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Den Trick kenne ich - Eine Kampagne zur Betrugsprävention der Schweizerischen Kriminalprävention

Betrugssignale, -strategien und -delikte frühzeitig erkennen und vorbeugen

Title: Den Trick kenne ich - Eine Kampagne zur Betrugsprävention der Schweizerischen Kriminalprävention

Textbook , 2008 , 243 Pages

Autor:in: Hajo Michels (Author)

Sociology - Law and Delinquency
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Summary Excerpt Details

Unter der Adresse «www.den-trick-kenne-ich.ch» hat die SKP eine neue Internetkampagne zum Schutz der Bevölkerung vor Betrug lanciert. In der Schweiz haben gemäss Polizeilicher Kriminalstatistik PKS von 2006 zu 2007 die Betrugsfälle um 6% zugenommen. Zum anderen erfährt die SKP in Ihrer täglichen Arbeit, wie sehr die Bevölkerung das Thema beschäftigt und wie notwendig dazu Rat und Hilfe sind.

Die neue Kampagne der SKP
• beschreibt in einmaliger Weise neben den Delikten vor allem auch die Tätersignale, die Opfermerkmale und bestimmte Situationen, in denen sich ein Betrug ereignen kann.
• hat mit über 60 selbst entwickelten Illustrationen und vielen Bildern von optischen Täuschungen eine eigene Bildsprache geschaffen um das Thema zu vermitteln.
• nutzt auf kreative Weise die Kraft von Zitaten und Fabeln um die Besucher zum Nachdenken anzuregen und eigene Handlungen zu reflektieren.
• ist das einzige derartig umfassende Informationsangebot zum Thema Betrug in allen drei Landessprachen.
• macht auf sinnvolle Weise Gebrauch von den Möglichkeiten des Web 2.0 und dessen Weiterempfehlungsmöglichkeiten, so wurden gleichzeitig Accounts bei flickr.com, youtube.com, slide.com und mystudiyo.com eingerichtet.
• stellt einzelnen Elemente oder Webseiten zur Verfügung, die mit einigen Klicks in die eigene Webseite, das eigene Blog oder das Profil einer Social Community eingebunden werden können.
• Bietet ein unterhaltsames Quiz, um sich mit den Themen der Kampagne vertraut zu machen.
Die Kampagne soll zum Empowerment der Bevölkerung führen, damit diese Betrugssignale, -strategien und –delikte frühzeitig erkennt, vorbeugen kann und letztlich einem Betrüger sagen kann: «Den Trick kenne ich!».

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

Vorwort der Schweizerischen Kriminalprävention

Einleitung des Autors

1. Betrugsmerkmale

1.1. „Nur noch heute!“

1.2. „Zu schön, um wahr zu sein!“

1.3. „Gratis kann teuer sein!“

1.4. „Auch Heuchler müssen sterben...“

1.5. „Haben Sie doch ein Herz...“

1.6. „Das machen alle so...“

1.7. „Gemeinsamkeit kann verbinden oder fesseln!“

1.8. „Mehr Schein als Sein...!“

1.9. „Entwaffnende Ehrlichkeit...“

1.10. „Nur für Sie...“

1.11. „Ich beschütze Sie...“

2. Opfermerkmale

2.1. „Das steht mir zu!“

2.2. „So was gibt es doch nicht!“

2.3. „Ist das echt so einfach?“

2.4. „Ich bin ein Glückskind!“

2.5. „Alle Menschen sind gut!“

2.6. „Mir passiert schon nichts!“

2.7. „Mich kann keiner hereinlegen!“

2.8. „Den Trick kannte ich noch nicht!“

2.9. „Ja, Sie haben recht: 2+2 = 5!“

2.10. „Mir macht keiner was vor!“

2.11. „Immer passiert mir so was!“

2.12. „Ich bekomme ja nie, was mir zusteht!“

2.13. „Irgendwann wird es mir finanziell auch besser gehen! Oder werde ich auch mal Glück haben“

2.14. „Ich will auch, was alle anderen haben!“

2.15. „No Risk, no Fun!“

3. Betrugsanfälligkeit

3.1. Finanzielle Krise

3.2. Krisen

3.3. Stress, Eile, Zeitdruck

3.4. Langeweile

3.5. Ferien

3.6. Grosser Gewinn / Erbe

3.7. Grosser Verlust

3.8. Grosse Sorgen / Ängste

3.9. Grosse Freude (Hochzeit, Geburt)

4. Betrugsdelikte

4.1. Finanzbereich

4.1.1. Anlagebetrug

4.1.2. Projektbetrug

4.1.3. Kreditvermittlungsbetrug

4.1.4. Vorschussbetrug / Nigerianische Betrügerbanden

4.1.5. Bargeldanweisungen (Western Union)

4.1.6. Geschenkkreise

4.1.7. Falschgeld

4.1.8. Angeblicher Lotteriegewinn

4.2. Internet

4.2.1. Auktionen

4.2.2. Kauf

4.2.3. Auto-/Motorradkauf

4.2.4. Nigeria Connection

4.2.5. „Gratis“ Angebote und Abonnements

4.2.6. Phishing

4.2.7. Unseriöse Arbeitsangebote

4.2.8. Angeblicher Lotteriegewinn „Loteria Primitiva“

4.3. Tricks und Fallen

4.3.1. Enkeltrick

4.3.2. Seniorenfahrten

4.3.3. Scharlatane / Lebensberater

4.3.4. Angeblicher Lotteriegewinn

4.3.5. Eintrag in Firmenregister

4.3.6. Timesharing

Nachwort

Zielsetzung und Themen

Das Ziel der Kampagne "Den Trick kenne ich" ist es, Leser durch ein grundlegendes Verständnis der psychologischen Mechanismen hinter Betrugsversuchen zu befähigen, betrügerische Situationen frühzeitig zu erkennen und zu hinterfragen, um so aktiv Prävention zu leisten und sich selbst zu schützen.

  • Analyse typischer Täterstrategien und Betrugssignale.
  • Untersuchung psychologischer Merkmale und Glaubenssätze potenzieller Opfer.
  • Identifikation von Risikosituationen, die die Betrugsanfälligkeit erhöhen.
  • Darstellung konkreter Deliktfelder wie Internetbetrug, Anlagebetrug und Tricks wie der Enkeltrick.

Auszug aus dem Buch

1.1. „Nur noch heute!“

„Nur noch heute, daher greifen Sie jetzt sofort zu... Verpassen Sie nicht das Angebot Ihres Lebens!“

Versucht man, Sie zu hastigen und übereilten Entscheidungen zu drängen? Ist eine Offerte nur heute gültig? Gibt es den Sonderpreis nur bis morgen? Muss eine Zusage unbedingt jetzt erfolgen? Kann der Abschluss nur sofort getätigt werden?

Sicherlich wissen Sie, warum Platin so viel kostet. Genau, weil es sehr selten ist. Daraus folgt, wenn es etwas selten gibt, ist es für uns kostbar und hat einen hohen Preis! Das ist eine uralte Regel, die den Menschen wie instinktmässig eingepflanzt ist. Wenn man es also schafft, Sie glauben zu machen, dass etwas sehr selten ist, so sind Sie eher geneigt einen höheren Preis dafür zu zahlen.

Die Dauer eines sehr günstigen Angebotes zeitlich zu begrenzen ist nichts anderes, als eine Verknappung des Gutes herbeizuführen. Allerdings versucht der potentielle Betrüger hier, Sie glauben zu machen, dass sein Angebot besonders günstig sei. Der Zweck des Zeitlimits ist immer, Ihnen zu verunmöglichen, das Angebot zu prüfen und zu vergleichen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Betrugsmerkmale: Dieses Kapitel stellt die wiederkehrenden Muster und Strategien von Betrügern vor, um den Leser für manipulativen Zeitdruck, vorgetäuschte Knappheit oder falsche Freundlichkeit zu sensibilisieren.

2. Opfermerkmale: Hier werden menschliche Eigenschaften und psychologische Schwachstellen wie Gier, Leichtgläubigkeit oder der Wunsch nach Exklusivität thematisiert, die Menschen anfällig für Betrug machen können.

3. Situationen mit Betrugsanfälligkeit: Dieses Kapitel erläutert, wie spezifische Lebensumstände wie finanzielle Not, Stress, Langeweile oder grosse Freude die Urteilsfähigkeit einschränken und Angriffsflächen für Täter schaffen.

4. Betrugsdelikte: Die abschliessenden Kapitel präsentieren konkrete Deliktarten wie Finanzbetrug, Internetbetrug und klassische Tricks wie den Enkeltrick, um aufzuzeigen, wie die zuvor genannten Mechanismen in der Praxis angewendet werden.

Schlüsselwörter

Betrugsprävention, Täterstrategien, Opferpsychologie, Betrugsanfälligkeit, Enkeltrick, Phishing, Anlagebetrug, Manipulation, Selbstschutz, soziale Bewährtheit, Reziprozität, Knappheitsprinzip, Zeitdruck, Internetkriminalität, Prävention.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in diesem Buch grundsätzlich?

Das Buch dient als Ratgeber zur Betrugsprävention und erklärt, wie Täter psychologische Mechanismen nutzen, um Menschen zu täuschen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Felder sind Täterstrategien, die Persönlichkeitsmerkmale von Opfern sowie die situativen Faktoren, die eine Person besonders verwundbar machen.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, Leser zu befähigen, hinter "das Offensichtliche" zu blicken, kritisch zu denken und sich vor Betrug zu schützen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Das Buch stützt sich auf psychologische Konzepte, wissenschaftliche Experimente (z. B. Milgram-Experiment) und Zitate, um die Hintergründe von Betrugsmaschen verständlich zu machen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert detailliert Betrugsmerkmale, Opfercharakteristika, gefährliche Situationen und konkrete Deliktarten wie Internetbetrug oder Seniorenfahrten.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren das Werk?

Betrugsprävention, Manipulation, Täterstrategien, Opferpsychologie und Prävention sind die prägenden Begriffe.

Warum ist das "Gesetz der Reziprozität" so gefährlich?

Es ist gefährlich, weil Betrüger uns kleine "Geschenke" machen, wodurch wir uns psychologisch verpflichtet fühlen, einen Gegengefallen zu leisten, was oft in einen Betrug mündet.

Warum sind Senioren besonders für den Enkeltrick anfällig?

Betrüger nutzen gezielt deren Gutmütigkeit und Ängste aus, indem sie Notsituationen vortäuschen, die eine sofortige finanzielle Hilfe erfordern.

Wie schützen sich Online-Käufer am besten?

Durch die Einhaltung technischer Sicherheitsstandards (https), die Nutzung eigener Treuhandservices und die gesunde Skepsis bei "Super-Schnäppchen".

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Details

Title
Den Trick kenne ich - Eine Kampagne zur Betrugsprävention der Schweizerischen Kriminalprävention
Subtitle
Betrugssignale, -strategien und -delikte frühzeitig erkennen und vorbeugen
Author
Hajo Michels (Author)
Publication Year
2008
Pages
243
Catalog Number
V126861
ISBN (eBook)
9783640324460
Language
German
Tags
Betrug Betrugsprävention Anlagebetrug Opfermerkmale Tätermerkmale Tätesignale Internetbetrug Betrugsmethoden Betrugsdelikte Schweizerische Kriminalprävention
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Hajo Michels (Author), 2008, Den Trick kenne ich - Eine Kampagne zur Betrugsprävention der Schweizerischen Kriminalprävention, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/126861
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