Der pragmatische Ansatz von Watzlawick unter Einbeziehung des Teufelskreismodells nach Schulz von Thun

Analyse eines Konfliktgesprächs im Kontext einer Kindertagesstätte


Seminararbeit, 2009

21 Seiten, Note: 1,3


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis:

1. Einleitung

2. Begriffsdefinition
2.1 Kommunikation und Interaktion
2.1.1 Kommunikationsverständnis nach Watzlawick, Beavin und Jackson
2.1.2 Kommunikationsverständnis nach Schulz von Thun
2.2 Metakommunikation

3. Die fünf pragmatischen Axiome nach Watzlawick, Beavin und Jackson
3.1 Erstes Axiom: „Die Unmöglichkeit, nicht zu kommunizieren“
3.2 Zweites Axiom: „Die Inhalts- und Beziehungsaspekte der Kommunikation“
3.3 Drittes Axiom: „Die Interpunktion von Ereignisfolgen“
3.4 Viertes Axiom: „Digitale und analoge Kommunikation“
3.5 Fünftes Axiom: „Symmetrische und komplementäre Interaktionen“
3.6 Einordnung des theoretischen Ansatzes von Watzlawick, Beavin und Jackson

4. Das Teufelskreismodell nach Schulz von Thun
4.1 Einordnung des theoretischen Ansatzes von Schulz von Thun

5. Anwendungsbeispiel: Analyse eines Konfliktgesprä chs im Kontext einer Kindertagesstä tte
5.1 Darstellung der Ausgangssituation
5.2 Analyse des Konfliktes nach den Axiomen unter Einbeziehung des
Teufelskreismodells
5.2.1 Erstes Axiom: „Die Unmöglichkeit, nicht zu kommunizieren“
5.2.2 Zweites Axiom: „Die Inhalts- und Beziehungsaspekte der Kommunikation“
5.2.3 Drittes Axiom: „Die Interpunktion von Ereignisfolgen“
5.2.4 Viertes Axiom: „Digitale und analoge Kommunikation“
5.2.5 Fünftes Axiom: „Symmetrische und komplementäre
Interaktionen“
5.2.6 Teufelskreismodell
5.3 Durchführung und Ergebnis des Gespräches
5.4 Interpretation des Gespräches

6. Zusammenfassende Beurteilung und Ausblick

Literaturverzeichnis

Quellenverzeichnis der Abbildungen

Erklärung

1. Einleitung

Jeder Mensch teilt sich mit, ob er das bewusst möchte oder nicht. Das heißt, er kommuniziert und interagiert mit anderen. Häufig wird seine Nachricht nicht so von seinen Mitmenschen verstanden, wie er es sich gewünscht hätte. Im täglichen Kontakt kommt es häufig zu einer gestörten Kommunikation, aus der nicht selten ein Konflikt entstehen kann.

Der Begriff „Konflikt“ wird im Rahmen der Hausarbeit verstanden als Situation, in der ein Individuum zwischen mindestens zwei Verhaltensweisen wählen muss und diese Entscheidung zur Unsicherheit führt, inwieweit die Verhaltenswahl das Individuum selbst und seine Mitmenschen beeinflussen kann (Feger, 1999, S.363). Gründe für die gestörte Kommunikation sucht der Betroffene oft bei seinem Gegenüber, der versucht die Nachricht zu entschlüsseln. Da eine Nachricht in der zwischenmenschlichen Kommunikation ein ganzes Bündel an Botschaften enthält, läuft der Empfänger der Nachricht Gefahr, die Botschaften nur unvollständig oder fehlerhaft zu dechiffrieren.

Als Antwort auf die Nachricht wird der Empfänger selbst zum Sender einer Nachricht, wodurch sich ein sogenannter „Ping-Pong-Effekt“ ergeben kann, der in der Kommunikationspsychologie als Teufelskreis beschrieben wird.

Die vorliegende Arbeit geht der Frage nach, was Kommunikation ausmacht und möchte Möglichkeiten aufzeigen, wie eine störungsfreie Kommunikation erreicht werden kann.

Zunächst (Kapitel 2) soll definiert werden, wie der Begriff „Kommunikation“ sowie weitere Begriffe der hier beschriebenen Kommunikationstheorien verstanden werden. In Kapitel 3 und Kapitel 4 werden theoretische Grundlagen der beschriebenen Kommunikationstheorien näher betrachtet und die theoretischen Ansätze, mit Bezug auf den aktuellen Forschungsstand, reflektiert. Im Anschluss (Kapitel 5) folgt ein praktisches Anwendungsbeispiel, welches anhand der zuvor beschriebenen Kommunikationstheorien analysiert werden soll. Abschließend (Kapitel 6) soll dargelegt werden, ob sich der pragmatische Ansatz des Philosophen und Psychotherapeuten Watzlawick und seinem interdisziplinär zusammengesetzten Forscherteam, unter besonderer Berücksichtigung des Teufelskreismodells des Psychologen Schulz von Thun, bewährt hat.

Die hier beschriebene Person wurde über die Hausarbeit informiert und ist mit der Bearbeitung des Konfliktgespräches im Rahmen dieser Hausarbeit einverstanden.

2. Begriffsdefinition

Nachfolgend werden Begriffe erläutert, die für die Hausarbeit ein wichtiges Fundament darstellen.

2.1 Kommunikation und Interaktion

In der Sozialpsychologie werden diese Begriffe oft gleichbedeutend verwendet. Für einen spezifischeren Einblick ist es sinnvoll, sie zunächst getrennt zu betrachten.

Der Begriff Kommunikation , aus dem lateinischen „communicatio“, heißt Mitteilung oder Unterredung (Duden, 2000, S.726). Diese etymologische Definition sagt nichts über die Anzahl und Stellung der Person(en) aus, die sich mitteilen. Die tätigkeitsbezogene Definition von „kommunizieren“, lat. „communicare“, verdeutlicht schon eher das „gemeinschaftlich tun, mitteilen“ (Duden, 2000, S.726). Daraus wird deutlich, dass Kommunikation in der Regel zwischen mindestens zwei Personen stattfindet, jedoch nicht inwieweit und wie die beteiligten Personen sich mitteilen. Stark vereinfacht ausgedrückt gibt es einen Sender der eine Nachricht sendet und einen Empfänger der diese Nachricht aufnimmt (in Anlehnung an Shannon & Weaver, 1949; Abb.1).

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abb.1: Kommunikationsmodell nach Shannon & Weaver

Dieses Grundgerüst wurde von vielen Kommunikationswissenschaftlern, Psychologen, Psychiatern etc. aufgegriffen und weiterentwickelt.

Die Verwendung des Kommunikationsbegriffes hat viele unterschiedliche Definitionen erfahren und ist zu komplex, als dass ihm eine allgemeingültige Definition gerecht werden könnte (Maletzke, 1998, S.40). Entscheidend ist der Rahmen, in dem Kommunikation stattfindet. Um Kommunikation kompetent anwenden zu können, bedarf es des Wissens, „in welchem sozialen Kontext, in welcher Form und mit welchen Erwartungen welchem Gesprächspartner etwas zu sagen oder auch zu verschweigen ist“ (Schmidtmann, 2006, S.12).

Während bei der Kommunikation die Mitteilung im Vordergrund steht, betont die Interaktion die beeinflussende Wechselwirkung und Steuerung, also ein aufeinander bezogenes Handeln von mindestens zwei Personen.

Auch die Interaktion ist vom Kontext abhängig. Sie kann aus drei Perspektiven betrachtet werden. Zunächst im gesellschaftlichem Kontext, der durch Rollen und Normen geprägt ist. Dann im Kontext, der sich auf die Individuen bezieht, indem das Verhalten der Kommunikationsteilnehmer zueinander betrachtet wird. Sowie im interaktionistischen Kontext, der die Wechselwirkung und Auswirkung betrachtet (Graumann, 1999, S.323f.).

2.1.1 Kommunikationsverständnis nach Watzlawick, Beavin und Jackson

In ihrem 1969, in deutscher Erstausgabe, erschienenen Buch „Menschliche Kommunikation“ beschreiben Paul Watzlawick, Jeanet H. Beavin und Don D. Jackson Kommunikation gleichzeitig als Verhalten. Dieser Ansicht legen sie das Studium der Semiotik nach Charles Morris (1938) zugrunde.

Er unterteilt die Semiotik in Semantik, Syntaktik und Pragmatik. Ohne eine wechselseitige Abhängigkeit dieser Dreiteilung abzusprechen, liegt der Schwerpunkt für Watzlawick et al. bei der Pragmatik.

Pragmatik betrachtet die Wirkung von Kommunikation, der immer ein Verhalten zugrunde liegt. Dieses Verhalten kann, auch nonverbal, mittels Körpersprache erfolgen. Demnach beeinflusst jede Kommunikation, sprachlich wie auch nichtsprachlich das Verhalten. (Watzlawick, Beavin & Jackson, 2007, S. 22f.). Eine profundere Definition des Kommunikationsbegriffes erfolgt bei den Axiomen im dritten Absatz.

2.1.2 Kommunikationsverständnis nach Schulz von Thun

Angeregt durch die Sprachtheorie von Karl Bühler (1934) und den Axiomen von Watzlawick et al. (1969) entwickelt Friedemann Schulz von Thun daraus sein Modell der zwischenmenschlichen Kommunikation und veröffentlicht es in seinem ersten Band „Miteinander reden - Störungen und Klärungen“ (1981).

In diesem Modell geht Schulz von Thun von einem Kommunikationsquadrat mit den vier Seiten Sachinhalt, Appell, Beziehung und Selbstoffenbarung aus.

In seinem zweiten Band „Miteinander reden - Stile, Werte und Persönlichkeitsentwicklung“ (1989) verwendet Schulz von Thun anstatt Selbstoffenbarung den neutraleren Begriff der Selbstkundgabe (2008, Bd.2, S.19). Während Watzlawick et al. zwischen einem Inhalts- und Beziehungsaspekt von Nachrichten unterscheiden, erweitert Schulz von Thun den Beziehungsaspekt um die drei Seiten Appell, Beziehung und Selbstoffenbarung. Den Inhaltsaspekt setzt er mit der Seite des Sachinhaltes gleich (Schulz von Thun, 2008, Bd.1, S.30).

Schulz von Thun betont die vierdimensionale Angelegenheit der Kommunikation (vgl. Abb.2) welche die Aspekte, sowie eine Ansammlung von Botschaften in einer Nachricht darstellen. Durch die Darstellung der Kommunikation mittels eines Quadrates verweist er auf die Gleichrangigkeit der vier Seiten, die erst in den einzelnen Situationen eine unterschiedliche Gewichtung erreichen können und nimmt Abstand von der Dominanz der Sachebene, wie es in Lern- und Arbeitsprozessen häufig der Fall ist (2008, Bd.1, S.15).

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abb.2: Kommunikationsquadrat mit den vier Seiten einer Nachricht

Ähnlich wie bei Watzlawick et al. besteht Kommunikation aus sprachlichen und nichtsprachlichen Teilen. Schulz von Thun unterscheidet weiter zwischen expliziten und impliziten Botschaften, wobei implizite Botschaften (nicht direkt gesagte Botschaften) oftmals bei nonverbaler Kommunikation eingesetzt werden. Er nimmt bei rein nonverbaler Kommunikation (z.B. Schweigen) Abstand vom Sachinhalt (2008, Bd.1, S.33ff.), während Watzlawick et al. in ihrem zweiten Axiom davon ausgehen, dass jede Kommunikation einen Inhalts- und Beziehungsaspekt inne hat. Das Kommunikationsverständnis von Watzlawick et al. sowie die Modifizierung durch Schulz von Thun sollen dieser Arbeit als Grundlage dienen. Dabei soll überprüft werden, ob sich die Annahmen zur Bewältigung eines Konfliktgespräches eignen.

2.2 Metakommunikation

Der aus dem griechischen stammende Begriff „meta“ bedeutet „zwischen, hinter, nach“ (Duden, 2000, S.863). Das gibt Aufschluss darüber, dass diese Art der Kommunikation zwischen, also währenddessen oder nach einer Kommunikation, die vermutlich nicht zufriedenstellend ablief, stattfindet. Watzlawick et al. beschreiben es genauer als „Kommunikation über die Kommunikation“, die Begriffe verwendet, die nicht mehr Teil der Kommunikation sind, sondern von ihr handeln (2007, S.41f.).

Schulz von Thun schließt sich dieser Definition an, betont in diesem Zusammenhang aber nochmals die explizite Kommunikation (ausdrücklich formuliert) und setzt diese der Metakommunikation gleich (2008, Bd.1, S.91). Watzlawick et al. weisen darauf hin, dass sowohl für Kommunikation, als auch für die Metakommunikation die Sprache das Medium ist (2007, S.42).

3. Die fünf pragmatischen Axiome nach Watzlawick, Beavin und Jackson

Ein interdisziplinär zusammengesetztes Forscherteam um den Philosophen und Psychotherapeuten Paul Watzlawick entwickelt in den 1960ern fünf Axiome, die als Grundeigenschaften zwischenmenschlicher Kommunikation zu verstehen sind. Das nunmehr in 11. unveränderter Auflage erschienene Buch „Menschliche Kommunikation“ (2007) ist bis heute Grundlage zahlreicher wissenschaftlicher Arbeiten im Bereich der Kommunikation.

3.1 Erstes Axiom: „ Die Unmöglichkeit, nicht zu kommunizieren“

Die Substanz jeglicher Kommunikation sind neben Worten auch alle nichtsprachlichen Phänomene, z.B. Tonfall, Geschwindigkeit und Lautstärke, sowie Gestik und Mimik. Auch eine nonverbale Kommunikation spiegelt ein Verhalten wider. Somit ist Verhalten jeglicher Art in jedem Kommunikationsprozess vorhanden. Watzlawick es al. setzen Kommunikation mit Verhalten gleich (vgl. Abs.2.1.1). Auch der Versuch eines Rückzuges aus einer Kommunikation steht für ein Verhalten und hat Mitteilungscharakter. Da sich ein Mensch immer irgendwie verhält, kommuniziert er auch immer und kann somit „nicht nicht kommunizieren“ (Watzlawick et al., 2007, S.53).

Kommunikation erfolgt nicht immer bewusst vom Sender, was der Empfänger aber oftmals nicht erfährt und trotzdem, auf eine bestimmte Art beeinflusst, reagiert. Der jeweilige Empfänger definiert so seine Beziehung zum Sender.

3.2 Zweites Axiom: „Die Inhalts- und Beziehungsaspekte

der Kommunikation“

Jede einzelne Kommunikation (Mitteilung) enthält eine Information. Dabei ist es zunächst nicht relevant, ob der Informationsinhalt wahr oder falsch, gültig oder ungültig ist. Ein weiterer, nicht weniger bedeutender Aspekt einer Mitteilung ist der, wie der Sender vom Empfänger durch die Mitteilung verstanden werden möchte. Der Sender definiert seine Beziehung zum Empfänger mittels dieser Kommunikation.

Der Beziehungsaspekt liefert dem Empfänger Hinweise, wie der die vermittelten Daten auffassen soll. Daher ist für Watzlawick et al. der Beziehungsaspekt identisch mit der Metakommunikation. Metakommunikation hat also nicht nur verbalen, sondern auch nonverbalen Charakter, da Beziehungen selten bewusst und verbal ausgedrückt werden. Immer jedoch wird der Inhaltsaspekt vom Beziehungsaspekt beeinflusst (Watzlawick et al., 2007, S.56). Abhängig von der Unversehrtheit der Beziehung tritt entweder der Inhalts- oder der Beziehungsaspekt in den Vordergrund, wobei eine intaktere Beziehung, den Inhaltsaspekt in den Vordergrund rücken lässt und umgekehrt.

3.3 Drittes Axiom: „Die Interpunktion von Ereignisfolgen“

In einer Kommunikationssituation zwischen Personen kommt es unweigerlich zu einer Interaktion, also einem Mitteilungsaustausch.

Dabei ist es für die Kommunikationsteilnehmer oft schon nach kurzer Zeit nicht mehr möglich zu sagen, welches Verhalten den Kommunikationsprozess bedingt hat. Im Laufe des Kommunikationsprozesses können sich bestimmte Verhaltenstypen herauskristallisieren, welche wiederrum das Verhalten des Kommunikationspartners aufrecht erhalten oder verstärken. Diese Verhaltenstypen (z.B. Führer und Geführter) bedingen sich gegenseitig und können vermutlich ohne den Kommunikationspartner in anderen Situationen mit anderen Kommunikationspartnern anders verteilt sein.

Bei diesem wechselseitigen Mitteilungsaustausch geben die Teilnehmer der Interaktion eine spezifische Struktur, setzten somit eine Interpunktion, die mit anderen Kommunikationsteilnehmern wieder anders interpunktiert werden kann (Watzlawick et al., 2007, S.57f.). Die Aussage von Hippokrates, dass „Alle Teile des Organismus […] einen Kreis“ bilden, und somit „jeder Teil sowohl Anfang als auch Ende“ ist, nehmen Watzlawick et al. zur Grundlage einer Kreisförmigkeit von Kommunikationsabläufen (2007, S.47f.).

[...]

Ende der Leseprobe aus 21 Seiten

Details

Titel
Der pragmatische Ansatz von Watzlawick unter Einbeziehung des Teufelskreismodells nach Schulz von Thun
Untertitel
Analyse eines Konfliktgesprächs im Kontext einer Kindertagesstätte
Hochschule
FernUniversität Hagen
Note
1,3
Autor
Jahr
2009
Seiten
21
Katalognummer
V126364
ISBN (eBook)
9783640323210
ISBN (Buch)
9783640321247
Dateigröße
569 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Ansatz, Watzlawick, Einbeziehung, Teufelskreismodells, Schulz, Thun, Analyse, Konfliktgesprächs, Kontext, Kindertagesstätte
Arbeit zitieren
Antje Haim (Autor), 2009, Der pragmatische Ansatz von Watzlawick unter Einbeziehung des Teufelskreismodells nach Schulz von Thun, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/126364

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