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Die PISA-Studie. Einblicke in die Lesekompetenz deutscher SchülerInnen

Titel: Die PISA-Studie. Einblicke in die Lesekompetenz deutscher SchülerInnen

Hausarbeit , 2019 , 29 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Selina Pröhl (Autor:in)

Pädagogik - Schulpädagogik
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Die vorliegende Arbeit befasst sich mit den Veränderungen der Lesekompetenz in Bezug auf die Jahre 2000 und 2009. Der Aufbau gestaltet sich wie folgt: Zu Beginn wird eine Einführung in das Bearbeitungsgebiet von PISA dargelegt. In diesem Zusammenhang werden die Begriffsbestimmung sowie die Zielsetzung der Studie veranschaulicht. Des Weiteren werden die TeilnehmerInnen, der Erhebungszyklus und die Testentwicklung genauer beleuchtet.

Um einen Gesamteindruck der Studie zu erhalten, wird zudem der Ablauf einer Erhebung behandelt. Im weiteren Verlauf dieser Arbeit wird genauer auf den Untersuchungsgegenstand der Lesekompetenz eingegangen. Dazu wird in einem ersten Schritt eine Definition von Lesekompetenz erarbeitet, wie sie auch in der PISA-Studie Verwendung findet.

Um daraufhin aufzuzeigen, wie die Lesekompetenz gemessen wird, werden die Rahmenkonzeption, die Skalierung sowie die Kompetenzstufen näher erläutert. Im abschließenden Kapitel wird auf Befunde der Lesekompetenz zwischen den Jahren 2000 und 2009 eingegangen. Dazu wird die durchschnittliche Verteilung der SchülerInnen der verschiedenen Staaten sowie die der deutschen SchülerInnen pro Kompetenzstufe näher untersucht.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

1.1 Stellenwert und Intension

2. Die PISA-Studie

2.1 Begriffsbestimmung

2.2 Zielsetzung

2.2 Teilnehmer

2.3 Erhebungszyklus

2.4 Testentwicklung

2.5 Ablauf eines Testtages

3. Untersuchungsgegenstand „Reading Literacy“

3.1 Definition der Lesekompetenz

3.2 Rahmenkonzept zur Erfassung der Lesekompetenz

3.3 Skalierung

3.4 Lesekompetenzstufen

4. Befunde der Lesekompetenz im Trend 2000 bis 2009

4.1 Verteilung entlang der Kompetenzstufen 2000

4.2 Verteilung entlang der Kompetenzstufen 2009

4.3 Bilanz der Veränderungen: PISA 2000 bis 2009

4.3.1 Die Entwicklungen von 2000 bis 2009

4.3.2 Mögliche Bedingungen der Lesekompetenzsteigerung

5. Fazit

Zielsetzung & Themen der Arbeit

Die vorliegende Arbeit untersucht die Entwicklung der Lesekompetenz deutscher Schülerinnen und Schüler zwischen den PISA-Erhebungen der Jahre 2000 und 2009. Ziel ist es, die signifikanten Veränderungen des Kompetenzniveaus innerhalb dieses Zeitraums zu analysieren und mögliche Erklärungsansätze für die beobachteten Entwicklungen im deutschen Bildungssystem aufzuzeigen.

  • Grundlagen und Zielsetzung der internationalen PISA-Studie
  • Definition und Erfassung von Lesekompetenz als zentrale Kulturtechnik
  • Vergleichende Analyse der Testergebnisse von 2000 und 2009
  • Identifikation relevanter Einflussfaktoren für Leistungssteigerungen
  • Bedeutung der PISA-Ergebnisse für die deutsche Bildungspolitik

Auszug aus dem Buch

1.1 Stellenwert und Intension

Viele Jahrzehnte lang galt das Bildungswesen Deutschlands als qualitativ wertvoll, wodurch es national, sowie international eine Vorbildfunktion innehatte (vgl. Van Ackeren 2002, S.157). Allerdings führte gerade die empirisch nicht überprüfte und zweifelsfreie Überzeugung vom deutschen Bildungswesen, sowie die jahrelang unregelmäßige Teilnahme an internationalen Vergleichen zu einer verspäteten Aufdeckung von vorhandenen Defiziten (vgl. Gräsel 2011, S.22ff.). Aufgrund dessen ließen die unbefriedigenden Ergebnisse der Teilnahme an TIMSS 1995, Trend in International Mathematics and Science Study, ebenso wie an PISA 2000, Programm for International Student Assessment, erste öffentliche Diskussionen zu, die später in Schlagzeilen wie dem „PISA-Schock“ endeten (vgl. Sälzer 2015, S.3).

Das schlechte Abschneiden Deutschlands bei TIMSS blieb nicht ohne Folgen und mündete am 24. Oktober 1997 in den Konstanzer Beschluss. Die Kultusministerkonferenz legte die nunmehr immerwährende Beteiligung Deutschlands an nationalen sowie internationalen Studien fest (vgl. Bromme et al. 2014, S.3ff.). Darunter fällt auch die seit 2000 im dreijährigen Rhythmus stattfindende PISA-Studie. Ebenso wie bei TIMSS spiegelte PISA, das unterdurchschnittliche Abschneiden Deutschlands wieder. Die Studie wies jedoch neben Defiziten in der Mathematik und Naturwissenschaft, ebenfalls Probleme bei der Lesekompetenz nach (vgl. Schiefele et al. 2004, S.9). Ein weiterer Kompetenzbereich zeigte somit Schwachpunkte auf, dem im Land der Dichter und Denker einige mehr zugetraut hätten und gar als Stärke angesehen haben (vgl. ebd.).

Nichtsdestotrotz hat die PISA-Studie die Lesekompetenz ins Zentrum ihrer Überprüfung gerückt. Dies ist insofern von Vorteil, da alle erforderlichen Kompetenzen zum Großteil durch Texte erschlossen werden. Aus diesem Grund kann die Lesekompetenz als wichtigste Kompetenz angesehen werden. Sie ist sowohl in der Schule als auch darüber hinaus für die gesellschaftliche Teilhabe notwendig (vgl. Artelt et al. 2001, S.78). Daher wird sich in der vorliegenden Arbeit der Lesekompetenz gewidmet, die nunmehr zum dritten Mal den Schwerpunkt einer PISA-Studie bildete.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung stellt das Thema der PISA-Studie vor, definiert die Leitfrage der Arbeit und erläutert den Aufbau der Untersuchung.

2. Die PISA-Studie: Dieses Kapitel liefert eine grundlegende Einführung in das Akronym PISA, dessen Zielsetzung, Auswahlkriterien der Teilnehmer sowie den Ablauf und die methodische Testentwicklung.

3. Untersuchungsgegenstand „Reading Literacy“: Der Abschnitt widmet sich der theoretischen Definition der Lesekompetenz sowie der Rahmenkonzeption und Skalierung, die zur Messung der Schülerleistungen angewandt werden.

4. Befunde der Lesekompetenz im Trend 2000 bis 2009: Hier erfolgt eine detaillierte Gegenüberstellung der Testergebnisse, wobei besonders die positive Entwicklung und die Faktoren für Leistungssteigerungen in Deutschland hervorgehoben werden.

5. Fazit: Das Fazit resümiert die Auswirkungen des PISA-Schocks auf Deutschland und bewertet den Erfolg der erzielten Fortschritte im Kontext bildungspolitischer Anforderungen.

Schlüsselwörter

PISA-Studie, Lesekompetenz, Reading Literacy, Bildungsmonitoring, OECD, Kompetenzstufen, Schulleistungsstudie, Schulentwicklung, Leistungsvergleich, Bildungsforschung, Deutschland, Schulergebnisse, TIMSS, Bildungspolitik.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit den Veränderungen der Lesekompetenz deutscher Schülerinnen und Schüler im Vergleich der PISA-Studien von 2000 und 2009.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Im Zentrum stehen die Konzepte der Lesekompetenz, die methodische Erfassung durch die PISA-Studie sowie die empirische Analyse der Leistungsentwicklung in Deutschland über ein Jahrzehnt hinweg.

Was stellt das primäre Ziel oder die Forschungsfrage dar?

Die zentrale Frage lautet, wie sich die Lesekompetenz deutscher Schülerinnen und Schüler zwischen 2000 und 2009 entwickelt hat und welche Bedingungen für diese Veränderungen maßgeblich waren.

Welche wissenschaftliche Methode wird in der Arbeit verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literatur- und Quellenanalyse der PISA-Berichte und begleitender wissenschaftlicher Studien, um die Ergebnisse der verschiedenen Erhebungszeitpunkte gegenüberzustellen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Einführung in das PISA-Konzept, die Definition von Lesekompetenz als Untersuchungsgegenstand sowie die detaillierte Auswertung der Kompetenzstufen und Trends.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Untersuchung?

Die Arbeit wird durch Begriffe wie PISA-Studie, Lesekompetenz, Bildungsmonitoring, Kompetenzstufen und Leistungsvergleich charakterisiert.

Wie wird in der Arbeit der Begriff "PISA-Schock" interpretiert?

Der Begriff beschreibt die ernüchternde Reaktion auf die Ergebnisse der TIMSS- und PISA-Studien 2000, die Defizite im deutschen Bildungssystem aufdeckten und weitreichende bildungspolitische Konsequenzen nach sich zogen.

Welche Rolle spielen Migrationshintergründe bei der Analyse?

Die Arbeit thematisiert den Anstieg der Leistungen bei Schülerinnen und Schülern mit Migrationshintergrund, stellt jedoch fest, dass weiterhin eine signifikante Kluft in den Kompetenzbereichen bestehen bleibt.

Ende der Leseprobe aus 29 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Die PISA-Studie. Einblicke in die Lesekompetenz deutscher SchülerInnen
Hochschule
Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg  (Bildungswissenschaft)
Note
1,0
Autor
Selina Pröhl (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2019
Seiten
29
Katalognummer
V1263337
ISBN (PDF)
9783346703538
ISBN (Buch)
9783346703545
Sprache
Deutsch
Schlagworte
PISA Studie Pädagogik Schule Schüler Schülerinnen Lesekompetenz
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Selina Pröhl (Autor:in), 2019, Die PISA-Studie. Einblicke in die Lesekompetenz deutscher SchülerInnen, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1263337
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Leseprobe aus  29  Seiten
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