Dehnen wurde in den letzten Jahren immer genauer beleuchtet. Die verschiedenen Dehnarten wurden verglichen und die Auswirkungen des Dehnens auf unterschiedlichste Aspekte untersucht. In folgender Arbeit wird der Frage, ob statisches und dynamisches Dehnen mit Aktivierungsübungen eine Auswirkung auf unsere Schnelligkeit haben, nachgegangen. Damit eine Gegenüberstellung von statischen und dynamsichen Dehnen gewährleistet wird, wurden die ProbandInnen in zwei Gruppen geteilt. Die erste Gruppe dehnte dynamisch mit Aktivierungsübungen, während die zweite Gruppe statisch dehnte.
Vor Beginn der Intervention wurden die verschiedenen Dehnübungen festgelegt und von allen ProbandInnen in der Früh nach dem Aufwachen durchgeführt. Um standardisierte Ergebnisse zu erzeugen, wurde der Sprinttest nach Kindermann angewandt und somit die Sprintschnelligkeit im Bereich von 5 m, 10 m und 30 m untersucht. Zusätzlich wurde für die Zeitmessung Lichtschranken von "Brower Timing Systems" verwendet. Die Zeitspanne der Intervention betrug drei Wochen.
Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung
2. Allgemeine Einblicke ins Stretching
3. Methode
4. Ergebnis
5. Diskussion
Zielsetzung & Themen
Die vorliegende Arbeit untersucht den Einfluss von statischem Dehnen im Vergleich zu dynamischem Dehnen mit anschließenden Aktivierungsübungen auf die Sprintschnelligkeit von Sporttreibenden über Distanzen von 5 m, 10 m und 30 m.
- Vergleich verschiedener Dehninterventionen
- Analyse der Sprintleistung mittels Lichtschrankenmessung
- Untersuchung physiologischer Grundlagen der Muskeldehnung
- Diskussion von Störfaktoren bei sportwissenschaftlichen Feldstudien
- Evaluation der Praxistauglichkeit von Dehnprogrammen im Aufwärmbereich
Auszug aus dem Buch
3. Methode
Im folgenden Kapitel wird die angewendete Methode, welche die Forschungsfrage beantworten soll, näher erläutert. Dafür wurden zwei Sprinttests gemacht. Zwischen den Sprinttests wurde täglich gedehnt. Die Durchführung erstreckte sich über einen Zeitraum von drei Wochen. Das Projekt startete mit dem 23.04.2021 und endete drei Wochen später am 14.05.2021. An diesen Tagen wurde jeweils der Sprinttest gemeinsam durchgeführt.
In den folgenden Zeilen wird näher auf die durchgeführten Dehnübungen, Sprinttests und ProbandInnen eingegangen.
ProbandInnen
Unsere Versuchsgruppe besteht aus sechs Personen. Folgende Tabelle gibt die Körpergröße, das Gewicht und das Geschlecht der ProbandInnen an.
Dehnübungen
Zu Beginn der Studie wurden die ProbandInnen in zwei Gruppen geteilt. Gruppe 1 hatte jeden Tag fünf Dehnübungen zu absolvieren ohne Aktivierungsübungen. Gruppe 2 führte ebenfalls dieselben Übungen durch, mit dem Unterschied, nach der Dehnübung noch eine Aktivierungsübungen zu machen. Die Intervention wurde über einen Zeitraum von drei Wochen durchgeführt. Alle ProbandInnen dehnten ungefähr zur selben Zeit. Daher dehnten alle Personen sofort nach dem Aufstehen. Pro Übung wurde jede Seite für 30 Sekunden statisch gedehnt.
Zusammenfassung der Kapitel
1. Einleitung: Dieses Kapitel führt in die Thematik ein, erläutert die Relevanz der Muskeldehnung im Sportkontext und definiert die Forschungsfrage bezüglich der Auswirkungen unterschiedlicher Dehnmethoden auf die Sprintschnelligkeit.
2. Allgemeine Einblicke ins Stretching: Es werden grundlegende physiologische Mechanismen der Muskulatur, wie die Gleitfilamenttheorie, sowie die verschiedenen Arten des Stretchens und deren Bedeutung für die sportliche Leistungsfähigkeit beleuchtet.
3. Methode: Hier wird das Studiendesign beschrieben, inklusive der Auswahl der Probanden, der detaillierten Beschreibung der zwei unterschiedlichen Dehninterventionen und des standardisierten Testaufbaus mittels Lichtschranken.
4. Ergebnis: Dieser Abschnitt präsentiert die erhobenen Leistungsdaten der Probanden in tabellarischer und grafischer Form, um die Veränderungen der Sprintzeiten vor und nach der Interventionsphase gegenüberzustellen.
5. Diskussion: Abschließend werden die Ergebnisse kritisch interpretiert, mit bestehender Fachliteratur verglichen und mögliche Störfaktoren sowie Limitationen der eigenen Studie reflektiert.
Schlüsselwörter
Statisches Dehnen, Dynamisches Dehnen, Aktivierungsübungen, Sprintschnelligkeit, Sprinttest, Kindermann, Lichtschranken, Leistungsdiagnostik, Muskeldehnung, Interventionsstudie, Trainingswissenschaft, Sportmotorik, Gleitfilamenttheorie
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit befasst sich mit der Untersuchung, welchen Einfluss zwei unterschiedliche Stretching-Methoden – statisches Dehnen sowie dynamisches Dehnen in Kombination mit Aktivierungsübungen – auf die Schnelligkeitsleistung beim Sprinten haben.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Die zentralen Themen sind physiologische Grundlagen der Skelettmuskulatur, verschiedene Dehntechniken, die Durchführung von Sprints unter standardisierten Bedingungen und die sportwissenschaftliche Evaluation von Trainingsmethoden.
Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?
Das primäre Ziel besteht darin herauszufinden, ob eine tägliche Dehnintervention über drei Wochen zu messbaren Veränderungen der Antritts-, Beschleunigungs- oder Grundschnelligkeit führt.
Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?
Es wurde ein experimentelles Studiendesign im sportpraktischen Feld angewendet, bei dem sechs Probanden in zwei Interventionsgruppen eingeteilt und mittels Sprinttests nach Kindermann prä- und post-Intervention vermessen wurden.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Einführung in die Dehnungsphysiologie, die detaillierte Beschreibung des Test- und Interventionsaufbaus sowie die anschließende quantitative Darstellung und Interpretation der gemessenen Sprintzeiten.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Zu den wichtigsten Begriffen gehören statisches und dynamisches Dehnen, Sprintschnelligkeit, Lichtschrankenmessung, Aktivierungsübungen und Leistungsdiagnostik.
Wie wurde die Sprintleistung gemessen, um Genauigkeit zu gewährleisten?
Zur Erfassung der Sprintgeschwindigkeiten auf 5 m, 10 m und 30 m wurden professionelle Lichtschranken der Marke „Brower Timing Systems“ verwendet, um manuelle Stoppzeiten und damit verbundene Messfehler zu minimieren.
Welche Rolle spielen Störfaktoren bei den Ergebnissen der Studie?
Störfaktoren wie die Teilnahme der Probanden an anderen Sportkursen oder die spezifische Vorbereitung auf verschiedene Sportarten außerhalb der Studie werden als mögliche Gründe für die geringe signifikante Vergleichbarkeit der Ergebnisse diskutiert.
- Arbeit zitieren
- Luca Jost (Autor:in), 2021, Stretching and Speed. Haben statisches und dynamisches Dehnen eine Auswirkung auf unsere Schnelligkeit?, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1268659