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Der Labeling Approach. Howard S. Becker, Siegfried Lamnek und Werner Rüther

Título: Der Labeling Approach. Howard S. Becker, Siegfried Lamnek und Werner Rüther

Ponencia (Handout) , 2002 , 5 Páginas , Calificación: 1,3

Autor:in: Sonja Deml (Autor)

Sociología - General y Teorías
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Der „Labeling Approach“ ist ein relativ neuer Ansatz der Soziologie abweichenden Verhaltens. Er beschreibt das Phänomen Kriminalität vor allem von den Reaktionen und Sanktionen der Gesellschaft her. Demnach ist Devianz keine im Handeln des betrachteten Täters auffindbare Qualität, sondern eine Konsequenz der Anwendung von Regeln und Sanktionen auf den Täter. Der Täter wird damit etikettiert, also „gelabelt". Beim „Labeling Approach" darf die Außenseiter-Theorie von Howard S. Becker natürlich nicht außen vor gelassen werden. Becker beschreibt abweichendes Verhalten am Beispiel von Außenseitern wie Marihuana-Raucher oder Tanzmusiker. Mit Siegfried Lamnek werden die Theorien, Gemeinsamkeiten und Variationen des „Labeling Approach" erklärt. Schließlich werden die vorgestellten Ausführungen mit den „Neuen Perspektiven in der Kriminologie" von Fritz Sack verglichen. Sack nennt zunächst die Ziele der Analyse abweichenden Verhaltens und wendet sich dann den Wurzeln der Kriminalität zu. Er beschäftigt sich schließlich mit der Pluralität von Normensystemen.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

  • Definition „Labeling Approach”
  • Howard S. Becker: „Außenseiter”
    • Definition „Außenseiter” nach Becker
    • Der Zusammenhang zwischen abweichendem Verhalten und Außenseitern
    • Verschiedene Arten abweichenden Verhaltens
    • Beispiele abweichenden Verhaltens nach Becker: der Marihuana-Raucher und der Tanzmusiker
  • Siegfried Lamnek: Die Theorien des „Labeling Approach”
  • Die 5 Begriffe des „Labelns” nach Rüther

Zielsetzung und Themenschwerpunkte

Der Text befasst sich mit dem „Labeling Approach”, einem Ansatz der Soziologie abweichenden Verhaltens, der Kriminalität aus der Perspektive der Reaktionen und Sanktionen der Gesellschaft betrachtet. Der Schwerpunkt liegt auf der Untersuchung der Rolle von Etikettierungs- und Zuschreibungsprozessen in der Entstehung abweichenden Verhaltens.

  • Definition und Entstehung des „Labeling Approach”
  • Howard S. Beckers Theorie der Außenseiter und seine Analyse von abweichendem Verhalten
  • Siegfried Lamneks Darstellung der Theorien des „Labeling Approach”
  • Werner Rüthers fünf Begriffe des „Labelns”
  • Die Auswirkungen von Etikettierungsprozessen auf die Entwicklung abweichenden Verhaltens

Zusammenfassung der Kapitel

Definition „Labeling Approach”

Der „Labeling Approach” betrachtet Kriminalität nicht als inhärente Eigenschaft des Täters, sondern als Konsequenz der gesellschaftlichen Reaktion auf seine Handlungen. Der Täter wird durch die Anwendung von Regeln und Sanktionen „etikettiert” oder „gelabelt”, was zu einer stigmatisierung führt.

Howard S. Becker: „Außenseiter”

Howard S. Becker definiert den „Außenseiter” als Person, die gegen gesellschaftliche Regeln verstößt und von der Gesellschaft als abweichend angesehen wird. Er argumentiert, dass abweichendes Verhalten durch die Gesellschaft geschaffen wird, indem sie Regeln aufstellt und sie auf bestimmte Personen anwendet. Der „Außenseiter” ist ein Produkt der gesellschaftlichen Reaktion auf seine Handlungen.

Siegfried Lamnek: Die Theorien des „Labeling Approach”

Siegfried Lamnek stellt die Theorien des „Labeling Approach” dar und betont die Bedeutung von Normsetzung und -anwendung für die Klassifikation als abweichendes Verhalten. Er zeigt auf, dass die Definitions- und Zuschreibungsprozesse, die zu dieser Klassifikation führen, von gesellschaftlichen Machtstrukturen geprägt sind.

Die 5 Begriffe des „Labelns” nach Rüther

Werner Rüther präsentiert fünf verschiedene Formen des „Labelns”: Selektions-, Definitions-, Zuschreibungs-, Verursachungs- und Forcierungs-labeling. Diese Kategorien verdeutlichen die unterschiedlichen Möglichkeiten, wie Etikettierungsprozesse abweichendes Verhalten beeinflussen können.

Schlüsselwörter

Die wichtigsten Schlüsselwörter und Themen des Textes sind: „Labeling Approach”, abweichendes Verhalten, Etikettierung, Stigmatisierung, Außenseiter, Normsetzung, -anwendung, gesellschaftliche Reaktionen, Definitions- und Zuschreibungsprozesse, Machtstrukturen.

Häufig gestellte Fragen

Was besagt der "Labeling Approach" in der Soziologie?

Dieser Ansatz betrachtet Kriminalität als Ergebnis gesellschaftlicher Zuschreibungs- und Etikettierungsprozesse, nicht als inhärente Qualität einer Handlung.

Wer ist Howard S. Becker und was ist seine Außenseiter-Theorie?

Becker ist ein Pionier des Labeling Approach; er beschreibt, dass abweichendes Verhalten erst durch die Anwendung von Regeln auf Personen (wie Marihuana-Raucher) geschaffen wird.

Welche fünf Begriffe des "Labelns" definiert Werner Rüther?

Rüther unterscheidet zwischen Selektions-, Definitions-, Zuschreibungs-, Verursachungs- und Forcierungs-labeling.

Wie hängen Machtstrukturen und Abweichung zusammen?

Siegfried Lamnek betont, dass die Definition von "abweichend" oft von gesellschaftlichen Machtgruppen abhängt, die Normen setzen und durchsetzen.

Führt Etikettierung zu mehr Kriminalität?

Ja, laut Theorie kann die Stigmatisierung als "Krimineller" den Betroffenen in eine kriminelle Karriere drängen (Sekundäre Devianz).

Was ist der Unterschied zwischen Tätereigenschaft und Etikettierung?

Während klassische Theorien den Täter untersuchen, fokussiert der Labeling Approach auf die Instanzen der sozialen Kontrolle (Polizei, Justiz, Gesellschaft).

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Detalles

Título
Der Labeling Approach. Howard S. Becker, Siegfried Lamnek und Werner Rüther
Universidad
University of Regensburg  (Soziologie)
Calificación
1,3
Autor
Sonja Deml (Autor)
Año de publicación
2002
Páginas
5
No. de catálogo
V12668
ISBN (Ebook)
9783638184878
ISBN (Libro)
9783656661184
Idioma
Alemán
Etiqueta
Labeling Approach Howard Becker Siegfried Lamnek Werner Rüther
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Sonja Deml (Autor), 2002, Der Labeling Approach. Howard S. Becker, Siegfried Lamnek und Werner Rüther, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/12668
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