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Multiple Persönlichkeiten. Inwieweit entscheiden psychische und physische Kriterien über die Identität?

Title: Multiple Persönlichkeiten. Inwieweit entscheiden psychische und physische Kriterien über die Identität?

Academic Paper , 2018 , 19 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Anonym (Author)

Philosophy - Miscellaneous
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Eigenschaften bilden Teile unserer Identität, doch welche Eigenschaften machen die Identität einer Person aus? Wodurch kann sich die Identität einer Person unwiderruflich ändern oder sie gar auslöschen? Kann eine Person mehrere Identitäten zugleich oder abwechselnd haben? Diesbezüglich wird die Hausarbeit die psychische Erkrankung "Dissoziative Identitätsstörung" untersuchen.

Identität ist ein Begriff, mit dem jeder Mensch unterschiedliche Dinge assoziiert und der verschieden definiert wird. Jedoch scheint es bei der Identität nur darum zu gehen, wer man ist und wer jemand anderes ist. Auf diese Frage gibt es unendlich viele Antworten, beispielsweise "Mein Name ist X" oder "Ich bin X und komme aus Y". Doch inwieweit beantworten Name oder Herkunft einer Person, die Frage auf die Identität einer Person? Das, was eine Person ausmacht, ist komplex und nicht allein durch einen Namen, die Herkunft oder das Alter der Person zu beschreiben. Denn dies würde bedeuten, dass durch die Änderung einer dieser Eigenschaften die ursprüngliche Person ausgelöscht und eine neue entstehen würde.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

Einleitung

Vorstellung des Themas „Multiple Persönlichkeit“

Rekonstruktion

Kritische Auseinandersetzung mit den psychischen und physischen Kriterien der Identität

Fazit

Zielsetzung und Themen der Arbeit

Die vorliegende Arbeit untersucht das philosophische Konstrukt der Identität am Beispiel der dissoziativen Identitätsstörung. Ziel ist es, unter Einbeziehung psychischer und physischer Kriterien zu klären, ob eine Person mit multiplen Persönlichkeiten als eine oder als mehrere Identitäten betrachtet werden kann.

  • Philosophische Definitionen von Identität und Personsein
  • Analyse des Falls Christine Beauchamp nach Kathleen V. Wilkes
  • Gegenüberstellung psychischer Erinnerungskriterien (John Locke) und physischer Kontinuität (Bernard Williams)
  • Ethische und rechtliche Implikationen der Identitätsauffassung

Auszug aus dem Buch

Rekonstruktion

In dem Text „Multiple Personality and Personal Identity“ von Kathleen V. Wilkes geht Wilkes dem Konzept der Identität mit einem außergewöhnlichen Beispiel auf den Grund. Sie hat die medizinische Diagnose der „Dissoziation Identitätsstörung“ ausgewählt. Der Fall von multiplen Persönlichkeiten würde trotz der kontroversen Ansichten genügend Mittel zur Verfügung stellen, um „the concept of a person“ herauszufordern (Wilkes 1991: 332).

Mehrere Beispiele von Menschen mit einer dissoziativen Identitätsstörung weisen Unterschiede auf. Einer könne von der psychischen Krankheit nicht geheilt werden, die Persönlichkeiten einer anderen könnten ohne Probleme zusammengesetzt werden und wieder ein anderer habe nach der Zusammensetzung stärkere Probleme als vorher (Wilkes 1991: 332).

Sie geht davon aus, dass eine Persönlichkeit zu einem Körper gehört und mit dieser Grundannahme betrachtet sie den Fall von Christine Beauchamp, die unter multiplen Persönlichkeiten leidet und von Dr. Morton Prince untersucht und geheilt werden soll. Wilkes stellt jedoch ebenfalls die Probleme dieser Annahme dar.

Zusammenfassung der Kapitel

Einleitung: Einführung in den Identitätsbegriff und Darlegung der zentralen Fragestellung anhand der klinischen Perspektive der dissoziativen Identitätsstörung.

Vorstellung des Themas „Multiple Persönlichkeit“: Erläuterung der Symptomatik und Genese der dissoziativen Identitätsstörung sowie deren Abgrenzung zur Schizophrenie.

Rekonstruktion: Detaillierte Fallbetrachtung von Christine Beauchamp unter Anwendung des Identitätskonzepts von Kathleen V. Wilkes.

Kritische Auseinandersetzung mit den psychischen und physischen Kriterien der Identität: Vergleich der philosophischen Positionen von John Locke (Erinnerungskriterium) und Bernard Williams (körperliche Kontinuität) zur Identitätsbestimmung.

Fazit: Synthese der Argumente mit dem Ergebnis, dass die Bewertung der Identität bei dissoziativen Störungen maßgeblich von der Wahl zwischen psychischen und physischen Kriterien abhängt.

Schlüsselwörter

Identität, Dissoziative Identitätsstörung, Multiple Persönlichkeit, John Locke, Bernard Williams, körperliche Kontinuität, Persönlichkeitsspaltung, Selbstbewusstsein, Bewusstseinszustand, Christine Beauchamp, Philosophie des Geistes, psychische Kriterien, physische Kriterien.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundlegend?

Die Arbeit befasst sich mit der philosophischen Untersuchung von Identität bei Menschen, die unter einer dissoziativen Identitätsstörung leiden.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Zentrale Themen sind das Konzept der Person, die Abgrenzung von psychischen und physischen Identitätskriterien und die Frage nach der Zurechnungsfähigkeit von Teilpersönlichkeiten.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, zu ergründen, ob man eine Person mit mehreren Persönlichkeiten als Einzelperson oder als Konglomerat mehrerer Identitäten begreifen muss.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine philosophische Analyseschrift, die auf der kritischen Auseinandersetzung mit Fachliteratur sowie der Fallrekonstruktion nach Kathleen V. Wilkes basiert.

Was umfasst der Hauptteil inhaltlich?

Der Hauptteil gliedert sich in eine medizinisch-psychologische Einführung, die Rekonstruktion des Falls Beauchamp und eine tiefergehende philosophische Debatte zwischen Locke-schem Erinnerungskriterium und Williams-scher Körperkontinuität.

Welche Schlagworte charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird durch Begriffe wie Identität, dissoziative Identitätsstörung, Bewusstsein, Kontinuität und personalen Charakter geprägt.

Warum spielt der Fall Christine Beauchamp eine zentrale Rolle?

Der Fall dient als empirisches (medizinisches) Anschauungsbeispiel, um die abstrakten philosophischen Kriterien über das "Personsein" auf einen realen, komplexen Sachverhalt anzuwenden.

Wie bewertet die Autorin die philosophischen Theorien für die klinische Praxis?

Die Autorin tendiert zur Auffassung, dass die Unfähigkeit zur Erinnerung zwischen den Identitäten eine getrennte moralische und rechtliche Betrachtung der Teilpersönlichkeiten rechtfertigt, vergleichbar mit dem Status der Unzurechnungsfähigkeit.

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Details

Title
Multiple Persönlichkeiten. Inwieweit entscheiden psychische und physische Kriterien über die Identität?
College
University of Frankfurt (Main)
Course
Personale Identität
Grade
1,3
Author
Anonym (Author)
Publication Year
2018
Pages
19
Catalog Number
V1265857
ISBN (eBook)
9783346705334
ISBN (Book)
9783346705341
Language
German
Tags
Identität Multiple Persönlichkeit Personale Identität
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Anonym (Author), 2018, Multiple Persönlichkeiten. Inwieweit entscheiden psychische und physische Kriterien über die Identität?, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1265857
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