbieter zur Etablierung eines internen Jugendschutzes.

Jugendschutzprogramme: Diskussion über die Rolle technischer Jugendschutzlösungen und deren Anerkennung.

Kommission für Jugendmedienschutz: Beschreibung der Aufgaben und der Gremienstruktur der KJM bei der Überwachung des Jugendmedienschutz-Staatsvertrages.

Einrichtungen freiwilliger Selbstkontrolle: Voraussetzungen für die Anerkennung und das Zusammenspiel mit staatlichen Aufsichtsbehörden.

Verfahren der KJM: Praktische Fallbeispiele und Sanktionsmöglichkeiten der KJM gegenüber Rundfunkanbietern.

Fazit: Reflexion über die rechtliche Wirksamkeit und die notwendige Ergänzung durch den erzieherischen Jugendschutz.

Schlüsselwörter

Jugendschutzgesetz, Jugendmedienschutz-Staatsvertrag, Jugendschutz, BPjM, KJM, Medienkompetenz, Indizierung, Altersfreigabe, Telemedien, Rundfunk, Jugendschutzbeauftragter, Jugendschutzprogramm, Selbstkontrolle, Medienaufsicht, Entwicklungsbeeinträchtigung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit?

Die Arbeit analysiert die rechtlichen Rahmenbedingungen und Aufsichtsstrukturen zum Schutz von Kindern und Jugendlichen vor medialen Einflüssen in Deutschland.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind das Jugendschutzgesetz, der Jugendmedienschutz-Staatsvertrag, die Aufgaben der BPjM und der KJM sowie die Rolle freiwilliger Selbstkontrolleinrichtungen.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist die Erläuterung der rechtlichen Basis zum Jugendschutz und die Darstellung, wie durch Gesetze und Institutionen auf mediale Gefahren für Minderjährige reagiert wird.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer rechtlichen Analyse der einschlägigen Gesetzestexte sowie der Auswertung von Fallbeispielen der KJM.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Erläuterung der beiden zentralen Gesetzeswerke, die Funktionen der Kontrollbehörden und konkrete Anwendungsbeispiele der Aufsicht.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Jugendschutz, Indizierung, Medienaufsicht, Jugendschutzgesetz, KJM, BPjM und Entwicklungsbeeinträchtigung sind zentrale Begriffe.

Welche Rolle spielt die KJM bei der Bewertung von Fernsehformaten?

Die KJM überwacht die Einhaltung der Bestimmungen des Jugendmedienschutz-Staatsvertrages und kann bei Verstößen Sanktionen wie Ordnungswidrigkeiten-Verfahren und Bußgelder verhängen.

Warum wurde das "Erste Gesetz zur Änderung des Jugendschutzgesetzes" eingeführt?

Es diente der Erweiterung und Präzisierung der Indizierungskriterien, um insbesondere auf mediale Gewaltdarstellungen effektiver reagieren zu können.

Was ist der Unterschied zwischen der BPjM und der KJM?

Die BPjM ist primär für Trägermedien (z.B. Spiele, Datenträger) zuständig, während die KJM die Einhaltung des Jugendmedienschutz-Staatsvertrags im Rundfunk und in Telemedien überwacht.

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Details

Title
Jugendschutzgesetz und Jugendmedienschutz-Staatsvertrag
College
LMU Munich  (Institut für Kommunikationswissenschaft und Medienforschung)
Course
Seminar Medienrecht
Grade
1,0
Author
Isabella Surel (Author)
Publication Year
2008
Pages
14
Catalog Number
V126320
ISBN (eBook)
9783640323081
Language
German
Tags
Jugendschutzgesetz Jugendmedienschutz-Staatsvertrag
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Isabella Surel (Author), 2008, Jugendschutzgesetz und Jugendmedienschutz-Staatsvertrag, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/126320
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