Diese Arbeit beschäftigt sich mit Karl dem Großen, dem 'Vater Europas', und seiner außenpolitischen Legitimation des Frankenreiches gegenüber Byzanz. Zu diesem Zweck werden die Hintergründe und Ursachen für den Konflikt zwischen dem Frankenreich und Byzanz betrachtet. Im Anschluss wird der Frage nachgegangen welche Strategien und Ansätze Karl der Große zur außenpolitischen Legitimation einsetzte. Zur Analyse orientiert sich diese Arbeit an den Reichsannalen von Einhard, aus fränkischer Sicht, und der Chronik des Theophanes dem Bekenner, aus byzantinischer Sicht.
Inhaltsverzeichnis
- DER INTERNATIONALE KARLSPREIS ZU AACHEN
- AUSGANGSLAGE WÄHREND PIPPINS REGENTSCHAFT..
- STREITPUNKTE ZWISCHEN WEST- UND OST-ROM...
- Bilderstreit..
- Bündnis-Schluss mit Byzanz von 780/81......
- Kaiserkrönung Karls des Großen und Verlobung mit Irene
- Krieg um Venetien......
- Die Friedensverhandlungen mit Byzanz von 810 bis 815.
- RESÜMEE.......
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Diese Arbeit befasst sich mit Karl dem Großen, dem 'Vater Europas', und seiner außenpolitischen Legitimation des Frankenreiches gegenüber Byzanz. Sie untersucht die Hintergründe und Ursachen für den Konflikt zwischen dem Frankenreich und Byzanz sowie die Strategien und Ansätze, die Karl der Große zur außenpolitischen Legitimation einsetzte.
- Die Rolle des Papsttums in den Beziehungen zwischen Franken und Byzanz
- Der Bilderstreit als Streitpunkt zwischen Ost- und West-Rom
- Die politische Situation in Byzanz und ihre Auswirkungen auf das Verhältnis zum Frankenreich
- Die Strategien Karls des Großen zur außenpolitischen Legitimation
- Die Auswirkungen der Auseinandersetzungen zwischen Franken und Byzanz auf die Entwicklung des Abendlandes
Zusammenfassung der Kapitel
- Kapitel 1: Das Kapitel stellt den internationalen Karlspreis zu Aachen vor und erläutert die Hintergründe seiner Gründung. Es befasst sich mit der Bedeutung Karls des Großen für die europäische Geschichte und den europäischen Gedanken.
- Kapitel 2: Das Kapitel beleuchtet die Ausgangslage während der Regentschaft von Pippin dem Jüngeren, dem Vater Karls des Großen. Es beschreibt die Beziehungen zwischen Franken und Byzanz und die Rolle des Papsttums als wichtigem Faktor in diesen Beziehungen.
- Kapitel 3: Dieses Kapitel widmet sich den Streitpunkten zwischen West- und Ost-Rom. Es geht insbesondere auf den Bilderstreit ein, der eine entscheidende Rolle in der Beziehung zwischen den beiden Reichen spielte.
Schlüsselwörter
Karl der Große, Byzanz, Frankenreich, Papsttum, Bilderstreit, Außenpolitik, Legitimation, Pippin der Jüngere, Konstantin V., Theophanes Confessor, Einhard, Reichsannalen, Chronik, Geschichte Europas.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in der Arbeit über Karl den Großen und Byzanz?
Die Arbeit untersucht die außenpolitische Legitimation des Frankenreiches gegenüber Byzanz und die Hintergründe des Konflikts zwischen diesen beiden Mächten.
Welche Quellen werden für die historische Analyse genutzt?
Es werden die Reichsannalen von Einhard (fränkische Sicht) und die Chronik des Theophanes dem Bekenner (byzantinische Sicht) herangezogen.
Was war der sogenannte Bilderstreit?
Der Bilderstreit war ein zentraler religiöser und politischer Konfliktpunkt zwischen West- und Ost-Rom, der das Verhältnis der Reiche stark belastete.
Welche Rolle spielte das Papsttum in dieser Zeit?
Das Papsttum fungierte als wichtiger Faktor und Akteur in den diplomatischen Beziehungen zwischen den Franken und Byzanz.
Was ist die Bedeutung Karls des Großen als „Vater Europas“?
Er wird so bezeichnet aufgrund seiner prägenden Rolle für die europäische Geschichte und die Entwicklung des abendländischen Gedankens.
- Citar trabajo
- Daniel Schmitt (Autor), 2017, Karl der Große und Byzanz. Die außenpolitische Legitimation des Frankenreiches, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1267856