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Lesetagebuch zu "Emil und die Detektive" (6. Klasse Realschule)

Titel: Lesetagebuch zu "Emil und die Detektive" (6. Klasse Realschule)

Unterrichtsentwurf , 84 Seiten

Autor:in: Ann-Theres Schneider (Autor:in)

Didaktik für das Fach Deutsch - Literatur, Werke
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Zusammenfassung Leseprobe Details

In der vorliegenden Arbeit findet das Lesetagebuch eine besondere Berücksichtigung, denn das Lesetagebuch bietet die Möglichkeit, einen handlungs- und produktionsorientierten Unterricht zu gestalten. Die Lernenden können so zum Lesen motiviert werden, Gefallen am Bücherlesen finden und so ihre Lesekompetenz verbessern.

Der Fokus liegt auf dem Kinderroman "Emil und die Detektive" und die Gestaltung einer Unterrichtseinheit in Form eines Lesetagebuchs. Im ersten Abschnitt werden die Chancen und Grenzen eines Lesetagebuchs im Deutschunterricht genauer betrachtet. Anschließend wird begründet, warum sich "Emil und die Detektive" besonders gut für den Deutschunterricht in der sechsten Jahrgangsstufe in einer Realschule eignet und mithilfe eines Lesetagebuchs erschlossen werden kann. Die Relevanz des Romans im heutigen Deutschunterricht wird herausgestellt. Danach erfolgen eine Vorstellung, eine Legitimation und eine didaktische Begründung zum erstellten Lesetagebuch zu Emil und die Detektive. Sowohl die Forderungen des Hessischen Kerncurriculums für die Sekundarstufe I in einer Realschule als auch einige der elf Teilkompetenzen von Spinner sollen in dem Abschnitt Berücksichtigung finden. In einem Fazit werden grundlegende Erkenntnisse zusammengefasst.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Chancen und Grenzen eines Lesetagebuchs

2.1 Chancen des Lesetagebuchs

2.2 Grenzen des Lesetagebuchs

3 Sachanalyse

3.1 Warum eignet sich das Lesetagebuch für das Buch Emil und die Detektive?

3.2 Begründung der Auswahl von Emil und die Detektive

4 Methodisch-didaktische Begründung

4.1 Ziele der Unterrichtseinheit/ Kompetenzzuwachs

4.2 Bewertung des Lesetagebuchs

4.3 Aufgaben vor der Lektüre

4.4 Aufgaben während der Lektüre

4.5 Aufgaben nach der Lektüre

5 Fazit

6 Literaturverzeichnis

6.1 Abbildungsverzeichnis

7 Lesetagebuch zu Emil und die Detektive

8 Lösungsvorschläge zu Wahl- und Pflichtaufgaben

9 Bewertungsbögen für den Dialog vom Schreibgespräch

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht das didaktische Potenzial des Einsatzes eines Lesetagebuchs begleitend zum Roman "Emil und die Detektive" von Erich Kästner im Deutschunterricht der sechsten Jahrgangsstufe an einer Realschule. Es wird analysiert, wie diese Methode zur Förderung der Lese- und Schreibkompetenz sowie der Lesemotivation beitragen kann.

  • Einsatzmöglichkeiten und didaktische Chancen des Lesetagebuchs
  • Sachanalyse zur Eignung des Romans "Emil und die Detektive"
  • Methodisch-didaktische Konzeption einer Unterrichtseinheit
  • Förderung handlungs- und produktionsorientierter Zugänge zum Text
  • Binnendifferenzierung und Steigerung der Lesekompetenz

Auszug aus dem Buch

2.1 Chancen des Lesetagebuchs

Das Lesetagebuch ist eine kontrovers diskutierte Methode in der Didaktik. Ingrid Hintz definiert das Lesetagebuch als „eine Form der schreibenden und gestaltenden Verarbeitung von individuellen Leseerlebnissen [ist], die ausdrücklich für die ‘Veröffentlichungʼ, zumindest für die kenntnisnehmende und beurteilende Einsicht des Lehrers, bestimmt ist“ (2011: 91). Im traditionellen Sinn ist das Lesetagebuch eine protokollierende und dokumentierende Methode, die den Leseprozess einer Lektüre begleitet. Die Schülerinnen und Schüler erhalten somit die Gelegenheit, sich produktiv und handlungsorientiert mit einer Lektüre auseinanderzusetzen. Das Verstehen von Texten und die dabei ablaufenden Prozesse, die kognitiver und emotionaler Art sind, können in schriftlicher und bildlicher Weise geäußert werden (vgl. a.a.O.: 3).

Ab den sechziger Jahren hat die Bedeutung der Lesetagebücher im Deutschunterricht im Gymnasium und im Grundschulbereich zugenommen. In den siebziger Jahren wurde das Ziel verfolgt, mit dem Lesetagebuch Schülerinnen und Schüler mehr zum Lesen zu motivieren, da der Einfluss der neuen Medien rapide anstieg (vgl. a.a.O.: 67-70). Heutzutage wird das Lesetagebuch häufig in verschiedenen Formen im offenen Unterricht verwendet. Den Schülerinnen und Schülern kann in der Gestaltung viel Freiraum gelassen werden, indem sie eigene Bücher und die anschließende Gestaltung des Lesetagebuchs frei auswählen.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Diese Einleitung thematisiert den sinkenden Stellenwert des Lesens bei Jugendlichen und stellt das handlungs- und produktionsorientierte Lesetagebuch als Instrument zur Förderung der Lesekompetenz vor.

2 Chancen und Grenzen eines Lesetagebuchs: Dieser Abschnitt erörtert die methodischen Potenziale des Lesetagebuchs für den Deutschunterricht, reflektiert jedoch auch kritisch die möglichen Hürden, wie etwa Überforderung durch mangelnde Strukturierung oder das Risiko, die Lernmotivation durch Leistungsdruck zu mindern.

3 Sachanalyse: Hier wird der Kinderroman "Emil und die Detektive" inhaltlich zusammengefasst und seine didaktische Eignung für die sechste Jahrgangsstufe der Realschule begründet.

4 Methodisch-didaktische Begründung: Dieses Kapitel erläutert die praktische Ausgestaltung der Unterrichtseinheit inklusive der Aufgabenformate, der Zielsetzungen im Hinblick auf den Kompetenzzuwachs und der Prinzipien der Differenzierung.

5 Fazit: Das Fazit resümiert die Bedeutung des Romans und der Lesetagebuchmethode als schülerorientierter Ansatz zur Stärkung selbstständigen Lernens im digitalen Zeitalter.

6 Literaturverzeichnis: Verzeichnis der genutzten Quellen und Fachliteratur.

7 Lesetagebuch zu Emil und die Detektive: Dies ist der praktische Kern des Dokuments mit konkreten Arbeitsblättern und Aufgabenstellungen für die Schülerinnen und Schüler.

8 Lösungsvorschläge zu Wahl- und Pflichtaufgaben: Dieser Anhang liefert die Lösungsschlüssel zu den im Lesetagebuch gestellten Aufgaben zur Selbstkontrolle.

9 Bewertungsbögen für den Dialog vom Schreibgespräch: Hier finden sich Kriterienraster zur Evaluation der im Rahmen der Arbeit durchgeführten kreativen Schreib- und Sprechübungen.

Schlüsselwörter

Emil und die Detektive, Erich Kästner, Lesetagebuch, Deutschunterricht, Lesekompetenz, Handlungs- und produktionsorientierter Unterricht, Schreibkompetenz, Literaturunterricht, Sechste Jahrgangsstufe, Lehrerhandeln, Lesemotivation, Binnendifferenzierung, Sprachsensibler Unterricht, Realschule, Schülermaterialien.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Konzeption und dem Einsatz von Lesetagebüchern im Deutschunterricht, exemplarisch angewandt am Kinderroman "Emil und die Detektive" für die sechste Klasse einer Realschule.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Themen umfassen die Chancen und Grenzen der Methode Lesetagebuch, eine didaktische Sachanalyse des Romans von Erich Kästner sowie die praktische Umsetzung einer handlungsorientierten Unterrichtseinheit.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist es, Wege aufzuzeigen, wie durch ein strukturiertes Lesetagebuch die Lesemotivation, Lesekompetenz sowie das selbstständige Lernen der Schülerinnen und Schüler in einem schülerorientierten Unterricht verbessert werden können.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Autorin nutzt fachdidaktische Literatur zur Analyse der Methode "Lesetagebuch" und leitet daraus ein methodisch begründetes, praktisches Unterrichtskonzept für die Zielgruppe ab.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden sowohl theoretische Grundlagen des Lesetagebuch-Einsatzes als auch ein konkretes Materialpaket für die Schüler erarbeitet, welches von Vor-Lektüre-Aufgaben bis hin zur E-Mail-Rückmeldung an den Autor reicht.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wesentliche Begriffe sind: Lesetagebuch, Lesekompetenz, Handlungs- und produktionsorientierter Unterricht, Erich Kästner und Binnendifferenzierung.

Warum wird das Lesetagebuch als "kontrovers diskutierte Methode" bezeichnet?

Die Arbeit reflektiert, dass der Fokus bei einer rein formalen Bewertung zu sehr auf korrektem Schreiben statt auf individuellem Leseverstehen liegen kann, was die eigentliche Intention des Lesetagebuchs konterkarieren würde.

Welche Rolle spielt die Differenzierung im Konzept?

Da die Lerngruppen heterogen sind, stellt die Lehrperson Hilfsmaterialien und unterschiedliche Schwierigkeitsstufen (gekennzeichnet durch Lupen) zur Verfügung, um den individuellen Lernprozess jedes Kindes zu unterstützen.

Warum wird "Emil und die Detektive" als moralisch geeignet eingestuft?

Die Arbeit betont Kästners "anständige moralinfreie Moral", die Werte wie Solidarität, Respekt und gegenseitige Unterstützung vermittelt, ohne dabei belehrend oder pädagogisch überladen zu wirken.

Ende der Leseprobe aus 84 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Lesetagebuch zu "Emil und die Detektive" (6. Klasse Realschule)
Hochschule
Justus-Liebig-Universität Gießen
Autor
Ann-Theres Schneider (Autor:in)
Seiten
84
Katalognummer
V1264823
ISBN (PDF)
9783346753113
ISBN (Buch)
9783346753120
Sprache
Deutsch
Schlagworte
lesetagebuch emil detektive klasse realschule
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Ann-Theres Schneider (Autor:in), Lesetagebuch zu "Emil und die Detektive" (6. Klasse Realschule), München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1264823
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  84  Seiten
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