In dieser Abschlussarbeit für den Fachtrainer für Rückentraining geht es um eine Kundin, 22 Jahre, Studentin, sportlich mit Skoliose und eine Kundin, 49 Jahre, Kassiererin, adipös, Bandscheibenvorfall L5/S1 vor etwa 6 Wochen. Die Arbeit behandelt die Themen Wirbelsäule allgemein (Anatomie, wichtige Muskeln, Tiefenmuskulatur), Skoliose (Was ist das? Arten, Therapie, Symptome), Kundin mit Skoliose (Trainingsplangestaltung über 6 Monate), Bandscheibenvorfall (Was ist das? Arten, Therapie, Symptome) und Kundin mit einem Bandscheibenvorfall (Trainingsplanung über 6 Monate).
Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung
2. Die Wirbelsäule
2.1 Die Halswirbelsäule
2.2 Die Brustwirbelsäule
2.3 Die Lendenwirbelsäule
2.4Das Kreuzbein
2.5 Die umliegende Muskulatur der Wirbelsäule
2.5.1 Die tiefe Rückenmuskulatur
2.5.2 Die oberflächliche Rückenmuskulatur
2.6 Bestandteile der Wirbelsäule
3. Krankheitsbild: Skoliose
3.1 Formen der Skoliose & wie sie entstehen kann
3.2 Symptome
3.3 Therapie
4.Trainingsplanung allgemein
5.Fallbeispiel L.
5.1 Ziele
6.Trainingsplanung L.
6.1 Zyklus 1 OK
6.2 Zyklus 2 GK
6.3 Mobilisation & Coretraining
6.4 Fazit
7. Krankheitsbild Bandscheibenvorfall
7.1 Ursachen
7.2 Symptome
8.Fallbeispiel Le.
8.1 Ziele
8.2 Bandscheibenvorfall L5/S1
9.Trainingsplanung Le.
9.1 Zyklus 1 GK
9.2 Zyklus 2 OK/UK/Hybrid
9.3 Mobilisation & Coretraining
9.4 Fazit
Zielsetzung & Themen
Diese Abschlussarbeit für den Fachtrainer für Rückentraining zielt darauf ab, spezialisierte Trainingspläne für zwei unterschiedliche Fallbeispiele zu entwickeln, um durch gezielte anatomische Kenntnisse und methodische Trainingsansätze die Belastbarkeit der Wirbelsäule zu erhöhen und Beschwerden zu lindern. Die Forschungsfrage konzentriert sich auf die Wirksamkeit von individuell angepassten Kraft-, Mobilisations- und Core-Übungen bei spezifischen Wirbelsäulenerkrankungen.
- Anatomische Grundlagen der Wirbelsäule und ihre Bedeutung für das Training.
- Pathologische Betrachtung von Skoliose und Bandscheibenvorfällen (L5/S1).
- Erstellung und Analyse von 6-monatigen Trainingszyklen für zwei Fallbeispiele.
- Integration von Coretraining zur Steigerung der Stabilität und Entlastung der Wirbelsäule.
- Evaluierung von Trainingsmethoden wie dem RIR-System und der Superkompensation.
Auszug aus dem Buch
2.5 Die umliegende Muskulatur der Wirbelsäule
Diese Muskeln müssen in einem optimalen Rückentraining beachtet werden. Durch spezielle Übungen werden diese Mobilisiert und trainiert. Gerade bei einer Erkrankung im Bereich der Wirbelsäule sollte darau geachtet werden das auch die Tiefe Rückenmuskulatur gekräftigt wird da diese für Stabilität der Wirbelsäule sorgen. Die Tiefenmuskulatur ist per Definition die Muskulatur, die das Skelett stützt, schützt und hält. Diese Muskeln geben dem Körper Form und sind Gelenkstabilisierend.
2.5.1 Die tiefe Rückenmuskulatur
Zur Veranschaulichung der Tiefen Rückenmuskulatur habe ich anbei 2 Abbildungen hinzugefügt mit ein er passenden Auflistung der verschiedenen Schichten.
Zusammenfassung der Kapitel
1. Einleitung: Vorstellung der beiden Kundinnen (22, Skoliose; 49, Bandscheibenvorfall) und der geplanten Themengebiete wie Anatomie und Trainingsplanung.
2. Die Wirbelsäule: Detaillierte anatomische Beschreibung der Wirbelsäulenabschnitte, der Muskulatur und der Funktionen der Wirbelsäule.
3. Krankheitsbild: Skoliose: Erklärung der Entstehung, Symptomatik und therapeutischen Ansätze bei Skoliose.
4.Trainingsplanung allgemein: Aufstellung der theoretischen Grundvoraussetzungen für effektives Krafttraining, inklusive RIR-System und Superkompensation.
5.Fallbeispiel L.: Beschreibung der Kundin mit Skoliose, deren Anamnese und individuelle Zielsetzungen für das Training.
6.Trainingsplanung L.: Entwicklung spezifischer Trainingszyklen (OK und GK) sowie Mobilisations- und Core-Übungen für die erste Kundin.
7. Krankheitsbild Bandscheibenvorfall: Definition und Erläuterung der verschiedenen Schweregrade, Ursachen und typischen Symptome eines Bandscheibenvorfalls.
8.Fallbeispiel Le.: Beschreibung der Kundin mit Bandscheibenvorfall L5/S1, deren gesundheitlicher Vorgeschichte und Zielen.
9.Trainingsplanung Le.: Konzeption eines individuellen Trainingsplans für die zweite Kundin, inklusive Intervalltraining und Fokus auf Kraftausdauer.
Schlüsselwörter
Wirbelsäule, Skoliose, Bandscheibenvorfall, Rückentraining, Trainingsplanung, Coretraining, Stabilität, Mobilisation, Lendenwirbelsäule, Kraftaufbau, Superkompensation, Orthopädie, Rückenmuskulatur, Rehabilitation, Beweglichkeit
Häufig gestellte Fragen
Was ist das Hauptziel dieser Abschlussarbeit?
Das Hauptziel ist die Erstellung individueller, fachgerechter Trainingspläne für Personen mit Skoliose und einem Bandscheibenvorfall L5/S1, um deren Rückengesundheit nachhaltig zu fördern.
Welche zentralen Themenfelder werden abgedeckt?
Die Arbeit behandelt die Anatomie der Wirbelsäule, die Krankheitsbilder Skoliose und Bandscheibenvorfall sowie die methodische Planung von Kraft- und Mobilisationstraining.
Was ist die primäre Forschungsfrage?
Wie können durch gezielte, an die jeweilige Diagnose angepasste Trainingsreize und Core-Übungen anatomische Defizite stabilisiert und der Trainingszustand verbessert werden?
Welche wissenschaftlichen Methoden kommen zum Einsatz?
Es werden anatomische Grundlagen kombiniert mit den Prinzipien des Sporttrainings, wie der Superkompensation und dem RIR-System (Reps in Reserve), zur Belastungssteuerung.
Was wird im Hauptteil detailliert behandelt?
Neben theoretischen Grundlagen stehen die Anamnese und die spezifische, über 6 Monate angelegte Trainingsplanung für die beiden Probandinnen im Vordergrund.
Welche Schlagworte charakterisieren diese Arbeit?
Die zentralen Begriffe sind Rückentraining, Wirbelsäulenstabilität, Pathologie, Trainingsmethodik und physiotherapeutische Unterstützung.
Warum wurde bei der Kundin mit Skoliose ein Fokus auf das Oberkörpertraining gelegt?
Aufgrund der spezifischen Beschwerdebilder in der Brustwirbelsäule durch computerintensive Tätigkeiten soll hier rund um den Rücken durch gezielte Kräftigung Stabilität aufgebaut werden.
Welche Rolle spielt das Intervalltraining im Fallbeispiel des Bandscheibenvorfalls?
Da die Kundin stark übergewichtig ist, dient das Intervalltraining primär der Fettverbrennung, um dadurch die mechanische Last auf die Lendenwirbelsäule langfristig zu reduzieren.
Wie sicherte der Autor die Qualität des Trainings?
Durch einen engen Kontakt, wöchentliche Rückmeldungen zum Gewicht bzw. Befinden und eine stetige Anpassung des Trainingsvolumens nach dem RIR-System.
- Arbeit zitieren
- Tanja Meemken (Autor:in), 2022, Skoliose und Bandscheibenvorfall. Trainingsplanung für den Rücken, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1264020