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Führt eine gendergerechte Sprache zu mehr Chancengleichheit in der beruflichen Karriere von Frauen?

Titel: Führt eine gendergerechte Sprache zu mehr Chancengleichheit in der beruflichen Karriere von Frauen?

Hausarbeit , 2021 , 14 Seiten , Note: 2,3

Autor:in: Anonym (Autor:in)

Sprachwissenschaft / Sprachforschung (fachübergreifend)
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Das erkenntnisleitende Interesse und das Ziel dieser Arbeit besteht darin, herauszustellen, ob und inwiefern eine gendergerechte Sprache einer von zahlreichen Faktoren ist, die Einfluss auf die Chancengleichheit von Frauen im beruflichen Kontext einnehmen. Dabei wurde von den sprachlich unterrepräsentierten Geschlechtern vorzugsweise
Bezug auf das weibliche Geschlecht genommen, da es dazu vergleichsweise deutlich mehr wissenschaftliche Befunde gibt, als zu non-binären Geschlechteridentitäten.

Zur Beantwortung der Forschungsfrage ist die Arbeit wie folgt gegliedert: Zunächst werden theoretische Grundlagen zur gendergerechten Sprache dargelegt werden, bei denen auf die Pro und Contra Argumente aus sprachwissenschaftlicher und sozialpsychologischer Sicht eingegangen wird. Anschließend wird der Zusammenhang zwischen gendergerechter Sprache und dem Karriereerfolg von Frauen näher betrachtet, indem zunächst die allgemeinen Herausforderungen beim Karriereerfolg von Frauen dargelegt werden und daran anschließend auf die Rolle der Sprache eingegangen wird. Zum Schluss werden in einem Fazit und Ausblick die Erkenntnisse zusammengefasst und interpretiert.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Theoretische Grundlagen

2.1 Gendergerechte Sprache

2.1 Pro und Contra aus sprachwissenschaftlicher Sicht

2.2 Pro und Contra aus sozialpsychologischer Sicht

3 Gendergerechte Sprache im beruflichen Kontext

3.1 Herausforderungen beim Karriereerfolg von Frauen

3.1 Die Rolle der Sprache

4 Fazit und Ausblick

Zielsetzung & Themen

Das Ziel dieser Arbeit ist es, zu untersuchen, inwiefern eine gendergerechte Sprache als ein Faktor unter vielen zu einer höheren Chancengleichheit für Frauen im beruflichen Kontext beitragen kann und welche Einflüsse sich dabei aus sprachwissenschaftlicher und sozialpsychologischer Perspektive ergeben.

  • Analyse theoretischer Grundlagen zur gendergerechten Sprache
  • Diskussion der Pro- und Contra-Argumente im sprachwissenschaftlichen und sozialpsychologischen Kontext
  • Untersuchung der Herausforderungen für den Karriereerfolg von Frauen
  • Einfluss der Sprache auf die Attraktivität von Stellenanzeigen und die Wahrnehmung von Geschlechterrollen

Auszug aus dem Buch

Die Rolle der Sprache

Die Sprache nimmt in diesem Kontext in sofern eine wichtige Rolle ein, als dass sie in Interaktion mit „soziologischen, kulturellen, psychologischen aber auch wirtschaftlichen Gründen für den Mangel an Frauen in hohen Positionen“ steht (Demarmels und Schaffner 2011: 98).

Die Rolle der Sprache ist im beruflichen Kontext beispielsweise bei Stellenanzeigen von großer Bedeutung. Es konnte bereits mehrfach konstatiert werden, dass männlich formulierte Stellenanzeigen trotz m/w-Nennung für Frauen weniger attraktiv sind und zur Folge haben, dass sich zum Einen weniger Frauen auf diese Stelle bewerben und zum Anderen PersonalentscheiderInnen die Passung von Frauen auf diese Stelle geringer bewerten (Horvath und Sczesny 2016). Folglich haben sie in diesem Fall aufgrund der vermeintlichen Passungsproblematik geringere Einstellungschancen als durch die zusätzliche Nennung des weiblichen Geschlechts. Dieses Beispiel zeigt, dass die Wahrnehmung vor allem durch die Sprache beeinflusst werden kann und dieser Effekt für den beruflichen Erfolg von Frauen nicht unerheblich ist. Demzufolge ist der Sprache in diesem Kontext eine besondere Relevanz beizumessen.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Diese Einleitung führt in das Thema des Wertewandels und die Bedeutung von Gleichberechtigung ein und steckt das Forschungsziel ab, den Einfluss von gendergerechter Sprache auf den beruflichen Erfolg von Frauen zu untersuchen.

2 Theoretische Grundlagen: Das Kapitel erläutert die gesetzlichen Rahmenbedingungen und die aktuelle Debatte um gendergerechte Sprache, wobei sowohl sprachwissenschaftliche als auch sozialpsychologische Argumente gegenübergestellt werden.

3 Gendergerechte Sprache im beruflichen Kontext: Hier wird analysiert, welche Hürden Frauen beim Karriereaufstieg begegnen und wie die Verwendung spezifischer Sprachformen die berufliche Wahrnehmung und Einstellungsentscheidungen beeinflussen kann.

4 Fazit und Ausblick: Das Fazit fasst zusammen, dass gendergerechte Sprache zwar nur ein kleiner Stellhebel ist, aber einen sinnvollen Beitrag zur Sensibilisierung und Förderung der Chancengleichheit in Unternehmen leisten kann.

Schlüsselwörter

Gendergerechte Sprache, Generisches Maskulinum, Chancengleichheit, Karriereerfolg, Feministische Sprachkritik, Stellenausschreibungen, Sozialpsychologische Effekte, Sprachwandel, Geschlechterstereotype, Führungspositionen, Frauenerwerbstätigkeit, Gender Bias, Mentale Repräsentation, Diskriminierung, Unterrepräsentanz

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die Bedeutung und den Einfluss von gendergerechter Sprache auf die Chancengleichheit von Frauen im beruflichen Umfeld.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Arbeit behandelt die theoretischen Grundlagen der gendersensiblen Sprache sowie deren praktische Auswirkungen auf den beruflichen Kontext, insbesondere im Hinblick auf Stellenanzeigen und Karrierechancen.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, herauszustellen, inwiefern eine gendergerechte Sprache einen Einfluss auf die berufliche Chancengleichheit von Frauen ausübt.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit stützt sich auf eine Literaturanalyse wissenschaftlicher Studien aus den Bereichen Linguistik und Sozialpsychologie.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Diskussion von Pro- und Contra-Argumenten zur gendergerechten Sprache und deren Relevanz für den beruflichen Kontext, inklusive der Analyse von Karrierehürden.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Gendergerechte Sprache, Generisches Maskulinum, Chancengleichheit, Karriereerfolg und Geschlechterstereotype.

Warum wird das generische Maskulinum kritisiert?

Es wird kritisiert, dass es Frauen unsichtbar macht und bei der mentalen Repräsentation einen sogenannten "male bias" erzeugt, der Männer bevorzugt darstellt.

Welche Rolle spielen Stellenanzeigen in dieser Untersuchung?

Stellenanzeigen dienen als zentrales Praxisbeispiel, da wissenschaftlich belegt ist, dass die sprachliche Gestaltung direkt beeinflusst, wie attraktiv Frauen ein Stellenangebot empfinden und wie ihre Eignung von Personalentscheidern bewertet wird.

Ende der Leseprobe aus 14 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Führt eine gendergerechte Sprache zu mehr Chancengleichheit in der beruflichen Karriere von Frauen?
Hochschule
Universität Siegen
Note
2,3
Autor
Anonym (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2021
Seiten
14
Katalognummer
V1266355
ISBN (PDF)
9783346704153
ISBN (Buch)
9783346704160
Sprache
Deutsch
Schlagworte
gendersprache chancengleichheit feminismus gläsernedecke beruflichererfolg frauen gender genderstudies
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Anonym (Autor:in), 2021, Führt eine gendergerechte Sprache zu mehr Chancengleichheit in der beruflichen Karriere von Frauen?, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1266355
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  14  Seiten
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