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Carl Schmitt und der Totalitarismus

Titel: Carl Schmitt und der Totalitarismus

Essay , 2009 , 9 Seiten , Note: 1,7

Autor:in: Jeannette Nedoma (Autor:in)

Politik - Politische Theorie und Ideengeschichte
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Der Gegensatz des Liberalismus und Totalitarismus; Die Grundbegriffe der Schmitt’schen Theorie; Der Begriff des Politischen; Unterscheidung von Freund und Feind als Kriterium des Politischen; Der Krieg als Erscheinungsform der Feindschaft; Die Entscheidung über Krieg und Feind; etc.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Der Gegensatz von Liberalismus und Totalitarismus

2.1 Liberalismus

2.2 Totalitarismus

3. Die Grundbegriffe der Schmitt’schen Theorie

3.1 Der Begriff des Politischen

3.2 Die Unterscheidung von Freund und Feind als Kriterium des Politischen

3.3 Der Krieg als Erscheinungsform der Feindschaft

3.4 Die Entscheidung über Krieg und Feind

4. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die politische Theorie von Carl Schmitt, insbesondere im Kontext seiner Auseinandersetzung mit dem Liberalismus und Totalitarismus, und analysiert die zentralen Begrifflichkeiten seiner Lehre, um ihr Verständnis in der modernen politischen Geistesgeschichte zu vertiefen.

  • Carl Schmitts Kritik am Liberalismus
  • Definition und Wesen des Totalitarismus
  • Die theoretische Begründung des Politischen
  • Die Unterscheidung von Freund und Feind
  • Die Rolle von Krieg und staatlicher Entscheidungsgewalt

Auszug aus dem Buch

3.1 Der Begriff des Politischen

Wenn man die Theorie Schmitts betrachtet, kommt man als Leser nicht umhin auf den folgenden auffallenden Satz zu stoßen: ,,Der Begriff des Staates setzt den Begriff des Politischen voraus.” Schmitt nutzt dieses Statement als einleitenden Satz in seinem Text von 1932 zur Klärung des Begriff des Politischen und spricht sich somit gegen die Allgemeine Staatslehre des deutschen Kaiserreiches aus. Die damalige Auffassung, dass politisch mit staatlich gleichsetzbar ist, wirft er um, indem er diese Auffassung einfach umkehrt. Für Schmitt kann der Begriff des Politischen nicht mehr vom Begriff der Staatlichkeit gewonnen werden. Das Politische und das Staatliche sind für ihn fast voneinander losgelöste Begriffe. Das Politische, womit Schmitt die Gesamtheit aller Menschen hinsichtlich der Freund- und Feindbeziehungen meint, ist vom Staat loslösbar. Denn das Politische begründet einen Staat ohne von diesem abhängig zu sein. Die Begriffe des Staates und des Politischen sind für Schmitt von essentieller Bedeutung. Er scheint in jedem gesellschaftlichen Phänomen eine politische Komponente zu sehen, somit kann sich laut Schmitt das Politische auch nicht mehr vom Staat ableiten. Möglicherweise hatte Schmitt aber weniger die Absicht den Staatsbegriff zu verdrängen, vielleicht wollte er diesen vielmehr erneuern, damit auch der Staat selbst Neuerungen durchlaufen kann.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die Person Carl Schmitt als kontroverse Figur und führt in die Notwendigkeit ein, seine politische Theorie im Kontext seiner Zeit kritisch zu hinterfragen.

2. Der Gegensatz von Liberalismus und Totalitarismus: Dieses Kapitel definiert die Begriffe Liberalismus und Totalitarismus, um den ideologischen Hintergrund von Schmitts Denken abzugrenzen.

3. Die Grundbegriffe der Schmitt’schen Theorie: Hier werden die zentralen Säulen von Schmitts Lehre, insbesondere die Trennung von Staat und Politik sowie die Freund-Feind-Logik, im Detail erläutert.

4. Fazit: Das Fazit fasst die anhaltende Relevanz und die fortdauernde Kontroverse um Carl Schmitts politische Schriften zusammen.

Schlüsselwörter

Carl Schmitt, Politische Theorie, Liberalismus, Totalitarismus, Freund-Feind-Unterscheidung, Begriff des Politischen, Souveränität, Krieg, Feindschaft, Staatslehre, politische Philosophie, Nationalsozialismus.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der politischen Theorie von Carl Schmitt und untersucht seine Begriffsdefinitionen im Spannungsfeld zwischen Liberalismus und totalitären Tendenzen.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Im Fokus stehen die Definition des Politischen, das Kriterium der Freund-Feind-Unterscheidung sowie die Analyse von Krieg und staatlicher Entscheidungsgewalt.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, Schmitts komplexe und oft zweideutige Theorie anschaulich zu erklären und die Hintergründe seiner theoretischen Neuformulierung des Politischen zu beleuchten.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine geistesgeschichtliche und politikwissenschaftliche Analyse, die primäre Quellentexte von Schmitt sowie einschlägige Sekundärliteratur zur Interpretation heranzieht.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Abgrenzung von Liberalismus und Totalitarismus sowie die detaillierte Ausarbeitung der Schmitt'schen Grundbegriffe.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird primär durch Begriffe wie Carl Schmitt, Freund-Feind-Unterscheidung, Liberalismus, Totalitarismus und das Politische charakterisiert.

Wie unterscheidet Schmitt laut Text das Politische vom Staat?

Schmitt argumentiert, dass das Politische nicht vom Staat abgeleitet werden kann, sondern eine eigenständige Kategorie bildet, die den Staat erst begründet.

Welche Rolle spielt die Freund-Feind-Unterscheidung bei Schmitt?

Sie gilt als das spezifisch politische Kriterium, welches den äußersten Intensitätsgrad einer Verbindung oder Trennung menschlicher Gruppen markiert.

Ende der Leseprobe aus 9 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Carl Schmitt und der Totalitarismus
Veranstaltung
Einführung in die Politische Theorie
Note
1,7
Autor
Jeannette Nedoma (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2009
Seiten
9
Katalognummer
V126421
ISBN (eBook)
9783640323517
ISBN (Buch)
9783656415572
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Totalitarismus Politische Theorie
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Jeannette Nedoma (Autor:in), 2009, Carl Schmitt und der Totalitarismus, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/126421
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Leseprobe aus  9  Seiten
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