Ziel der Ausbildungssituation: Der Auszubildende ist nach dem Lehrgespräch in der Lage, anhand vorgegebener Daten ein Zeugnis zu erstellen. Der Auszubildende kann die Unterschiede der verschiedenen Zeugnisarten fehlerfrei und sachlich erklären.
Es wird Schritt für Schritt erfragt, welche Zeugnisarten vorhanden sind sowie welche Unterschiede diese beinhalten. Dabei werden Begriffe sowie die Vorgehensweise im Betrieb erarbeitet, die durch Bögen und Bücher und eine Pinnwand verdeutlicht werden und dem Auszubildenden als Gedächtnisstütze bzw. Nachschlagewerk dienen.
Inhaltsverzeichnis
- Konzept zur Darstellung einer Ausbildungssituation im Rahmen der Ausbildereignungsprüfung
- Lehrgespräch
- 1. Begrüßung und Eröffnung
- Begrüßung
- Atmosphäre schaffen
- Lernziel planen
- Vorkenntnisse ermitteln
- Motivation und Interesse wecken
- Vorgehensweise bekanntgeben
- 2. Vermittlung der Lehrinhalte
- Wissen im Gespräch vermitteln
- Richtige Frageform anwenden
- Bestätigung oder Korrektur angemessen vornehmen
- Einwänden/Vorwänden entsprechend begegnen
- Auf Anknüpfungspunkte reagieren
- 3. Abschluss und Verabschiedung
- Lerninhalte sichern
- Bezug zur Praxis herstellen
- Eintragen ins Ausbildungsnachweisheft veranlassen
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Die Ausbildungssituation soll den Auszubildenden befähigen, Zeugnisse anhand vorgegebener Daten selbstständig zu erstellen. Darüber hinaus wird der Fokus auf das Verständnis der verschiedenen Zeugnisarten und deren Unterschiede gelegt.
- Erstellung von Zeugnissen
- Verschiedene Zeugnisarten
- Unterschiede zwischen den Zeugnisarten
- Sachliche und fehlerfreie Erklärung der Unterschiede
- Anwenden von Kenntnissen in der Praxis
Zusammenfassung der Kapitel
Die Ausbildungssituation umfasst drei Phasen: Begrüßung und Eröffnung, Vermittlung der Lehrinhalte und Abschluss und Verabschiedung. In der ersten Phase wird der Auszubildende begrüßt, die Lernziele werden definiert und die Vorkenntnisse werden ermittelt. Die zweite Phase befasst sich mit der Vermittlung von Wissen über die verschiedenen Zeugnisarten und deren Erstellung. Der Ausbilder stellt dabei gezielt Fragen, gibt Feedback und motiviert den Auszubildenden. In der letzten Phase wird das Gelernte zusammengefasst, der Bezug zur Praxis hergestellt und die Eintragen ins Ausbildungsnachweisheft veranlasst.
Schlüsselwörter
Die Schlüsselwörter sind: Zeugnis, Zeugnisarten, Ausbildungssituation, Lehrgespräch, Personalsachbearbeitung, Kaufleute für Büromanagement.
Häufig gestellte Fragen
Was ist das Ziel der Unterweisung zur Zeugniserstellung?
Auszubildende sollen lernen, anhand vorgegebener Daten selbstständig Zeugnisse zu erstellen und die Unterschiede zwischen verschiedenen Zeugnisarten sachlich zu erklären.
Welche Zeugnisarten werden unterschieden?
In der Unterweisung werden die Unterschiede zwischen einfachen Zeugnissen, qualifizierten Zeugnissen und Zwischenzeugnissen erarbeitet.
Wie läuft ein typisches Lehrgespräch ab?
Es gliedert sich in Begrüßung/Eröffnung, die Vermittlung der Lehrinhalte durch gezielte Fragen und den Abschluss zur Sicherung des Lernerfolgs.
Welche Rolle spielen Vorkenntnisse des Auszubildenden?
Zu Beginn der Unterweisung werden die Vorkenntnisse ermittelt, um den Auszubildenden individuell zu motivieren und an Bekanntes anzuknüpfen.
Wie wird der Praxisbezug hergestellt?
Durch die Verwendung echter betrieblicher Bögen und Bücher sowie das Eintragen in das Ausbildungsnachweisheft wird das Wissen direkt in den Arbeitsalltag integriert.
- Quote paper
- Eberhard Hundsotter (Author), Zeugnisse und deren Erstellung im Betrieb (Unterweisung Kaufmann-/frau für Büromanagement), Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1267396