Warum sind manche Schulen besser als andere und wie schaffen es verschiedene Schulen ihre Schulqualität sicherzustellen? Was ist damit gemeint, wenn über die Qualität einer Schule gesprochen wird und wie werden die Qualitätsmerkmale festgelegt? All dies sind Fragen, welche sich vermutlich jeder schon einmal gestellt hat, der sich mit der subjektiven oder objektiven Bewertung von Schulen befasst hat. Es ist nicht einfach zu einem allgemeingültigen Schluss zu kommen, aber in dieser Arbeit soll anhand einer qualitativen Inhaltsanalyse genau diese objektive Bewertung der Schulen durchgeführt werden.
Um in das Thema "Qualitative Inhaltsanalyse am Beispiel: Was heißt heute gute Schule?" einzusteigen, soll zunächst festgelegt werden, was unter einer guten Schule und Schulqualität im Allgemeinen zu verstehen ist, um daraus später ableiten zu können, was das für die Analyse guter Schulen bedeutet. Nachdem der Begriff der "guten Schule" dann geklärt ist, wird im Folgenden die Frage aufgegriffen, was herausragende Schulen allgemein auszeichnet und wie diese Schulen ihre Schulqualität auf lange Zeit sicherstellen. Hierzu wird der derzeitige Forschungsstand näher beleuchtet und die Methode für das Vorgehen dieser Forschungsarbeit erläutert. Daraufhin wird eine empirische Analyse von drei verschiedenen Schulen geschehen, um die leitende Fragestellung nach der "guten Schule" zu beantworten und zu belegen. Abschließend werden die zentralen Ergebnisse der empirischen Analyse herausgestellt und hinsichtlich ihrer Bedeutung auf die Fragestellung eingeordnet. Des Weiteren sollen die Probleme und auch die Limitierungen der empirischen Analyse aufgezeigt werden.
Inhaltsverzeichnis
1.Einleitung
2. Forschungsstand
3. Forschungsmethode und -vorgehen
4. Empirische Analyse
5. Fazit
Zielsetzung & Themen
Die vorliegende Arbeit untersucht anhand einer Qualitativen Inhaltsanalyse, wie sich das Konzept einer „guten Schule“ definieren lässt und wie verschiedene Schulen ihre Qualität nach außen kommunizieren. Im Zentrum steht dabei die Forschungsfrage, welche Qualitätsmerkmale herausragende Schulen auszeichnen und inwieweit diese durch schulische Programme in der Praxis abgebildet werden.
- Definition von Schulqualität im Spannungsfeld zwischen ökonomischen und pädagogischen Anforderungen
- Analyse und Vergleich der Profile von drei ausgewählten deutschen Gesamtschulen
- Identifikation zentraler Qualitätskategorien wie individuelle Förderung, Schulklima und Persönlichkeitsentwicklung
- Kritische Reflexion der Untersuchungsmethode unter Verwendung schulspezifischer Web-Präsentationen
- Untersuchung der Möglichkeiten und Limitationen einer objektiven Bewertung komplexer Institutionen
Auszug aus dem Buch
Die Bedeutung der "guten Schule"
Warum sind manche Schulen besser als andere und wie schaffen es verschiedene Schulen ihre Schulqualität sicherzustellen? Was ist damit gemeint, wenn über die Qualität einer Schule gesprochen wird und wie werden die Qualitätsmerkmale festgelegt? All dies sind Fragen, welche sich vermutlich jeder schon einmal gestellt hat, der sich mit der subjektiven oder objektiven Bewertung von Schulen befasst hat. Es ist nicht einfach zu einem allgemeingültigen Schluss zu kommen, aber in dieser Arbeit soll anhand einer Qualitativen Inhaltsanalyse genau diese objektive Bewertung der Schulen durchgeführt werden.
Um in das Thema „Qualitative Inhaltsanalyse am Beispiel: Was heißt heute gute Schule?“ einzusteigen, soll zunächst festgelegt werden, was unter einer guten Schule und Schulqualität im Allgemeinen zu verstehen ist, um daraus später ableiten zu können, was das für die Analyse guter Schulen bedeutet.
Nachdem der Begriff der „guten Schule“ dann geklärt ist, wird im Folgenden die Frage aufgegriffen, was herausragende Schulen allgemein auszeichnet und wie diese Schulen ihre Schulqualität auf lange Zeit sicherstellen. Hierzu wird der derzeitige Forschungsstand näher beleuchtet und die Methode für das Vorgehen dieser Forschungsarbeit erläutert. Daraufhin wird eine empirische Analyse von drei verschiedenen Schulen geschehen, um die leitende Fragestellung nach der „guten Schule“ zu beantworten und zu belegen.
Zusammenfassung der Kapitel
1.Einleitung: Die Einleitung führt in die Problematik der Schulqualitätsbewertung ein und erläutert das Ziel der Arbeit, anhand einer Qualitativen Inhaltsanalyse objektive Kriterien für „gute Schulen“ zu identifizieren.
2. Forschungsstand: Dieses Kapitel beleuchtet die Definition von „Schulqualität“ und „Schule“, wobei insbesondere ökonomische Bewertungsdimensionen und deren Grenzen gegenüber persönlichkeitsbildenden Aspekten diskutiert werden.
3. Forschungsmethode und -vorgehen: Hier wird der methodische Ansatz der Untersuchung beschrieben, der auf deduktiven Kategorien basiert und drei verschiedene Gesamtschulen als Vergleichsobjekte für die Analyse heranzieht.
4. Empirische Analyse: Die Analyse wertet die Web-Auftritte der drei Schulen aus, um die Umsetzung der zuvor definierten Qualitätsmerkmale wie Persönlichkeitsentwicklung, Chancengleichheit und individuelle Förderung zu untersuchen.
5. Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen, betont die Gemeinsamkeiten der untersuchten Schulen und diskutiert kritisch die Limitationen der Analyse, die auf einer rein webbasierten Repräsentation beruht.
Schlüsselwörter
Schulqualität, Qualitative Inhaltsanalyse, Schulentwicklung, Individuelle Förderung, Gesamtschule, Schulklima, Persönlichkeitsentwicklung, Bildungsökonomie, Chancengleichheit, Institution Schule, Leistungsbewertung, Lernkultur, Schulleben, Bildungsmanagement
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit beschäftigt sich mit der Frage, wie man die Qualität von Schulen bestimmen kann und welche Kriterien eine sogenannte „gute Schule“ ausmachen.
Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?
Die Schwerpunkte liegen auf der Ausrichtung der Persönlichkeitsentwicklung, dem Umgang mit Chancengleichheit, der individuellen Förderung sowie der institutionellen Organisation von Schulen.
Welches Ziel verfolgt die Forschungsfrage?
Das primäre Ziel ist es, durch eine Qualitative Inhaltsanalyse herauszufinden, ob und wie verschiedene Schulen ihre Qualitätsprofile anhand von öffentlich zugänglichen Informationen auf ihren Webseiten darstellen.
Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?
Es wird eine Qualitative Inhaltsanalyse angewendet, die deduktive Kategorien als Referenzrahmen nutzt und mit induktiven Elementen ergänzt, um Daten von Schul-Websites systematisch auszuwerten.
Was wird ausführlich im Hauptteil behandelt?
Im Hauptteil werden die Kategorien der Schulqualität auf drei spezifische Gesamtschulen angewendet und die jeweiligen Konzepte (z.B. Schülerpatenschaften, Begabtenförderung, demokratische Partizipation) miteinander verglichen.
Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?
Zentrale Begriffe sind Schulqualität, Qualitative Inhaltsanalyse, individuelle Förderung, Institution Schule und Schulentwicklung.
Warum wird insbesondere zwischen ökonomischen und pädagogischen Zielen von Schulen unterschieden?
Die Arbeit beleuchtet diese Unterscheidung, um zu verdeutlichen, dass eine reine Optimierung nach ökonomischen Kennzahlen (wie PISA-Ergebnisse) nicht ausreicht, um den Bildungs- und Erziehungsauftrag einer Schule in seiner Gesamtheit zu erfassen.
Welches Fazit zieht die Analyse hinsichtlich der Vergleichbarkeit der Schulen?
Obwohl die Schulen unterschiedliche Schwerpunkte in ihrer Außendarstellung setzen, zeigen alle untersuchten Institute signifikante Gemeinsamkeiten in ihrem Anspruch, eine „gute Schule“ zu sein.
- Arbeit zitieren
- Anonym (Autor:in), 2019, Was heißt heute gute Schule? Eine qualitative Inhaltsanalyse, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1267292