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Die katholische Soziallehre

Title: Die katholische Soziallehre

Term Paper (Advanced seminar) , 2007 , 19 Pages , Grade: 2,0

Autor:in: Richard Oehmig (Author)

Didactics - Politics, Political Education
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Die katholische Soziallehre bietet Kriterien, Weisungen und Perspektiven, die sich aus dem Evangelium, aus der Tradition der Kirche und aus der ethischen Reflexion für die Gestaltung gesellschaftlicher Verhältnisse ergeben. Sie ist, wie unsere Sozialgeschichte zeigt, nicht ein für allemal fix und fertig. Diese Worte von Bischof Franz Kamhaus beschreiben sehr treffend das `Wesen` der katholischen Soziallehre: Sie ist kein auf ewig fixiertes Regelwerk, vielmehr stellt es ein offenes System dar, welches sich durchaus den Strömungen des Zeitgeistes anzupassen vermag.
Die vorliegende Arbeit versucht sich kritisch mit der katholischen Soziallehre auseinander zu setzen. Eine zentrale Bedeutung soll dabei der modernen katholischen Soziallehre zukommen, wobei hierbei insbesondere die Wirkungsmächtigkeit dieser Lehre zu untersuchen ist. Zunächst geht es jedoch um eine Annäherung an die zentralen Begriffe der katholischen Soziallehre, welche von herausragender Bedeutung sind.
Im darauffolgenden Kapitel soll ein kurzer historischer Überblick folgen, in dessen Mittelpunkt vor allem die Geschichte und Bedeutung der päpstlichen Rundschreiben (Enzyklika) untersucht werden soll.
Abschließend folgt eine kurze Untersuchung zur Wirkungsmächtigkeit der katholischen Soziallehre, wobei der Schwerpunkt hierbei auf dem deutschen Raum nach 1945 liegen soll.
Zunächst jedoch ein kurzer Blick zum Begriff der katholischen Soziallehre.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

Vorbemerkung

1. zum Begriff der katholischen Soziallehre

1.1 Solidarität und Subsidiarität

2. Zum Begriff der Sozialen Gerechtigkeit

3. Kurzer Historischer Überblick

Resümee

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht das Wesen und die Wirkungsmächtigkeit der katholischen Soziallehre, wobei der Schwerpunkt auf der historischen Entwicklung und der Umsetzung ihrer Prinzipien im deutschen Raum nach 1945 liegt.

  • Grundlagen und zentrale Begriffe der katholischen Soziallehre
  • Die historische Entwicklung und Bedeutung päpstlicher Enzykliken
  • Das Solidaritäts- und Subsidiaritätsprinzip in der Anwendung
  • Der Einfluss der Soziallehre auf Mitbestimmungsrechte in Betrieben
  • Die Rolle der Kirche in der sozialpolitischen Gestaltung Deutschlands

Auszug aus dem Buch

1. zum Begriff der katholischen Soziallehre

Im vorliegenden Kapitel versuche ich mich dem Begriff der katholischen Soziallehre anzunähern, wobei ich mich auf Publikationen von Godehard Lindgens, Franz Josef Stegmann und Peter Langhorst stützen werde.

Zunächst ist festzuhalten, dass die soziale Verkündung der Kirche so alt ist wie sie selbst, sie reicht von den Worten Jesu Christi bis in die heutige Zeit. Je mehr die Rechts- und Marktordnung an diese Prinzipien angenähert werden, umso mehr entspricht die politische oder wirtschaftliche Realität dem prinzipiell erreichbaren Ideal sozialer und individueller Gerechtigkeit. Darin findet sich auch der Ursprung der Doktrin der gottgewollten Ordnung.

Es ist also festzuhalten, dass der katholischen Soziallehre zum einen eine geistlich-theologische Aufgabe zukommt, diese aber flankiert wird durch eine weltlich-soziale Aufgabe.

Dabei befasst sich die doctrina socialis mit der Gesellschaft als Gegenstand und Erkenntnisziel. Man kann von einem doppelten Charakter der Disziplin sprechen, welche sich als lehramtliche und wissenschaftliche Äußerung der katholischen Kirche manifestiert. In ihrer Lehrtätigkeit erkennt sich die Kirche eine Kompetenz in Fragen der Gesellschaftsordnung zu, daneben ist die katholische Soziallehre eine wissenschaftliche Disziplin, wie sie an Universitäten und sonstigen Schulen gelehrt wird.

Zusammenfassung der Kapitel

Vorbemerkung: Einführung in das Wesen der katholischen Soziallehre als offenes System und Erläuterung des Untersuchungsgegenstandes.

1. zum Begriff der katholischen Soziallehre: Definition der Soziallehre als lehramtliche und wissenschaftliche Disziplin, die den Anspruch erhebt, gesellschaftliche Ordnung mitzugestalten.

1.1 Solidarität und Subsidiarität: Analyse der Kernprinzipien, die das Verantwortungsgefüge zwischen dem Einzelnen und der Gemeinschaft definieren.

2. Zum Begriff der Sozialen Gerechtigkeit: Untersuchung der verschiedenen Definitionsansätze innerhalb der kirchlichen Lehrmeinung und ihrer praktischen Implikationen.

3. Kurzer Historischer Überblick: Historische Einordnung der Soziallehre von den Anfängen der sozialen Frage im 19. Jahrhundert bis zur Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg.

Resümee: Zusammenfassung der dynamischen Entwicklung der Soziallehre und ihrer Rolle für den Aufbau der sozialen Marktwirtschaft in Deutschland.

Schlüsselwörter

Katholische Soziallehre, Sozialethik, Solidarität, Subsidiarität, Soziale Gerechtigkeit, Enzyklika, Mitbestimmung, Rerum novarum, Quadragesimo anno, Laborem exercens, Sozialgeschichte, Kirche und Staat, Arbeitnehmerrechte, Wirtschaftsordnung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit dem Wesen und der Wirksamkeit der katholischen Soziallehre sowie ihrem Einfluss auf die soziale Entwicklung, besonders in Deutschland nach 1945.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Die Schwerpunkte liegen auf den Begriffen Solidarität, Subsidiarität, soziale Gerechtigkeit sowie der historischen Entwicklung des kirchlichen Engagements in sozialen und wirtschaftlichen Fragen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, den Beitrag der katholischen Soziallehre zur sozialpolitischen Gestaltung und deren Rolle im Kontext der sozialen Marktwirtschaft kritisch zu beleuchten.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Es handelt sich um eine theoriebasierte Analyse, die sich auf Fachpublikationen, päpstliche Rundschreiben (Enzykliken) und historische Quellen stützt.

Was behandelt der Hauptteil der Arbeit?

Der Hauptteil gliedert sich in eine begriffliche Annäherung, eine historische Analyse päpstlicher Schreiben und eine Untersuchung der praktischen Wirkung der Soziallehre im deutschen Raum.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Zentrale Begriffe sind neben der Soziallehre selbst das Eigentumsrecht, die Mitbestimmung der Arbeiter sowie das Verhältnis von Kapital und Arbeit.

Welche Rolle spielt die Enzyklika "Quadragesimo anno" für die Arbeit?

Sie wird als zentrales Dokument hervorgehoben, das unter anderem das Subsidiaritätsprinzip prägte und erstmals soziale Gerechtigkeit als kirchenoffiziellen Begriff definierte.

Welchen Stellenwert räumt der Autor der Mitbestimmung ein?

Die Mitbestimmung wird als großer Erfolg der katholischen Soziallehre gewertet, da sie den Schutz der menschlichen Würde am Arbeitsplatz gegenüber einer rein profitorientierten Wirtschaft sichert.

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Details

Title
Die katholische Soziallehre
College
Humboldt-University of Berlin
Course
Zivilgesellschaft und bürgerliches Engagement
Grade
2,0
Author
Richard Oehmig (Author)
Publication Year
2007
Pages
19
Catalog Number
V126865
ISBN (eBook)
9783640335350
ISBN (Book)
9783640335794
Language
German
Tags
Kirche katholisch Soziallehre Politikwissenschaft Münkler Papst Johannes Paul II
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Richard Oehmig (Author), 2007, Die katholische Soziallehre, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/126865
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