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Urangst und das Wesen der Angst nach Freud

Título: Urangst und das Wesen der Angst nach Freud

Trabajo Escrito , 2017 , 12 Páginas , Calificación: 1,6

Autor:in: Anonym (Autor)

Filosofía - Teoría (cognición, ciencia, lógica, idioma)
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In dieser Hausarbeit werde ich zuerst die Beziehung zwischen Neurose und Angst aus der Angsttheorie herausarbeiten und daraufhin das Wesen der Angst nach Siegmund Freud skizzieren und beantworten, welche Ursprünge die Angst haben könnten.

Das Werk "Hemmung, Symptom und Angst" über die Angst wurde von Siegmund Freud im Juli 1925 verfasst, im Dezember überarbeitet und im Februar des Jahres 1926 schließlich veröffentlicht. Die Gliederung des Inhalts und des Aufbaus ist nicht ganz deutlich. Die drei zusätzlichen Nachträge fördern die Unübersichtlichkeit. Im Jahre 1926 veröffentlichte er zudem "Die Frage nach der Laienanalyse. Unterredungen mit einem Unparteiischen." mit der Intention, die Lehren der Psychoanalyse auf dogmatische Sicht darzustellen. Hingegen war die Intention seines Werkes "Hemmung, Symptom und Angst" die Darlegung einer zweiten Angsttheorie, um konkrete Veränderung an der Lehre der Psychoanalyse vorzunehmen und sich von älteren Theorieteilen zu lösen.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

Einführung

Formen der Ängste

Wesen der Angst

Ausblick

Zielsetzung & Themen

Diese Hausarbeit analysiert die Entwicklung der Angsttheorie bei Siegmund Freud, ausgehend von seinem Werk "Hemmung, Symptom und Angst", und untersucht insbesondere die psychodynamischen Ursprünge der Angst sowie das Konzept der "Urangst" im Kontext der menschlichen Geburt und Entwicklung.

  • Evolution von Freuds Angsttheorien von der ersten zur zweiten Theorie
  • Die Differenzierung zwischen Realangst, neurotischer Angst und Furcht
  • Das Konzept der "Urangst" als Reproduktion des Geburtstraumas
  • Die psychische Ökonomie von Angst und Hilflosigkeit bei Säuglingen
  • Kritische Würdigung von Freuds Strukturmodell und den empirischen Grundlagen

Auszug aus dem Buch

Wesen der Angst

Doch wie ist laut Freud das Wesen der Angst. Im Kapitel 8 des Werkes „Hemmung, Symptom und Angst“ geht es genau um dieses Thema. Gleich zu Beginn stellt er klar, dass es sich bei seiner Analyse nicht um widerspruchslose Fakten handelt. Stattdessen wolle er „unparteiisch alles zusammentragen, was wir von der Angst aussagen können, und dabei auf die Erwartung einer neuen Synthese verzichten.“17 Phänomenologisch betrachtet wäre Angst etwas Empfundenes, während es theoretisch betrachtet ein Affektzustand sei. Merkmale dieses Affektzustandes wäre zum einen sein Unlustcharakter, der sich aber von anderen Empfindungen mit Unlustcharakter, wie z.B. Spannung, Trauer oder Schmerz unterscheide. Die Note seines Unlustcharakters wäre nämlich besonders. Denn die körperlichen Abfuhrreaktionen der Angst (wie der erhöhte Herzschlag oder die erhöhte Atemfrequenz) würden im Gegensatz zu Schmerz und Trauer zum Phänomen selbst gehören, und nicht erst als Reaktion oder Konsequenz darauf entstehen.18 Allerdings reiche diese physiologische Bestimmung der Angst nicht aus, um das Wesen der Angst in seiner Ganzheit zu erfassen.

Zusammenfassung der Kapitel

Einführung: Die Einleitung beleuchtet die Entstehungsgeschichte von Freuds Werk „Hemmung, Symptom und Angst“ und definiert die leitenden Fragestellungen bezüglich der Beziehung zwischen Neurose und Angst.

Formen der Ängste: Dieses Kapitel erläutert den Übergang von Freuds erster Angsttheorie zur Signaltheorie und differenziert zwischen Realangst, neurotischer Angst und der Bedeutung des Gefühls der Hilflosigkeit.

Wesen der Angst: Das Kapitel widmet sich der metapsychologischen Definition der Angst, exploriert den historischen Moment der Geburt als Urangst und diskutiert die Kritik an dieser theoretischen Herleitung.

Ausblick: Die abschließenden Betrachtungen fassen die zentralen Erkenntnisse über die revidierte Angsttheorie sowie die Bedeutung des Wiederholungszwangs und der ökonomischen Störung zusammen.

Schlüsselwörter

Sigmund Freud, Angst, Realangst, neurotische Angst, Triebgefahr, Urangst, Geburtstrauma, Psychoanalyse, Strukturmodell, Hilflosigkeit, Libido, Affektzustand, Signaltheorie, Objektverlust, Traumata.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit dem Verständnis von Angst im psychoanalytischen Werk von Siegmund Freud, speziell unter Berücksichtigung seiner zwei zentralen Angsttheorien.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Die Arbeit fokussiert sich auf die Differenzierungen der Angstformen, die psychischen Funktionen von Angstsignalen sowie die frühkindlichen Ursprünge von Ängsten.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Ziel ist es, die Entwicklung von Freuds Angsttheorie darzustellen und zu klären, wie Freud das Wesen der Angst sowie deren Ursprünge definiert.

Welche wissenschaftliche Methode wird in der Arbeit verwendet?

Es handelt sich um eine theoretische Literaturanalyse, bei der Freuds Schriften und deren Interpretation in der psychoanalytischen Fachliteratur kritisch ausgewertet werden.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Im Hauptteil werden Freuds Konzepte der Angstneurose, die Signaltheorie der Angst sowie die psychische Verarbeitung von traumatischen Hilflosigkeitserfahrungen detailliert erörtert.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den wichtigsten Begriffen zählen Realangst, neurotische Angst, Urangst, Geburtstrauma, Hilflosigkeit, Signaltheorie und Psychoanalyse.

Gibt es einen klaren Unterschied zwischen Angst und Furcht bei Freud?

Freud nutzt den Begriff Realangst häufig als Synonym für Furcht, betont jedoch, dass Angst im Gegensatz zur Furcht diffuser und ungerichtet ist, da sie Erwartungscharakter besitzt.

Wie begründet Freud die "Urangst" bei Neugeborenen?

Freud identifiziert die Geburt als eine ökonomische Störung durch Reizüberflutung, die als traumatische Erfahrung das erste Muster für spätere Angstzustände bildet.

Kann laut Freud jedes Kind Angst verarbeiten?

Freud argumentiert, dass das Ich versucht, drohende Hilflosigkeitssituationen durch die Erwartung des Traumas zu simulieren, um so die Angst als Signalgeber aktiv zu steuern.

Final del extracto de 12 páginas  - subir

Detalles

Título
Urangst und das Wesen der Angst nach Freud
Universidad
Christian-Albrechts-University of Kiel
Calificación
1,6
Autor
Anonym (Autor)
Año de publicación
2017
Páginas
12
No. de catálogo
V1265955
ISBN (PDF)
9783346773852
ISBN (Libro)
9783346773869
Idioma
Alemán
Etiqueta
urangst wesen angst freud
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Anonym (Autor), 2017, Urangst und das Wesen der Angst nach Freud, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1265955
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