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Bilderbücher als Schreibimpulse

Title: Bilderbücher als Schreibimpulse

Term Paper , 2020 , 20 Pages , Grade: 1.3

Autor:in: Romy Eidam (Author)

Didactics for the subject German - Pedagogy, Linguistics
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Wie können die globalen Themen, wie Flucht und Migration in der Grundschule thematisiert werden? Viele Lehrkräfte fühlen sich mit diesen komplexen und sensiblen Themen überfordert und allein gelassen. Die Augen können dennoch nicht davor verschlossen werden, denn nicht nur medial sind diese Themen allgegenwärtig. Auch in der unmittelbaren Lebenswelt der Kinder, wie zum Beispiel in der Schule, kommen Schüler und Schülerinnen mit geflüchteten Menschen aus anderen Ländern in Berührung.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Theoretischer Bezug

2.1 Definitionen und Ziele des Interkulturellen Lernens

2.2 Interkulturelles Lernen im Literaturunterricht

2.3 Das Problemorientierte Bilderbuch wird zum Unterrichtsgegenstand

2.3.1 Fremdheit als Motiv in problemorientierten Bilderbüchern

2.4 Mehrsprachige Kinderbücher

3 Analyse am Beispiel

3.1 Vorüberlegungen

3.2 Inhaltliche Zusammenfassung

3.3 Das Bilderbuch als Ikonotext nach Hopp

3.4 Kriterien der Darstellung von unterschiedlichen Welten nach Baoab Books

3.5 Durchführung der Analyse

3.5.1 Die Erzählinstanz – Das Erzählte – Der Erzähldiskurs

3.5.2 Layout

3.5.3 Darstellung unterschiedlicher Welten nach Baoab Books 2018

4 Fazit

5 Reflexion über die Bearbeitung

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht die Eignung des Bilderbuches „Bestimmt wird alles gut“ als Medium zur Thematisierung von Flucht und Migration im Grundschulunterricht, um interkulturelles Lernen zu fördern und Herausforderungen für Lehrkräfte aufzuzeigen.

  • Interkulturelles Lernen im Grundschulkontext
  • Das problemorientierte Bilderbuch als pädagogisches Werkzeug
  • Narratologische Analyse des gewählten Bilderbuches
  • Bewertung der Darstellung kultureller Welten nach Qualitätskriterien
  • Förderung von Empathie und Perspektivübernahme bei Grundschulkindern

Auszug aus dem Buch

3.5.1 Die Erzählinstanz – Das Erzählte – Der Erzähldiskurs

Die Analyse beruht auf dem „narratologischen Modell der Bilderbuchanalyse“ (Hopp 2019, S. 154-155). Bereits im ersten Satz der Geschichte werden die beiden Hauptfiguren vorgestellt, indem es heißt, dies sei ihre „Geschichte“. Es handelt sich dabei um einen nichtdiegetisch auktorialen Erzähler, welcher kommentierend als Vermittler der Geschichte auftritt. (vgl. Hopp 2019, S.153ff.) Der Erzähler zeichnet sich dabei, durch seine berichtende Erzählweise, aus. Sein Blick auf die Ereignisse werden von der Außenperspektive dominiert.

Durch den Hinweis, dass es sich um eine wahre Geschichte handelt, wird der Story eine emotionale Bedeutung verliehen und somit auch die Rezeption gelenkt. Der Leser oder die Leserin erhält zunächst durch den Erzähler einen Ausblick auf die aktuelle Situation der beiden Protagonisten „einem kleinen deutschen Ort“. (Boie 2016, S. 3) Für Anfangsleser und Anfangsleserinnen kann die eindeutige und einfache Einleitung der Charaktere und Orte ein besseres Verständnis ermöglichen. Aus der Diskrepanz zwischen dem aktuellen und früheren Wohnort der Familie entsteht eine Erwartungshaltung und damit eine Spannung beim Leser bzw. bei der Leserin, da die Frage aufkommt, was zwischen den beiden Zeitpunkten geschehen ist.

Der Erzähler nimmt eine kindliche Sprachweise an, die auch von Rahaf stammen könnte und erscheint dadurch als personaler Erzähler aus Sicht der Hauptfigur. So referieren „Mama und Papa“ (Boie 2016, S. 3) auf die Eltern von Rahaf, anstatt sie beispielsweise als Rahafs Eltern zu benennen. Auch Rahafs Großeltern werden kindtypisch als „Oma und Opa“ (ebd.) bezeichnet. Weiterhin fällt auf, dass weitestgehend auf Personalpronomen verzichtet wird. So heißt es beispielsweise: „Aycha war genauso alt wie Rahaf.“ (Boie 2016, S. 4). Statt den Namen „Aycha“ durch „sie“ zu ersetzen. Durch das wiederholte Verwenden der arabischen Namen, könnten deutsche Kinder sich die eventuell fremdklingenden Namen besser einprägen und den arabischen Kindern hilft die Verwendung der Namen beim Textverständnis.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die Relevanz von Flucht und Migration in der Grundschule und führt in das gewählte Bilderbuch als didaktisches Mittel ein.

2 Theoretischer Bezug: Dieses Kapitel erörtert die Konzepte interkulturellen Lernens, die Rolle von Literatur im Unterricht und die Bedeutung von Mehrsprachigkeit.

3 Analyse am Beispiel: In diesem Hauptteil wird das Bilderbuch „Bestimmt wird alles gut“ anhand narratologischer Modelle und fachspezifischer Qualitätskriterien untersucht.

4 Fazit: Das Fazit bewertet das Bilderbuch als wertvolles Unterrichtsmittel und fordert eine stärkere Verankerung interkultureller Themen in Lehrplänen.

5 Reflexion über die Bearbeitung: Hier reflektiert die Autorin den Erarbeitungsprozess sowie die Herausforderungen bei der methodischen Herangehensweise.

Schlüsselwörter

Interkulturelles Lernen, Grundschule, Migration, Flucht, Bilderbuch, Literaturunterricht, Narratologie, Ikonotext, Mehrsprachigkeit, Integration, Empathie, Problemorientiertes Bilderbuch, Perspektivübernahme, Fremdheit, Bestimmt wird alles gut.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Hausarbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht, wie das Thema Flucht und Migration mithilfe von Bilderbüchern im Deutschunterricht der Grundschule vermittelt werden kann.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Zentrale Themen sind interkulturelles Lernen, der Einsatz problemorientierter Kinderliteratur und die Analyse der Darstellung von Migrationsgeschichten.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, die didaktische Eignung des Bilderbuches „Bestimmt wird alles gut“ zu prüfen und aufzuzeigen, wie solch komplexe Themen mit Grundschulkindern bearbeitet werden können.

Welche wissenschaftlichen Methoden finden Anwendung?

Die Arbeit nutzt das „narratologische Modell der Bilderbuchanalyse“ nach Margarete Hopp sowie die Kriterien des Baobab Books Verlags zur Bewertung von Kinderliteratur.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Im Hauptteil erfolgt eine detaillierte Inhaltsanalyse des Bilderbuches, die Untersuchung der Erzählstruktur, des Layouts und eine Bewertung der Darstellung unterschiedlicher kultureller Welten.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit lässt sich primär über die Begriffe Interkulturelles Lernen, Flucht, Migration, Grundschuldidaktik und Bilderbuchanalyse definieren.

Warum spielt die Unterscheidung zwischen auktorialem und personalem Erzähler eine Rolle?

Die Analyse verdeutlicht, dass der Erzähler zwar als auktoriale Instanz fungiert, sich jedoch einer kindlichen Sprachweise bedient, um die Identifikation der jungen Zielgruppe mit der Hauptfigur zu erleichtern.

Welche Bedeutung hat die Farbgebung im untersuchten Bilderbuch laut Autorin?

Die Autorin hebt hervor, dass die Farbgestaltung gezielt Stimmungen transportiert, wobei Graubrauntöne Trostlosigkeit betonen und kräftige Farben Hoffnung und Lebendigkeit symbolisieren.

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Details

Title
Bilderbücher als Schreibimpulse
College
Dresden Technical University  (Fakultät Erziehungswissenschaften Institut für Erziehungswissenschaft Professur für Grundschulpädagogik/ Deutsch)
Course
Literaturdidaktische Forschungswerkstatt
Grade
1.3
Author
Romy Eidam (Author)
Publication Year
2020
Pages
20
Catalog Number
V1264471
ISBN (PDF)
9783346707833
ISBN (Book)
9783346707840
Language
German
Tags
Migration Bilderbücher Analyse von Bilderbüchern Schreibimpulse mit Hilfe Bilderbücher
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Romy Eidam (Author), 2020, Bilderbücher als Schreibimpulse, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1264471
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