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Der Goodwill-Impairment Test nach IAS 36. Darstellung und Würdigung

Titel: Der Goodwill-Impairment Test nach IAS 36. Darstellung und Würdigung

Seminararbeit , 2012 , 17 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Melissa Dharmasena (Autor:in)

BWL - Unternehmensführung, Management, Organisation
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Ziel dieser Arbeit ist, die derzeit bestehenden Kritikpunkte der Standard IAS 36 zu hinterfragen. Es soll zudem aufgezeigt werden, ob diese auch vor dem aktuellen Hintergrund der Wirtschafts- und Finanzkrise gerechtfertigt sind. Die fortschreitende Globalisierung hat zur Folge, dass viele Unternehmen unter einem erhöhten Leistungs- und Erfolgsdruck stehen. Um den hohen Wachstums- und Gewinnerwartungen der Kapitalmärkte gerecht zu werden, erfolgen vermehrt Unternehmensakquisitionen, aus denen u. a. hohe Goodwillbeträge hervorgehen. Bei kürzlich erfolgten Unternehmensübernahmen betrug der Goodwill oft mehr als die Hälfte der gesamten Bilanzsumme des Akquisitionsobjektes und ist demnach von hoher Bedeutung für die erwerbenden Unternehmen.

Gleichzeitig führt die zunehmende Internationalität der Märkte zu einem stärkeren Einfluss der internationalen Rechnungslegung. Diese gibt durch den im März 2004 verabschiedeten Standard IAS 36 ‘Wertminderung von Vermögenswerten‘ detaillierte Regelungen vor, wie die Folgebewertung des Goodwills mit Hilfe des sog. Impairment Tests zu erfolgen hat. Diese Vorschriften werden jedoch in Theorie und Praxis zunehmend kritisiert. Gründe sind insbesondere das Vorgehen bei der Ermittlung der erforderlichen Werte sowie die bei der Durchführung des Impairment Tests entstehenden Ermessensspielräume für die Bilanzierenden.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. EINLEITUNG

1.1. Zielsetzung

1.2. Gang der Arbeit

2. DARSTELLUNG DES IAS 36

2.1. Anwendungsbereich und Definitionen

2.2. Allokation des Goodwills

2.3. Durchführung des Impairment Tests

2.3.1. Beizulegender Zeitwert abzgl. Verkaufskosten

2.3.2. Nutzungswert

3. KRITISCHE WÜRDIGUNG

4. FAZIT

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit befasst sich mit der kritischen Untersuchung des Goodwill-Impairment-Tests nach IAS 36. Das primäre Ziel besteht darin, die theoretischen Anforderungen und die praktische Anwendung dieses Werthaltigkeitstests zu analysieren und zu hinterfragen, inwiefern die dem Management eingeräumten Ermessensspielräume insbesondere vor dem Hintergrund der Wirtschafts- und Finanzkrise gerechtfertigt sind.

  • Systematik und Durchführung des Goodwill-Impairment-Tests
  • Allokation des Goodwills auf zahlungsmittelgenerierende Einheiten (ZGE)
  • Bilanzpolitische Potenziale und Ermessensspielräume des Managements
  • Bewertung der Informationsfunktion des IFRS-Abschlusses
  • Würdigung der Kritikpunkte im Kontext der aktuellen Wirtschaftslage

Auszug aus dem Buch

2.3. Durchführung des Impairment Tests

Gemäß IAS 36 muss ein Unternehmen gewährleisten, dass die Buchwerte seiner Vermögenswerte nicht über dem sog. erzielbaren Betrag (recoverable amount) bewertet und bilanziert werden. Dabei ist für den Goodwill, dem eine unbegrenzte Nutzungsdauer zugesprochen wird, keine planmäßige Abschreibung vorzunehmen. Stattdessen ist dieser in Verbindung mit den ZGE mindestens einmal jährlich einem obligatorischen Impairment Test zu unterziehen. Der Zeitpunkt innerhalb des Geschäftsjahres, zu dem die Bewertung erfolgen soll, kann für jede ZGE frei gewählt werden, ist aber in den Folgejahren stets beizubehalten.

Ferner ist bei vorliegenden Indikatoren für mögliche Wertminderungen (sog. triggering events) eine ereignisbezogene, unterjährige Überprüfung der Werthaltigkeit vorzunehmen. Zu diesen zählen bspw. erhebliche Verminderungen des Marktwertes, negative Änderungen des Unternehmensumfeldes und interne Hinweise auf eine rückläufige, ökonomische Ertragskraft der Vermögenswerte.

Die konkrete Durchführung des Impairment Tests beinhaltet den Vergleich des erzielbaren Betrags der ZGE mit deren Buchwert inklusive des zugeordneten Goodwills.

Zusammenfassung der Kapitel

1. EINLEITUNG: Dieses Kapitel erläutert die zunehmende Relevanz von Unternehmensakquisitionen und die kritische Einstellung gegenüber den Bewertungsregeln nach IAS 36, um die Zielsetzung der Arbeit abzuleiten.

2. DARSTELLUNG DES IAS 36: Hier werden die Grundlagen des Standards, die technische Allokation des Goodwills auf zahlungsmittelgenerierende Einheiten (ZGE) sowie die Methoden zur Ermittlung des erzielbaren Betrags detailliert beschrieben.

3. KRITISCHE WÜRDIGUNG: Dieses Kapitel analysiert die Vor- und Nachteile des Impairment Tests, wobei insbesondere die Ermessensspielräume des Managements und deren Bilanzierungsmotive im Fokus stehen.

4. FAZIT: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und warnt vor den Risiken bilanzpolitischer Steuerungsversuche des Managements, die langfristig zu einer verzerrten Darstellung der Unternehmenslage führen können.

Schlüsselwörter

IAS 36, Goodwill, Impairment Test, Werthaltigkeitstest, zahlungsmittelgenerierende Einheiten, ZGE, Bilanzpolitik, Unternehmensakquisition, Rechnungslegung, Nutzungswert, beizulegender Zeitwert, IFRS, Wertminderung, Cashflow, Ermessensspielraum

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es grundsätzlich in dieser Arbeit?

Die Arbeit untersucht die bilanzielle Behandlung von Goodwill durch den Impairment Test nach IAS 36 und hinterfragt dessen praktische Anwendungsmöglichkeiten.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Die zentralen Felder umfassen die Systematik des Impairment Tests, die Goodwill-Allokation sowie die kritische Würdigung subjektiver Ermessensspielräume.

Welches Ziel verfolgt die Arbeit primär?

Ziel ist es, die Kritikpunkte am Goodwill-Impairment-Test zu beleuchten und zu prüfen, ob die Kritik vor dem Hintergrund der Finanz- und Wirtschaftskrise berechtigt ist.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt eine theoretische Analyse der geltenden IAS/IFRS-Rechnungslegungsstandards sowie eine kritische Auseinandersetzung mit der Fachliteratur.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine Darstellung des IAS 36 inklusive technischer Bewertungsdetails sowie einen kritischen Teil zur Anwendung des Standards.

Durch welche Schlüsselwörter lässt sich die Arbeit charakterisieren?

Die Schwerpunkte liegen auf Goodwill, Impairment Test, Bilanzpolitik, IFRS-Rechnungslegung und zahlungsmittelgenerierenden Einheiten (ZGE).

Warum wird der Impairment Test in der Arbeit kritisiert?

Kritisiert werden vor allem die hohe Subjektivität, die Ermessensspielräume bei der Parameterwahl und die potenzielle Nutzung für bilanzpolitische Ziele.

Welche Rolle spielt die Wirtschaftskrise in der Argumentation der Autorin?

Die Krise dient als Indikator dafür, dass trotz schwieriger Marktlagen, die eigentlich Wertminderungen erfordern würden, oft keine außerplanmäßigen Abschreibungen vorgenommen werden.

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Details

Titel
Der Goodwill-Impairment Test nach IAS 36. Darstellung und Würdigung
Hochschule
FOM Essen, Hochschule für Oekonomie & Management gemeinnützige GmbH, Hochschulleitung Essen früher Fachhochschule
Note
1,3
Autor
Melissa Dharmasena (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2012
Seiten
17
Katalognummer
V1263270
ISBN (PDF)
9783346699176
ISBN (Buch)
9783346699183
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Goodwill IAS36 Impairment
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Melissa Dharmasena (Autor:in), 2012, Der Goodwill-Impairment Test nach IAS 36. Darstellung und Würdigung, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1263270
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  17  Seiten
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