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Wandel vom geozentrischen zum heliozentrischen Weltbild. Warum war die Kirche gegen die neuen Erkenntnisse von Galileo Galilei?

Unterrichtsentwurf für das Fach Geschichte

Titre: Wandel vom geozentrischen zum heliozentrischen Weltbild. Warum war die Kirche gegen die neuen Erkenntnisse von Galileo Galilei?

Plan d'enseignement , 2019 , 9 Pages , Note: 1,7

Autor:in: Anonym (Auteur)

Didactique - Histoire
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Résumé Extrait Résumé des informations

Unterrichtsvorhaben ist dem Inhaltsfeld 6 "Neue Welten und neue Horizonte – Geistige, kulturelle, gesellschaftliche, wirtschaftliche und politische Prozesse" des Kernlehrplans für die Sekundarstufe I an Gymnasium und Gesamtschulen in Nordrhein‐Westfalen zuzuordnen. Inhaltlicher Schwerpunkt des Unterrichtsvorhabens ist "Renaissance, Humanismus und Reformation". Darüber hinaus trägt das Unterrichtsvorhaben zu folgenden übergeordneten Kompetenzerwartungen bei: Die Schülerinnen und Schüler beschreiben wesentliche Entwicklungen, Umbrüche und Kontinuitäten im
Zusammenhang und wenden grundlegende historische Fachbegriffe sachgerecht an. Sie formulieren Fragestellungen, entwickeln und überprüfen Hypothesen, identifizieren in Texten Informationen, die für die gestellte Frage relevant sind,
und benennen den Hauptgedanken eines Texts. Sie analysieren, vergleichen, unterscheiden und gewichten in Ansätzen das Handeln von Menschen im Kontext ihrer zeitgenössischen Wertvorstellungen.

Die SuS erarbeiten anhand einer Quelle über das Ende des Inquisitionsprozesses von Galilei Galileo, weshalb dieser seine Erkenntnisse über das heliozentrische Weltbild widerruft und beurteilen, dass die Kirche eine ablehnende Haltung gegenüber den neuen wissenschaftlichen Erkenntnissen des Galilei hatte und schlussfolgern, dass sich ein Konflikt zwischen Religion und Wissenschaft anbahnte.

Extrait


Inhaltsverzeichnis der Unterrichtseinheit

1. Themen des Unterrichtsvorhabens

2. Hausaufgaben

2.1 Hausaufgaben zur Stunde

2.2 Hausaufgaben zur nächsten Stunde

3. Angestrebter Kompetenzstand am Ende der Stunde

3.1 Kompetenzschwerpunkt

3.2 Stufen des Kompetenzaufbaus

3.3 Bezug zu den Kompetenzerwartungen

4. Verlaufsplan

4.1 Antizipierte SuS Antworten

5. Anhang

5.1 Verwendete Literatur

5.2 Bildquellen

5.3 In der Stunde eingesetzte Materialien

Zielsetzung & Themen der Unterrichtseinheit

Die Unterrichtseinheit zielt darauf ab, den historischen Konflikt zwischen der mittelalterlichen kirchlichen Weltsicht und den aufkommenden wissenschaftlichen Erkenntnissen der Neuzeit, exemplifiziert am Schicksal Galileo Galileis, kritisch zu analysieren und zu bewerten.

  • Wandel vom geozentrischen zum heliozentrischen Weltbild
  • Die Rolle der Inquisition und der Widerruf Galileis
  • Spannungsfeld zwischen religiösen Dogmen und wissenschaftlicher Forschung
  • Reflexion über die gesellschaftliche Bedeutung neuer Erkenntnisse

Auszug aus dem Buch

Q4 Galileo Galilei widerruft

1633 wird Galileo Galilei am Ende seines Inquisitionsprozesses gezwungen, seine Erkenntnisse, welche das heliozentrische Weltbild bestätigt hatten, schriftlich zu widerrufen:

Ich, Galileo, Sohn des Vinzenz Galilei aus Florenz, 70 Jahre alt, stand vor Gericht [...]. Ich habe vor mir die heiligen Evangelien, berühre sie mit der Hand und schwöre, dass ich immer geglaubt habe, [...] alles was die heilige katholische und apostolische Kirche für wahr hält, predigt und lehrt. Es war mir von der heiligen katholischen und apostolischen Kirche auferlegt worden, dass ich völlig die falsche Meinung aufgeben müsse, dass die Sonne der Mittelpunkt der Welt ist, und dass sie sich nicht bewegt, und dass die Erde nicht der Mittelpunkt der Welt ist, und dass sie sich bewegt.

Es war mir weiter befohlen worden, dass diese falsche Lehre nicht vertreten oder verteidigen dürfe und in keiner Weise lehren dürfe, weder in Wort noch in Schrift. Es war mir auch erklärt worden, dass jene Lehre der Heiligen Schrift zuwider sei.

Trotzdem habe ich ein Buch über jene falsche Lehre geschrieben.

Daher bin ich der Ketzerei beschuldigt worden, dass ich die Meinung vertreten habe, dass die Sonne Mittelpunkt der Welt und unbeweglich ist, und dass die Erde nicht Mittelpunkt ist und sich bewegt. [...] Von diesem schweren Verdacht möchte ich mich reinigen. Daher schwöre ich mit aufrichtigem Sinn und verfluche jene Irrtümer und Ketzereien, die der katholischen Kirche entgegenstehen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Themen des Unterrichtsvorhabens: Dieses Kapitel gibt eine Übersicht über die acht Unterrichtsstunden des Vorhabens, die den Übergang vom Mittelalter zur Neuzeit thematisieren.

2. Hausaufgaben: Hier wird festgelegt, dass für die vorliegende Stunde keine Hausaufgaben erteilt werden und für die nächste Stunde keine Bearbeitung möglich ist.

3. Angestrebter Kompetenzstand am Ende der Stunde: Dieses Kapitel definiert die Lernziele, bei denen die Schüler den Konflikt zwischen Galileis wissenschaftlichen Erkenntnissen und der kirchlichen Lehre analysieren.

4. Verlaufsplan: Ein detaillierter Ablaufplan der Unterrichtsstunde, gegliedert in methodische Phasen inklusive der antizipierten Schülerantworten.

5. Anhang: Enthält die Quellenangaben, verwendete Literatur und eine Übersicht der in der Stunde genutzten Materialien.

Schlüsselwörter

Galileo Galilei, Heliozentrisches Weltbild, Geozentrisches Weltbild, Inquisition, Kirche, Ketzerei, Wissenschaft, Renaissance, Reformation, Humanismus, Konflikt, Beweisführung, Autorität, Aufklärung, Mittelalter

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Unterrichtseinheit grundsätzlich?

Die Arbeit fokussiert sich auf den Übergang vom Mittelalter zur Neuzeit und thematisiert den Wandel der Weltsicht sowie die damit verbundenen gesellschaftlichen und religiösen Konflikte.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Schwerpunkte liegen auf der Renaissance, dem Humanismus, der Reformation und insbesondere dem Konflikt zwischen wissenschaftlichem Fortschritt und religiösem Dogmatismus.

Was ist das primäre Ziel der Stunde?

Die Schüler sollen verstehen, warum Galileo Galilei seine Erkenntnisse widerrufen musste und wie sich ein grundlegender Konflikt zwischen Glaube und Wissenschaft entwickelte.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Unterrichtseinheit setzt auf Quellenarbeit, wobei speziell die Methode „Kniff mit dem Knick“ angewendet wird, um Fachbegriffe innerhalb der Analyse einer historischen Quelle zu klären.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in einen detaillierten Verlaufsplan, der das historische Ereignis des Inquisitionsprozesses gegen Galilei didaktisch aufbereitet.

Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit?

Zentrale Begriffe sind Heliozentrismus, Inquisition, Ketzerei, kirchliche Autorität und die wissenschaftliche Revolution der Neuzeit.

Warum stand Galileo Galilei konkret vor der Inquisition?

Er wurde beschuldigt, mit der Veröffentlichung seiner Erkenntnisse zum heliozentrischen Weltbild die Lehren der Bibel und der katholischen Kirche infrage gestellt zu haben.

Welche Rolle spielte die Kirche in diesem historischen Kontext?

Die Kirche fungierte als Instanz, die aufgrund ihrer Auslegungsautorität der Heiligen Schrift neue naturwissenschaftliche Beweise als gefährliche Irrtümer und Ketzerei einstufte.

Was ist der „Kniff mit dem Knick“?

Es handelt sich um eine methodische Hilfe bei der Arbeit mit Quellentexten, bei der Fachbegriffe auf einer umgeknickten Seite erläutert werden, um das Textverständnis zu fördern.

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Résumé des informations

Titre
Wandel vom geozentrischen zum heliozentrischen Weltbild. Warum war die Kirche gegen die neuen Erkenntnisse von Galileo Galilei?
Sous-titre
Unterrichtsentwurf für das Fach Geschichte
Université
Studienseminar für Lehrämter an Schulen Dortmund II - Gymnasien/Gesamtschulen
Note
1,7
Auteur
Anonym (Auteur)
Année de publication
2019
Pages
9
N° de catalogue
V1263527
ISBN (PDF)
9783346710574
Langue
allemand
mots-clé
wandel weltbild warum kirche erkenntnisse galileo galilei unterrichtsentwurf fach geschichte
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Anonym (Auteur), 2019, Wandel vom geozentrischen zum heliozentrischen Weltbild. Warum war die Kirche gegen die neuen Erkenntnisse von Galileo Galilei?, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1263527
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Extrait de  9  pages
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