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Vergleich der politischen Strategien von Caesar und Augustus

Titel: Vergleich der politischen Strategien von Caesar und Augustus

Facharbeit (Schule) , 2022 , 20 Seiten , Note: 1.0

Autor:in: Anonym (Autor:in)

Weltgeschichte - Frühgeschichte, Antike
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Dies ist eine ausführliche Facharbeit zu den politischen Strategien Caesars und Augustus, dessen Auswirkungen auf die römische Republik und die Aufrichtung des Kaiserreichs. Dabei wird ausführlich auf den geschichtlichen Hintergrund, die Familienverhältnisse, politischen Kontakte und Wesenszüge der beiden behandelten Personen eingegangen. Ihre Handlungen werden analysiert und in Bezug zueinander gesetzt, um die Fragestellung zu beantworten: Warum ist Caesar an der Aufrichtung einer Alleinherrschaft gescheitert und Augustus kurz danach nicht?

Wie konnte die römische Republik unter den Augen der Senatoren zu einer Alleinherrschaft werden, und warum ist Caesar daran gescheitert? Was sind Gemeinsamkeiten ihrer Handlungen, und was die entscheidenden Unterschiede? Was bedeutet der Begriff Alleinherrschaft in diesem Kontext? Diese Fragen sollen im Hauptteil dieser Facharbeit näher erläutert und erklärt werden. Dabei soll ein besonderes Augenmerk auf dessen Umgang mit dem Senat als zentrales Regierungsorgan der Republik sowie den Senatoren als Personen gelegt werden. Dabei soll es um politischen Erfolg oder Misserfolg gehen, aber nicht um die Gründe für den später aufkommenden Kaiserkult. Im Fazit sollen beide übergeordneten Strategien nochmal verglichen und die Bedeutung dieses geschichtlichen Vorgangs für das römische Reich dargelegt werden.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. EINLEITUNG

2. HAUPTTEIL

2.1 CAESARS POLITIK

2.1.1 Die Popularen und Optimaten im Senat

2.1.2 Caesars Ehrgeiz und dignitas

2.1.3 Vergehen während des ersten Konsulats und deren Folgen

2.1.4 Der Bürgerkrieg und Caesars clementia

2.1.5 dictator perpetuo und andere Anmaßungen

2.2 AUGUSTUS POLITIK UND VERGLEICH MIT CAESAR

2.2.1 Augustus Anfänge

2.2.2 Das zweite Triumvirat und dessen Folgen

2.2.3 Das Triumvirat zerbricht

2.2.4. Die Aufrichtung des Prinzipats

2.2.5 Die „Wiederherstellung“ der Republik

2.2.6 Erste Krisen und die Festigung des Prinzipats

2.3 FAZIT

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht, wie die römische Republik in eine Alleinherrschaft übergehen konnte, und analysiert dabei vergleichend die politische Handlungsweise von Caesar und Augustus gegenüber dem Senat.

  • Ursachen für den Zusammenbruch der römischen Republik
  • Die Rolle des Senats als Regierungsorgan
  • Vergleich politischer Machtstrategien von Caesar und Augustus
  • Der Übergang vom Bürgerkrieg zur stabilen Herrschaft (Prinzipat)
  • Bedeutung von Propaganda und militärischer Loyalität

Auszug aus dem Buch

2.1.5 dictator perpetuo und andere Anmaßungen

Caesar wurde im Laufe dieser Zeit, in der er sich in Rom aufhielt, mit vielen Ehrungen versehen. Außerdem brachte er zahlreiche neue Gesetze und Verfügungen auf den Weg. Aber, wie es Sommer ausdrückt,

„ein politisches Programm, eine Reform des politischen Systems oder gar eine neue Verfassung sucht man in diesen […] Maßnahmen indes vergeblich.“

Außerdem gab es einige Vorfälle, die den Senat in Aufruhr versetzten. Darunter die mehrmalige versuchte Anbietung der Königswürde, die Caesar, aus gutem Grund, jedoch immer ablehnte. Eine weitere kritische Situation war, als eine Senatsdelegation ihm weitere Ehrungen verkünden wollte und Caesar dabei auf seinem Stuhl sitzen blieb. Der Senat sah darin einen Affront, eine Geste Caesars, die die Senatoren ihrer Würde beraubte und empörte. Dies ist der erste Widerstand gegen die Ordnung Caesars.

Dieser konnte aus traditionsgeschichtlichen Gründen kein König werden, doch die Ämter der Republik, die ja gerade zur Gewaltenteilung geschaffen wurden, konnten seine Machtambitionen nicht befriedigen. Es blieb also nur noch das Amt des Diktators, um seinem Handeln eine – zwar sehr fadenscheinige und schnell durchschaubare – offizielle und rechtmäßige Fassade zu verleihen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. EINLEITUNG: Die Einleitung beleuchtet die Destabilisierung der römischen Republik durch soziale Unruhen, Heeresreformen und den Aufstieg mächtiger Feldherren, die das Vertrauen in die traditionellen Institutionen untergruben.

2. HAUPTTEIL: Der Hauptteil analysiert detailliert die politischen Strategien Caesars und Augustus, ihre Konflikte mit dem Senat und die schrittweise Transformation der römischen Staatsform vom Bürgerkrieg hin zum stabilen Prinzipat.

2.1 CAESARS POLITIK: Dieses Kapitel beschreibt Caesars Aufstieg im cursus honorum, seine populistische Ausrichtung und seine gescheiterte Strategie, den Senat durch Machtbündnisse und direkte Konfrontation permanent zu umgehen.

2.1.1 Die Popularen und Optimaten im Senat: Hierbei wird Caesars Familiengeschichte sowie seine Einordnung in die Fraktion der Popularen betrachtet, was entscheidend für sein skeptisches Verhältnis zum Senat war.

2.1.2 Caesars Ehrgeiz und dignitas: Dieses Kapitel erläutert, wie Caesars Streben nach individueller Ehre (dignitas) und sein Wunsch nach öffentlicher Anerkennung sein politisches Handeln vor und während seines Senatskonflikts prägten.

2.1.3 Vergehen während des ersten Konsulats und deren Folgen: Untersuchung von Caesars Umgehungspolitik gegenüber dem Senat durch direkte Arbeit mit der Volksversammlung und die resultierende Verschärfung des politischen Widerstands.

2.1.4 Der Bürgerkrieg und Caesars clementia: Analyse von Caesars Vorgehen während des Krieges, insbesondere die Nutzung der Milde (clementia) zur Gewinnung von Verbündeten und Legitimität nach der Überschreitung des Rubikons.

2.1.5 dictator perpetuo und andere Anmaßungen: Beleuchtung der zunehmenden Spannung zwischen Caesar und dem Senat, die durch seine Ernennung zum Diktator auf Lebenszeit und sein demonstratives Auftreten gegenüber den Senatoren ihren Höhepunkt fand.

2.2 AUGUSTUS POLITIK UND VERGLEICH MIT CAESAR: Kontrastierung zwischen Caesars offener Konfrontation und Augustus' subtilerem, auf Propaganda und institutioneller Tarnung basierendem Machterhalt.

2.2.1 Augustus Anfänge: Darstellung des politisch isolierten Starts von Augustus nach Caesars Ermordung und seiner geschickten Nutzung der Loyalität von Caesars ehemaligen Soldaten.

2.2.2 Das zweite Triumvirat und dessen Folgen: Untersuchung des offiziellen Regierungsorgan Triumvirat, das durch Proskriptionen, Terror und die Schwächung der alten Nobilität die republikanische Ordnung effektiv stabilisierte.

2.2.3 Das Triumvirat zerbricht: Analyse der Machtverschiebungen, die nach der Verdrängung von Lepidus und dem Konflikt mit Antonius den Weg für die Alleinherrschaft von Augustus ebneten.

2.2.4. Die Aufrichtung des Prinzipats: Beschreibung der Etablierung des Prinzipats als neue Staatsform, mit Fokus auf Augustus Selbstdarstellung als Friedensbringer und die notwendige Einbindung des Senats.

2.2.5 Die „Wiederherstellung“ der Republik: Analyse der geschickten rhetorischen Verschleierung von Augustus Machtgewinn, indem er offiziell vorgab, die Res publica wiederherzustellen, während er faktisch die Kontrolle behielt.

2.2.6 Erste Krisen und die Festigung des Prinzipats: Erläuterung der weiteren Konzentrierung von Macht durch die Übertragung der tribunicia potestas, was Augustus eine rechtliche Grundlage für seine faktische Monarchie bot.

2.3 FAZIT: Das Fazit fasst zusammen, dass die Republik aufgrund systemischer Schwächen scheiterte und während Caesar an seiner Strategie scheiterte, Augustus durch sein langfristiges, auf Illusion und Einbindung basierendes Modell den Übergang zum Kaisertum erfolgreich vollzog.

3. LITERATURVERZEICHNIS: Aufzählung der verwendeten Quellen und wissenschaftlichen Literatur für die Facharbeit.

Schlüsselwörter

Römische Republik, Caesar, Augustus, Senat, Alleinherrschaft, Prinzipat, Bürgerkrieg, Politik, Macht, clementia, Nobilität, Res publica, Staatskrise, Kaisertum, Machtbündnisse.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht den Übergang der römischen Republik zur Alleinherrschaft anhand der Fallbeispiele Gaius Julius Caesar und Augustus.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind das Verhältnis der Akteure zum Senat, die Krise republikanischer Strukturen sowie die Methoden der Machtetablierung.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist die Analyse der unterschiedlichen politischen Strategien von Caesar und Augustus und die Beantwortung der Frage, warum Caesar bei seinem Versuch der Machtetablierung scheiterte, während Augustus erfolgreich war.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse und einer historischen Vergleichsanalyse der politischen Handlungsweisen der beiden Protagonisten.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden Caesars politische Aufstiegsphase und Senatskonflikte sowie Augustus' Transformation der Republik zum Prinzipat, unterstützt durch Propaganda und institutionelle Veränderungen, dargestellt.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Römische Republik, Prinzipat, Machtbündnisse, Senatspolitik, Alleinherrschaft und politische Transformation.

Warum ist laut der Arbeit Caesars Herrschaft gescheitert?

Caesar scheiterte, weil er den Senat auch nach seiner Machtübernahme herabwürdigte, keinen langfristigen Plan zur Integration in das bestehende System vorlegte und durch sein Auftreten den Widerstand der Senatoren provozierte, was letztlich zu seiner Ermordung führte.

Wie gelang es Augustus, das Prinzipat erfolgreich zu etablieren?

Augustus gelang dies durch eine geschickte Fassade der Wiederherstellung der Republik, die Einbindung des Senats bei gleichzeitiger faktischer Kontrolle, den Einsatz von Propaganda und die Ausnutzung einer kriegsmüden Gesellschaft.

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Details

Titel
Vergleich der politischen Strategien von Caesar und Augustus
Note
1.0
Autor
Anonym (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2022
Seiten
20
Katalognummer
V1267868
ISBN (PDF)
9783346708809
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Antike Römisches Reich Augustus Caesar Römische Republik Kaiserreich Senat Rom Bürgerkrieg Facharbeit Geschichte Vergleich
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Anonym (Autor:in), 2022, Vergleich der politischen Strategien von Caesar und Augustus, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1267868
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Leseprobe aus  20  Seiten
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