Was ist Lernen eigentlich und wie funktioniert es?
Warum war ich bisher manchmal erfolgreich und warum fiel es mir manchmal derart schwer, zu lernen?
Was kann ich künftig verbessern?
Wie merke ich mir für meinen Job wichtige Informationen, ohne gleich viel lernen zu müssen?
Wenn Sie auf die eine oder andere dieser Fragen gerne Antwort hätten, dann sind Sie beim richtigen Text gelandet.
Ich wünsche Ihnen viel Spaß beim Lesen und viel Erfolg in der Umsetzung der praxiserprobten Techniken!
Barbara Berger
(beratungbb)
Inhaltsverzeichnis
1. WAS MICH ZU DIESEM MANUSKRIPT VERANLASST HAT
2. WAS IST LERNEN?
3. HINTERGRUNDWISSEN: LERNTHEORIE
Aufmerksamkeit und Konzentration
Gedächtnis: Kurzzeit- und Langzeitgedächtnis
Vergessen
Stress
Entspannung
Motivation
Leistung
Lernstörungen
Die 9 „goldenen Regeln“ des Lernens
4. WAS ES ABZUKLÄREN GILT
5. WAHRNEHMUNG
Unsere 5 Sinne:
hören – Ohren
sehen – Augen
tasten, fühlen – Haut
riechen – Nase
schmecken – Mund
6. IHRE GANZ INDIVIDUELLE LERNSTRATEGIE
7. WIE LERNEN KINDER?
8. KREATIVITÄT!
9. STRUKTUR UND DISZIPLIN
10. UND SO MACHEN SIE ES RICHTIG
11. ÜBUNG MACHT DEN MEISTER
Der gute Start mit dem Gedächtnistraining
Die Mnemotechnik
Die perfekte Rechtschreibstrategie
Vernetztes Denken = Lernen
12. ... UND FALLS ES DOCH NICHT KLAPPT ....
14. ÜBER DIE AUTORIN
Zielsetzung & Themen
Das Werk verfolgt das Ziel, Lesern unabhängig von Alter und Situation fundierte, praxisnahe Strategien zu vermitteln, um den eigenen Lernprozess effizienter, motivierter und erfolgreicher zu gestalten. Die Autorin hinterfragt klassische, oft frustrierende Lernmethoden und ersetzt diese durch Techniken, die auf der Funktionsweise des menschlichen Gehirns basieren.
- Grundlagen der Lerntheorie: Aufmerksamkeit, Gedächtnis und Stressmanagement.
- Bedeutung der Wahrnehmung: Einbindung verschiedener Sinneskanäle in den Lernprozess.
- Entwicklung individueller Lernstrategien unter Berücksichtigung persönlicher Filter.
- Einsatz von Kreativität und bildhaftem Denken (wie Mindmapping und Mnemotechnik).
- Strukturierung und Disziplin zur nachhaltigen Steigerung der Lernleistung.
Auszug aus dem Buch
Die 9 „goldenen Regeln“ des Lernens
Auf diese Regeln ist verlass. Sie haben viel mit der menschlichen Biologie und dem Funktionieren unseres Gehirns zu tun. Natürlich gibt es auch hier Ausnahmen. Gehen sie aber davon aus, dass diese sehr, sehr selten sind. Und lassen Sie sich von anderen – insbesondere ihren schulpflichtigen Kindern – erst beweisen, dass sie zu diesen Ausnahmen gehören und dennoch gute Erfolge erzielen können, bevor Sie es zulassen, dass gleichsam gegen diese Regeln gelernt wird.
1. Achten Sie auf genügend Schlaf. Sorgen Sie unbedingt dafür, dass Sie in Phasen intensiven Lernens und insbesondere vor Prüfungen, Präsentationen oder anderen Gelegenheiten, in denen Sie das Gelernte anwenden wollen, genug Schlaf abbekommen. Ich gebe Ihnen Recht, wenn Sie jetzt sagen: aber die Menge an Schlaf, die jemand benötigt um ausgeruht zu sein, ist doch recht unterschiedlich. Ja. Doch gehen Sie von einem Minimum von 6 Std. aus. Viel wahrscheinlicher ist es, dass Sie so 8 bis 9 Stunden Schlaf benötigen. Vielleicht sind Sie nur mittlerweile daran gewöhnt, mit weniger auszukommen.
Zusammenfassung der Kapitel
1. WAS MICH ZU DIESEM MANUSKRIPT VERANLASST HAT: Die Autorin reflektiert über ihre eigenen frühen Misserfolge in der Schule und leitet daraus die Notwendigkeit ab, effektive Lernstrategien zu vermitteln.
2. WAS IST LERNEN?: Dieses Kapitel definiert Lernen als Erwerb von Fähigkeiten und betont, dass effektives Lernen eng mit der Zielsetzung verknüpft ist.
3. HINTERGRUNDWISSEN: LERNTHEORIE: Es werden die biologischen und psychologischen Grundlagen erläutert, darunter Gedächtnisprozesse, Konzentration, Motivation und der Einfluss von Stress auf die Leistung.
4. WAS ES ABZUKLÄREN GILT: Ein Fokus auf die Bedeutung körperlicher Grundvoraussetzungen wie Hör- und Sehvermögen sowie die ergonomische Gestaltung der Lernumgebung.
5. WAHRNEHMUNG: Untersuchung der verschiedenen Sinneskanäle (visuell, auditiv, kinästhetisch) und wie ihre Kombination die Merkleistung massiv steigert.
6. IHRE GANZ INDIVIDUELLE LERNSTRATEGIE: Anleitung zur Selbstreflexion, um die eigenen Stärken und Schwächen durch den Vergleich von persönlichen Erfolgs- und Misserfolgssituationen zu identifizieren.
7. WIE LERNEN KINDER?: Das Kapitel beschreibt kindliche Lernmethoden wie Nachahmung, Rollenspiel und den intuitiven Einsatz von Phantasie als vorbildliche Strategien.
8. KREATIVITÄT!: Plädoyer für den Einsatz von skurrilen, bildhaften Verknüpfungen und Filmen im Kopf, um abstrakte Informationen besser im Gedächtnis zu verankern.
9. STRUKTUR UND DISZIPLIN: Erläutert die Notwendigkeit, Lernstoff in kleine Portionen aufzuteilen und den Lernfortschritt kontinuierlich zu dokumentieren.
10. UND SO MACHEN SIE ES RICHTIG: Eine kompakte Schritt-für-Schritt-Anleitung für die praktische Anwendung der im Buch vermittelten Strategien.
11. ÜBUNG MACHT DEN MEISTER: Vorstellung konkreter Techniken wie Gedächtnistraining mit Balladen, Mnemotechnik für Listen und der Rechtschreibstrategie nach Robert Dilts.
12. ... UND FALLS ES DOCH NICHT KLAPPT ....: Abschließende Motivation, bei Lernschwierigkeiten nicht zu resignieren, sondern professionelle Unterstützung zu suchen.
Schlüsselwörter
Lernstrategie, Gedächtnistraining, Wahrnehmungskanäle, Konzentration, Motivation, Lernpsychologie, Mnemotechnik, Mindmapping, Selbstreflexion, Lerntraining, Wissensaufnahme, Zielsetzung, Gehirnfunktion, Erfolgskontrolle, Lernmethodik
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in diesem Buch grundsätzlich?
Das Buch versteht sich als praktischer Ratgeber, der Lesern hilft zu verstehen, wie das menschliche Gehirn lernt, um Lernprozesse individueller, effizienter und nachhaltiger zu gestalten.
Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?
Die Themen umfassen lernpsychologische Grundlagen, die Rolle der unterschiedlichen Wahrnehmungskanäle, Kreativitätstechniken zur Wissensspeicherung sowie die Notwendigkeit von Struktur und persönlicher Disziplin.
Welches Ziel verfolgt die Autorin?
Das primäre Ziel ist es, Lesern ein Werkzeugset an die Hand zu geben, mit dem sie ihre eigenen Lernstrategien erforschen, optimieren und individuelle Blockaden erfolgreich überwinden können.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Die Arbeit basiert auf lerntheoretischen Grundlagen, Modellen der Lernpsychologie und erprobten Kreativitätstechniken (wie z. B. nach Robert Dilts oder Christine Österreicher), ergänzt durch die persönlichen Erfahrungen der Autorin als Lerntrainerin.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in theoretisches Hintergrundwissen, die Analyse individueller Wahrnehmungsfilter und -typen sowie konkrete, praxisnahe Anleitungen für den Lernalltag, von Mnemotechniken bis hin zur Erstellung individueller Lernpläne.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren das Werk?
Zentrale Begriffe sind Lernstrategie, Gedächtnistraining, Wahrnehmung, Konzentration, Motivation, Mnemotechnik und individuelles Lerntraining.
Warum ist die Unterscheidung zwischen "Detail" und "Überblick" so wichtig für das Lernen?
Die Autorin erklärt, dass Menschen unterschiedliche "Filter" besitzen; die Zuordnung zur eigenen Gruppe hilft, Lernstoff gezielt so aufzubereiten, dass er für den eigenen Wahrnehmungstyp am besten verarbeitbar ist.
Warum warnt die Autorin vor der "ekphorischen Hemmung"?
Diese Hemmung beschreibt das Phänomen, dass kurz vor einer Wissensabfrage neu gelernter Stoff den Abruf des zuvor gelernten Wissens blockiert; deshalb empfiehlt sie, das Lernen rechtzeitig vor Prüfungen zu beenden.
Welche Bedeutung hat das "Tagebuch des Erfolgs"?
Es dient dazu, Lernlücken rechtzeitig zu identifizieren und durch die Reflexion des Tageserfolgs die Motivation hochzuhalten, anstatt nur den noch ausstehenden Stoff zu sehen.
Wie unterscheidet sich das kindliche Lernen vom Erwachsenenlernen?
Die Autorin hebt hervor, dass Kinder intuitiv durch Nachahmung, Rollenspiele und Phantasie lernen, während Erwachsene oft bei ineffizienten, rein textbasierten Lernmethoden verharren.
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- Mag. Barbara Berger (Author), 2008, "Lernen lernen" für alle Altersstufen und Situationen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/126604