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Fiktionale Texte im Philosophieunterricht

Title: Fiktionale Texte im Philosophieunterricht

Term Paper , 2021 , 34 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Anonym (Author)

Philosophy - Miscellaneous
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Summary Excerpt Details

Die Texte, die im Philosophieunterricht gelesen werden, lassen sich grob in drei Kategorien einteilen: Sachtexte, Literarische (oder auch fiktionale) Texte und Andere Textsorten, wobei die am häufigsten gelesene Kategorie die Sachtexte sind. Während im Deutsch- und Englischunterricht fiktionale Texte seit langer Zeit dazugehören, ist es im Philosophieunterricht eher ungewöhnlich, mit diesen Texten zu arbeiten. Meistens werden dort Sachtexte, die ein konkretes Problem in der Philosophie behandeln, gelesen. Während diese Sachtexte hauptsächlich einen informativen Charakter haben, enthalten fiktionale Texte zusätzlich viele subjektive Wertungen, was ein emotionelles Engagement der Lernenden hervorruft und einen Anlass zum Meinungsaustausch zur Folge hat. Dadurch können auch fiktionale Texte in den Philosophieunterricht mit einbezogen werden. Diese Arbeit wird sich damit befassen, fiktionale Texte in den Philosophieunterricht sinnvoll einzugliedern.

In einem ersten Schritt wird definiert, worum es sich bei fiktionalen Texten handelt und wodurch sie sich von Sachtexten abgrenzen. Hierbei wird auch auf die unterschiedlichen Varianten von fiktionalen Texten eingegangen.
Im nächsten Schritt werden Lyrische Texte und Jugendbücher in Bezug auf ihren Nutzen für den Philosophieunterricht untersucht. Hierbei wird konkret darauf eingegangen, zu welchen Themen sich literarische Texte besonders anbieten. Anzumerken ist hier, dass in dieser Arbeit nur einige wenige Variationen vorgestellt werden können, dies jedoch nicht bedeutet, dass die nicht behandelten Textsorten nicht geeignet sind.

Anschließend werde ich auf die Probleme, die bei der Verwendung literarischer Texte auftreten können, eingehen.
Im letzten Teil wird eine exemplarische Unterrichtsstunde mit Einbindung eines fiktionalen Textes dargestellt. Diese wurde nie in der Realität durchgeführt und muss daher ohne eine Reflexion auskommen und beruht ausschließlich auf einer theoretischen Einschätzung der Situation. Zum Schluss folgt noch ein Fazit, in dem reflektiert wird, ob fiktionale Texte für den Philosophieunterricht einen tatsächlichen Mehrwert haben könnten und wie dieser konkret aussehen könnte.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Fiktionale Texte und Sachtexte im Vergleich

3 Fiktionale Texte im Philosophieunterricht

3.1 Lyrik im Philosophieunterricht

3.2 Jugendbücher im Philosophieunterricht

3.2.1 NICHTS. Was im Leben wichtig ist

3.2.2 Tote Mädchen lügen nicht

3.3 Probleme beim Einsatz fiktionaler Literatur

4 Exemplarische Unterrichtsstunde

4.1 Lerngruppenanalyse (Annahme)

4.2 Kompetenz- und Zielorientierung der Stunde

4.3 Didaktische und methodische Analyse

4.4 Verlaufsplan

5 Fazit

6 Quellen

7 Anhang

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit exploriert das didaktische Potenzial fiktionaler Texte, insbesondere Lyrik und Jugendbücher, als methodische Erweiterung für den Philosophie- und Ethikunterricht, um Schülerinnen und Schülern einen emotionalen und lebensweltnahen Zugang zu komplexen philosophischen Problemstellungen zu ermöglichen.

  • Integration fiktionaler Literatur zur Förderung der Urteilskraft und Empathie.
  • Vergleichende Analyse von Sachtexten und fiktionalen Textsorten im Unterrichtskontext.
  • Entwicklung und Darstellung einer exemplarischen Unterrichtsstunde zum Thema "Schuld".
  • Herausforderungen und didaktische Anforderungen an die Lehrkraft bei der Textauswahl und -erschließung.

Auszug aus dem Buch

3.1 Lyrik im Philosophieunterricht

Lyrische Texte im Philosophieunterricht sind eine relativ neue Idee. Hierbei muss man sich nicht zwangsweise auf alte lyrische Werke beziehen, welche bereits zu Hauf im Deutschunterricht interpretiert werden. Diese können jedoch auch verwendet werden, da sie durch ihre kurze prägnante Beschreibung eines Gefühls oder Gedankens einen guten Einstieg sein können. Der Philosophieunterricht bietet sich jedoch vor allem dafür an, sich mit moderner Lyrik im Sinne von Liedtexten zu beschäftigen.

Die Arbeit mit Liedtexten steht dabei im Sinne des phänomenologischen Ansatzes, bei dem sich vor allem auf konkrete sinnliche Erfahrungen bezogen wird. Da Musik im Leben von Jugendlichen eine große Rolle spielt und insbesondere zu ihrer Persönlichkeitsbildung einen großen Beitrag leistet, ist ein Bezug zur Lebenswelt der SuS direkt hergestellt. Da die Persönlichkeitsbildung ein großer Faktor im Ethik- und Philosophieunterricht der Sekundarstufe I ist, kann man hier die private Persönlichkeitsbildung der SuS mit der im Unterricht verknüpfen.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Diese Einleitung skizziert die methodische Relevanz fiktionaler Texte im Philosophieunterricht als Ergänzung zu klassischen Sachtexten und legt den Aufbau der Arbeit dar.

2 Fiktionale Texte und Sachtexte im Vergleich: Dieses Kapitel definiert fiktionale Literatur und Sachtexte, ordnet sie anhand ihrer Wirkungsweise ein und stellt die spezifischen Anforderungen der Analyse gegenüber.

3 Fiktionale Texte im Philosophieunterricht: Erläutert den didaktischen Mehrwert literarischer Texte für die Kompetenzförderung, insbesondere im Hinblick auf Wahrnehmung, Empathie und den Zugang zu komplexen lebensweltlichen Problemen.

4 Exemplarische Unterrichtsstunde: Zeigt anhand einer konkreten Planung zum Roman „Tote Mädchen lügen nicht“ auf, wie das Thema „Schuld“ methodisch-didaktisch in einer zehnten Klasse umgesetzt werden kann.

5 Fazit: Reflektiert kritisch, dass der Einsatz fiktionaler Literatur kein Selbstläufer ist, sondern eine hohe Kompetenz der Lehrkraft erfordert, um einen echten Mehrwert gegenüber Sachtexten zu generieren.

Schlüsselwörter

Philosophieunterricht, Ethikunterricht, Fiktionale Literatur, Sachtexte, Didaktik, Lyrik, Jugendbücher, Empathie, Kompetenzförderung, Schuld, Suizid, Lebensweltbezug, Unterrichtsplanung, Narrativität, Urteilskraft.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundlegend?

Die Arbeit untersucht, wie fiktionale Texte sinnvoll und zielgerichtet als methodische Ergänzung im Philosophie- und Ethikunterricht eingesetzt werden können, um das Lernen zu bereichern.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentral sind der Vergleich zwischen Sachtexten und Fiktion, die didaktische Eignung von Lyrik und Jugendbüchern sowie die Herausforderungen bei der Planung entsprechender Unterrichtsreihen.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Hauptziel ist es aufzuzeigen, wie Jugendliche durch fiktionale Texte einen lebendigeren Zugang zu philosophischen Fragestellungen finden und wie diese Texte als Projektionsflächen für ethische Reflexionen dienen können.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit stützt sich auf eine theoretische Auseinandersetzung mit fachdidaktischer Literatur und nutzt exemplarische Unterrichtsplanungen, um ihre Thesen zur Anwendung zu prüfen.

Was wird im Hauptteil schwerpunktmäßig behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Abgrenzung der Textgattungen, die Analyse von Lyrik und speziellen Jugendromanen sowie die Durchführung einer exemplarischen Unterrichtsstunde.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Untersuchung?

Methodik, Kompetenzförderung, Lebensweltbezug und ethische Urteilsbildung sind die stärksten Charakteristika dieser Arbeit.

Wie unterscheidet sich der Ansatz bei Jugendbüchern im Vergleich zu Sachtexten?

Während Sachtexte Informationen direkt liefern, erfordern fiktionale Texte eine mentale Verarbeitung und Extraktion der ethischen Problemlage, was die Lernenden dazu befähigt, eigene Perspektiven zu entwickeln.

Welche Rolle spielt die Lehrkraft im Modell der Arbeit?

Die Lehrkraft ist gefordert, eine hohe "Problemfindungskompetenz" zu beweisen, um in fiktionalen Stoffen relevante philosophische Szenen zu identifizieren und diese gezielt zu moderieren.

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Details

Title
Fiktionale Texte im Philosophieunterricht
College
University of Marburg
Grade
1,3
Author
Anonym (Author)
Publication Year
2021
Pages
34
Catalog Number
V1263461
ISBN (PDF)
9783346700384
ISBN (Book)
9783346700391
Language
German
Tags
fiktionale texte philosophieunterricht
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Anonym (Author), 2021, Fiktionale Texte im Philosophieunterricht, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1263461
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