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Case Management. Definition, Aufgaben und Ziele

Título: Case Management. Definition, Aufgaben und Ziele

Trabajo Escrito , 2020 , 29 Páginas

Autor:in: Anonym (Autor)

Ciencias de la salud - Psicología de la salud
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Das Konzept des Case Managements wird in dieser Hausarbeit näher durchleuchtet und an einem Fallbeispiel der Maßregelvollzugsklinik angewandt. Aufgaben, Ziele und Funktionen des Case Managements werden genau beschrieben und analysiert.

In Kapitel 2 wird das Fallbeispiel vorgestellt, um es anschließend in Kapitel 3 zu analysieren in Bezug auf die individuellen Bewältigungsherausforderungen, individuellen fallbezogenen Ressourcen sowie der fallbezogenen Probleme auf der Systemeben, an die sich die Problemdefinition des Falls anschließt. In Kapitel 4 wird das Konzept des Case Managements näher betrachtet und auf die einzelnen Funktionen und Prozessschritte eingegangen. Daraus wird in Kapitel 5 der Prozess des Case Managements im Einzelfall betrachtet und angewandt. Die detaillierte Prozessbeschreibung erfolgt und ein mit dem Klienten gemeinsam erstellter Versorgungs- und Serviceplan wird herausgearbeitet. In der abschließenden Schlussbetrachtung (Kapitel 6) geht es in Bezug auf den Fall um die Grenzen und Herausforderungen der Implementierung von Case Management.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1.Einleitung

2.Falldarstellung

3.Fallanalyse

3.1.Identifikation der Bewältigungserfordernisse

3.1.1.Bewältigungserfordernisse – Krankheitsgeschehen

3.1.2.Bewältigungserfordernisse – Biografie & Identität

3.1.3.Bewältigungserfordernisse – Alltagsleben

3.1.4.Bewältigungserfordernisse – Versorgungsnutzen

3.2.Analyse Fallbezogener Ressourcen

3.2.1.Persönliche Ressourcen und Kompetenzen

3.2.2.Infrastrukturelle Ressourcen

3.2.3.Materielle Ressourcen

3.2.4.Soziale Ressourcen

3.3.Analyse auf Systemeben

3.4.Problemdefinition

4.Case Management

4.1.Definition, Aufgaben und Ziele des Case Management

4.2.Funktionen des Case Managements

4.2.1.Die Gate Keeper Funktion

4.2.2.Die Advocacy Funktion

4.2.3.Die Broker Funktion

4.3.Prozessschritte des Case Managements

4.3.1.Intaking

4.3.2.Assessment

4.3.3.Planung des Maßnahmen

4.3.4.Linking

4.3.5.Monitoring

4.3.6.Evaluation

5.Case Management als Lösungsstrategie

5.1.Case Management – Prozessschritte anhand des Fallbeispiels

5.1.1.Intaking

5.1.2.Assessment

5.1.3.Planung des Maßnahme

5.1.4.Liniking

5.1.5.Monitoring

5.1.6.Evaluation

5.2.Rolle des Case Managers

6.Schlussbetrachtung

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht das Konzept des Case Managements in der forensischen Psychiatrie. Ziel ist es, durch die Analyse eines konkreten Fallbeispiels aufzuzeigen, wie unterstützende Prozesse geplant, gesteuert und evaluiert werden können, um die Lebensqualität und Reintegration der Patienten unter Berücksichtigung individueller Bewältigungsherausforderungen und Ressourcen zu fördern.

  • Grundlagen und Funktionen des Case Managements (Gate Keeper, Advocacy, Broker)
  • Strukturierte Analyse eines forensischen Fallbeispiels
  • Identifikation individueller Bewältigungsherausforderungen und Ressourcen
  • Anwendung der sechs Prozessschritte des Case Managements in der Praxis
  • Reflexion der Rolle des Case Managers und der Systemebenen

Auszug aus dem Buch

4.1.Definition Aufgaben und Ziele des Case Management

Ins Deutsche übersetzt bedeutet Case Management nach Wißmann (2002) „Fallmanagement“ (S.1). Es steht beim Case Management nicht die psychosoziale Beziehungsarbeit im Vordergrund sondern die „rationale Steuerung von Unterstützungs- und Hilfeprogrammen“ (ebd.). Nach Wendt (2018) lässt sich Case Management definieren als „…eine Verfahrensweise in Sozial- und Gesundheitsdiensten, mit der im Einzelfall die nötige Unterstützung, Behandlung, Förderung und Versorgung von Menschen rational bewerkstelligt wird und nach der sich Versorgungsprozesse in vielen Fällen und über Sektorgrenzen und fachliche Zuständigkeiten hinweg organisieren lassen“(S.17). Der Case Management Prozess ist indiziert, wenn der Einsatz von Mitteln über einen längeren Zeitraum von Notwendigkeit ist, nicht in Notfallsituationen (ebd.). Laut der Deutschen Gesellschaft für Care und Case Management e.V [DGCCM] (2008) besteht eine Indikation für Case Management, wenn verschiedene Berufsgruppen in diversen Versorgungssystemen einrichtungsübergreifend fungieren und auf die komplexe Hilfesituation eines Klienten ausgerichtet werden sollen (S.2.). Dem Qualitätsanspruch nach der DGCCM (2008) zufolge erhalten die Personengruppen, welche durch den Case Management Prozess begleitet, beraten und versorgt werden, in Absprache ihres Bedarfs zufolge aufeinander abgestimmt Leistungen (S.1f.).

Zusammenfassung der Kapitel

1.Einleitung: Einführung in die gesetzlichen Grundlagen des Maßregelvollzugs und Darstellung der individuellen Belastungen betroffener Patienten sowie der Zielsetzung der Arbeit.

2.Falldarstellung: Detaillierte biografische Skizze des Fallbeispiels „Herr Meier“, inklusive seiner Krankheitsgeschichte, Suchtvergangenheit und bisherigen Erfahrungen im psychiatrischen System.

3.Fallanalyse: Systematische Untersuchung des Falls anhand der vier Kategorien Krankheitsgeschehen, Biografie & Identität, Alltagsleben und Versorgungsnutzen sowie Analyse der vorhandenen Ressourcen.

4.Case Management: Theoretische Fundierung des Konzepts mit Fokus auf Funktionen wie Gate Keeper, Advocacy und Broker sowie die Erläuterung der sechs standardisierten Prozessschritte.

5.Case Management als Lösungsstrategie: Praktische Anwendung der erarbeiteten Theorien auf das Fallbeispiel, unterteilt in die Prozessschritte, sowie Reflexion der Rolle des Case Managers.

6.Schlussbetrachtung: Kritische Würdigung des Konzepts im Kontext des Maßregelvollzugs und Diskussion der Chancen sowie Grenzen hinsichtlich der langfristigen Stabilisierung und Integration.

Schlüsselwörter

Case Management, Forensische Psychiatrie, Maßregelvollzug, Fallmanagement, Klientenversorgung, Ressourcenanalyse, Hilfsplanung, Gate Keeper Funktion, Advocacy, Broker Funktion, Prozesssteuerung, Gesundheitswesen, Sozialarbeit, Reintegration, Patientenbedürfnisse.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt die Anwendung des Case Managements als professionelle Methode, um die Versorgung von Patienten im forensischen Maßregelvollzug strukturiert zu steuern und individuelle Unterstützungsbedarfe effizient zu decken.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Die zentralen Themen umfassen die theoretischen Grundlagen des Case Managements, die Analyse einer komplexen Patientenvita unter Berücksichtigung von Ressourcen und Bewältigungserfordernissen sowie die praktische Umsetzung der Prozessschritte.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das primäre Ziel ist es, den Case Management Prozess am konkreten Fallbeispiel „Herr Meier“ anzuwenden, um aufzuzeigen, wie durch eine rationale Steuerung der Hilfeleistung eine autonome Lebensführung und Reintegration ermöglicht werden kann.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden verwendet?

Die Arbeit nutzt die Methode der Fallanalyse, kombiniert mit einer Literaturrecherche zu den Standards des Case Managements, um eine systematische, bedürfnisorientierte Versorgungsplanung zu entwickeln.

Welche Schwerpunkte hat der Hauptteil?

Im Hauptteil liegt der Fokus auf der tiefgehenden Fallanalyse, der Erläuterung der verschiedenen Funktionen des Case Managers und der detaillierten Beschreibung der Prozessschritte von der Kontaktaufnahme bis zur Evaluation.

Durch welche Schlüsselwörter lässt sich die Arbeit charakterisieren?

Die wichtigsten Begriffe sind Case Management, Maßregelvollzug, Fallanalyse, Ressourcen, Hilfsplanung und Prozesssteuerung.

Wie unterscheidet sich die Advocacy- von der Broker-Funktion bei Herrn Meier?

In der Broker-Funktion agiert der Case Manager als Vermittler zu externen Hilfen, während er in der Advocacy-Funktion als Anwalt der Interessen von Herrn Meier auftritt, um seine Bedürfnisse innerhalb des Systems durchzusetzen.

Warum ist das Soziogramm für die Analyse von Bedeutung?

Das im Anhang befindliche Soziogramm visualisiert die komplexen Schnittstellen und Kommunikationswege zwischen Herrn Meier, dem Behandlungsteam, Angehörigen und Drittanbietern, was für die Identifikation von Unterstützungsbrüchen essenziell ist.

Final del extracto de 29 páginas  - subir

Detalles

Título
Case Management. Definition, Aufgaben und Ziele
Autor
Anonym (Autor)
Año de publicación
2020
Páginas
29
No. de catálogo
V1268756
ISBN (PDF)
9783346719683
ISBN (Libro)
9783346719690
Idioma
Alemán
Etiqueta
case management definition aufgaben ziele
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Anonym (Autor), 2020, Case Management. Definition, Aufgaben und Ziele, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1268756
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